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Montag, 17.02.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Butcher‘s Block
    Hörspiel von David Lindemann
    Regie: der Autor
    Mit: Ulrich Matthes, Jürgen Kuttner, Jule Böwe
    Ton: Lutz Pahl
    Produktion: DKultur 2014
    Länge: 53‘41
    (Ursendung)

    Beim Radiosender einer fernen deutschen Enklave bereitet man eine Koch-Show vor. Doch wie kann man kochen, wenn Aufstände stattfinden?

    Bei Radio Deutschland, dem Programm einer deutschen Enklave irgendwo am Ende der Welt, bereitet man eine Koch-Show vor. Doch einiges geht schief: Der Land Rover mit den Zutaten wird an einer Straßensperre aufgehalten und bis auf die Maskenbildnerin ist kein externer Mitarbeiter zum Dienst erschienen. Während draußen auf den Straßen ein ethnischer Konflikt brodelt, zeigt sich auch im Sender, dass der Schein trügt: Der Radio Deutschland-Moderator hat seine Familie durch die Aufständischen verloren, die Maskenbildnerin ist Aktivistin des Radiosenders "Radio Freie Südstadt" und somit in großer Gefahr. Gemeinsam mit dem aus Ostwestfalen eingeflogenen Koch, einem Spezialisten für die Krisenküche, bereiten sie live eine Kürbissuppe zu.

    David Lindemann, 1977 in Herford geboren, Regisseur, Theater- und Hörspielautor. Für DKultur u.a.: "Ulzanas Rache" (2005), "Das Wiegenlied vom Recht" (2007) und "Getränk Hoffnung" (2010). 2012 produzierte er die achtteilige Hörspielserie "Blaues Gras" für das Theater Freiburg.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    Vorverurteilung statt Unschuldsvermutung, Spekulationen statt Fakten: wie beurteilen Sie den Fall Edathy?
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Eine Welt Musik
    Moderation: Olga Hochweis

    "Desatý den trní - Der zehnte Tag der Dornen". In diesen Tagen erscheint das neue Album von Bezobratri. Das ist ein tschechischen Kollektiv, dessen Vorgängerwerk 2010 "Bezobav" internationale Erfolge feierte. Darauf geht es weit über mährische und slowakische Folklore hinaus, mit Klängen auch aus der Ukraine, Serbien und Bosnien. Dazu in der ersten Tonart-Stunde weitere tschechische Interpreten mit ihren neuen Songs.
    Außerdem gibt es Ausschnitte aus dem 12. Ethno-Jazz-Festival im moldawischen Chisinau/Kishinev, u.a. von der dort ansässigen Trigon Group, die sich mit den Liedern Maria Tanases beschäftigt hat. Die dritte Stunde der Sendung ist diversen Neuerscheinungen mediterraner Musik gewidmet, von Mara Aranda i Solatge aus Spanien bis La Chiva Gantiva. Diese multikulturelle Gruppe lebt in Brüssel und mischt kolumbianische Musik mit Afro-Beat und vielen anderen Sounds.

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    05:45 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 850 Jahren: Die erste dokumentierte Sturmflut an der Nordseeküste fordert mindestens 20 000 Opfer  

    05:50 Uhr
    Presseschau
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:15 Uhr
    Länderreport

    Katholische Rebellen - Prominente gegen Strukturreformim Erzbistum Berlin
    Von Claudia van Laak

    07:00 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:10 Uhr
    Mediengespräch
    08:20 Uhr
    Reportage

    Ich plane meine Party - ein Babyboomer zieht Bilanz
    Von Martin Risel

    Mit gut 1,3 Mio. Menschen ist der Jahrgang 1964 der geburtenstärkste Deutschlands - die dicke Beule in der Geburtenpyramide, die sich unaufhaltsam nach oben schiebt. Deutschlandradio Kultur beschäftigt sich ab heute eine Woche lang mit den 64ern und fragt nach der Geschichte und der Zukunft der deutschen Babyboomer. Nach unserem Auftakt-Gespräch um kurz vor sieben in der Ortszeit - folgt nun die Reportage unseres Kollegen Martin Risel, der seinen 50. Geburtstag gerade gefeiert hat. Zusammen mit einem alten Schulfreund haben die beiden 64er den berühmten Berliner Jazzclub Quasimodo für eine richtig große Party gemietet. Bei den Vorbereitungen haben die beiden so einige Erinnerungen ausgetauscht - die sie als "64er" mit ganz vielen anderen teilen …

    08:50 Uhr
    Kulturtipp

    ''Parallele Gegensätze'', Karl Lagerfeld: Schaffen im Folkwang Museum Essen
    Von Susanne Luerweg

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 850 Jahren: Die erste dokumentierte Sturmflut an der Nordseeküste fordert mindestens 20 000 Opfer  

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:07 Uhr
    Feuilletonpressegespräch

    Andrian Kreye, Leiter der Feuilletonredaktion bei der Süddeutschen Zeitung

    11:00 Uhr
    Nachrichten
    11:07 Uhr

    Braune Brühe aus dem Wasserhahn contra perfekte TV-Bilder: Eine mediale Zwischenbilanz der olympischen Winterspiele in Sotschi von Jürgen Stratmann

    Sport und Politik: Großveranstaltungen als Instrument staatlicher Interessen
    Gespräch mit Prof. Dr. Harald Lange, Leiter des Institutes für Sportwissenschaft an der Julius Maximilians Universität Würzburg, Direktor Institut für Fankultur

    11:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    Leif Ove Andsnes: The Beethoven Journey (Mahler Chamber Orchestra)

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    12:50 Uhr
    Internationales Pressegespräch
  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Eine zentrale Anlaufstelle für alle Jugendberufsagenturen in Hamburg
    Von Jürgen Schröder-Jahn

    Seit Dezember gibt es in allen Hamburger Bezirken so genannte Jugendberufsagenturen: zentrale Anlaufstellen, in denen Schulabgänger mit Berufsberatung, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und bei finanziellen und Wohnungsfragen unterstützt werden. Angesiedelt sind sie bei der Agentur für Arbeit, Kooperationspartner sind u.a. in der Schulbehörde und im Institut für berufliche Bildung. Sie sollen Anfragen und Hilfsangebote bündeln, die lästige Lauferei von einer Behörde zur anderen soll ein Ende haben. Andere Bundesländer planen bereits, dieses Modell zu übernehmen.

  • 13:30 Uhr

    Kakadu

    Infotag für Kinder
    Moderation: Tim Wiese

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:00 Uhr
    Nachrichten
    15:33 Uhr
    Buchkritik

    Sachbuch: Jaron Lanier
    Wem gehört die Zukunft? "Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt.", übersetzt von Dagmar Mallett und Heike Schlatterer, Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2014

    16:00 Uhr
    Nachrichten
    16:07 Uhr

    Daimler vs. SWR - Wie weit darf investigative Recherche gehen?
    David Schraven, Vorstandsmitglied Netzwerk Recherche

    16:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    Yuja Wang - Rachmaninoff/Prokofjew Klavierkonzerte

    16:33 Uhr
    Buchkritik

    Belletristik: Noah Hawley
    Der Vater des Attentäters, aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence, Verlag Nagel & Kimche, München 2014

    16:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    We Invented Paris - "Rocket Spaceship Thing" & Tourneestart

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Weltzeit

    Wieder bessere Luft - Die ökologische Wende in Mexiko-Stadt
    Von Anne-Katrin Mellmann

    Süß und giftig - Ananasanbau in Costa Rica
    Von Markus Plate
    Moderation: Isabella Kolar

    Costa Rica ist der größte Ananas-Exporteur der Welt. 2,5 Millionen Tonnen Ananas werden hier jährlich produziert. 1,7 Millionen gehen in den Export. In den letzten zehn Jahren hat sich die Anbaufläche auf 45.000 Hektar verdreifacht, Ananas-Mono-kulturen überziehen das Land. Damit deutsche Verbraucher für ihre Ananas einen Euro Fünzig pro Stück zahlen können, muß sie zu sehr niedrigen Kosten produziert werden. Es wird an Löhnen und Sozialabgaben für die Arbeiter gespart, es werden die günstigsten und giftigsten Insektizide und Herbizide verwendet.

  • 18:30 Uhr

    Da Capo

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Fazit

    Der Kultur-Politik-Macher - Christoph Stölzl, 70 Jahre alt, hat Deutschlands Museum-Landschaft stark geprägt

    Kulturnachrichten

    Kulturtipps

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Jahrgang 1964 - Die Babyboomer werden 50
    Wir sind viele, wir sind angekommen und wir waren das Volk
    Eine politische (Auto-)Biografie der 64er
    Von Ralph Gerstenberg

    Die 1964 in Ost und West Geborenen bilden zusammen den geburtenstärksten Jahrgang in Deutschland. Heute stehen die 64er für den demografischen Wandel. Sie sind die ersten, die ihre Rente mit 67 beziehen werden. In diesem Jahr werden sie fünfzig. Aber wer sind sie, wo stehen sie, was macht sie aus? Mondlandung, Ölkrise, Pinochet, RAF, Biermann, Lennons Tod, Friedensbewegung, Punk, Tschernobyl, Wiedervereinigung, Nine-Eleven, Rot-Grün oder Angela Merkel - welche Ereignisse und Erlebnisse waren wichtig für das politische Denken, Handeln und die Persönlichkeitsentwicklung der 64er? Ralph Gerstenberg, geboren 1964, schaut mit Angehörigen seines Jahrgangs zurück auf fünfzig Jahre, in denen nicht nur die Alterspyramide auf den Kopf gestellt wurde, sondern auch Mauern fielen und Zwillingstürme einstürzten.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    "Unterfahrt" München
    Aufzeichnung vom 10.10.2013

    Arve Henriksen Quintet:
    Arve Henriksen - Trompete, Gesang, Elektronik
    Jan Bang - Sampler, Elektronik
    Audun Kleive, Helge Norbakken, Ingar Zach - Schlagzeug, Perkussion
    Moderation: Matthias Wegner

    Elektronischer Jazz mit vielen Zwischentönen und flächigen Sounds.

    Der Trompeter Arve Henriksen - Jahrgang 1968 - gehört zu den derzeit innovativsten und kreativsten Musikern (nicht nur) der skandinavischen Jazzszene. Der gebürtige Same ist ein gefragter Sideman und hat u.a. mit David Sylvian, Marc Ducret und Nils Petter Molvaer gespielt. Außerdem ist er Gründer der legendären Band Supersilent. Schon immer faszinierten Arve Henriksen die klanglichen Möglichkeiten der Trompete. Einen wesentlichen Einfluss auf sein Spiel hatte die japanische Shakuhachi (eine Bambuslängsflöte), die ihm sein norwegischer Kollege Nils Petter Molvaer einst nahebrachte. Davon ausgehend gelang es Arve Henriksen, den warmen und weichen Sound der Flöte und deren meditative und minimalistische Qualität auf die Trompete zu übertragen. Dieser Klang wurde zu seinem Markenzeichen. Ihn darauf zu beschränken, würde dem sich stetig neu erfindenden Musiker nicht gerecht werden. In den letzten Jahren hat er sich zunehmend auch auf seinen Gesang konzentriert. Keines seiner Konzerte gleicht dem anderen, aus seinem enormen musikalischen Fundus schöpfend, entsteht seine Musik immer aus dem Augenblick heraus. Sein aktuelles Quintett mit drei(!) Schlagzeugern hat zudem eine starke rhythmische Qualität, und der Klangkünstler Jan Bang sorgt mit seinen flächigen elektronischen Sounds für zahlreiche hypnotische Zwischentöne.

  • 21:30 Uhr

    Nachrichten

  • Zolas Schornstein
    Von Christoph Prochnow
    Regie: Rainer Clute
    Mit: Jürg Löw, Matti Krause, Hanna Plaß, Reinhold Weiser, Lilith Häßle, Susanne Heydenreich, Astrid Meyerfeldt, Norbert Beilharz, Elmar Roloff, Gabriele Hintermaier, Horst Kotterba, Hubertus Gertzen, Michael Stiller, Bernhard Baier
    Ton: Karl-Heinz Runde
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 56‘20
    (Ursendung)

    Paris 1902: Wurde der Schriftsteller Émile Zola wegen seines Engagements in der Affäre Dreyfus ermordet?

    Kommissar Joubert registriert mit Sorge, dass seine Tochter nun tatsächlich seinen windigen Assistenten Cocu heiraten will. Die Spannungen werden noch verstärkt durch die politischen Divergenzen, in die der "Fall Zola" beide Kriminalisten verstrickt. Denn der linke Cocu ist überzeugt, dass man den Schriftsteller wegen seines Engagements in der Affäre Dreyfus ermordet hat. Sein konservativer Chef aber muss dem politischen Druck seiner Vorgesetzten standhalten, die den Tod Zolas gern als häuslichen Unfall abhaken möchten. Und dann sind da auch noch die beiden Frauen aus einer "ménage à trois", die vielleicht ganz private Motive hatten, den Mann in ihrer Mitte sterben zu lassen.

    Christoph Prochnow, geboren 1942, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, arbeitete im DEFA-Studio für Spielfilme und seit 1973 auch fürs Hörspiel. Lebt in Berlin. Deutschlandradio Kultur produzierte "Todesphantasie" (2008), "Der letzte Schritt" (2010). In "Der Zahn des Voltaire" (2011) tritt zum ersten Mal das Ermittlerteam Joubert und Cocu auf.

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Der Kultur-Politik-Macher - Christoph Stölzl, 70 Jahre alt, hat Deutschlands Museum-Landschaft stark geprägt

    "Stromberg" - die erfolgreiche Fernsehserie mit Christoph Maria Herbst kommt jetzt ins Kino

    Generation "Bling"- Eine Ausstellung in Johannesburg über junge Township-Bewohner und ihren Hang zum Luxus

    Kulturhauptstadt und Nazikollaboration - wie Riga sein geschichtliches Erbe aufarbeitet

    Unterschätztes Werk: Robert Carsen inszeniert Rameaus frühe Oper "Platée" am Theater an der Wien, ML William Christie

    Aus den Feuilletons