Seit 22:03 Uhr Musikfeuilleton
Freitag, 22.10.2021
 
Seit 22:03 Uhr Musikfeuilleton
Tagesprogramm Samstag, 30. Oktober 2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Schwermut ist unser letzter Besitz“
Die Lange Nacht über Ilse Aichinger
Von Harald Krewer und Vera Teichmann
Regie: Harald Krewer
(Wdh. v. 29./30.10.2011)

Ilse Aichinger ist eine der wichtigsten Autorinnen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur und die von der rätselhaften Schönheit ihrer Texte ausgehende Faszination ist ungebrochen. Dieses akustische Porträt widmet sich Leben und Werk der 1921 geborenen österreichischen Schriftstellerin. Zu hören sind Gedichte und Erzählungen von ihr, Originaltonaufnahmen, Auszüge aus Interviews mit Ilse Aichinger sowie mit ihren Freunden und Weggefährten. Erstmals zu hören sind auch Teile aus dem unveröffentlichten Briefwechsel zwischen Ilse Aichinger und ihrer Zwillingsschwester Helga, die am 4. Juli 1939 mit einem der letzten Kindertransporte die Stadt Wien nach England verließ. Ilse Aichinger blieb zum Schutz ihrer jüdischen Mutter zurück, das geplante Nachkommen war nach dem Kriegsausbruch im September 1939 völlig aussichtslos.

01:00 Nachrichten 

02:00 Nachrichten 

03:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

03:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Aus den Archivenaufnehmen

Pop-Café
Zu Gast: Speijbl und Hurvinek
Von Sylvia Hanisch
DT 64 1988
Vorgestellt von Margarete Wohlan

DT64 war seit 1964 das Jugendprogramm des DDR-Rundfunks und von 1986 bis Mai 1993 ein eigenständiger Sender.

Speijbl und Hurvinek sind die zwei berühmtesten Marionetten des tschechischen Puppentheaters in Prag. In den Jahrzehnten ihrer Existenz gab es Höhen und Tiefen, einmal - 1943 - wurden sie auch zum Schweigen gebracht, doch niemals wurden sie vergessen. Milos Kirschner, der 1988 Direktor des Prager Marionettentheaters war und gleichzeitig auch Sprecher der beiden Figuren Vater Spejbl und Sohn Hurvinek, erzählt im Gespräch mit Sylvia Hanisch über Kontinuität und Wandel, und lässt natürlich auch Vater und Sohn zu Wort kommen.

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

06:20 Wort zum Tage 

Rainer Dvorak, Würzburg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

06:40 Aus den Feuilletons 

07:00 Nachrichten 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

08:00 Nachrichten 

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten 

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das politische Buch
Café Central, Grillo-Theater, Essen
Aufzeichnung vom 26.10.2021
Moderation: Christian Rabhansl

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...aufnehmen

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Breitbandaufnehmen

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Rang 1aufnehmen

Das Theatermagazin

14:30 Uhr

Vollbildaufnehmen

Das Filmmagazin

15:00 Nachrichten 

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Echtzeitaufnehmen

Das Magazin für Lebensart

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages

17:30 Uhr

Tachelesaufnehmen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Featureaufnehmen

Reihe: Wirklichkeit im Radio
Jagdszenen aus Unterfranken
Der Fall Eschenau
Von Sibylle Tamin
Regie: Margot Litten
Mit: Christa Posch
Ton und Technik: Angelika Haller und Angelika Vetter-Wagner
Produktion: BR / Deutschlandfunk / RBB / WDR 2008
Länge: 53'01

Jahrzehntelang war der Missbrauch in einem bayerischen Dorf Normalität. Als die Opfer sprechen, folgen ein Gerichtsverfahren, Drohungen, Gegendrohungen, ein Suizid. Die Autorin hat ein Jahr lang das Geschehen beobachtet. Ein Feature aus dem Jahr 2008.

Über 40 Jahre hinweg werden in einem fränkischen 200-Seelen-Dorf Kinder und junge Frauen sexuell missbraucht. Als ein Opfer das Schweigen bricht, erhängt sich einer der Verdächtigen, der andere landet nach missglücktem Suizid in der Psychiatrie. Ein Gericht verurteilt ihn zu viereinhalb Jahren Gefängnis. Den Opfern ist Gerechtigkeit widerfahren. Im Dorf herrscht Krieg. Hätten die Frauen geschwiegen, wäre im schönen Eschenau die schöne Dorfgemeinschaft noch intakt, heißt es. Und: Was ist schon dabei, wenn man einem Madel unter den Rock greift. Und, sagt die Pfarrerin: Anderswo ist das auch passiert, da wird nicht so ein Aufhebens gemacht. Eine Lüge sei, was die Frauen vorgebracht hätten, späte Rache für mangelnde Anerkennung, so die vorherrschende Meinung, eine feministische Hetzkampagne, die den allseits beliebten Großbauern in den Tod getrieben habe. Opfer werden zu Tätern gemacht, die Frauen und ihre Familien bedroht. Ein Jahr lang hat die Autorin das Dorf beobachtet − in den Phasen des Aufruhrs, des Kampfes, der Angst und der Erschöpfung. Sie schreibt den „Kriminalfall“ Eschenau fort zum Sozio- und Psychogramm einer gestörten Idylle.

Sibylle Tamin, geboren 1949, studierte Theaterwissenschaft und Publizistik. Lebt in Berlin, arbeitet für Zeitung und Radio. Zahlreiche Features, zwei Buchveröffentlichungen. Zuletzt: „Grenzüberschreitung - Was treibt zu Mord und Totschlag?“ (SWR 2018).

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Operaufnehmen

21:30 Uhr

Die besondere Aufnahmeaufnehmen

Hans Werner Henze
"Der Idiot"
Mimodram mit Szenen aus Fjodor M. Dostojewskijs gleichnamigen Roman für Sprecher und Orchester von Ingeborg Bachmann

Stefan Kaminski, Sprecher
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014 im Haus des Rundfunks Berlin

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten 

23:50 Kulturpresseschau 

Wochenrückblick

Oktober 2021
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