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Samstag, 29.01.2022

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Geboren in Buczacz
    Eine Lange Nacht über Zeugen der Shoah
    Von Lorenz Hoffmann und Lars Meyer
    Regie: Tobias Barth

    „Ich errichte eine Stadt!“ - beschließt der Schriftsteller Samuel Agnon, als er 1943 in Palästina von der Auslöschung des jüdischen Lebens in seinem Heimatort Buczacz erfährt. Große Teile seines Spätwerkes widmet der Literatur-Nobelpreis-Träger von 1966 der literarischen Rekonstruktion des ostgalizischen Schtetls, in dem er aufgewachsen ist, und der Kultur der chassidischen Ostjuden. Auch für Alicia Jurman, die mehrfach dem sicheren Tod entkommt und als Einzige aus ihrer Familie den Holocaust in Buczacz überlebt, wird das Erinnern zur Lebensaufgabe. In Büchern und Vorträgen berichtet sie über ihre Erlebnisse. Der Historiker Emanuel Ringelblum aus Buczacz sammelt alle Zeugnisse jüdischer Kultur und richtet im Warschauer Ghetto das für Forscher so bedeutende Geheimarchiv Oneg Schabbat ein. Ein vierter Kämpfer gegen das Vergessen ist der „Nazijäger“ Simon Wiesenthal, der in seinem berühmten Wiener Institut einen dicken Ordner mit Dokumenten über die Morde in seiner Heimatstadt Buczacz füllt.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Christiane F. - „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (3/4)
    Dokumentarbericht aus der Berliner Drogenszene
    Zusammengestellt aus den Tonbandprotokollen des gleichnamigen Buches von Horst Rieck und Kai Hermann, ergänzt durch ein Interview des Regisseurs Jörg Jannings mit Christiane F.
    RIAS Berlin 1979
    Vorgestellt von Margarete Wohlan
    Teil 4 am 26.02.2022, 05.05 Uhr

    In der dritten Folge des Dokumentarberichts „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ aus der Berliner Drogenszene verdient Christiane F. das Geld für Heroin durch Prostitution. Ihre Mutter erfährt, dass sie es nimmt, und Christiane F. beschließt, gemeinsam mit ihrem Freund Detlef zu Hause einen Entzug zu machen. Sie halten sieben Tage durch, dann kommt der Rückfall. Beide sind wieder auf Droge, die Polizei wird auf sie aufmerksam, Detlef wird bei Beschaffungskriminalität erwischt und kommt ins Gefängnis. Christianes Mutter geht mit ihr zum Jugendamt, das ihre Einweisung in die Berliner Landesnervenklinik organisiert. Die Erlebnisse dort schockieren Christiane so sehr, dass sie aus der Klinik flieht. Dass sie das schafft, freut sie sehr, denn: „ich habe es endlich geschafft, ich habe die überlistet - und war frei!“

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ukraine-Russland-Konflikt: Wie soll Deutschland reagieren?

    Gäste: Hermann Krause, ehemaliger Russland-Korrespondent der ARD -
    und Prof. Dr. Gwendolyn Sasse, Direktorin des Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien in Berlin
    Moderation: Gisela Steinhauer

    Live mit Hörern
    08 00 22 54 22 54
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de

    Die Situation an der russisch-ukrainischen Grenze bleibt bedrohlich, allen diplomatischen Versuchen zum Trotz. Putin will Sicherheitsgarantien seitens der Nato, die Ukraine militärische Unterstützung aus dem Westen. Wie soll Deutschland reagieren?

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Cafe Central, Grillo-Theater, Essen
    Aufzeichnung vom 25.01.2022
    Moderation: Christian Rabhansl

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Moderation: Vera Linß und Marcus Richter

    "Replika"
    Ein Chatbot als Freundin
    Von Hagen Terschüren

    Alles nur ein Spiel?
    Auswirkungen von "Beziehungs"-Chatbots auf Menschen
    Gespräch mit Oliver Bendel, Fachhochschule Nordwestschweiz

    Digital Service Act
    Wie mutig war das EU-Parlament?
    Gespräch mit Jan Penfrat

    Investigativjournalismus in Ghana
    Von Patrick Batarilo

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Architects for Future
    Auf Nachhaltigkeit bauen

    Michael Wicke, Architects For Future, stellt sich den Fragen von Annette Riedel

    Bau und Nutzung von Gebäuden machen rund 40 Prozent aller CO2 -Emissionen aus. Deshalb sieht Ingenieur Michael Wicke hier einen "wahnsinnig großen Hebel", um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Er fordert mit Architects For Future: Bau-Wende - jetzt!

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Reihe: Wirklichkeit im Radio
    Im Zustand der leeren Depression
    Geschichte einer Vergewaltigung
    Von Rosvita Krausz
    Regie: Carola Preuß
    Mit: Christa Rossenbach und Hans-Peter Bögel
    Produktion: SDR 1980
    Länge: 54'30

    Eine Vergewaltigung. Täter und Opfer haben sich zuvor nicht gekannt. Die Autorin erzählt beide Lebenswege. Auch über 40 Jahre nach der Produktion beeindruckt der genaue Blick dieses Features.

    Die Autorin beschreibt, ausgehend von ausführlichen Interviews, die Geschichte einer Vergewaltigung aus den Perspektiven des Täters und des Opfers, einer 17-jährigen Schülerin, beide im O-Ton (die Namen sind geändert). Gutachter war damals der heute noch bekannte Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch.
    Vom Täter hören wir, wie er die Tat geplant hat und wie sein Lebensweg vorher war. Er berichtet von Gefängnisaufenthalten, Kindheits- und Jugenderlebnissen: Sexualität sei für ihn immer eine Mischung aus Lust und Gewalt gewesen, verbunden mit Schuldgefühlen. Die Schülerin erzählt, wie die Gewalttat weitergewirkt hat. Sie berichtet von Depressionen und nächtlichen Panikgefühlen, von misstrauischen bis feindlichen Reaktionen der Eltern und der sonstigen Umgebung. Von der Gerichtsverhandlung sagt sie, sie hatte das Gefühl, dass ihre Schilderung „eine gewisse Wollust bereitete“. Ein in allen Facetten dargestellter Fall, dessen Aufarbeitung bis heute exemplarisch ist.

    Rosvita Krausz (1945−2021), geboren in Potsdam, lebte und arbeitet in Hamburg. Die Features und Hörspiele der Hörfunkjournalistin erzählen oft von Außenseitern, Grenzgängern und Traumatisierten. Zuletzt: „Das vergiftete Glück − Depressionen nach der Geburt“ (Deutschlandfunk 2021).

  • 19:00 Uhr

    Oper

    Live aus der Metropolitan Opera New York

    Giuseppe Verdi
    „Rigoletto“
    Oper in drei Akten nach dem Melodrama „Le roi s'amuse“ von Victor Hugo

    Gilda - Rosa Feola, Sopran
    Maddalena - Varduhi Abrahamyan, Mezzosopran
    Herzog von Mantua - Piotr Beczała, Tenor
    Rigoletto - Quinn Kelsey, Bariton
    Sparafucile - Andrea Mastroni, Bass
    Borsa - Scott Scully, Tenor
    Gräfin Ceprano - Sylvia D’ Eramo, Mezzosopran
    Marullo - Jeongcheol Cha, Bariton
    Graf Ceprano - Christopher Job, Bass
    Graf von Monterone - Craig Colclough, Bariton
    Giovanna - Eve Gigliotti, Mezzosopran
    u.a.
    Chor und Orchester der Metropolitan Opera
    Leitung: Danielle Rustioni

  • Sergej Tanejew
    Quartett E-Dur op. 20 für Klavier, Violine, Viola und Violoncello

    Boris Brovtsyn, Violine
    Gareth Lubbe, Viola
    Alexey Stadler, Violoncello
    Eldar Nebolsin, Klavier

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 im Haus des Rundfunks Berlin

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    u.a.:
    Science-Fiction-Opernuraufführung in Regensburg: UA: "Wir" von Anton Lubchenko

    Uraufführung „MiniMe“ von Kata Wéber in der Berliner Volksbühne

    Geehrt und gestürzt. Eine Ausstellung über Denkmäler in New York