Programm

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Montag, 15.08.2022

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Gast: Pablo Heras-Casado - Dirigent
    Moderation: Philipp Quiring

    Robert Schumann erlebte während unterschiedlicher Lebensphasen Krisen, Niederlagen und Ablehnung. Als Pianist hatte er sich die Hand ruiniert. Bei beruflichen Stellen, für die er sich interessierte, wurde er außen vorgelassen. Wenn es ihm gut ging, komponierte er. Gerade Sinfonien gingen ihm dann scheinbar leicht von der Hand. Der Dirigent Pablo Heras-Casado hat mit den Münchner Philharmonikern die vier Sinfonien von ihm aufgenommen. Heras-Casado spricht darüber, wie Schumann noch unter dem Eindruck seiner Hochzeit mit Clara Wieck in kurzer Zeit seine „Frühlingssinfonie“ schrieb. Für Heras-Casado sind die ersten Sinfonien aufgrund von Schumanns Gebrauch der Blechblasinstrumente besonders.
    Ein weiterer Schwerpunkt der Tonart Klassik liegt auf den Sinfonien von Ralph Vaughan Williams. Das London Symphony Orchestra und das Philharmonische Orchester Bergen haben sie unter Richard Hickox und Andrew Davis eingespielt.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Auerbach. Eine jüdisch-deutsche Tragödie" von Hans-Hermann Klare
    Rezensiert von Marko Martin

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Lyriker Dinçer Güçyeter im Gespräch mit Ulrike Timm - "Wir sind auf einer gemeinsamen Reise"

    Als Kind spielte Dinçer Güçyeter den DJ in der Kneipe seines Vaters und träumte davon, mit Songtexten für Nina Hagen berühmt zu werden. In diesem Jahr bekam der deutsche Dichter mit anatolischen Wurzeln den Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "1939 - Exil der Frauen"
    Von Unda Hörner

    Straßenkritik:
    "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara
    Von David Siebert

    "Frühe Bücher" - Albert Renger-Patzsch, Pionier des Fotobuchs
    Von Julian Ignatowitsch

    Buchkritik:
    "Geschichte eines Kindes" von Anna Kim
    Gespräch mit Carsten Hueck

    Hörbuch-Kritik:
    "Klaus Sander zu Besuch bei Wolfgang Köhler" von Wolli Iserbrook
    Von Tobias Wenzel

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Der Einfluss von Großkonzerten auf die Umwelt - das Projekt "Plant a Seeed"
    Gespräch mit Thomas Sakschewski

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Hommage an Mikis Theodorakis
    Gespräch mit der Sängerin Maria Farantouri

    11:45 Uhr
    Rubrik: Jazz

    Zerrissen zwischen Hard-Bop und Fusion: Das Jazzjahr 1972
    Von Ulrich Habersetzer

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. Dr. Gesine Schwan, Viadrina
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Fischsterben Oder - Reaktionen vor Ort
    Von Amelie Ernst

    Hoffen auf ein besseres Leben - Integration von afghanischen Ortskräften
    Von Marc Thörner

    Von Kabul nach Berlin - Perspektiven afghanischer Studierenden an der TU Berlin
    Von Claudia Van Laak

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Ausnahmetänzer gegen postkoloniale Zustände - Buch über Ismael Ivo
    Gespräch mit Johannes Odenthal

    Schreibe nichts über Abtreibung - Was folgt aus Facebooks Weitergabe von Chats?
    Gespräch mit Marie Kochsiek

    Killed in Action - Podcast erzählt den Fall von Kabul
    Gespräch mit Christoph Heinzle

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Vor 70 Jahren erscheint die Anthology Of American Folk Music
    Von Goetz Steeger

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Zerrissen zwischen Hard-Bop und Fusion: Das Jazzjahr 1972
    Von Ulrich Habersetzer

    Soundscout: Laturb aus Bremen
    Von Martin Risel

    Wochenvorschau
    Gespräch mit Vincent Neumann

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Abtreibung in Polen
    Keine Hilfe für vergewaltigte Ukrainerinnen
    Von Jan Kummer

    Energie in Polen
    Gasspeicher voll, Kohle fehlt
    Von Peter Sawicki und A.Ancygier

    Der Krieg in der Ukraine hat für die Abtreibungsdebatte in Polen ungeahnte Folgen. In Polen sind Abtreibungen nur dann, wenn Frauen vergewaltigt wurden oder das Leben der Mutter in Gefahr ist. Das Thema dringt wieder stärker in die Öffentlichkeit, denn viele Ukrainerinnen, die durch eine Vergewaltigung schwanger geworden und nach Polen geflohen sind, haben es schwer Hilfe zu bekommen. Sie müssen die Vergewaltigung nachweisen, was in vielen Fällen so gut wie unmöglich ist, berichten Aktivistinnen.

    In Deutschland geht die Angst vor einem Gasmangel um, in Polen wird die Kohle knapp. Bei unserem polnischen Nachbarn sind die Gasspeicher bis zu 80 Prozent gefüllt, das Land wird wohl bis Ende 2022 ohne russisches Öl und Erdgas auskommen. Aber bei der Versorgung mit Kohle könnte es eng werden. Die heimische Kohleförderung wurde seit Jahren zurückgefahren, auch wenn Kohle immer noch der wichtigste Energieträger im Land ist. Gleichzeitig wurde nach Kriegsbeginn in der Ukraine ein Importverbot für Kohle aus Russland verhängt. Das führt nun zu Engpässen und höheren Preisen. Und dazu kommt noch der Ruf nach europäischer Gas-Solidarität.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Politik und Soziales - Magazin

    Hitzeplan Berlin
    Von Wolf-Sören Treusch

    Hitze-Krisenplan in Frankreich
    Von Philip Artelt

    Eine Zukunft für die „Wilde Isar“?
    Der letzte Wildfluss ist in Gefahr
    Von Anke Schaefer
    (Wdh. v. 23.11.2021)

    Die obere Isar zwischen ihrer Quelle bei Scharnitz und dem Sylvensteinspeicher ist der letzte Wildfluss Deutschlands. Seit dem Bau des Walchenseekraftwerks vor knapp 100 Jahren ist dieser Fluss aber nicht mehr so wild, wie er es vor 1924 war. Zu viel Wasser wird der Isar genommen, um es zur Energie-Erzeugung in den Walchensee zu leiten. Auch andere Flüsse im Walchenseekraftwerk-System, wie etwa der Rißbach, haben ihren Charakter total verloren. 2030 werden die Konzessionen für die Wasserkraftnutzung neu vergeben. Die neun Jahre bis dahin wollen 13 regionale Vereine nutzen, um die Bayerische Staatsregierung in die Pflicht zu nehmen. Sie soll dafür sorgen, dass der Fluss geschützt wird. Sie wollen einen partizipativen Prozess um die Interessen der Energiewirtschaft, der Naturschützer und die des Flusses in Zukunft in Einklang zu bringen. Anke Schaefer gibt der Isar eine Stimme.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Rudolstadt Festival
    Große Bühne Heidecksburg
    Aufzeichnung vom 08.07.2022

    Maria Farantouri, Asaf Kacholi & Thüringer Symphoniker

    Moderation:Carsten Beyer

  • 21:30 Uhr

    Einstand

    Werke von Sergej Prokofjew, Alexander und Nikolai Tcherepnin
    Der Pianist Alexander Gadjiev
    Von Elisabeth Hahn

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zwei Fremde im Zug (2/2)
    Nach dem Roman von Patricia Highsmith
    Übersetzung aus dem Amerikanischen: Anne Uhde
    Bearbeitung: Bernd Lau, Walter Adler
    Regie: Walter Adler
    Mit: Peter Fricke, Matthias Haase, Jens Wawrczeck, Esther Hausmann, Yvonne Devrient, Karin Schröder, Wolfgang Höper, Klaus Barner, Joachim Jung, Felix von Manteuffel, Peter Rühring, Karl-Heinz Butzen, Helmut Wieland
    Ton und Technik: Rolf Knapp und Ulrike Koch
    Produktion: SDR / NDR 1993
    Länge: 49'34

    Bruno erwürgt Miriam, Guys Frau, und erwartet dafür die Ermordung seines Vaters. Guy ist erschüttert. Obwohl er den aufdringlichen Bruno verabscheut, kommt er nicht von ihm los.

    Der Fremde, den Guy Haines im Zug kennengelernt und der sich als Charles Anthony Bruno vorgestellt hatte, macht ernst: Er erwürgt Guys Frau Miriam. Im Gegenzug erwartet er den Mord an seinem verhassten Vater. Da die Opfer den Mördern jeweils völlig fremd seien, und niemand von der Bekanntschaft der beiden Männer wisse, würde die Polizei niemals gegen den jeweiligen Täter Verdacht schöpfen. Guy Haines ist entsetzt und weigert sich, aber Brunos kriminelle Energie ist unerschöpflich. Doch warum geht Haines nicht zur Polizei? Und warum vertraut er sich nicht einmal der Frau an, die er liebt und demnächst heiraten will?

    Patricia Highsmith, geboren 1921, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Sie gilt als eine der wichtigsten VertreterInnen des psychologischen Kriminalromans. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, arbeitete dann zunächst als Comictexterin. Die Verfilmung ihres Romandebüts „Zwei Fremde im Zug“ (1950) durch Alfred Hitchcock machte sie über Nacht weltberühmt. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet, verfilmt und für das Radio adaptiert, so z.B. „Der talentierte Mr. Ripley“ (HR/SWF/NDR 1989) oder „Tiefe Wasser“ (WDR 2005). Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    "Abgrund" - der neue Roman der Kolumbianerin Pilar Quintana
    Von Tobias Wenzel

    Afghanistan - eine "Medienlandschaft" gibt es da nicht mehr
    Gespräch mit Martin Gerner

    Stories to tell: Serien über die man spricht: "The Staircase" & "Fett & Fett"
    Gespräch mit Simone Schlosser