Seit 01:05 Uhr Tonart

Freitag, 10.04.2020
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Freitag, 13. Dezember 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Akademie der Künste Berlin
Aufzeichnung vom 07.12.2013
Symphony 104 - The Berlin
Von Musica Elettronica Viva
Produktion: Berliner Künstlerprogramm des DAAD/Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: ca. 50’
(Ursendung)

Zum 75. Geburtstag des Komponisten und Klangkünstlers Alvin Curran: Ein seltener Auftritt des legendären Kollektivs Musica Elettronica Viva.

Man schrieb das Jahr 1966 - der erste seriengefertigte Synthesizer war eben auf den Markt gekommen, und die frei improvisierte Musik hatte ihren ersten Höhepunkt erreicht. Eine Gruppe aus jungen Komponisten und Musikern erkannte die Zeichen der Zeit und brachte beide Strömungen zusammen: "Musica Elettronica Viva" wurde von Alvin Curran, Richard Teitelbaum, Frederic Rzewski u.a. in Rom gegründet. Seitdem steht das Kollektiv für akustische Innovation und Abenteuerlust. Selbst erfundene Instrumente, Publikumspartizipation, Musizierstrukturen für Laienensembles und neue Performance-Konzepte. M.E.V. hat die Entwicklung von Neuer, elektronischer und improvisierter Musik jahrzehntelang mitgeprägt. Zum 50. Jubiläum des Berliner Künstlerprogramms des DAAD gastiert die Gruppe - alle ehemals Gäste des Künstlerprogramms - mit einer Hommage an Joseph Haydn, John Cage und Elliott Carter in Berlin.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
"Mein Kampf" - soll man Adolf Hitlers Machwerk wiederveröffentlichen?
Moderation: Joachim Scholl

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Club
Moderation: Martin Risel

Jahresrückschau? - Das machen jetzt schon viele andere. Die letzte Stunde steht dabei ganz im Zeichen des Soul - mit neuen Alben von "The Pepper Pots", "Nick Pride & The Pimptones" und dem "Bahama Soul Club". In der zweiten Stunde können Sie vor allem neue Elektrosounds hören, z. B. von deutschen Produzenten wie "Unmap" sowie "Paskal & Urban Absolutes", aber auch von französischen, russischen und britischen Künstlern. Auch in der ersten Stunde werden Musiker mit ganz internationalen Clubsounds zu hören sein: Aus Italien, Australien, Spanien, Großbritannien und Frankreich kommen ganz unterschiedliche Klänge - tanzbar sind sie alle. Zwischen Reggae und Dancehall angesiedelt ist z. B. der Sound von "Dactah Chando", der gerade von Teneriffa aus ein neues Album in die Welt gebracht hat.

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der Physiker Heinrich Hertz berichtet vor der Berliner Akademie der Wissenschaften über die von ihm entdeckten elektromagnetischen Wellen

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

Berlin: Wowereits Rückkehr ins Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden BER?
Von Axel Flemming

06:23 Wort zum Tage

Pastor Sebastian Begaße

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

Nach dem Kompromiss zur Bankenabwicklung: sind die Steuerzahler die Verlierer?
Welche Rolle spielt noch immer Lobbyismus bei EU-Entscheidungen zur Finanzwirtschaft?
Wolfgang Köhler, Vorstandsmitglied ''Finance Watch''

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Russische Kräuter gegen Homosexualität
Von Lena Gorelik

07:30 Kulturnachrichten

07:40 Alltag anders

07:50 Interview

Zweieinhalb Jahre nach dem Gau: Kein Ende der Verstrahlungsgefahr in Japan?
Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der grünen BT-Fraktion

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

1725 Betten im Berliner Schmuddelkiez
Das Hotel ''Estrel'' baut aus
Von Anja Nehls

Es ist das größte Hotel Deutschlands und es will noch größer werden. Das Hotel Estrel in Berlin hat 2000 Betten, das reicht aber nicht. In einem 176 Meter hohen Turm sollen weitere 700 Zimmer untergebracht werden und gleichzeitig soll damit das höchste Gebäude Berlins entstehen. Großartig findet das Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister Neuköllns, denn das gigantische Hotelarsenal befindet sich nicht etwa in der schicken Mitte Berlins, sondern im bekannten Berliner Schmuddelkiez, fernab aller Sehenswürdigkeiten. Warum es trotzdem immer voll ist? Anja Nehls war dort.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Aus der Zeit gefallen" von David Grossmann, Uraufführung im Deutschen Theater Berlin
Vopn Silke Hennig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

Abschied von Mandela - die Schriftstellerin Antjie Krog über Südafrikas Nationalhelden

09:20 Musik

Box: Ry Cooder: Die frühen Jahre des Slideguitar-Genies

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

Sachbuch: Ursula Keller/ Natalja Sharandak
Madame Blavatsky - Eine Biographie, Suhrkamp Verlag, Berlin 2013

09:38 Kulturtipps

09:42 Musik

75. Geburtstag von Heino

09:55 Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Der Physiker Heinrich Hertz berichtet vor der Berliner Akademie der Wissenschaften über die von ihm entdeckten elektromagnetischen Wellen

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

Andreas Platthaus, Feuilletonredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

10:20 Musik

CD Ray Charles & Betty Carter: "Dedicated To You"

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

Belletristik: Friedrich Torberg
Auch das war Wien, Milena Verlag, Wien 2013

10:38 Kulturtipps

10:42 Musik

CD Joshua Bell & Friends: "Musical Gifts"

10:50 Profil

Chor der Woche
Johanneskantorei der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Klettenberg

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

Digitalrenner Kurz-Book: kleine Übersicht über kurze Leseangebote
Von Marten Hahn

Form follows Endgerät? Die digitale Renaissance der kurzen Texte
Sarah Khan und Chloe Zeegen, Autorinnen

11:20 Musik

CD: Maria Lettberg: Der Zaubergarten

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

Sachbuch: Luca Di Blasi
Der weiße Mann. Ein Anti-Manifest, Transcript Bielefeld, Bielefeld 2013

11:38 Kulturtipps

11:42 Musik

Passenger - The iTunes Session - Hits im Akustiksound

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Im Netz verfangen
Streit um die Rettung der Schweinswale in Schleswig-Holstein
Von Wibke Starck

In Schleswig-Holstein streiten Naturschützer und Fischer um die Fangmethoden. Stellnetze der Ostsee-Fischer gefährden Tauchenten und den vom Aussterben bedrohten Schweinswal. Die Tiere verfangen sich in den Netzen und ertrinken. Naturschützer fordern ein Verbot dieser Art Netze, die Fischer sollen auf andere Methoden ausweichen und in Schutzzonen eigentlich gar nicht mehr fischen. Die Fischer fürchten um ihre ohnehin sinkenden Einnahmen. Grünen-Umweltminister Robert Habeck versucht, einen Kompromiss zu finden, mit dem alle leben können. Zumal es nicht allein die Stellnetze sind, die dem Schweinswal zu schaffen machen.

13:30 Uhr

Kakadu

Quasseltag für Kinder
u.a. Adventskalender
"Das Fotoalbum"
Von Lydia Heller
Moderation: Patricia Pantel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

"FRONTex SECURITY" - kurzer Einblick in die Generalprobe
Von Benedikt Schulz

Theater über Verteidigung der europäischen Außengrenzen: Das Stück "FRONTex SECURITY" hat heute Premiere im HAU
Hans-Werner Kroesinger, Regisseur

14:20 Musik

Album der Woche
Chris Eckman: "Harney County"

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

Belletristik: Jules Verne
Der grüne Blitz, übersetzt von Cornelia Hasting, Marebuchverlag, Hamburg 2013

14:38 Kulturtipps

14:42 Musik

Adventskalender
De Dannan spielt Hey Jude und Here comes the Sun

14:50 Kolumne

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

Kaufleute, Kosmopoliten und Kunstmäzene - Was ist aus dem Großbürgertum des 19. Jahrhunderts geworden?
Kristina Michaelis, Journalistin und Ulf Morgenstern, Historiker

15:20 Musik

CD Les Esprits Animaux: Transfiguations * Werke von Bach, Corrette, Geminiani...

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

Buchhändler im Gespräch
Guntram Gattner, Buchhandlung Gattner in Murnau

15:38 Kulturtipps

15:42 Musik

Box: Ry Cooder: Die frühen Jahre des Slideguitar-Genies

15:50 Debatte

GroKo und Protzbischof, was ist Ihr Wort des Jahres?
0 08 00.22 54 22 54
debatte@deutschlandradiokultur.de

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Musik

CD Norbi Kovács: "Takzetak"

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

Adventskalender 2013
Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war, Verlag Kiepenheuer und Witsch, München 2013

16:38 Kulturtipps

16:42 Musik

CD Little Richard: "The Fabulous Little Richard"

16:50 Elektronische Welten

Europa Report von Ben Browning
DVD-Tipp von Hartwig Tegeler

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

Von der Wissenschaft des Judentums zur jüdischen Theologie
Von Heinz-Peter Katlewski

Ein Jahr Ulmer Synagoge
Von Raphael Rauch

Zum Schabbat hören Sie das sephardische „Gam Ki Hamelekh“ von Chekroun und Bestandji.

Von der Wissenschaft des Judentums zur jüdischen Theologie
Das Institut für Jüdische Theologie gehört der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam an und bietet nun einen konfessionell gebundenen akademischen Studiengang an. Es ist das erste Mal, dass an einer öffentlichen Universität nicht nur jüdische Studien oder Judaistik, sondern jüdische Theologie auf Augenhöhe mit der evangelischen und katholischen Theologie gelehrt wird. Ein Hintergrund zur jüdischen Theologie in Deutschland

Ein Jahr Ulmer Synagoge
Die Einweihung der Synagoge in Ulm vor einem Jahr sorgte vielerorts für Freude, zeugt das doch von einem aktiven jüdischen Leben. Doch nicht alle sind hellauf begeistert in der schwäbischen Stadt, denn der orthodoxe Ritus des lubawitscher Rabbiners Shneur Trebnik sorgt für Unmut in der Gemeinde.

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Wortwechsel

Über den Berg oder noch im Tal
Wo steht die Eurozone rund fünf Jahre nach Beginn der Schuldenkrise?
Es diskutieren:
Daniela Schwarzer, Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin
Ralph Brinkhaus, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU)
Marc Brost, Wochenzeitung „Die Zeit“
Sven Giegold, Mitglied des Europaparlaments (Die Grünen)
Moderation: Andre Zantow

Vor der Bundestagswahl waren sich viele Beobachter ganz sicher: Unmittelbar nach der Wahl würden die Deutschen mit der unangenehmen Wahrheit konfrontiert, weitere Milliarden für Griechenland, und möglicherweise auch für andere Mitgliedsländer der Eurozone, bereitstellen zu müssen. Wobei Deutschland dieses Mal nicht mit Bürgschaften davonkäme, sondern eine konkrete Summe unwiderruflich abfließen würde. Bislang ist dergleichen nicht geschehen: Griechenland geht es zwar nach wie vor schlecht, doch von neuen Hilfszahlungen ist (noch) keine Rede. Irland hat es jetzt sogar geschafft, den Rettungsschirm zu verlassen, Spanien folgt im Januar. Aus den anderen Krisenstaaten sind momentan keine weiteren Hiobsbotschaften zu hören. Haben die Pessimisten sich geirrt? Ist die Eurozone rund fünf Jahre nach Beginn der Schulden- bzw. Währungskrise bereits über den Berg? Oder steht Europa der big bang,der „große Knall“, erst noch bevor?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus dem Konzerthaus Berlin

Franz Schubert
"Nachtgesang im Walde" für Männerchor und Hornquartett D 913
Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589

Igor Strawinsky
"Zirkus-Polka für einen jungen Elefanten"

ca. 21.05 Konzertpause mit Nachrichten
"Isturnbull" - Der Perkussionist Joss Turnbull
Von Petra Rieß

Franz Schubert
"Gesang der Geister über den Wassern" für Männerchor und Streicher D 714

Igor Strawinsky
"Le Sacre du Printemps"

Vocalconsort Berlin
Konzerthausorchester Berlin
Leitung: Oleg Caetani

Geisterlied und Frühlingszirkus - Oleg Caetani beim Konzerthausorchester Berlin
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein schlechter Witz - den Wiener Erzromantiker Franz Schubert und den russischen Provokateur Igor Strawinsky in ein Konzertprogramm zu pressen. Doch der Dirigent Oleg Caetani vermag zwischen den gegensätzlichsten Musikstücken klingende Verbindungen aufzuzeigen, und das auf eine überzeugende und zugleich unprätentiöse Art. Mit dem Konzerthausorchester und dem Vocalconsort Berlin stehen ihm zwei hervorragende Ensembles zur Verfügung, um die jeweils rauen und milden Seiten beider Komponisten hervorzukehren. Franz Schubert hat nicht nur schier unendlich viele und unbegreiflich schöne und zeitlose Klavierlieder geschrieben, sondern auch Chorstücke, die den Sologesängen in nichts an literarischer Kraft und musikalischem Tiefgang nachstehen. Zwei dieser Werke Schuberts stehen in diesem Konzert in Verbindung mit seiner sechsten Sinfonie: Im "Nachtgesang im Walde" bilden die menschlichen (hier: männlichen) Stimmen mit vier Hörnern eine schwebende Einheit. Der Goethesche "Gesang der Geister über den Wassern" wiederum ist ein geheimnisvolles Stück, in dem sich die Sänger (es sind wieder nur die männlichen Stimmen) auf die Klangflächen eines Streichorchesters stützen können.
Für den rhythmisch-packenden und schelmenhaften Ausgleich sorgt im Berliner Konzerthaus Igor Strawinsky. In seiner "Zirkuspolka", die er einem jungen Elefanten (vielleicht) zur tänzerischen Begleitung gewidmet hat, stolpert die Musik nicht nur durch die Tanzgeschichte Europas, sondern liefert auch viele Anspielungen auf Themen großer Vorgänger, zum Beispiel auf den Militärmarsch Franz Schuberts.
Weder Schubert noch Zirkuselefanten haben hingegen etwas in der Musik zu suchen, die vor hundert Jahren einen gehörigen Skandal verursachte, in Strawinskys Ballett "Das Frühlingsopfer". Diese Tanzmusik (richtig) zu spielen, stellt noch heute für jedes Orchester eine sportliche Herausforderung dar. Es sei denn, ein souveräner Dirigent, wie Oleg Caetani es ist, kann eine solche Sicherheit vermitteln, dass die Musiker sich voll und ganz auf den heidnisch-russischen Ausdruck konzentrieren können und nicht nur gerade und ungerade Takte zählen müssen. Der junge Zirkuselefant hätte seine Freude daran.

Rhythmisch geprägt ist auch die Konzertpause - in einem Beitrag der Sendereihe "Einstand", die wir wegen des Live-Konzerts vorziehen, stellt Petra Rieß den Mannheimer Schlagzeuger Joss Turnbull vor.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

November 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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