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Sonntag, 28.11.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2021
    Dokumentation des vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergebenen Wilhelm Raabe-Literaturpreises
    Lesung und Gespräch mit dem Preisträger Gert Loschütz
    Produktion: Deutschlandfunk 2021

    Zum siebzehnten Mal vergibt der Deutschlandfunk gemeinsam mit der Stadt Braunschweig den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Es ist mit 30.000 Euro einer der höchstdotierten im deutschsprachigen Raum und einer der renommiertesten. Er wird vergeben für ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk, das eine wichtige Etappe in der Entwicklung des jeweiligen Autors darstellt. Das Buch muss im Jahr der Preisvergabe erschienen sein. Der Raabe-Preis selbst geht zurück auf das Jahr 1944, als Ricarda Huch ausgezeichnet wurde. Ein Neuanfang nach zehn Jahren Pause wurde dann im Jahr 2000 gemacht, mit dem Deutschlandfunk, mit neuen Statuten und einem Pool von rund zwanzig ausgezeichneten Juroren, die rochieren, so dass die jeweils neunköpfige Jury in jedem Jahr auf einigen Positionen verändert ist. Juryvorsitzender ist Dr. Hubert Winkels vom Deutschlandfunk.

    Die neun Jurymitglieder wurden gebeten, jeweils zwei Bücher aus dem Jahr 2021 zur Auszeichnung vorzuschlagen. Diesen Titeln wurden dann von allen Juroren Punkte zugeordnet, aus denen dann eine Nominiertenliste erstellt wurde. Diese umfasst in diesem Jahr folgende Titel:

    Ulrike Edschmid: „Levys Testament“
    Georg Klein: „Bruder aller Bilder“
    Angelika Klüssendorf: „Vierunddreißigster September“
    Gert Loschütz: „Besichtigung eines Unglücks“
    Natascha Wodin: „Nastjas Tränen“

    01:00 Uhr
    Nachrichten
  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jörg Adamczak

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Carsten Rochow

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zuversicht
    Von der Kraft, die an das Morgen glaubt
    Von Schwester Melanie Wolfers SDS, Wien
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Haben Kuscheltiere Superkräfte?
    Von Yesim Ali-Oglou
    Moderation: Tim Wiese

    Mal so ganz erwachsen betrachtet, sind Kuscheltiere ja einfach nur plüschige Begleiter für kleine Kinder, mit denen diese kuscheln können. Und doch sind Kuscheltiere so viel mehr. Sie können trösten, Geborgenheit vermitteln und bester Freund oder Freundin sein. Kuscheltiere behalten alles, was ihnen gesagt wird, für sich und kämen nie auf die Idee, zu petzen. Doch woher haben Kuscheltiere diese besonderen Fähigkeiten?

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Nelson sucht Nele
    Von Jenny Reinhardt
    Ab 7 Jahren

    Nele und Mama ziehen in eine neue Wohnung, weit weg von Nelson. Der Hund ist zu groß, meint Mama. Aber Nelson liebt Nele so sehr, dass er die Nase in den Wind steckt und Nele wiederfinden will.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Tim Wiese
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 11:59 Uhr

    Freiheitsglocke

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • Elternsein mit Drogen 
    Bremen nach dem Trauma Kevin
    Von Heinrich Pfeiffer

    Im Bremer Stadtteil Gröpelingen macht die Polizei 2006 einen grausigen Fund. Die Beamten finden die Leiche eines kleinen Jungen in der Kühltruhe des drogenabhängigen Ziehvaters. Knochenbrüche, Frakturen am ganzen Körper. Bremen hatte seinen Fall Kevin. Schnell wird klar, wer alles mitschuldig ist am Tod des Jungen: Das Jugendamt mit einem Amtsvormund, der zum besagten Zeitpunkt ca. 240 Fälle zu betreuen hat. Ein Substitutionsarzt, der sich immer wieder für den Ziehvater starkmacht. Ein Sozialarbeiter, der nicht richtig hinsieht. Der Fall schockiert damals ganz Deutschland. Und Bremen hat sein Trauma. Doch was ist passiert seitdem und was nicht? Unser Reporter hat recherchiert, wie unterschiedlich Kommunen und Jugendämter mit dem Thema 15 Jahre nach dem Tod des kleinen Kevin umgehen und für seine Geschichte eine ehemals abhängige Mutter in ihrem Alltag in Bremen begleitet.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    "Deliberate Ignorance"
    Vom bewussten Umgang mit Nichtwissen
    Gespräch mit Prof. Dr. Ralph Hertwig und Nadja El Kassar

    Wochenkommentar
    Von Prof. Arnd Pollmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Sandra Stalinski

    Religion in der Stadt

    Wohnen für 88 Cent im Jahr
    In der Fuggerei in Augsburg, der ältesten Sozialsiedlung der Welt ist das möglich
    Von Peter Kaiser

    Erleben Religionen eine Renaissance in den Städten?
    Gespräch mit dem Religionssoziologen Gert Pickel

    Mit Autowerbung die Kirche sanieren
    Der Pfarrer der Wiener Votivkirche geht gleichermaßen kreative wie umstrittene Wege, um Geld für die Restaurierung seiner Kirche zu beschaffen

    Buddhismus für den ganzen Kiez
    Das buddhistische Zentrum Bodhicharya in Berlin spricht unterschiedliche Menschen an
    Von Magdalena Neubig

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Von der erlösenden Kraft des Chorals
    Arthur Honegger und seine Zweite Sinfonie
    Gast: Steffen Schleiermacher, Pianist und Komponist
    Moderation: OIaf Wilhelmer

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Jörg Degenhardt

    Träume trotz Corona
    Die Eliteschule des Sports im Olympiapark
    Von Elmar Krämer

    Fit und gesund?
    Wer sollte sich sportmedizinisch untersuchen lassen?
    Von Wolf-Sören Treusch

    Wenn Sport krank macht
    Diagnose Female Athlethe Triad
    Von Lea Löffler

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Spiel, Satz und Psyche
    Mentale Gesundheit im Sport
    Von Jutta Heeß

    Kraftvoll, selbstbewusst, leistungsstark - so werden erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen gerne gesehen, und so sehen sie sich selbst am liebsten. Schwäche zeigen hilft nur dem Gegner. Das Idealbild vom siegreichen und nervenstarken Athleten bekommt jedoch Risse. Vor allem durch die Bekenntnisse von Tennisspielerin Naomi Osaka und Turnerin Simone Biles. Beide machten öffentlich, dass sie der enorme Leistungsdruck stark belaste - und sie bekommen erstaunlich viel Zuspruch und Anerkennung für ihre Offenheit. Athleten und Athletinnen atmen förmlich auf und sprechen plötzlich freier über eigene Schwächen und über ihre persönlichen Methoden, mit den wachsenden Erwartungen umzugehen. Was bedeutet es, wenn man nicht nur im Wettkampf, sondern auch auf vielen anderen Feldern immer Stärke beweisen muss?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Schwarze Spiegel contd.
    Nach der Erzählung
    Von Arno Schmidt
    Bearbeitung: Anna Pein
    Regie: Oliver Sturm
    Mit: Tilo Werner, Sascha Icks
    Komposition: Werner Cee
    Ton und Technik: Manuel Glowczewski und Jan Merget
    Produktion: NDR 2021
    Länge: 83'33

    In einer postapokalyptischen Welt, in der nahezu alles Leben ausgelöscht ist, treffen zwei letzte Überlebende in Norddeutschland aufeinander. Eine trotzig-dystopische Paradiesvorstellung von Arno Schmidt aus dem Jahr 1960 − aktualisiert für die Jetztzeit.

    Arno Schmidt lässt in seiner Paradies-Dystopie die letzten beiden Überlebenden eines Atomkrieges auf der verwaisten Erde aufeinandertreffen. Eigensinnig und lustvoll geht es zwischen Adam und Eva zu, nachdem die eine den anderen um ein Haar erschossen hätte. Anna Pein hat Schmidts Endzeit-Vision weitergeschrieben und um zahlreiche aktuelle Zeitbezüge und Plagen der Menschheit erweitert: „Kultur!? Was war denn das zuletzt für eine miese Melange aus Instagram und Staatsknete und Internet und Kapital in ewiggleichem GV mit dem Pietismus?!“.

    „Schwarze Spiegel”, die letzte Erzählung der Trilogie „Nobodaddy‘s Kinder”, erschien erstmals 1951, als der Zweite Weltkrieg noch nicht weit zurücklag, sich die Welt aber bereits im Kalten Krieg befand und in Deutschland die Wiederaufrüstung diskutiert wurde. Wundervoll kauzig, verspielt und lustvoll geht es zu zwischen den beiden letzten Menschen, nachdem sie sich zunächst fast gegenseitig erschossen hätten. „Sie schlief auf der Riesencouch (Einsdreißig breit!), und: „Ich leg mich in die Küche”, stellte ich beklommen fest. „Hm-M” machte sie, nicht ohne Wohlwollen: das versprach ein Roman zu werden, mit allem avec.” So könnte es doch wirklich für die Menschheit eine zweite Chance geben! Aber nein. Denn leider − und auch glücklicherweise − gibt es selbst unter diesen extremen Bedingungen die Möglichkeit einer freien Wahl: Eva wird, als ihr der Mann doch wieder zu betulich und häuslich zu werden droht, nach einer Zeit trauter Zweisamkeit das Weite suchen; und der gelehrte Mann, unschwer als alter ego des Autors zu identifizieren, bleibt einsam zurück. Die Zerstörung der Erde durch die Unvernunft der Menschen, sei es durch Umweltzerstörung, sei es durch Krieg, ist mehr denn je heute wieder das Thema, das uns beschäftigt.

    Autorin Anna Pein, die schon mit ihrer preisgekrönten Hörspieladaption von Arno Schmidts Kurzroman „Die Umsiedler”, inszeniert von Oliver Sturm, die Aktualität des in der Nachkriegszeit verorteten Stoffes unter Beweis gestellt hat, will nun auch die „Schwarzen Spiegel” ins Heute überführen.

    Arno Schmidt, 1914−1979, deutscher Schriftsteller. Schmidt hat die deutsche Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend mitgeprägt. Sein Werk zählt heute zu den Klassikern der Moderne. Zu Lebzeiten hat er Leserschaft wie Literaturbetrieb gespalten: Einerseits hat man ihn als einen Künstler des Wortes bewundert, andererseits haben Kritiker ihn immer wieder verrissen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 21.11.2021

    Jelena Firssowa
    "Night in Appen" (Uraufführung)

    Alban Berg
    Konzert für Violine und Orchester

    Peter Tschaikowsky
    Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74

    Daniel Hope, Violine
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Literatur und Wissenschaft
    "Vierunddreißigster September"
    Angelika Klüssendorf spricht mit Christoph Baumann über ihren Dorfroman
    Moderation: Andrea Gerk

    Eine Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin

    „Sie hätte das Gewehr nehmen können, entschied sich aber für die Axt.“ Hilde spaltet den Kopf ihres Mannes und geht durchs Schneetreiben hinüber in das Haus der Schriftstellerin, um Silvester zu feiern. Mit dem toten Walter bekommt Angelika Klüssendorfs Roman „Vierunddreißigster September“ einen ungewöhnlichen Erzähler: Er ist weiterhin da und beobachtet, was sich im Dorf tut, wird aber nicht gesehen und kann nicht eingreifen. Klüssendorf erzählt vom Leben, Sterben und Träumen einer Dorfgesellschaft im Nachwende-Brandenburg. Ein Inder kommt zu Besuch, auch Steven Spielberg, einige Großstädter bleiben länger. Mit der Autorin unterhält sich der Soziologe Christoph Baumann. Er hat die Landlust von Stadtbewohnern erforscht, kennt sich also aus in den illusionären Bildern und Geschichten vom Dorf.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Neue Oper: Kornél Mundruczó inszeniert "Sleepless" von Peter Eötvös in Berlin
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

    lesbisch, schwul, bi*, trans* und inter*
    Einblicke in das queere München
    Von Tobias Krone

    Vision und Wirklichkeit: Tagung "Climate Cultures Festival"
    Von Elisbateh Bösl