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Sonntag, 13.04.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Afrika beginnt im Schwarzwald
    Der Völkermord in Ruanda in der deutschsprachigen Literatur
    Von Sabine Voss

    Der Völkermord in Ruanda begann vor 20 Jahren. Einige deutschsprachige Autoren haben sich literarisch damit befasst.

    Die Fakten des Völkermords in Ruanda sind bekannt: Innerhalb von 100 Tagen fielen 800000 Menschen der Tutsi den Hutu zum Opfer. Die wenigen Überlebenden wurden Zeugen der Ermordung ihrer Kinder, Ehepartner, Eltern, oft der gesamten Familie. 20 Jahre nach dem Völkermord leben die Opferzeugen mit ihren Erinnerungen an unvorstellbare Grausamkeiten wieder Tür an Tür mit den ehemaligen Tätern. Der Ermordeten wird jedes Jahr im April in offiziellen Trauerwochen gedacht, dann legt sich das Trauma des Genozids wie eine schwarze Decke über das kleine afrikanische Land. Afrika ist nicht so weit. Afrika beginnt im Schwarzwald, meint der Stuttgarter Autor Rainer Wochele, dessen Hauptfigur, ein UN-General, dort im Hospital liegt. Auch andere deutschsprachige Autorinnen und Autoren geht der ferne Völkermord etwas an. Sie erzählen die Geschichten eines Entwicklungshelfers oder eines in Deutschland aufgewachsenen Jungen, der Sohn eines deutschen Vaters und einer ruandischen Überlebenden ist. Was 1994 in Ruanda passiert ist, rückt auf diese Weise nahe an die deutschen Leser heran.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    Athen am Wendepunkt: Haben die Griechen das Schlimmste überstanden?
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Lounge
    Moderation: Carsten Beyer

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Tonart

    Lounge
    Moderation: Mathias Mauersberger

    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Neuapostolische Kirche

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Gott und der Esel
    Monsignore Stephan Wahl
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Wochenrückblick
    Moderation: Johannes Nichelmann

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • HörenSagen im Gespräch
    Der niederländische Künstler Herman van Veen
    "Best-of" der beliebten Gesprächsreihe anlässlich des 20. Jahrestages von Deutschlandradio
    Vorgestellt von Margarete Wohlan

    Er sei als Kind der Hoffnung gezeugt worden, erzählt der Musiker, Schauspieler und Regisseur Herman van Veen, als er am 25. März 1995 in "HörenSagen" zu Gast ist. Fünf Jahre nach der Wiedervereinigung blickt der kurz vor Kriegsende geborene Niederländer auf das, was seitdem geschehen ist - privat und politisch, erklärt, warum die deutsche Teilung ungerecht gewesen sei und bezeichnet das Faxgerät als "apokalyptischen Ritter", weil es für die Zerstörungswut der Menschen stehe. Ein nicht immer ernst zu nehmendes Gespräch, das Jochen R. Klicker mit ihm führt und das durch Titel von seiner damals gerade erschienenen CD "Zwei Reisende" ergänzt wird. Die Sendung "Hörensagen - Im Gespräch" war ein Highlight des neuen, harmonisierten Hörfunkprogramms, das am 1. Januar 1994 als DeutschlandRadio Berlin startete und an die wir aus Anlass von 20 Jahren Deutschlandradio an dieser Stelle einmal im Monat erinnern.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Christoph Hein zum 70. Geburtstag
    Im Gespräch mit Christoph Hein, Schriftsteller

    09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 60 Jahren: Der Atomphysiker J. Robert Oppenheimer wird von allen Atomwaffenprojekten der USA suspendiert

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Bühne: Weltumspannende Verbindungen: Das Theaterprojekt "Carls Werk I" erzählt die Geschichte einer Kabelfabrik und ihrer Arbeiter
    Gespräch mit Jan Neumann, Theaterregisseur und Dirk Kummer, Filmemacher

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Der Film "Lauf Junge Lauf"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Geflohen aus dem Warschauer Ghetto: Das Überlebensdrama "Lauf Junge Lauf"
    Gespräch mit Pepe Danquart, Regisseur

    11:20 Uhr
    Tonart

    Stéphane Moucha's Musik zu "Lauf, Junge, Lauf"

    11:40 Uhr
    Tonart

    Soundbreaker - Dokumentarfilm über den finnischen Akkordeonvirtuosen Kimmo Pohjonen

    11:53 Uhr
    Buchkritik

    Modemacher im Film zum Kinostart von "Yves Saint Laurent"
    Vorgestellt von Jörg Taszman

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 12:30 Uhr

    Lesart

    Das politische Buchmagazin
    Mit einem Attentat die Welt entzünden
    Von der bedrückenden Aktualität des Ersten Weltkriegs
    Mit Prof. Michael Epkenhans (Zentrum für Militärgeschichte in Potsdam) über "Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs" von Jörn Leonhard, C.H. Beck 2014 und Gregor Mayer (Journalist, Autor) über sein Buch "Verschwörung in Sarajevo. Triumph und Tod des Attentäters Gavrilo Princip", Residenzverlag 2014
    Moderation: Peter Lange, Deutschlandradio Kultur
    Aufzeichnung vom 08.04.2014 aus dem Café Central im Grillo-Theater Essen

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:30 Uhr

    Neonlicht

    Das Großstadtmagazin
    Moderation: Julia Eikmann

    Spinner, Schlampen, Schinkenmilchshakes
    Im Neonlicht wird es heute trashig: In Buenos Aires kloppen wir uns im „Break-Club“ den Stress von der Seele, tanzen in München auf einer Schlampenparty und kosten in Boston die neusten Fastfood-Zwitter. Anschließend posten wir unsere Neurosen.

    Komm rein und hau drauf!
    Müde? Angespannt? Gestresst? Es gibt Tage, da könnte man aus der Haut fahren. In Buenos Aires gibt es einen Ort, an dem man wirklich alles `raus lassen kann: The Break Club bietet Stressabbau per Baseballschläger. Ob das was bringt? Neonlicht Autorin Anne Herrberg hat den Selbstversuch gewagt.

    Knutsch-Contest und Zuckerwatte
    Alexis Felten ist ein Münchner Phänomen. Zusammen mit ihrer Girl-Gang mischt die Grafikdesign-Studentin die Szene mit dilettantisch gestochenen Tatoos und dem frivolen Blog „Teen Slut“ auf, in dem Alexis alle 100 Likes ihre Brüste postet - ein Spiel mit Rollen klischees das im als bieder verrufenen München für Aufregung sorgt. Alexis neuester Coup: Die Teen-Slut-Party im Swingerclub. Mit Knutsch-Contest und Zuckerwatte. Ob der Abend hält, was er verspricht?
    Von Andi Hörmann

    Ekliges Zwischending oder köstliche Kombi?
    Wenn zwei Lebensmittel, die sich auf dem Teller nie begegnen würden, zwangsverheiratet werden, nennt man das Hybrid Food. Seit dem Erfolg des Cronuts, einer Kombination aus Croissant und Donut, mischen amerikanische Fast-Food-Ketten und Restaurantköche munter drauf los, um als erste die nächste Trendspeise zu kreieren. So entstehen Waffeltacos, Schinkenmilchshake und Donut-Burger - einige mit sehr begrenztem Haltbarkeitsdatum.
    Von Sonja Beeker

    Spinner unter sich
    Versuchen Sie auf Gehwegen auch immer, nicht auf die Ritzen zu treten? Und im Supermarkt alles einzupacken, bevor der Kassierer die Rechnung fertig hat? Dann sind Sie ein Fall für Spleen24! Auf dem Blog kann jeder anonym seine Marotten posten. Ursprünglich als Jux gedacht, wird die Seite mit tausenden eingetragenen Schrullen eine Offenbarungsplattform für Stadtneurotiker.
    Von Jürgen Stratmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag für Kinder
    Commander Jannis
    Von Thilo Reffert
    Ab 7 Jahren
    Regie: Beatrix Ackers
    Komposition: Michael Rodach
    Mit: Lyonel Holländer, Cathlen Gawlich, Boris Aljinovic, Marek Harloff, Britta Steffenhagen, Jens Wawrczeck, Hugo Kempter, Jak Rollhäuser, Victor Rühl, Christin König
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
    Länge: 52'21
    (Wdh. v. 01.04.2012)
    Moderation: Johannes Nichelmann

    Commander Jannis und sein Meerschweinchen George retten die Welt.

    Commander Jannis fliegt jeden Morgen mit seinem Fahrrad zur Schule. Doch dort läuft es schlecht, Jannis soll eine Klasse zurückversetzt werden. Das ist kein Weltuntergang, meinen seine Eltern, aber was wissen die schon! Als eine Projektwoche zum Thema Mensch und Umwelt beginnt, vergisst Jannis seine Probleme, denn jetzt kann er - Commander Jannis - die ganze Welt vor einer ökologischen Katastrophe retten. Den Anfang macht er bei seiner eigenen Familie, die er mitten im Winter zu einem Leben ohne Strom verdonnert. Dabei hilft ihm sein Meerschweinchen George, das in Wahrheit ein Alien ist und Jannis die Sache mit dem ökologischen Fußabdruck erklärt: "Ich mache kleine Fußabdrücke, du große. Ich bin ökologisch, du nicht." Was anfangs ein Spaß war, wird rasch zu einem Abenteuer, an dessen Ende die Welt - vorläufig - nicht untergeht und Jannis in seiner Klasse bleiben darf.

    Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. "Commander Jannis" wurde mit dem Kinderhörspielpreis des MDR-Rundfunkrates 2012 ausgezeichnet.

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Klagen, verführen und lieben. Wie sich der Lamentobass durch die Musikgeschichte zieht
    Moderation: Ulrike Timm

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Vergessen Sie Baseball!
    Die US-Kicker wollen bei der WM Fußballgeschichte schreiben
    Von Kerstin Zilm

    One Nation. One Team. Das ist das Motto der US-Fußballmannschaft vor der WM in Brasilien. Es steht für das ambitionierte Ziel, Männerfußball, Soccer, als Nationalsport in den USA zu etablieren. Trainer Jürgen Klinsmann spielt dabei eine zentrale Rolle. Sein Start im Job war holprig und umstritten. Zwei Fußballkulturen prallten aufeinander. Doch seit der Wahl-Kalifornier das Team mit einer Erfolgsserie durch die Qualifikation zur Endrunde führte, ist er für die Fans ein Held und für die Spieler eine Autorität. Beim Turnier in Brasilien trifft Klinsmann am 26. Juni in Recife auf Deutschland mit seinem ehemaligen Assistenten Joachim Löw. Gemeinsam hatten sie Deutschland bei der Heim-WM 2006 zu Rang drei geführt.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Fundstücke

    König aller Tanzgeiger
    Der Dirigent Efim Schachmeister
    Moderation: Claus Fischer

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Rückkehr in die Wüste
    Von Bernard-Marie Koltès
    Aus dem Französischen von Simon Werle
    Regie: Norbert Schaeffer
    Mit: Rosemarie Fendel, Ulrich Noethen, Sabine Sinjen, Claus Boysen u.a.
    Ton: Walter Jost
    Produktion: SDR/RIAS 1989
    Länge: 83‘53
    (Wdh. v. 01.11.1989)

    Mit der Rückkehr von Mathilde aus Nordafrika in ein französisches Provinznest beginnt der Geschwisterstreit um das ererbte Elternhaus.  

    Ein französisches Provinznest zu Beginn der 60er-Jahre, gegen Ende des Algerienkrieges: Mathilde kehrt mit ihren beiden unehelichen Kindern aus Nordafrika zurück in ihr ererbtes Elternhaus. Ihr Bruder Adrien und sein Sohn haben es längst in Besitz genommen und zur bürgerlichen Schutzburg erklärt. Im Vordergrund steht der geschwisterliche Streit um das Erbe, getragen von den Rachegefühlen gegen die verhasste Provinzbourgeoisie. Der im Privaten ausgetragene Kampf ist zugleich eine Auseinandersetzung - wie durch ein Mikroskop betrachtet - zwischen Okzident und Orient.

    Bernard-Marie Koltès (1948-1989), französischer Regisseur und Schriftsteller. 1976 erster internationaler Erfolg als Dramatiker mit "Die Nacht kurz vor den Wäldern". Hörspiele: "Roberto Zucco" (SDR/RIAS 1991), "Dumpfe Stimmen" (SWF/RB 1992). Auszeichnungen u.a. "Prix Ibsen" (1984). Zuletzt: "Flucht zu Pferd bis ans Ende der Stadt" (Deutschlandradio Kultur 2007).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Heidelberger Frühling
    Stadthalle Heidelberg
    Aufzeichnung vom 12.04.2014

    Alexander Glasunow
    Die Jahreszeiten op. 67

    ca. 20.45 Konzertpause mit Nachrichten
    Deutscher Musikwettbewerb - Sind Wettbewerbe noch zeitgemäß?
    Stefan Lang im Gespräch mit Benedikt Holtbernd und Hans-Joachim Reiser

    Sergei Rachmaninow
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30

    Boris Berezovsky, Klavier
    Russisches Nationalorchester
    Leitung: Mikhail Pletnev

  • Das Unausgesprochene und das Imaginäre
    Ein Blick auf uns Musikhörer
    Von Peter Knopp

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Technik, Wissenschaft und Kunst als Netzwerk: Das Forschungsprojekt "Mapping Spaces" des ZKM Karlsruhe untersucht die Kartierung von Wissensräumen im 17. Jh. (12.04. - 13.07.)

    14. Festival des mittel- und osteuropäischen Films GoEast in Wiesbaden (09. - 15.04.)

    Lesen am Monte Verita: Das Literaturfestival Ascona widmet sich "Dämonen und Utopien" (10. - 13. 04.)

    "Raw Material - vom Baumarkt ins Museum" in der Städtischen Galerie Delmenhorst

    Bogota: Was bewegt die Kunst / internationale Tagung

    Aus den Feuilletons