Seit 20:03 Uhr Konzert
Freitag, 30.10.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Samstag, 19. September 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Der deutsche Film kann auch anders
Eine Lange Nacht über Kino in der Wendezeit
Von Josef Schnelle
Regie: Uta Reitz

Ein guter Sohn gaukelt seiner Mutter aus lauter Liebe eine DDR vor, die so nie existiert hat. Zwei ungleiche Brüder - Kipp und Most - machen sich auf den Weg, um an der Ostsee ein - wie sie glauben - reiches Erbe anzunehmen. Ein sympathischer junger Mann will endlich die romantische Liebe finden, aber er sucht sich dafür absolut den Falschen aus und findet doch als bewegter Mann für andere das Glück. Am kürzeren Ende der Sonnenallee in Ostberlin fiebert eine Gruppe von Jugendlichen dem Abitur entgegen. Die Mauer steht noch. Kann man sie tanzend überwinden? Das kümmert den Kreuzberger Kieztroll Herrn Lehmann reichlich wenig, denn er sorgt sich um seinen Freund Karl, der im narkotisierten geschlossenen Paralleluniversum Frontstadtberlins verloren gegangen ist. Geschichten aus Deutschland, die eines gemeinsam haben. Sie waren die Erfolgsfilme für ein Millionenpublikum und schufen Filmfiguren, die Kultstatus erreichten. Was war eigentlich los im deutschen Film vor 30 Jahren? „Good Bye, Lenin!“ und „Die Innere Sicherheit“, „Sonnenallee“ und „Herr Lehmann“, „Der bewegte Mann“ und „Wir können auch anders“ verraten viel über den Zeitgeist zur Wendezeit. Der Schauspieler Joachim Król, der Drehbuchautor Thomas Brussig und die Filmregisseure Wolfgang Becker, Leander Haußmann, Christian Petzold und Sönke Wortmann begleiten uns in eine wild-romantische Revue mit viel Musik, mit Einsichten und Aussichten über eine Zeit, als das Wünschen - zumindest im Deutschen Film - noch geholfen hat.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
James Newton Howard
Alive (Überleben!)
Leitung: Marty Paich

Rachel Portman
The Cider House Rules (Gottes Werk und Teufels Beitrag)
Leitung: David Snell

Lennie Niehaus
Unforgiven (Erbarmungslos)

Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Durch die Welt ein Riss
Zur Geschichte des Kalten Krieges
Von Hanno Kremer
DeutschlandRadio Berlin 1997
Vorgestellt von Michael Groth

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Axel Rahmlow

06:20 Wort zum Tage

Beate Hirt, Limburg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

"Einmeterfünfzig"
Corona-Abstand als Theaterphantasie
Gespräch mit Rainald Grebe, Kabarettist

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Privateigentum" von Julia Deck
Rezensiert von Maike Albath

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Sechs Monate Corona - Wie geht es Ihnen?

Gäste: Elisabeth Raffauf, Psychologin - und
Dr. Patrick Larscheid, Leiter des Gesundheitsamtes in Berlin-Reinickendorf
Moderation: Gisela Steinhauer

Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

Sechs Monate Corona-Alltag: Mit Abstands- und Hygieneregeln, Homeoffice, Homeschooling und Reisewarnungen. Mit strengen Maßnahmen beim Besuch im Pflegeheim, bei Familienfeiern, im Restaurant, Theater oder Kino. Wie geht es Ihnen damit?

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Florian Felix Weyh

"Kein falscher Zungenschlag - Black Music Matters" von Herbert Quelle
Von Michael Groth

Anne Storch, Ingo H. Warnke: „Sansibarzone“
Gespräch mit der Autorin

Buchkritik:
Karl Bruckmaier (Hrsg.): „Nancy Cunards Negro“
Rezensiert von Nana Brink

Buchkritik:
„Anton Wilhelm Amo - Philosophieren ohne festen Wohnsitz“ von Ottmar Ette
Rezensiert von Martin Ahrends

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Jenni Zylka
Moderation: Nicole Dittmer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur
Moderation: Teresa Sickert und Vera Linß

KI-Kapitalismus und die Macht der Logistik
Gespräch mit Magdalena Taube

Wie kann man den Überwachungskapitalismus zerstören?
Gespräch mit Cory Doctorow

Die Wau Holland-Stiftung
Weltpolitik aus einem Berliner Hinterhof
Von Anna Loll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot

Eine Medea für die Gegenwart
Leonie Böhm inszeniert die Antike feministisch

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Teufelskind?
"Pelikanblut" spielt mit der Angst vorm eigenen Kind
Gespräch mit Katrin Gebbe, Filmemacherin

Corona-Ticker: "Lets Dok; berühmte Coronaleugner; Kinosterben"
Von Christian Berndt

Toronto online: eine Bilanz
Gespräch mit Susanne Burg

Persischstunden
Linguistischer Holocaustfilm
Gespräch mit Lars Eidinger

New Queer Cinema in "Futur Drei"
Gespräch mit Anke Leweke

Top Five: Charles Dickens Verfilmungen
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Marietta Schwarz

Eröffnungskolumne
Schluss damit

Live on Tape:
"Laufen können sie nicht mehr" - Senioren am Steuer
Gespräch mit Ulirke Jährling

No-Poo
Haare-Waschen ohne Shampoo
Von Katja Bigalke

Nicht sofort kündigen
Den Jobwechsel lernen
Gespräch mit Jannike Stöhr

Psychose nach dem Dauer-High
Von Gesine Kühne

Serie "Mein Kind hat Deine Läuse" Folge 3
Von Eike Hannemann

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Alexander Moritz

17:30 Uhr

Tacheles

Massentierhaltung - Die Kluft zwischen Recht und Realität beim Tierwohl
Steffen Augsberg, Justus-Liebig-Universität Gießen, Mitglied des Deutschen Ethikrats, stellt sich den Fragen von Susanne Führer

Rechtfertigt der Appetit auf eine Currywurst, ein Tier zu töten? Die Antwort erfordert ein Abwägen, meint der Jurist Steffen Augsberg. Doch sei uns allen bewusst, dass die heutige industrielle Massentierhaltung "ethisch nicht verantwortlich ist“.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Die Libanon Connection
Von Volkmar Kabisch, Jan Strozyk und Benedikt Strunz
Regie: Giuseppe Maio
Mit: Sandra Borgmann, Stephan Schad, Hans Löw, Tilo Werner, Thomas Niehaus, Achim Buch
Ton: Christian Alpen und Sabine Kaufmann
Produktion: NDR für das ARD Radiofeature 2019
Länge: 52'38

Im internationalen Kokainhandel setzen Drogenhändler gerne auf die Dienste libanesischer Geldwäschenetzwerke. Scheinbar mühelos schleusen sie Millionensummen durch die ganze Welt. Welche Rolle spielen solche Netzwerke in Deutschland?

Der internationale Kokainhandel boomt - und mit ihm die Notwendigkeit, Milliardengewinne aus den Drogengeschäften rund um den Globus zu bewegen. Und zwar ohne dass hiervon Geheimdienste und Drogenfahnder etwas bemerken. Drogenhändler weltweit setzen dabei gerne auf die Dienste libanesischer Geldwäschenetzwerke, die scheinbar mühelos innerhalb kürzester Zeit Millionensummen durch die ganze Welt schleusen. Wie gelingt ihnen das? Welche Rolle spielt Deutschland in diesem schmutzigen Geschäft? Das Feature spürt den Aktivitäten von Geldwäsche-Organisationen nach. Die Recherchen führen nach Frankreich, in die Niederlande, nach Benin, Israel und in den Libanon. Im Gespräch mit Drogenfahndern, Geldwäschern und windigen Autohändlern zeichnen die Autoren nach, wie aus Kokaingeld augenscheinlich sauberes Geld wird. Und ob die Hisbollah tatsächlich hinter diesen kriminellen Machenschaften steckt und von ihnen profitiert.

Volkmar Kabisch, geboren 1984, arbeitet für den Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Er studierte Islamwissenschaft und Judaistik in Halle/Saale, Leipzig und Kairo. Ab 2004 arbeitete er als Reporter beim Mitteldeutschen Rundfunk und „Spiegel TV“. Von 2013 an war Volkmar Kabisch als Autor bei „Panorama“ und „Panorama 3“ tätig. Kabisch produzierte zahlreiche Dokumentation über den IS, darunter „Leonora - Wie ein Vater seine Tochter an den IS verlor“ (NDR 2019).

Jan Lukas Strozyk ist investigativer Autor und Rechercheur, mit dem Fokus auf Wirtschaftsberichterstattung, Geldwäsche und Korruption. Er studierte Islamwissenschaften und Amerikanistik in Mainz und Ankara. Heute arbeitet er für das Ressort Investigation des NDR. Er beteiligte sich u.a. an den Rechercheprojekten „Der Geheime Krieg“ den „Luxemburg Leaks“ und den „Panama Papers“.

Benedikt Strunz, geboren 1980, arbeitet seit 2011 für den NDR, vor allem für den NDR Info Reporterpool und die NDR Investigation. Seine thematischen Schwerpunkte liegen in den Feldern Wirtschaftskriminalität und Organisierte Kriminalität. Für seine Recherchen zu den „Panama Papers“ und den „Paradise Papers“ wurde er zweimal mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Königlich Dänisches Opernhaus, Kopenhagen
Aufzeichnung vom 22.05.2019

Peter Heise
"Drot og marsk" (König und Marschall)
Oper in vier Akten auf ein Theaterstück von Carsten Hauch
Libretto: Christian Richardt

Reichsmarschall Stig Andersen - Johan Reuter, Bariton
König Erik von Dänemark - Peter Lodahl, Tenor
Rane Johnsen, ein Höfling - Gert Henning-Jensen, Tenor
Des Marschalls Frau Ingeborg - Sine Bundgaard, Sopran
Aase, ein Köhlermädchen - Sofie Elkjaer Jensen, Sopran
Graf Jakob van Halland - Morten Staugaard, Bass
Jens Grand, Archidiakon - Simon Duus, Bassbariton
Herold - Teit Kanstrup, Bariton
Chor und Orchester der Königlich Dänischen Oper
Leitung: Michael Schønwandt

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Jean Rivier, Fernand de La Tombelle, Charles Tournemire
Streichquartette
Mandelring Quartett
Produktion: 2018 / 2020 Deutschlandfunk Kultur

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

Powerfrau!
Zum Tod der liberalen US-Richterin Ruth Bader Ginsburg
Gespräch mit Prof. Dr. Susan Neiman, Diektorin des Einsteinforum Potsdam

Angst vor der alten Frau
She She Pop mit "Hexploitation" im Hebbel am Ufer
Gespräch mit André Mumot

Schön Abstand halten
Rainald Grebes Projekt "EinMeterFünfzig" in Dresden
Gespräch mit Michael Laages

Abschlußbericht Reeperbahn Festival
Gespräch mit Dirk Schneider

Die KulturGutRetter
Notfallkonzept für akut bedrohte Kulturgüter
Gespräch mit Prof. Dr. Friederike Fless, Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts

Kulturpresseschau - Wochenrückblick
Von Arno Orzessek

September 2020
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