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Donnerstag, 10.02.2022

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Klangwerkstatt Berlin
    Kunstquartier Bethanien
    Aufzeichnungen vom 05. - 14.11.2021

    Ricardo Eizirik
    "junkyard piece IIIb - pocket version" (2019/20) für Oboe, Klarinette, Sampler, Objekte, Violoncello und Akkordeon

    Jagyeong Ryu
    "SOЯOBOЯUOƧ" (2014 / rev. 2019) für Flöte, Oboe, Klarinette, Violoncello, Akkordeon und Live-Elektronik
    Ensemble S201

    Ana Maria Rodriguez
    "D&S" (2021) Uraufführung
    Version für Flöte, Kontrabassklarinette, Schlagzeug, Pappkartons, Elektronik und Amateure
    Ensemble KNM Berlin & KNM campus ensemble

    Seit 1990 treffen beim Festival „Klangwerkstatt“ Altmeister auf Newcomer, Profis auf Amateure, Erwachsene auf Kinder. Sie alle verbindet die Faszination für Neue Musik.

    Experimentelle musikalische Versuchsanordnungen, partizipative Ansätze und das Zusammentreffen von Musikerinnen und Musikern, die an ganz unterschiedlichen Stellen in ihrer Laufbahn stehen - dafür steht seit über drei Jahrzehnten die Berliner Klangwerkstatt. Nicht die fließbandartige Produktion von Hochglanz-Uraufführungen steht im Mittelpunkt, sondern es geht um den Werkstattcharakter des Musikmachens, um das Entdecken vielleicht unbekannter Ansätze, um das Erkunden neuer musikalischer Ausdrucksformen und um das Experimentieren mit Konzertformaten oder Ensemblekonstellationen. Jede Zusammenarbeit, jede Begegnung soll sich auf Augenhöhe abspielen, sowohl zwischen Musikern verschiedener Generationen als auch gegenüber dem Publikum. 2021 war erstmalig das „Ensemble S201“ beim Festival zu Gast - eine junge Formation aus Essen. Außerdem gestaltete das „Ensemble KNM Berlin“ mit der Amateurgruppe „KNM campus ensemble“ einen gemeinsamen Abend.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Rock
    Moderation: Mathias Mauersberger

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    u.a. 72. Internationale Filmfestspiele Berlin
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Filmregisseur Cem Kaya im Gespräch mit Britta Bürger

    Seit Jahren beschäftigt sich Cem Kaya mit türkischer Popkultur. In seinem neuen Film "Liebe, D-Mark und Tod“ steht die Musik der sogenannten türkischen Gastarbeiter im Mittelpunkt, die seit Ende der 50er Jahre in die Bundesrepublik kamen. Es ist keine Musik, die die Menschen mitgebracht haben - sie wurde hier in Deutschland produziert. Jetzt hat der Film auf der Berlinale seine Premiere.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Rückzug der Konzernverlage war entscheidend für Buchmessen-Aus
    Gespräch mit Felicitas Lovenberg

    Schon wieder keine Leipziger Buchmesse - kleinere Verlage sind verärgert
    Gespräch mit Nikola Richter, Mikrotext

    Literaturtipps
    Von Susanne Schenck

    Buchkritik:
    "Ruin und Erneuerung" von Paul Betts
    Rezensiert von Hans von Trotha

    "Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße"
    Gespräch mit Maxim Leo, Journalist

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Funk-Pionierin, Role Model und Ex-Frau Miles Davis: Zum Tod von Betty Davis
    Gespräch mit Norman Müller

    Werbung für eine Rock-Renaissance
    Spoon und "Lucifer On The Sofa"
    Von Marcel Anders

    Erste schwarze Diva der Oper - Leontyne Price wird 95
    Von Anje Passenheim

    Die Vielfalt jüdischer Musik
    Dobranoch aus St.Petersburg: und "Zay Freylekh!"
    Von Olga Hochweis

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ulrich Wickert, Journalist
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Pasewalk: Prozessauftakt gegen Belarus-Schleuser
    Gespräch mit Silke Hasselmann

    Vom Bundestag zurück ins Richteramt?
    Streit um AfD-Rechtsaußen Jens Maier
    Von Alexander Moritz

    Unter dem Radar
    Jugend- und Kinderhilfe in der Omikron-Welle
    Von Thi Quynh Anh Tran

    Ende der Verkehrswende?
    Proteste gegen Ausbau des Südschnellweges in Hannover
    Von Bastian Brandau

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    u.a. 72. Internationale Filmfestspiele Berlin
    Moderation: Max Oppel

    Berlinale: Endzeit Film in Berlin-Marzahn: “Wir könnten genauso gut tot sein”
    Gespräch mit Natalia Sinelnikova

    Objekte, die den Dienst verweigern
    Subversives Design im NRW Forum
    Gespräch mit Alain Bieber, Künstlerischer Leiter des NRW-Forums

    "Inventing Anna" auf Netflix - Eine ganz normale Hochstaplerin
    Gespräch mit Vera Klocke

    Maria Lassnig. Wach bleiben. Ausstellung in der Kunsthalle Bonn
    Von Nadja Bascheck

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Eine Jugend unter Nazis: Autobiografie "Nullerjahre"
    Gespräch mit dem Autor Hendrik Bolz

    Geisterschiffe und Meeresvögel
    "The Wrath of the Clouds" von Marissa Nadler

    Proseminar-Pop: Das Album "Heterosexuality" von Shamir
    Von Laura Aha

    "The Dream“ von Alt-J: Unterhaltesame Pop-Songs ohne doppelten Boden
    Von Christoph Möller

    Werbung für eine Rock-Renaissance
    Spoon und "Lucifer On The Sofa"
    Von Marcel Anders

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    u.a. 72. Internationale Filmfestspiele Berlin
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Andre Zantow

    Wie ein großes Freiluftlabor
    Malaria Forschung in Guinea-Bissau
    Von Julia Jaroschewski

    In Guinea-Bissau ist Malaria nach wie vor die häufigste Todesursache bei schwangeren Frauen und bei Kindern unter fünf Jahren. Eine der wichtigsten Methoden der Krankheit vorzubeugen besteht vor Ort darin, unter Moskitonetzen zu schlafen. Derzeit forscht aber auch die britische London School of Hygiene and Tropical Medicine an der Vergabe eines Medikaments, das die übertragenden Mücken gleich tötet. Der Feldversuch läuft auf den Bissagos-Inseln, die durch ihre isolierte Lage quasi Laborbedingungen bieten für den Vergleich zwischen den Testgruppen. Und den Menschen im Land bleibt auch gar nichts anderes übrig als an dem Feldversuch teilzunehmen, sind sie doch auf den Fortschritt der Medizin angewiesen. Das Gesundheitswesen in Guinea-Bissau ist quasi inexistent.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Forschung und Gesellschaft - Magazin

    Politisches Handeln: Vom Sinn der Verweigerung
    Von Matthias Finger

    Künstliche Schaltstellen im Gehirn
    Von Fanny Buschert

    Dekolonialisierung und Technologie
    Wie der Globale Süden digital eine Stimme bekommen soll
    Von Vera Linß

    Im Internet, in Apps und Sprachassistenten kommen sie nicht vor: fast 7000 Sprachen, gesprochen von etwa 3,5 Millionen Menschen vor allem im Globalen Süden. Forscher arbeiten jetzt daran, ihnen digital eine Stimme zu geben.

    Teilhabe an der Digitalisierung ist kaum möglich ohne verbale Kommunikation. Die Folge: Wessen Sprache digital nicht existiert, dessen Zugang zum Internet ist stark beschränkt. Aktuell betrifft das fast die Hälfte der Weltbevölkerung, nämlich 3,5 Milliarden Menschen. Sie repräsentieren rund 7.000 Sprachen. Wie etwa Luganda, Kabyle und Kinyarwanda, die in Uganda, Algerien und Ruanda gesprochen werden. Diese kommen bei den Sprachassistenten Siri, Alexa und Google Assistant schlicht nicht vor, denn die Marktführer aus dem globalen Norden bedienen gerade mal ein knappes Dutzend Sprachen. Und dass, obwohl das Mündliche zunehmend die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine bestimmt.
    Fakt ist: Die großen Internet-Player haben die digitale Welt kolonialisiert. Doch Initiativen aus der Zivilgesellschaft wollen die Dominanz der großen Tech-Unternehmen brechen. Das Crowdsourcing-Projekt „Common Voice“ zum Beispiel unterstützt die Entwicklung einer Spracherkennung für afrikanische Gemeinschaften. Und auch Wissenschaftler haben sich zusammengetan, etwa im Masakhane-Projekt, wo 144 Forscher aus 19 Ländern an der Weiterentwicklung von Algorithmen für afrikanische Sprachen arbeiten. Kann auf diese Weise Technologie dekolonisiert werden?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
    Aufzeichnung vom 27.01.2022

    Erich Wolfgang Korngold
    Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

    ca. 20:35 Konzertpause
    Christine Anderson im Gespräch mit Johanna Pichlmair und Harry Curtis

    Johannes Brahms
    Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

    Johanna Pichlmair, Violine
    Symphonieorchester der UdK Berlin
    Leitung: Harry Curtis

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Freispiel

    Schwerpunkt: Im Studio
    Das Radio ist nicht Sibirien
    Von Rafael Jové
    Regie: Ulrich Gerhardt
    Mit: Rafael Jové, Saskia Rienth, Mareike Maage, Stefanie Rösner, Jeanne Devos, Xenia Noetzelmann, Maria Antonia Schmidt, Andreas Feddersen
    Produktion: Bauhaus-Universität Weimar 2011
    Länge: 47'35

    Das Kulturradio FDR 2 hat sein Programm einer Reform unterzogen: Alle komplexen Sendungen wurden verbannt. Nun treiben austauschbare Inhalte auf einer Woge harmonischer Musik dahin. Doch Hagen Pollaschek ist live on air, und er ist dagegen.

    Als an diesem Tag beim Radiosender FDR 2 das Mikrofon aufgeht, ist es für Hagen Pollaschek − Moderator der Sendung „FDR 2 Mittagstisch: Das Magazin um eins“ − das eine Mal zu viel. Der idealistische Eifer, mit dem er einst das erträumte Redaktionsvolontariat bei FDR 2 antrat, ist tiefster Frustration gewichen. Die Arbeit im strikt formatierten Kulturfunk unter der Knute der statistisch ermittelten Hörerzahlen hat Pollaschek jeden Glauben an die Radioarbeit genommen. An diesem Tag bricht all der angestaute Kummer und Zorn aus ihm heraus. Mit deutlichen Worten versucht er, das gestörte Verhältnis zwischen Hörerinnen und Radiomacherinnen wieder ins Reine zu bringen. Auch auf die Gefahr hin, dass dieser „Mittagstisch“ sein letzter gewesen sein könnte. Humorvolles Hörspiel über die Abgründe der publikumsorientierten Formatentwicklung.

    Rafael Jové, geboren 1977 in Hamburg, lernte erst Mediengestalter Bild/Ton und studierte dann Medienkunst in Weimar. Er schreibt, fotografiert, legt Schallplatten auf, produziert Radiofeatures und freie Medienkunst, macht Aufführungen und Ausstellungen. Zuletzt: „Die heile Welt des Verbrechens − Stephan Derrick und die BRD“ (RBB 2018) und „Tonspur Bauhaus − Die Verschiebung der Schräge“ (Klassik Stiftung Weimar/Bauhaus-Museum Weimar/Deutschlandfunk Kultur 2019).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    u.a. 72. Internationale Filmfestspiele Berlin
    Moderation: Andrea Gerk

    Wie war die Eröffnung der Berlinale?
    Gespräch mit Katja Weber

    Francois Ozons Fassbinder-Bearbeitung "Peter von Kant" eröffnet die Berlinale
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    Das schönes Museum in Den Haag: 200 Jahre Mauritshuis
    Von Kerstin Schweighöfer

    Der libanesische Künstler Walid Raad in der Kunsthalle Mainz
    Von Rudolf Schmitz

    Radikalumbau. Streit um die Sanierung des Lindenau-Museum in Altenburg
    Von Henry Bernhard