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Samstag, 17.04.2021
 
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Tagesprogramm Samstag, 13. März 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Über alle Grenzen hinaus
Die Lange Nacht über die drei Leben der Ärztin Ingeborg Rapoport
Von Jochanan Shelliem
Regie: der Autor
(Wdh. v. 02./03.09.2017)

2015 legt die älteste Doktorandin der Welt am Universitätsklinikum Eppendorf ihre mündliche Prüfung zur Promotion noch einmal ab und erhält mit fast 80 Jahren Verzögerung ihren zweiten Doktortitel, der eigentlich ihr erster gewesen war. Geboren wurde die Hamburgerin Ingeborg Syllm im November 1912 in Kamerun. Sie studierte Medizin und schloss 1938 ihre Doktorarbeit an der Universitätsklinik von Hamburg-Eppendorf über die damalige Arme-Leute-Seuche Diphtherie ab. Als ihr die Nazis untersagten, die mündliche Prüfung abzulegen, reiste sie mit 38 Reichsmark in der Tasche allein in die USA. In New York und Cincinnati studiert sie noch einmal, lernt in der Ambulanz von Brooklyn das Elend von Familien kennen und wird an die beste Kinderklinik der USA berufen. Dort begegnet sie dem jüdischen Biochemiker Mitja Rapoport, dem sie ihr Leben lang die Treue halten wird. Für die KP besuchen beide Slums und diskutieren sonntags in Arbeiterschlafzimmern über eine bessere Welt. Vier Kinder gehen aus dieser Ehe hervor. Als beide 1950 den Stockholmer Appell zur Ächtung von Atomwaffen unterzeichnen, droht ihnen die Vorladung vor das McCarthy-Komitee. Bei Nacht und Nebel verlässt die Familie New York. Schließlich geht sie nach Ost-Berlin, wo Mitja Rapoport die Naturwissenschaften der DDR maßgeblich prägt und Ingeborg Syllm-Rapoport die Kinderheilkunde der Charité revolutioniert. In der „Langen Nacht“ über die Ärztin Ingeborg Syllm-Rapoport, die 2017 im Alter von 104 Jahren verstorben ist, reflektiert die sich differenziert erinnernde feine alte Dame ihren lebenslangen Kampf für eine humane und gerechte Welt.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Die Welt verändert sich (1962-1970)
Eine historische Radiorevue(10/12)
Von Lionel van der Meulen
Deutschlandfunk 1989
Vorgestellt von Michael Groth
(Teil 11 am 10.04.2021)

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Axel Rahmlow

06:20 Wort zum Tage

Sabrina Fabian, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Ameisig" von Charlie Kaufman
Rezensiert von Fabian Wolff

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Sehnsuchtsort Wald - geliebt und bedroht

Gäste: Dr. Nicole Wellbrock, Leiterin des Arbeitsbereichs Bodenschutz und Waldzustand am Thünen-Institut für Waldökosysteme - und Achim Laber, Naturschutzwart am Feldberg im Schwarzwald
Moderation: Gisela Steinhauer

Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

Der Wald: Er liefert nicht nur Holz, er ist Lebensraum, Sauerstoffspender, Klimaregulator - und Erholungsort. Ein Waldspaziergang entspannt, egal zu welcher Jahreszeit. Doch unser Wald ist bedroht; Klimawandel und Schädlinge setzen ihm zu.
Welche Beobachtungen machen Sie? Diskutieren Sie mit!

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Christian Rabhansl

Oliver Meiler über die "Agromafia"
Wie viel Mafia steckt in unserem Essen?
Gespräch mit Oliver Meiler

"Pillen vor die Säue"
Wie gefährlich sind Antibiotika in der Massentierhaltung?
Gespräch mit Rupert Ebner und Eva Rosenkranz

Buchkritik:
"Die Schlachthaus-Tagebücher" von Lina Gustafsson
Rezensiert von Carolin Born

Buchkritik:
"Alle satt?" Wie ernährt man 10 Milliarden Menschen?" von Urs Niggli
Rezensiert von Tom Funke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Prof. Wolfgang Kaschuba, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Julius Stucke

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur
Moderation: Dennis Kogel

Weniger ist mehr
"Negative Space" in Videospielen
Von Marcus Richter

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg

Ein erster Blick ins Academy Museum in Los Angeles
Gespräch mit Katharina Wilhelm

Reformierte Césars
Die französischen Filmpreise sind verliehen worden
Von Christiane Kaess

Corona-Ticker:
Hoffnung auf Kinoöffnung
Von Christian Berndt

Westliche Orientbegeisterung
Was Deutsch in Ägyptens Filmindustrie machten
Gespräch mit Henriette Bornkamm

"Vorbehaltsfilme"
Warum NS-Propaganda-Filme nicht in den Giftschrank gehören
Gespräch mit Andreas Kötzing

Liebe, Schmerz und Tanz
Der indische Animationsfilm "Bombay Rose"
Gespräch mit Anke Leweke

Top Five:
Der große Filmerzähler - Wolfgang Kohlhaase wird 90
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation Mandy Schielke

Marie Kondo zum Trotz
Krimskrams überall!
Von Matthias Finger

Leerlauf lernen!
Über den Wert der Unentschlossenheit
Gespräch mit Nils Markwardt

Live on Tape:
Keine Zeit für Unentschlossenheit - Beobachtungen in New York
Gespräch mit Antje Passenheim

Perfekt verweilen!
Kleine Kulturgeschichte der Parkbank in Barcelona
Von Julia Macher

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17:30 Uhr

Tacheles

Grundrechte in der Pandemie

Heribert Prantl, Jurist und Autor, stellt sich den Fragen von Annette Riedel

Es herrsche eine Stimmung, "die Grundrechte in Krisenzeiten als Ballast und Gefahr betrachtet", kritisiert der Autor und Jurist Heribert Prantl. Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen stelle sich immer drängender.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Anthropogen Schwarz
Von Christian Lerch
Regie: Hannah Georgi
Mit: Larissa Breidbach, Rabea Wyrwich, Justine Hauer, Katharina Schmalenberg, Judith Jakob, Michael Che Koch, Esther Hausmann
Ton: Gerd Nesgen
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 54'30

Wie kann man als Weißer über Rassismus sprechen? Der Autor Christian Lerch hat sich diese Frage gestellt. Er begibt sich auf eine Reise: in die Südstaaten der USA und auch zu seinem eigenen weißen Selbstverständnis.

Der letzte Lynchmord des Ku-Klux-Klan ist über 35 Jahre her, der letzte Fall von Polizeigewalt gegen einen afroamerikanischen Mann oder Jugendlichen vielleicht nur wenige Tage. Die Rassentrennung wurde aufgehoben, Schulen und Universitäten sind frei zugänglich - de facto besteht aber ein unterfinanziertes, öffentliches Schulsystem für Afroamerikaner und weiße Kinder gehen auf private, von den Bundesstaaten subventionierte Ausbildungsstätten. Den dramatischen Folgen der Konstruktion von Rassen sind Afroamerikaner täglich ausgeliefert. Gesetze werden nicht ausreichen, das zu verändern.

Christian Lerch, geboren 1978 am Bodensee, ist Journalist, Feature-Autor und Hörspielregisseur. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen, u.a. den silbernen Award des New York Radio Festivals für „Illegale Drogen töten“ (Deutschlandradio Kultur/ORF 2016) und den Prix Europa für die beste europäische Radiodokumentation sowie den dokKa-Preis für „Papa, wir sind in Syrien“ (RBB/WDR 2016). Lerch lebt und arbeitet abwechselnd in Berlin und Wien. Zuletzt produzierte er den Podcast „six seasons: Von Bilden im Kunsthistorischen Museum Wien“ (ORF 2019).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Staatstheater Mainz
Aufzeichnung vom 03.06.2018

Rued Langgaard
"Antikrist", Kirchenoper in zwei Akten und sechs Bildern
Libretto vom Komponisten

Luzifer / Eine Stimme - Peter Felix Bauer, Bariton
Gottes Stimme - Ivica Novakovic, Sprechstimme
Das Echo der Rätselstimmung - Marie-Christine Haase, Sopran
Der Mund, der große Worte spricht - Nadja Stefanoff, Sopran
Der Missmut - Geneviève King, Mezzosopran
Die große Hure - Vida Miknevičiūtė, Sopran
Das Tier in Scharlach - Lars-Oliver Rühl, Tenor
Die Lüge - Alexander Spemann, Tenor
Der Hass - Michael Mrosek, Bariton

Chor des Staatstheaters Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Leitung: Hermann Bäumer

Der Anti- oder Widerchrist ist eine Figur aus der Apokalypse - Gegenspieler und Gegenmacht Jesu. Vor seiner Wiederkunft wird er erwartet. Ein Geist der stets verneint, auch wenn er Gutes meint: "Ich erschaffe das Licht und mache das Dunkel, ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil. Ich bin der Herr, der das alles vollbringt!", heißt es bei Jesaja. Der dänische Komponist Rued Langgaard (1893-1952) hat diesen "Antikrist" in den 1920er Jahren zum Opernhelden gemacht und ihn in seine Zeit gestellt: als einen Gegenspieler alles Wahren, Guten und Schönen, als einen Höllenhelden mit tausend Gesichtern. Die Zeit, die Langgaard zeichnet, ist im Untergang begriffen, seine Figuren sind singende Allegorien. Angesichts dieses großen spätromantischen Werks kann man an Wagner und Strauss denken, aber auch Hindemith und Schönberg erahnen.

21:50 Uhr

Die besondere Aufnahme

Sergej Rachmaninow
Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati

Koproduktion Deutschlandfunk Kultur und Linn Records 2020

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

"Innen. Nacht - Geschichten aus der Höhle" am Theater Oberhausen
Gespräch mit Stefan Keim

Mannheims Reaktion auf den Lockdown
Von Marie-Dominique Wetzel

Online-Ende
Museum Barberini eröffnet mit Rembrandt Ausstellung
Gespräch mit Carsten Probst

Droht Griechenlands archäologischen Museen die Privatisierung?
Gespräch mit Angelos Chaniotis

Haus der Kunst in München
Was Andrea Lissoni plant
Von Tobias Krone

23:30 Kulturnachrichten

Von Carolin Kuban

23:50 Kulturpresseschau

Wochenrückblick
Von Ulrike Timm

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Verdis Oper "Otello" aus BarcelonaEifersucht auf Bestellung
Eine Sängerin und ein Sänger in dramatischer Haltung auf der Bühne

Sie gehört zu den dunkleren, komplizierten Opern des Meisters. Der "Otello" ist ein Spätwerk Giuseppe Verdis - Gustavo Dudamel dirigierte eine aktuelle Aufführung am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Gregory Kunde gab den Othello, Krassimira Stoyanova die Desdemona.Mehr

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Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Interview

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Fazit

Pressefoto des JahresEine Umarmung mit Symbolcharakter
Das Foto des Jahres 2021 "The First Embrace" (Die erste Umarmung) zeigt zwei Frauen, die sich - getrennt von einer Plastikfolie - umarmen. (imago images / Politiken / Mads Nissen)

Das Pressefoto des Jahres ist oft mit den prägenden Themen der Gegenwart verbunden: Mit dem Siegerfoto 2021 beschreibe der Däne Mads Nissen die Pandemie und die damit verbundenen Erfahrungen in einem Bild, sagt die Kunsthistorikerin Karen Fromm.Mehr

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