Seit 14:05 Uhr Kompressor

Freitag, 13.12.2019
 
Seit 14:05 Uhr Kompressor
Tagesprogramm Montag, 17. Juli 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Freispiel

Das ganze Chaos live
Radio 100: Zeitreise in die Gegenöffentlichkeit
Ein Originalton-Feature von Katharina Döbler und Annette Schäfer
Regie: Stefanie Lazai
Mit: Frank Holzkamp, Manuela Kay, Hans Peter Kuhn, Geert Lovink, Frank Szeimies, Sabine Wahrmann (alle im Original-Ton) sowie Inga Bruns, Angela Gobelin, Volker Gunske, Wolfram Haack, Hans Hütt, Bettina Kurth, Dirk Ludigs, Katja Nicodemus, Leslie Rosin, Carla Schlender, Werner Voigt und Anika Mauer - Dank an Johannes Schmölling und Michael Neuner
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 54'29
(Ursendung)

Privatradio Westberlin: Radiomacherinnen und Radiomacher von Radio 100 erzählen vom Experimentieren im Äther.

Am 1. März 1987 ging in Westberlin Radio 100 auf Sendung, der erste private Sender Berlins und ein Versuchslabor für radikale Ideen der 80er-Jahre. Basisdemokratisch, ohne Budget und mit sehr unterschiedlichen Stimmen: Kurden, Araber, Schwule, Lesben, Hausbesetzer, Politaktivisten, Protagonisten der Subkultur und DDR-Bürgerrechtler bekamen Sendezeit. Hier erzählen ehemalige Radiomacherinnen und Radiomacher von der Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Katharina Döbler, geboren 1957, war Redakteurin der nächtlichen Wortsendung "Nachtflug" bei Radio 100 und ist heute Redakteurin bei Le Monde diplomatique, außerdem Literaturkritikerin und Autorin. Hörspiele: "Das Flappen" (HR 1994) und "Krantz sagt nichts mehr" (HR/WDR 1994). Ihr Theaterstück "Schneeziegenmanöver" wurde 2000 in Wien uraufgeführt, ihr Roman "Die Stille nach dem Gesang" erschien 2010.

Annette Schäfer, geboren 1959, war Pressesprecherin von Radio 100, gehörte der Kultur- und der Kernredaktion an und sendete jede Donnerstagnacht Geschichten aus Politik und Verbrechen. Heute ist sie Autorin, Moderatorin und berät Kulturinstitutionen und Museen. Features u.a.: "Not macht erfinderisch" (Deutschlandradio 1999), "Tompkins Square Park" (SFB 1991), "Der Bauch der Stadt" (RBB 2011).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Philipp Quiring

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich geboren

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Kathrin Oxen
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Feministische Freidenkerin
100. Geburtstag Margarete Mitscherlich
Von Christina Mundlos

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Britische Eigenständigkeit:
Warum aus 'Sachsen-Coburg und Gotha' Windsor wurde
Gespräch mit der Historikerin Karina Urbach

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Naomi Klein
'Gegen Trump. Wie es dazu kam und was wir jetzt tun müssen'
Rezensiert von Ingo Arend

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Von der Fritteuse an die Fraktionsspitze
Susanne Führer im Gespräch mit dem Politiker Raed Saleh

Eigentlich sprach alles gegen ein erfolgreiches Leben in Deutschland: Raed Saleh wuchs als Kind palästinensischer Einwanderer in einem sozialen Brennpunkt Berlins auf, lebte mit acht Geschwistern und den Eltern auf 84 qm in einem Plattenbau - und ist heute Vorsitzender der Berliner SPD-Fraktion. Unterstützt von liebe- und anspruchsvollen Eltern entwickelte Raed Saleh schon früh großen Ehrgeiz, vom Schülerjob an der Fritteuse einer Fast-Food-Kette arbeitete er sich hoch zum Filialleiter und schließlich zum Manager der ganzen Firmengruppe. In seinem Heimatbezirk Spandau holte er bei den letzten Wahlen deutlich mehr Stimmen als seine Partei. Er ist ein Kümmerer, jeder kennt ihn in seinem Kiez. "Ordnung, Pünktlichkeit, Disziplin sind mir geradezu heilig", sagt er, der sich als "braven Muslim" bezeichnet und den deutschen Schlager liebt. Mit seiner Familie feiert er Zuckerfest, Opferfest und Weihnachten. Deutschland sei ein "Musterbeispiel für Demokratie und Rechtsstaat". Raeh Saleh träumt von einer "neuen deutschen Leitkultur".
Morgen (18. Juli) erscheint sein Buch zum Thema: "Ich deutsch. Die neue Leitkultur".

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

"Hier ist alles im Aufbruch" - eine Schriftstellerin zwischen Paris und Berlin
Gespräch mit der Autorin Gila Lustiger

Buchkritik:
'Was man von hier aus sehen kann' von Mariana Leky
Rezensiert von Manuela Reichart

Straßenkritik:
'Darm mit Charme' von Giulia Enders
Von Andi Hörmann

Hörbuch:
'Der Nebelmann' von Donato Carrisi
Von Elmar Krämer

Schwul-lesbische Familienromane - Ehe für alle in der Literatur
Gespräch mit Marko Martin

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

20 Jahre Melt!-Festival: Was von den Hoffnungen geblieben ist
Gespräch mit Martin Risel

Wie stark ist der Rechtsrock in Deutschland?
Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Henning Flad

11:30 Musiktipps

11:35 Jazz

1967: Auch im Jazz ein besonderes Jahr
Gespräch mit Andreas Müller

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Stefan Gosepath, Professor für Praktische Philosophie an der Freien Universität Berlin
Moderation: Katrin Heise

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Warum ist Thüringen das Zentrum für rechte Rockkonzerte?
Von Henry Bernhard

Die Lausitz: Letzte Bastion der Braunkohle
Von Vanja Budde

Professionelle Flaschensammler am Berliner Flughafen Tegel
Von Wolf-Sören Treusch

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Tod mit 77 - Was bleibt von Zombie-Godfather George A. Romero?
Gespräch mit Jörg Buttgereit

Das Tagebuch einer Kinogängerin und die Kultur der 30er- und 40er-Jahre
Gespräch mit den Autorinnen Katrin Erthel und Tabea Nixdorf

Top Five: Die schönsten Urlaubsroadmovies
Von Hartwig Tegeler

Resonanz in Katakomben
Konzerte in unterirdischen Wasserspeichern Berlins
Von Paul Paulun

Fenster zur Freiheit
Welche Rolle spielte Musik für NS-Zwangsarbeiter?
Von Simone Reber

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Infotag

Moderation: Ulrike Jährling

Baumhaus
Von Andreas Hinz

Wie Kinder schwimmen lernen
Von Sandra Voß

Sommerrätsel
Von Annette Bäßler

Ausgestorbene Berufe: Kaffeeriecher
Von Michaela Vieser

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Reaktionär oder radikal? Max Richard Leßmann
Gespräch mit dem Musiker

Den Spieß umgedreht - die kulturelle Aneignung des Afrikaners Wizkid
Gespräch mit Fabian Wolff

Wie ultimativ ist "Der Ultimative Jimi-Hendrix-Guide"?
Gespräch mit Uwe Wohlmacher

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar

Bis heute beliebt bei den Britinnen
200. Todestag von Jane Austen
Von Stephanie Pieper

Noch heute kann man aus den Romanen der Jane Austen viel lernen über die weibliche Psyche. Alle Verfilmungen ihrer Bücher, ob Kino oder Fernsehen, so unterhaltsam sie sein mögen, sind nur ein minderwertiger Abklatsch ihrer Romane. Als sie vor 200 Jahren, am 18. Juli 1817 mit erst 41 Jahren starb, hatte die Britin sechs vollendete Romane verfasst, darunter die Klassiker 'Stolz und Vorurteil' und 'Emma'. Die Sprachkünstlerin und Sittenbeobachterin beschrieb ein England des frühen 19. Jahrhunderts, aus der Sicht der gehobenen Mittelklasse und von einem sehr weiblichen Standpunkt. Ihre Schauplätze sind geräumige Häuser in Südengland, mit Abstechern nach London und Bath, dem Tummelplatz der Müßiggänger.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

KulturSchock
Satire zum Start des Sommerlochs
Moderation: Andre Zantow
(Wdh. v. 15.07.2017)

19:30 Zeitfragen. Feature

Bürgerpolizei oder "Bullenschweine"?
Die Polizei zwischen Hochachtung und Autoritätsverlust
Von Rosemarie Bölts

Die Polizei - dein Freund und Helfer? War ja mal ein beliebter Spruch. Offenbar stimmt er immer weniger. Gerade hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf zur Strafverschärfung bei Gewalt gegen Polizisten vorgelegt. Allein in Bayern wurden zum Beispiel 2015 knapp 15 000 Polizistinnen und Polizisten verbal und tätlich angegriffen. Eine bessere Ausrüstung und eine Mindeststrafe von sechs Monaten sollen ein klares Signal der Abschreckung an die Täter senden. Dem stehen bayernweit statistisch 1000 Fälle wegen Polizistengewalt entgegen. Respekt- und Autoritätsverlust haben zu einer Spirale der Gewalt geführt, stellt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fest. Stimmt das Verhältnis von staatlicher Autorität und dem eigenen Selbstverständnis und Berufsethos der Polizei noch?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

27. Rudolstadt-Festival
Heine-Park
Aufzeichnung vom 07.07.2017

Rupa & The April Fishes

Moderation: Holger Beythien

Furioser Mix aus Chanson, Milonga, Swing und Folk.

Was hat man schon alles über ihre Musik geschrieben und wurde ihr doch niemals (ganz) gerecht. Denn die stilistische Vielfalt von Rupa & The April Fishes ist das Markenzeichen der wilden Truppe aus San Francisco, die ihre Musik ganz einfach als „a beautiful mess“, als „ein schönes Durcheinander“ bezeichnet. Immerhin treffen hier u.a. Chanson, Milonga, Klezmer und indische Musik genauso aufeinander wie Punk, Folk oder Swing. Daraus formt die indisch-stämmige Bandgründerin, Sängerin und Gitarristin Rupa Marya die Musik der Gruppe, die sich Mitte der 2000er- Jahre im Mission District von San Francisco zusammenfand. Ein alternatives Kunst- und Musikzentrum, das traditionell vor allem von Immigranten und Flüchtlingen aus Süd- und Mittelamerika bewohnt wird sowie von vielen Künstlern und Musikern. Aus diesem multikulturellen Schmelztiegel nimmt die Band genauso ihre Inspirationen wie aus den kosmopolitischen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken ihrer Frontfrau. In der San Francisco Bay Area geboren, kam Rupa als Vierjährige zunächst nach Indien, wo sie im Punjab bei den Großeltern lebte, bis sie als Zehnjährige zu ihren Eltern nach Südfrankreich zog. Dann kehrte die Familie nach San Francisco zurück. Rupa begann Medizin zu studieren und ihre ersten eigenen Lieder auf der Straße und in kleinen Clubs aufzuführen. Sie lernte den Cellisten Ed Baskerville kennen. Aus ihrem Duo ging die Band Rupa & The April Fishes hervor, aus dem Medizinstudium eine engagierte Ärztin in der Notaufnahme für legale und illegale Flüchtlinge am San Francisco General Hospital. Gerade als Ärztin, sagte sie einmal in einem Interview, sehe sie jeden Tag eine „ganz besondere Gleichheit. Jeder Mensch lebt, atmet, wird krank oder stirbt. Jeder.“

21:30 Uhr

Kriminalhörspiel

Geraubte Haut
Von Pati Blasco
Übersetzung: Sabine Giersberg
Bearbeitung: Felipe Garrido Pozo
Regie: Claudia Johanna Leist
Mit: Hans Kremer, Jens Harzer, Tanja Schleiff, Reiner Schöne, Nora von Waldstätten, Caroline Schreiber, Susanne Barth, Karla Laubach, Hans Holzbecher, Gregor Höppner, Mechthild Großmann, Laura Maire, Matthias Redlhammer, Mohammad-Ali Behboudi, Biggi Wanninger, Albert Kitzl, Stefan Cordes
Ton: Gertrud Melcher
Produktion: WDR 2013
Länge: 53'56

Nach Fahrerflucht kehrt Ángel an den Unfallort zurück, leistet Ersthilfe und wird als Lebensretter gefeiert. Bis sich ein Zeuge meldet, der ihn erpresst.

Ángel überfährt in angetrunkenem Zustand eine junge Frau und begeht Fahrerflucht. Wenig später kehrt der Schriftsteller an den Tatort zurück und leistet Erste Hilfe bis der Notarzt eintrifft. Die Familie des Unfallopfers geht von einem Anschlag aus, für sie ist Ángel Sofias Lebensretter. Die junge Frau arbeitet für eine spanische Menschenrechtsorganisation und war ins Visier spanisch-marokkanischer Schlepperbanden geraten. Ein Zeuge aber, der den Unfall beobachtet hat, erpresst Ángel.

Pati Blasco, geboren 1980, Journalistin, Dokumentarfilmerin und passionierte Bergsteigerin, hat mit "Geraubte Haut" ("La piel desnuda") ihren zweiten Roman veröffentlicht. Ihr erster, "Andando la vida", wurde 2006 mit dem Premio Desnivel ausgezeichnet.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Hans-Joachim Wiese

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Bessere Chancen für Frauen in der Kreativbranche?
Grütters lud zum Runden Tisch
Von Christiane Habermalz

Winter is Coming - Wieviel Mittelalter steckt in Game of Thrones?
Von Friedbert Meurer

Vater des Zombie-Films - zum Tod des Horrorfilm-Regisseurs George A.Romero
Gespräch mit Anke Leweke

Mit Putin im Geschäft: Enthüllungsbuch über polnischen Verteidigungsminister
Gespräch mit Martin Sander

Zum 200. Todestag von Jane Austen
Von Stephanie Pieper

23:30 Kulturnachrichten

Juli 2017
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