Programm

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Mittwoch, 08.12.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Interreligiöser Trialog -
    Juden, Muslime und Christen singen gemeinsam
    Gast: Bernhard König, Komponist
    Moderation: Ruth Jarre

    00:55 Uhr
    Chor der Woche

    Chor der Jungen Kammerphilharmonie Sachsen
    Von Nicolas Hansen

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Mathias Albracht, Münster
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Wie steinig war Olaf Scholz' "Weg zur Macht"?
    1. Biographie erscheint
    Gespräch mit Lars Haider, Hamburger Abendblatt

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Henry Gee: "Eine (sehr) kurze Geschichte des Lebens"
    Rezensiert von Michael Lange

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Fotograf Bernard Larsson im Gespräch mit Katrin Heise

    Benno Ohnesorg, tot auf einer Straße in Westberlin - es ist Bernard Larssons wohl berühmtestes Foto. Doch der deutsch-schwedische Fotograf hat in den 60er Jahren auf beiden Seiten der geteilten Stadt gelebt und gearbeitet. Bis es ihm zu heiß wurde.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Die Matrosen der Schweiz
    Ein Streifzug durch die Welt der schönen Künste
    Gespräch mit Jens Sparschuh, Schriftsteller

    Literarischer Adventskalender 2021
    "Rückwärtsland" von Henning Wagenbreth
    Von Christian Rabhansl

    Buchkritik:
    "Leben bei windigem Wetter" von Andrej Bitow
    Rezensiert von Jörg Plath

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Genie oder Wahnsinn?
    Steven Spielbergs Neuverfilmung von "West Side Story"
    Von Vincent Neumann

    Lange nichts gehört von….Tracey Chapman
    Von Katharina Wilhelm

    Jingle ohne Bells

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
    Von Susann El Kassar

    11:45 Uhr
    Rubrik: Folk

    Das britische Folk Ensemble „Spell Songs"
    Von Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Christian Demand, Herausgeber des Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Der Hamburger Olaf Scholz
    Vom Anti-Kapitalisten zum Bürgermeister
    Von Axel Schröder

    Konstanz for Future
    Klima-Aktivisten kritisieren Koalitionsvertrag
    Von Thomas Wagner

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Massimo Maio

    Wie erreicht man Impfgegner?
    Indem man Querdenken als Meme denkt
    Gespräch mit Dirk von Gehlen, Süddeutsche Zeitung

    30 Jahre Conne Island
    Neues Buch über Leipzigs linkes Kulturzentrum
    Gespräch mit Alexander Moritz

    Corona-Ticker:
    Lockdown? Kinos zu? Festivals abgesagt?
    Von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Regiedebüt von Tricky
    Neo Noir Kurzfilm 'Lonely Guest'
    Gespräch mit Christine Franz

    "Gay Dreams Do Come true"
    Queere Utopien und (neue) Zuversicht 2021
    Von Benedict Weskott

    Songs als Piano-Balladen
    Beach Fossils nehmen alte Stücke neu auf
    Von Mike Herbstreuth

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar

    Frauen-Power in Finnland
    Regierung Sanna Marin zwei Jahre im Amt
    Von Michael Frantzen

    Am 10. Dezember werden sie höchstwahrscheinlich feiern: Die „famous five“, wie die finnische Presse die fünf Parteivorsitzenden der Mitte-Links-Koalition gerne nennt. Denn dann ist das Kabinett der Sozialdemokratin Sanna Marin zwei Jahre im Amt. Was die glorreichen Fünf besonders macht: sie sind alle Frauen, vier von ihnen unter 40 Jahre alt, darunter die Ministerpräsidentin. Kein Zufall: die Gleichstellung auf staatlicher und privater Ebene ist fester Bestandteil der finnischen Verfassung, eine flächendeckende Kinderbetreuung sorgt dafür, dass Frauen in Politik und Wirtschaft Führungspositionen übernehmen können. Für Sanna Marin selbst spielt ihr Geschlecht keine Rolle. Sie wolle sich lieber daran messen lassen, dass Finnland gerechter und sozialer werde, lässt sie wissen. Jung, weiblich, progressiv - Vorbild?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin
    Moderation: Winfried Sträter

    NS-Raubkunst aus der Ukraine
    Warum den Deutschen die Rückgabe so schwerfällt
    Von Sabine Adler

    Geplünderte Gemäldegalerien und Bibliotheken, abgeräumte Sockel von Denkmälern. Alles Wertvolle, Erbauliche, Geschichtliche weckte die Habgier der deutschen Besatzer. Wo sie nicht raubten, zerstörten sie. Den allergrößten Verlust erlitt damals die Ukraine. Zwei Drittel der Kunstschätze, Gemälde, Skulpturen, Bücher und Handschriften wurden allein in der ehemaligen Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik gestohlen bzw. vernichtet. In Eisenbahnwaggons transportierten die Okkupanten Exponate und Artefakte Richtung Deutschland. Vieles ließen die Offiziere und Soldaten auch privat mitgehen. Nach dem Krieg wurde nur ein Bruchteil der ukrainischen Kunstschätze gefunden und zurückgegeben. Und nur ab und zu tauchen auf internationalen Auktionen Bilder auf, die in Kiew, Charkiw oder Dnirpo seit langer Zeit vermisst werden. Wie „Iwan der Schreckliche“, der nach 80 Jahren vor Kurzem in die Ukraine zurückkehrte. Oder die Zarenurkunde, die Jahrzehnte lang die Wände der Universität Tübingen zierte und nun wieder in Kiew hängt.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Begegnungen mit musikalischen Zeitzeugen
    Die Musikwissenschaftlerin Helga de la Motte-Haber (3/3)
    Von der kanonisierten Kunstmusik zur autonomen Kunst des Hörens
    Von Richard Schroetter

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Universum JSB (29)
    Auf politischem Glatteis
    Bachs "Musikalisches Opfer" und die Folgen
    Von Michael Maul

    Johann Sebastian Bach reist im Mai 1747 an den preußischen Hof und fällt vor Friedrich dem Großen buchstäblich auf die Knie. Auf das Schaulaufen in Potsdam folgt die Widmung des „Musikalischen Opfers“ an den Preußenkönig, ebenfalls „unterthänigst“ und voller lauthals verkündeter Verehrung für Friedrichs „Größe und Stärke in allen Kriegs- und Friedens-Wissenschaften“. Vor dem Hintergrund, dass kurz zuvor preußische Armeen in der Schlacht bei Kesselsdorf die sächsisch-österreichische Allianz vernichtend geschlagen hatten, war Bachs „musikalischer Kniefall“ ein veritabler innenpolitischer Affront. Am Hof in Dresden wird man über diese Anbiederung des noch immer „Königlich Polnischen und Kurfürstlichen Hof-Compositeur Bach“ beim Todfeind Friedrich jedenfalls alles andere als amused gewesen sein. Das Echo folgte auf dem Fuß. Es stellte den mehr und mehr frustrierten Leipziger Thomaskantor auf eine harte Probe. Die Hintergründe und Folgen von Bachs legendärer Berlinreise und all die Rätsel und Legenden um das „Musikalische Opfer“ thematisiert der Bachforscher Michael Maul in der 29. Folge seiner Hör-Biografie „Universum JSB“.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Die Schneekönigin*
    Hörstück von Johann Mittmann
    nach einem Märchen von Hans-Christian Andersen und einer Theaterperformance von systemrhizoma
    Mit: René Reith und Jurate Braginaite
    Komposition, Ton, Regie: der Autor
    Künstlerische Leitung der Tanzperformance: René Reith
    Produktion: Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar 2021
    Länge: 39‘29
    (Ursendung)

    Kann die Schneekönigin von H.C. Andersen als Emanzipationsfigur gelesen werden? Und was bedeutet es, wenn eine Person sich mit einer Märchenfigur identifiziert? Ein Hörstück über Selbstreflexion, Konzepte des Werdens und tanzende Schneeflocken.

    Anschließend:
    Der Abfall der Tage
    von Luka*s Friedland
    Mit: Stelle Hilb
    Regie, Komposition, Schnitt: Jonathan Heidorn
    Produktion: Jonathan Heidorn 2020 im Rahmen des Writers Studio am Schauspiel Hannover
    Länge: 8‘24

    Du betrittst einen kleinen Souvenirladen. Dein Blick bleibt an den Schneekugeln hängen. Du nimmst eine Kugel und schüttelst sie neben deinem rechten Ohr und schaust hinein. Der Blick in die Schneekugel wird zu einem Hörereignis. Szenen aus dem Märchen von H. C. Andersen tauchen auf, aber auch Teile der Tanzperformance ‚Die Schneekönigin*‘ . Die dynamischen Bewegungen der Schneeflocken formen das Kleid der Schneekönigin. Ihre ständig wandelnde Erscheinung wirbelt zwischen biografischen Erinnerungen des Tänzers René Reith und theoretischen Reflexionen durch die Schneelandschaft. Im Nachdenken über Drag-Kultur und Selbstermächtigung kristallisiert sich eine queere Neuinterpretation der Schneekönigin heraus. Als Emanzipationsfigur stellt sie binäre Konzepte in Frage und entwirft Ideen von fluideren Körpern, Geschlechtern und Identitäten. Sie hält die Welt in ihrer Hand wie eine Schneekugel - und schüttelt. Ein Hörstück über die Fragen wer man ist, wer man wird und was Identifikationsprozesse für uns bedeuten.

    Für ein optimales Hörerlebnis bitte Kopfhörer benutzen!

    Johann Mittmann, geboren 1991, studierte Philosophie-Künste-Medien an der Universität Hildesheim und Medienkunst/Mediengestaltung mit Schwerpunkt „experimentelles Radio“ an der Bauhaus-Universität Weimar. Er arbeitet als Hörspieldramaturg für Deutschlandfunk Kultur und als Sounddesigner für Theater- und Audiowalkproduktionen von Theaterkollektiven der freien Szene.
    Die Kollaboration mit der künstlerischen Arbeit von René Reith wurde unterstützt durch die Dorit & Alexander Otto Stiftung.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Electro. Von Kraftwerk bis Techno
    Ausstellung in Düsseldorf
    Von Susanne Luerweg

    Filme der Woche:
    Adam / Plan A
    Gespräch mit Jörg Taszman

    Bin-Salman-Show?
    Bericht von der 1. Biennale in Saudi Arrabien
    Gespräch mit Werner Bloch