Freitag, 13.12.2019
 
Tagesprogramm Mittwoch, 5. Juli 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Utopia Ser Verde
In den Stadtgärten von Roberto Burle Marx
Von Carsten Probst
Regie: Ingo Kottkamp
Mit: Nadja Schulz-Berlinghoff, Christian Schmidt, Michael Evers, Max Volkert Martens, Bernd Stempel
Ton: Hermann Leppich
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 50'14
(Wdh. v. 06.06.2015)

Was ist aus Roberto Burle Marx‘ grünen Stadtgärten im heutigen Brasilien geworden?

Der alte Gärtner Falon unternimmt einen Rundgang durch den Ibirapuera-Park in Sao Paulo. Er berichtet von der Verwandlung, die der Park durch die harte Realität der Megacity erfahren hat. ‚Ibira‘ zählt zu den Schöpfungen des Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx Anfang der 50er-Jahre. Eine Natur-Utopie des 20. Jahrhunderts, gebildet aus der bedrohten Pflanzenvielfalt des Amazonaswaldes. Das Feature folgt den Klängen, Stimmen und stillen wie dröhnenden Atmosphären dieser einstmals grünen Inseln im Häusermeer.

Carsten Probst, geboren 1966 in Hamburg, studierte Slawistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Tübingen, München und Hamburg, lebt als Schriftsteller und Kunstkritiker in Berlin. Prosa, Essays, Hörstücke und Radiofeatures. Auszeichnungen u.a. Anna-Seghers-Preis für den Roman "Träumer" (2001). Zuletzt erschien seine Erzählung "Brasow" (mit Holz- und Linolschnitten von Lothar Seruset).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Uwe Golz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 70 Jahren: In Frankfurt am Main wird der Grundstein für den Wiederaufbau des Goethehauses gelegt

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Michael Becker
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Diversität auf der Mattscheibe
Von Tanja Dückers

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Fashion Week Berlin: Warum lohnt sich Luxus?
Gespräch mit Prof. Dr. Lambert Wiesing, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Philosophie

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

'Die ambivalente Stadt. Gegenwart und Zukunft des öffentlichen Raumes'
Herausgegeben von Jürgen Krusche
Rezensiert von Dorothée Brill

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Über Flüchtlinge schreiben, ohne ihnen ihre Geschichte zu nehmen
Britta Bürger im Gespräch mit Margareth (Maxi) Obexer, Autorin

Sie war eine der ersten deutschsprachigen Autorinnen, die die Flüchtlingsthematik in ihr Werk aufgenommen haben. Für die Schriftstellerin und Dramatikerin Maxi Obexer ist Theater immer politisch. Die gebürtige Südtirolerin wird beim diesjährigen Bachmann-Wettbewerb einen Text aus ihrem im Herbst erscheinenden Roman-Essay "Europas längster Sommer" lesen. Ausgezeichnet mit dem Robert-Geisendörfer-, und dem Eurodram-Preis, sind ihre Texte in sechs verschiedene Sprachen übersetzt worden. Ihre Werke werden unter anderem regelmäßig in den USA aufgeführt, wo man engagierte Inhalte zur Zeit besonders zu schätzen weiß.

Warum das Publikum im Theater so wichtig ist und wie man amerikanischen Studenten deutsche Dramatik nahe bringt, das möchte Britta Bürger von Maxi Obexer erfahren.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Bettina Boll ermittelt - die Krimi-Meisterin aus der Pfalz
Gespräch mit der Autorin Monika Geier

Margret Atwoods Erfolgsroman als Serie "The Handmaid`s Tale"
Von Marcus Richter

Buchkritik
"Sentimentale Reise" von Viktor Schklowskij
Rezensiert von Hans von Trotha

Urlaubsbücher
„Cox oder Der Lauf der Zeit“ von Christoph Ransmayr

Gesa Ufer liest Musik: Jay-Z "4:44"

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Olga Hochweis

Marc Romboy rekonstruiert Debussy - Projekt mit den Dortmunder Philharmonikern
Von Martin Risel

Klassik im Techno-Remix - eine Mesalliance?
Gespräch mit Rainer Pöllmann

11:30 Chor der Woche

Die Augustiner Kantorei Erfurt

Wir essen mexikanische Tacos, persisches Baklava, fahren japanische Autos, videochatten mit Freunden in Australien auf unseren koreanischen Smartphones. Kurz: wir leben in einer globalisierten Welt und fremde Kulturen gehören zu unserem Alltag. Aber manches überrascht uns dennoch. Oder hätten Sie gedacht, dass man in Japan gern Simon Dachs "Ännchen von Tharau" singt? Das hat die Augustiner Kantorei, ein altehrwürdiges Ensemble aus Erfurt kürzlich bei ihrer Japan-Reise erfahren.

11:35 Folk

Jayme Stone´s Folklife - Mit dem Banjo durch die Welt
Von Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Nikolaus Blome, Journalist
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

"Von Berlin fühlen wir uns ganz allein gelassen"
Umstrittene Fehmarnbeltquerung
Von Johannes Kulms

Belebtes Denkmal?
Erster Spatenstich für Wohnungen im Olympischen Dorf Elstal 1936
Von Vanja Budde

Start der bundesweit ersten Online-Ambulanz für diabeteskranke Kinder
Von Astrid Wulf

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Max Oppel

Frage des Tages:
Ist der Panda ein Problembär?
Gespräch mit Jörn Ehlers, WWF Deutschland

Pop-Reliquien-Auktion
Der Ventil-Verlag stemmt sich gegen die VG-Wort-Krise
Von Jonas Engelmann

"True Faith" - Kunst inspiriert von Joy Division & New Order
Gespräch mit Hans Ulrich Obrist

Vorgespult
'Erfindung der Wahrheit', 'Ihre beste Stunde' und 'Das Pubertier'
Vorgestellt von Christian Berndt

Karolinenviertel in Hamburg vor dem G20-Gipfel
Von Axel Schröder

14:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

Moderation: Fabian Schmitz

Musikreise: Türkei - Armenien
Von Brigitte Jünger

Klangohr CD-Test
Von Rüdiger Bischoff

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

Gespräch mit dem Musiker Andreas Dorau

Umsonst und draußen und illegal: Free Open Airs
Von Christoph Möller

"Die Liebe und der Ärger der Anderen"
Das neue Album von Andreas Dorau
Gespräch mit dem Musiker

Das Rudolstadt-Festival als Kinofilm "Wo Worte nicht hinreichen"
Gespräch mit Carsten Beyer

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Hollywood, Silicon Valley und Nationalpark - Abschied eines Korrespondenten
Gespräch mit Wolfgang Stuflesser

Aussteigerparadies in Kalifornien - Zu Besuch in Slab City
Von Nicole Markwald

Moderation: Isabella Kolar

Aussteigerparadies in Kalifornien - Zu Besuch in Slab City
Zwar trägt Slab City die Stadt im Namen, hat damit aber so gar nichts zu tun. Es ist ein Stück Land im Osten Südkaliforniens, einem der ärmsten Landstriche in diesem reichen Bundesstaat. Slab City hat verschiedene Camps, also Stadteile mit verstreut stehenden Wohnwagen, ein Internetcafé, sogar ein Hostel. Mexiko ist rund 80 Kilometer entfernt. Während des Zweiten Weltkrieges war hier eine Militärbasis stationiert. Im Airbnb-Angebot steht heute über Slab City: „Einfaches Leben. Plumpsklo, Lagerfeuerstätte, Strom und Internet. Keine harten Drogen, Marihuana ist ok.“

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Stephanie Rohde

30 Jahre Topografie des Terrors
Von Claudia van Laak

Zuviel Ehrfurcht?
Über die Schwierigkeit, Gedenkarchitektur zu bauen
Gespräch mit Nikolaus Bernau

Wenn Kulturwissenschaftler bloggen - www.geschichtedergegenwart.ch
Von Philipp Schnee

19:30 Zeitfragen. Feature

Kapitulation der Künste
Über den Reiz des Scheiterns in Musik, Theater und bildender Kunst
Von Andi Hörmann
(Wdh. v. 31.08.2016)

Der amerikanische Soziologe Richard Sennett hat Scheitern einmal als das große Tabu der Moderne bezeichnet. Erfolg und Karriere, Leistung und Gewinnmaximierung sind in unserer heutigen Gesellschaft mehr denn je gefragt. Selbstoptimierung hat Hochkonjunktur. Für Niederlagen, Misserfolg, Verlust, Ernüchterung und Desillusionierung bleibt wenig Raum. Doch ist das Scheitern nur Misslingen? Oder kann sich aus der scheinbaren Niederlage nicht zugleich etwas ungeahnt Neues, Anderes entwickeln? In der Kunst war das Scheitern schon immer eng mit der Kreation und dem künstlerischen Schaffensprozess verbunden. "Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern", schrieb der irische Schriftsteller Samuel Beckett. Haben Künstler nicht individuelle Umgangsweisen mit den Frustrationen in der gegenwärtigen Kulturproduktion - humorvoll, analytisch und suggestiv? Wie setzen sie sich auseinander mit künstlerischen, alltäglichen oder existenziellen Fallstricken? Was heißt es konkret, in der Kunst zu scheitern? Ist Scheitern das Gegenteil von Erfolg? Scheitert der Künstler, wenn er prekär lebt? Vielleicht ist das Scheitern auch nur ein Katalysator - ein dunkler Tunnel, durch den manche Künstler gehen, an dessen Ende das Kunstwerk in neuem Licht erstrahlt? In den Künsten ist das Scheitern seit jeher Thema, in Theorie und Praxis - in Musik, Theater und bildender Kunst.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Akademie der Künste Berlin
Aufzeichnung vom 29.06.2017

Gerd Zacher
"Projektion“ für Klavier

Pavel Haas
Vier Lieder nach chinesischer Poesie für Bariton und Klavier

Juan Allende-Blin
"Dans le silence“, Kantate für Sopran und Klavier

Gerd Zacher
"Glossar“ für Flöte und Klavier

Juan Allende-Blin
"Tortur - Hommage à Jakob van Hoddis“, Kantate für Bariton, Flöte, Tenorsaxophon, Euphonium und Klavier
Uraufführung - Auftragswerk der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Eva Nievergelt, Sopran
Tobias Müller-Kopp, Bariton
Roy Amotz, Flöte
Claudia Tesorino, Tenorsaxophon
Sören Fischer, Euphonium
Tomas Bächli, Klavier

21:30 Uhr

Hörspiel

Als ich Charles war
Von Fabrice Melquiot
Übersetzung: Frank Weigand
Regie: Steffen Moratz
Mit: Jürgen Tarrach, Meriam Abbas, Natascha Meyer, Sandra Gerling, Matti Krause, Peter Kurth, Andreas Leupold, Peter Matic, Sebastian Röhrle
Ton: Burkhard Pitzer-Landeck
Produktion: SR/Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 58'40
(Wdh. v. 08.04.2015)

Ein Hörspiel wie ein Chanson - wild und bodenständig zugleich.

Eine Karaokebar in der Bourgogne. Wie jeden Freitag hat der Landmaschinenvertreter Charles seinen großen Auftritt. Er interpretiert die Chansons seines geliebten Idols Charles Aznavour. Gekonnt, charmant ist Charles ganz in seinem Metier, als er an diesem besonderen Abend für eine andere große Liebe singt: seine Frau Maryse. Sie verlässt ihn an genau diesem Abend, ihrem 20. Hochzeitstag. Charles ist fassungslos. Wie konnte ihm diese Liebe, an deren Vollkommenheit er unerschütterlich glaubt, abhandenkommen?

Fabrice Melquiot, geboren 1972 in Modane (Savoyen), Schauspieler und Autor von Theaterstücken und Hörspielen. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2008 Theaterpreis der Académie Française für sein Gesamtwerk, das bislang rund 50 Stücke umfasst. Leitet seit 2012 das Theater Am Stram Gram in Genf. Hörspiele in deutscher Sprache: "Der Gesichtswäscher" (SR 2004) und "Schwanengesänge" (SR/DKultur 2016, ausgezeichnet mit dem Primeurs-Autorenpreis).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Thorsten Jabs

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Filme der Woche:
Ihre beste Stunde / Der Duellist
Rezensiert von Jörg Taszman

Der italienische Literaturpreis 'Premio Strega' - Sonderehrung für Curzio Malaparte?
Von Thomas Migge

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

23:30 Kulturnachrichten

Von Gesa Ufer

Juli 2017
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