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Freitag, 29.07.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Hello, How Are You
    A sound portrait of Maryanne Amacher
    Von Alvin Curran
    Produktion: ORF 2015
    Länge: 44'09

    Anschließend:
    Living sound, patent pending
    Von Maryanne Amacher
    Länge: 7'03

    Der Avantgarde-Komponist Alvin Curran widmet der Klangkünstlerin Maryanne Amacher ein Soundporträt.

    1970 verbringen die beiden Avantgarde-Komponisten Maryanne Amacher und Alvin Curran einige Wochen auf der Harmony Ranch, einer Künstlerkommune in Connecticut. 45 Jahre später widmet Curran der mittlerweile verstorbenen Freundin ein Hörstück aus den dort entstandenen Tonaufnahmen. "Hello, How Are You" erzählt von Gesprächen zwischen Amacher und dem Hauspapageien Clifford, vom Klang der Sackpfeifen, von Feldaufnahmen winziger Laubfrösche, und führt mitten hinein in die Klangwelten der frühen Elektronikpioniere.

    Alvin Curran, geboren 1938 in den USA, bedeutender Komponist der live-elektronischen Musik, lebt in Rom. 1986 Prix Italia, 1988 Prix Ars Acustica des WDR. Mitbegründer der Gruppe Musica Elettronica Viva. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Living Room Music" (2009).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Olga Hochweis

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Alltag anders

    Haftpflicht
    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Schweigen kann ich nicht"
    Susanne Führer im Gespräch mit Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin

    Gesine Schwan sucht die Begegnung, auch über Grenzen hinweg. Schon zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verbrachte die 12-jährige Berlinerin ihre Sommerferien bei einer französischen Großfamilie und lernte die Sprache der Anderen. Ende der 1960er Jahre lernte sie Polnisch und promovierte 1970 über den polnischen Philosophen Leszek Kolakowski. Sie wollte etwas von dem wiedergutmachen, was Deutsche ihren Nachbarn im Ersten und Zweiten Weltkrieg angetan hatten. Als Präsidentin der Europa-Universität Viadrina und Koordinatorin für die deutsch-polnische Zusammenarbeit der Bundesregierung arbeitete sie auch für die Versöhnung zwischen Deutschen und Polen.

    Zweimal hat Gesine Schwan für das Amt des Bundespräsidenten kandidiert. In einer Rede zum Gedenken an den 17. Juni 1953 sagte sie einmal: "Wer ungeniert nur sein Einzelinteresse verfolgt und sich leichtsinnig auf Inseln der Macht und des Reichtums abschottet, gefährdet die Demokratie und seine eigene freiheitliche Zukunft." Susanne Führer will von Gesine Schwan wissen, warum sie sich als Erwachsene hat katholisch taufen lassen, worüber sie gerne nachdenkt und ob sie ein drittes Mal zur Bundespräsidentenwahl antreten würde.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Maike Albath

    Wieviel Wirklichkeit halten wir aus?
    Gespräch mit der Autorin Sabine Gruber

    "Das Paradies der Armen" von Suzanna Jansen
    Rezensiert von Katharina Borchardt

    Nach Amok und Terror: Was wir jetzt lesen!
    Leon de Winter "Ein gutes Herz"
    Von Dorothea Westphal

    Urlaubsbücher
    "Die letzten Tage des Condor" von James Grady
    Vorgestellt von Julia Riedhammer

    Ihr Buchhändler empfiehlt: Stephanus Bücher an der Uni Trier
    Gespräch mit Susanne Link

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Starke PersönlichkeitI
    Iyeoka mit neuem Album auf Tour
    Von Christiane Rebmann

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht!
    Von Uwe Wohlmacher

    11:35 Uhr
    Tonart

    "Celebrating"
    David Geringas - zum 70. Geburtstag des litauischen Cellisten
    Von Stefan Lang

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Katja Schlesinger und Frank Meyer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Querfeldein
    Untergraben und Aufatmen
    Noppen für die Demokratie? Wie wir mit politischen Maulwürfen umgehen sollten
    Von Johannes Kulms

    Schöner Scheitern - Eine kurze Kultur des Verlierens
    Von Maximilian Klein

    Hoffnung für Mecklenburg-Vorpommern - Besser der Nandu als der Großstädter
    Von Klaus Nothnagel

    Goldenes Bayern - Das weltbeste Bundesland im Rohstoffrausch
    Von Tobias Krone

    Noppen für die Demokratie? Wie wir mit politischen Maulwürfen umgehen sollten
    Maulwürfe untergraben nördlich von Kiel alle Bemühungen, einen schönen Fußballrasen zu pflegen. Vielleicht liegt es ja sogar daran, dass wir Kiel eher mit erfolgreichem Handball in Verbindung bringen? Wir zeigen die politische Dimension dieser tierischen Grabungen. Denn auch Populisten übersäen unser Land ja mit ihren Häufchen. Aufatmen hingegen können strukturschwache Landstriche, wie die ländlichen Gegenden Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs. Es kommen nicht mehr nur die Städter aus Berlin und gehen den Ureinwohnern mit ihrem Gehabe auf die Nerven - nein! Die Zukunft heißt: Nandu. Ein etwas albernes aber ungefährliches und höchst hilfreiches Tier.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    Die Weltflucht-Reihe im Kompressor: Was soll das eigentlich?
    Gespräch mit den Redakteuren Simone Rosa Miller, Philipp Schnee und Christine Watty

    Weltflucht im Nachrichtenstrudel - wie geht das?
    Gespräch mit Stephan Detjen

    Sellerieschneiden und Refrain-Zählen: besondere Weltflucht-Strategien
    Von Patrick Wellinski

    Grundlagen der Weltflucht: Eskapismus in Medientheorie, Kunst und Philosophie
    Von Tobias Wenzel

    Der letzte Remix - ein Dokumentar-Essay
    Gespräch mit dem Regisseur Olaf Held

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Herzlich gut Pfad!
    Wenn Pfadfinder auf Fahrt gehen, wird's abenteuerlich
    Von Kristin Hendinger
    Moderation: Tim Wiese

    Weg von zu Hause, Lieder am Lagerfeuer, Waschen im Fluss … Wenn Pfadfinder mehrere Tage auf große Fahrt gehen, ist vieles anders als bei Mama und Papa daheim. Ein wenig Mut und Abenteuerlust gehört dazu. Denn Pfadfinder tauschen ihr behagliches Kinderzimmer und allerlei angenehmen Krimskrams gegen ein Zelt in der Natur. Weil sie zu Fuß unterwegs sind, landen in ihrem Rucksack nur ausgesuchte und nützliche Dinge. Pfadfinder sein heißt, in der Gruppe zu leben, Neues gemeinsam entdecken und sich ausprobieren. Jeder bringt sich nach seinen Fähigkeiten in die Gruppe ein und lernt von den anderen. Die jüngsten nennen sich Wölflinge, die erfahrenen Pfadfinder heißen Ranger oder Rover. Sind sie unter sich, benutzen sie eine eigene Sprache. Eine Kohte ist ein spezielles Zelt, der Hordentopf ein überdimensionaler Suppentopf, eine Funzel ist ne Taschenlampe und Kluft heißt die Pfadfinder-Uniform, zu dem ein Halstuch gehört, das in der ganzen Welt als Erkennungszeichen dient. Außerdem leben die Pfadfinder nach dem sehr coolen Motto: Jeden Tag eine gute Tat! Weil das alles nach Spaß und Abenteuer klingt, sind wir mit auf große Fahrt gegangen.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Carsten Rochow

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht!
    Von Uwe Wohlmacher

    Rooney und ihr neues Album "Washed Away"
    Gespräch mit Robert Schwartzmann, Sänger und Songwriter

    JaKönigJa und ihr Fluchtalbum "Emanzipation im Wald"
    Von Ina Plodroch

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Clinton oder Trump: Wen wählt der amerikanische Wutbürger?
    Darüber diskutieren:
    Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift Internationale Politik
    Irwin L. Collier,  US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Leiter John-F.-Kennedy- Institut Berlin
    Bernd Greiner, Leiter Berliner Kolleg Kalter Krieg
    Peter Beyer, Berichterstatter für die transatlantischen Beziehungen in der CDU/CSU Bundestagsfraktion

    Moderation: Elke Durak

    Das Kandidatenrennen ist offiziell eröffnet: Ob die Demokratin  Hillary Clinton als erste Frau das Amt des US-Präsidenten übernimmt, oder ob die größte Demokratie der Welt künftig von dem republikanischen Populisten Donald Trump angeführt wird: Das entscheiden rund 200 Millionen Amerikaner am 8. November. Ausschlaggebend werden die Stimmen der Unentschlossenen sein. Von denen könnten viele gar nicht wählen gehen, weil sie Frust und Wut gegenüber der Politik hegen.
    Woher kommt die Wut vieler amerikanischer Bürger? Wie berechtigt ist ihr Frust? Warum könnte Trump mehr als Clinton von den Stimmen amerikanischer Wutbürger profitieren? Und welche Folgen hätte es für Deutschland und Europa, wenn der künftige US-Präsident Donald Trump heißt?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Jüdische Mathematiker in Deutschland
    Von Philipp Eins 

    Jüdischer Friedhof Templin - Einweihung der zweiten Namenstafel
    Von Thomas Klatt

    Zum Schabbat: ein Kaddisch des Kantors Azi Schwartz aus New York

    Moderation: Miron Tenenberg

    Jüdische Mathematiker in Deutschland
    Die Wanderausstellung "Transcending Tradition" richtet den Blick auf ein vergessenes Kapitel deutsch-jüdischer Geschichte: das der jüdischen Mathematiker in der deutschen Wissenschaft. Seit 2006 zieht die Schau durch die Welt und ist nun im Jüdischen Museum Berlin angekommen - ihre bislang letzte Station. Zuvor war sie in Israel, den USA und in Heidelberg zu sehen.

    Jüdischer Friedhof Templin - Einweihung der zweiten Namenstafel
    In Brandenburg haben gerade die Schulferien begonnen. Eigentlich ein Grund alle Schulangelegenheiten stehen und liegen zu lassen. Doch ein Projekt des Gymnasiums Templin wirkt über seine Grenzen. Schüler des evangelischen Religionsunterrichtes begannen, die Geschichte des jüdischen Friedhofes der Stadt zu erkunden. Kürzlich haben sie dort eine zweite Namenstafel angebracht. Ein Brief aus Amerika war Anlass, das bereits beendete Projekt erneut ins Rollen zu bringen.

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Samba, Chaos und verschmähte Liebe
    Ein literarischer Streifzug durch Rio de Janeiro
    Von Tom Noga

    Ambivalent sind die Gefühle der Einwohner Rio de Janeiros ihrer Stadt gegenüber - nicht nur kurz vor der Olympiade. Das spiegelt sich in der Literatur.

    Carioca werden die Einwohner Rio de Janeiros genannt. Ein Carioca ist ein wandelnder Widerspruch. Er liebt seine Stadt, die Strände, die Lebendigkeit, die Menschen. Rio ist für den Carioca die schönste Stadt der Welt - da duldet er keinen Widerspruch. Aber im selben Atemzug schimpft er über das Verkehrschaos, gerade jetzt kurz vor den Olympischen Spielen, über die hohen Preise und die allgegenwärtige Gewalt - über die vor allem. Diese Ambivalenz spiegelt sich auch in der Literatur über Rio de Janeiro wider. Tom Noga ist mit drei Schriftstellern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, durch die cidade maravihosagezogen, durch die wunderbare Stadt.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Ludwigsburger Schlossfestspiele
    Forum am Schlosspark
    Aufzeichnung vom 23.07.2016

    Peter Tschaikowsky
    Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

    Jean Sibelius
    Lemminkäinen und die Mädchen auf Saari
    aus: Lemminkäinen-Suite für Orchester op. 22

    Daishin Kashimoto, Violine
    Orchester Ludwigsburger Schlossfestspiele
    Leitung: Pietari Inkinen

    „Sehr individuelle Interpreten und „eine neue Sicht auf scheinbar bekannte Werke“. Das versprach Thomas Wördehoff, als er im Jahr 2010 die Ludwigsburger Schlossfestspiele als Intendant übernahm. Und er hat Wort gehalten. Natürlich gibt es auch in Ludwigsburg Sinfoniekonzerte, Kammermusik- und Liederabende, Jazz und Weltmusik. Aber die Gäste präsentieren Programme, die so nur bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen zu erleben sind. Es werden Fäden gesponnen und Verbindungen geschaffen, die neues Hören ermöglichen, neues Nachdenken über Musik, die Lust am Spielerischen wecken. Nach einer langen und erfolgreichen Saison übertragen wir das Abschlusskonzert des Festivals. Pietari Inkinen, seit dem vergangenen Jahr Chefdirigent des Orchesters der Ludwigsburger Schlossfestspiele, hat die Leitung, Solist ist Daishin Kashimoto, Erster Konzertmeister bei den Berliner Philharmonikern.

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    MuProMandi
    Eine Initiative für Improvisierte und Neue Musik in der Grundschule
    Von Leonie Reineke

    Die eigene (Sing-)Stimme entdecken. Ganz genau hinhören. Als Band zusammenspielen. "MuProMandi" ist eine Initiative von Kölner Profimusikern und Grundschullehrern (in Kooperation mit der Offenen Jazz Haus Schule) für Kinder der Klassen eins bis drei. 2008 wurde die Initiative ins Leben gerufen. Inzwischen ist die zusätzliche Musikstunde fester Bestandteil des pädagogischen Konzeptes der Gemeinschaftsgrundschule Manderscheider Platz. Der Einstand stellt die erfolgreiche Initiative vor.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Miriam Rossius

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    Privatvermögen beschlagnahmt, Verlagshäuser geschlossen - Türkei Aktuell
    Gespräch mit Imre Török, Schriftsteller und Vize-Präsident des Verbandes deutscher Schriftsteller

    Eröffnung des Landesmuseum Zürich von Christ & Gantenbein
    Gespräch mit dem Architekten Emanuel Christ

    Von antiken Urnen bis Van Gogh. Rom zeigt geklaute Kunstwerke
    Von Thomas Migge

    Harry Potter und das verwunschene Kind hat morgen Premiere
    Von Thomas Spickhofen

    Migration in Italien: ein Fall für's Museum?
    Von Jan-Christoph Kitzler

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek