Seit 12:00 Uhr Nachrichten
Donnerstag, 25.02.2021
 
Seit 12:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Samstag, 9. Mai 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Working Class Heroes
Hanns Eisler und John Lennon in einer Langen Nacht
Von Thomas Freitag
Regie: Monika Künzel
(Wdh. v. 15./16.01.2011)

Es ist Hanns Eislers letzte Reise: im Januar 1962 erklingt seine große 'Deutsche Sinfonie' in der englischen Erstaufführung in London. Die BBC überträgt das Werk des 'Komponisten der Arbeiterklasse' landesweit, Eisler kommt mit Freunden aus der Exilzeit, Künstlern und jungen Musikern in einem Pub zusammen, er erzählt vom Widerstand gegen Nazideutschland, von seinem Lehrer Arnold Schönberg, vom Freund Bertolt Brecht. Für den jungen John Lennon, geboren im Kriegsjahr 1940, ist die Begegnung mit dem Komponisten des 'anderen' Deutschland außerordentlich aufschlussreich. Er steht am Beginn einer Weltkarriere mit seiner Band, den Beatles. Lennon erfährt, dass Eislers Lieder einst auf den Straßen in ganz Europa gesungen wurden. Und Eisler, der weltbekannte Komponist, weiß um das Phänomen des britischen Mersey-Beat und einer in Hamburg entstandenen vitalen Musikszene. Die beiden Jahrhundertmusiker Eisler und Lennon kommen auf wundersame Art im Januar 1962 in London zusammen und haben sich in ihrem unkompliziert-vergnüglichen Dialog erstaunlich viel mitzuteilen.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
"Israel ist ein Land der Jugend"
Erster israelischer Botschafter in Deutschland, Asher Ben-Natan, im Gespräch mit Berliner Schülern
RIAS-Schulklassengespräch vom Januar 1966
Vorgestellt von Margarete Wohlan

Als Jude musste er 1938 aus Wien nach Palästina fliehen und wurde dort zum Mitbegründer des Kibbuz Dovrat. Unmittelbar nach Kriegsende kam er wieder nach Österreich zurück und verhalf dort zahlreichen Juden zur Emigration. Für den neu gegründeten Staat Israel war er in vielen Funktionen tätig, bis er im August 1965 zum ersten israelischen Botschafter in Deutschland ernannt wurde. Fünf Monate danach ist Asher Ben-Natan zu Gast bei Berliner Schülern. Die Fragen der 16- bis 19-Jährigen drehen sich - natürlich - um das deutsch-israelische Verhältnis, aber vor allem das zwischen der Jugend beider Länder. Der erste Botschafter Israels in Deutschland lenkt dabei geschickt das Interesse der Jugendlichen auf die Gemeinsamkeiten beider Gruppen. Beispiel Holocaust. "Ich weiß, dass sich hier Jugendliche an ihre Eltern gewandt haben und gesagt haben: Wie konntet ihr so etwas tun oder zulassen? Und die Jugend in Israel hat ihre Eltern gefragt: Wie habt ihr so etwas über euch kommen lassen, euch wie Schafe zum Schlachthof führen lassen?" Aber die Gemeinsamkeiten erschöpfen sich nicht in der Vergangenheit, meint Ben-Natan. Das belegten auch die zahlreichen Jugendgruppen, die Israel besuchen. "Israel ist ein Land der Jugend - vieles wurde von der Jugend geschaffen! Vielleicht sprechen diese neuen Formen des Lebens, die wir dort gefunden haben, die Jugend besonders an." Wir wiederholen diese gekürzten Schulklassengespräche im Rahmen unseres Programmschwerpunkts '50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen 1965 - 2015'.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:23 Wort zum Tage

Winfried Haunerland
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Moskaus Propaganda missbraucht die Versöhnungskultur der Russen
Von Thomas Franke

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Stadtentwicklung der Zukunft - mit oder ohne Bürger?
Gespräch mit Reiner Nagel, Architekt, Stadtplaner und Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

AC/DC - Tourauftakt in Nürnberg
Von Bernhard Jugel

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Widerrechtliche Inbesitznahme" von Lena Andersson
Rezensiert von Knut Cordsen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
Die große Vogelschau
Lars Lachmann, NABU, Ornithologe
Thomas Griesohn-Pflieger, 'Birdingtours GmbH' und Betreiber des Portals 'Birdnet'
Moderation: Gisela Steinhauer

0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Bildungsreform - eine unendliche Debatte

Marco Maurer, Autor:
"Du bleibst, was Du bist. Warum bei uns immer noch die soziale Herkunft entscheidet"
Droemer Knaur Verlag, München, März 2015

Jürgen Kaube, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ):
"Im Reformhaus. Zur Krise des Bildungssystems"
Klampen Verlag, Springe, Februar 2015

Professorin Nicolle Pfaff, Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Bildungswissenschaften

Moderation: Christian Rabhansl, Deutschlandradio Kultur
Aufzeichnung vom 05.05.2015 aus dem Café Central, Grillo-Theater Essen

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Oliver Thoma

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick
Moderation: Burkhard Birke

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Moderation: Susanne Burg

Vorgespult: "Ostwind 2", "Zweite Chance" und "Café Ta'amon"
Vorgestellt von Noemi Schneider

Falsche Verhältnisse: "Melody's Baby"
Gespräch mit dem Filmregisseur Bernard Bellefroid

Claude Lanzmanns "Der Letzte der Ungerechten"
Von Anke Leweke

Heimkino: Camp X-Ray mit Kristen Stewart
Von Hartwig Tegeler

"Lecker Film":Was macht den jüdischen Film aus?
Jüdisches Filmfest Berlin-Potsdam
Gespräch mit Sherry Hormann, Film- und Fernsehregisseurin

Top5: Die Mainstream-Charts
Von Anna Wollner

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Katja Bigalke
Biker

Customizing - der Trend Motorräder individuell aufmotzen zu lassen
Von Sonja Beeker

Live on tape: Noch Motorrad oder schon Auto? Die Goldwing-Szene
Von Jürgen Stratmann

"Das meiste ist Distinktionsgehabe" Arno Orzessek im Gespräch

Rock und Rocker - was hält sie außer der Kutte zusammen?
Von Klaus Walter

Hobby fürs Leben: Folge 9 Den inneren Freund finden
Von Tabea Soergel und Martin Becker

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Oliver Thoma

17:30 Uhr

Tacheles

8./9. Mai 1945 - Gespaltenes Gedenken nach 70 Jahren
Prof. Norbert Frei, Historiker an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, stellt sich den Fragen von Patrick Garber

Die Feiern zum 70. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland am 8. und 9. Mai sind überschattet vom Ukraine-Konflikt und den wiederauflebenden Spannungen zwischen Ost und West. So haben zahlreiche westliche Staats- und Regierungschefs, darunter auch die Kanzlerin, die Einladung zur großen Siegesparade in Moskau am 9. Mai ausgeschlagen. Und auch jenseits der Tagespolitik klaffen die Erinnerungskulturen in Westeuropa, den ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten Ostmitteleuropas und in Russland immer weiter auseinander.

Was war der 8./9. Mai 1945 - ein Tag des Sieges, der Befreiung, der Niederlage? Wie hat sich das Gedenken an diesen Tag im Lauf der Zeit gewandelt, in beiden deutschen Staaten, der Sowjetunion und Russland? Wie wird heute das Erinnern politisch instrumentalisiert? Und wie könnte ein gemeinsames europäisches Narrativ über den größten Krieg Europas und dessen Ende aussehen?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

"Hurra, wir haben nicht versagt!"
Benjamin Ferencz und der Traum vom Weltfrieden
Von Beate Ziegs
Regie: die Autorin
Mit: Felix von Manteuffel, Maria Hartmann, Stefan Kaminski
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 53'13
(Ursendung)

Kann das Völkerrecht etwas ausrichten gegen Krieg, Folter und Massenmord? Das Leben von Benjamin Ferencz steht für diese Frage.

Kann das Völkerrecht etwas ausrichten gegen Krieg, Folter und Massenmord? Das Leben von Benjamin Ferencz steht für diese Frage. Als 27-Jähriger ist er Chefankläger im Nürnberger Einsatzgruppenprozess, der als größter Mordprozess in der Geschichte gilt. 64 Jahre später, im August 2011, eröffnet er die Anklage gegen den kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga. Es ist der erste Fall, in dem der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ein Urteil fällt. Heute ist Benjamin Ferencz 95 - und kämpft unbeirrt trotz der Gewaltexzesse im Irak, in Syrien oder im Sudan weiter. An seiner Seite stehen Menschen wie der Anwalt Wolfgang Kaleck oder Fatou Bensouda, die Chefanklägerin des IStGH - obwohl ihr Alltag mehr von Rückschlägen als von Erfolgen geprägt ist.

Beate Ziegs, geboren 1952 in Iserlohn, studierte Soziologie und Politologie, lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin. Zuletzt: 'Rukelis Tanz. Der Box-Champion, der nicht siegen durfte' (DKultur/NDR/WDR 2013).

19:00 Uhr

Oper

Live aus der Metropolitan Opera New York

Igor Strawinsky
"The rake’s progress"
Oper in drei Akten
Libretto: Wystan Hugh Auden und Chester Kallman nach der gleichnamigen Bilderfolge von William Hogarth

Tom Rakewell - Paul Appleby, Tenor
Anne Trulove - Layla Claire, Sopran
Nick Shadow - Gerald Finley, Bariton
Baba - Stephanie Blythe, Mezzosopran
Trulove - Brindle Brindley Sherratt, Bass
Sellem - Tony Stevenson, Tenor
Mother Goose - Margaret Lattimore, Alt
Ein Wärter des Irrenhauses - Paul Corona, Bass
Chor und Orchester der Metropolian Opera New York
Leitung: James Levine

22:30 Uhr

Lesung

Aus "Mein Leutnant" von Daniil Granin
Gelesen von Otto Mellies

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Patrick Wellinski

"Love/No Love": Diskurspoptheatermacher René Pollesch und die Liebe in Zürich
Gespräch mit dem Theaterkritiker Roger Cahn

Kunstbiennale Venedig: Wer gewinnt den Goldenen Löwen für den besten Pavillon?
Von Claudia Wheeler

"Brandbilder": Das Landesmuseum Hannover zeigt kriegsbeschädigte Kunstwerke
Von Volkhard App

Kulturpresseschau-Wochenrückblick
Von Arno Orzessek

Mai 2015
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