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Montag, 05.12.2022

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • Podcast Tipps und Whistleblower

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Haino Rindler

    Der Begriff Pastorale meint meistens ein Instrumentalstück im 3er Takt, häufig findet man einen Bordun im Bass. Für die Menschen der Barockzeit war diese Musik das sichere Zeichen, dass das Weihnachtsfest bevorsteht. In Italien zogen die so genannten Piffari herum, eine Gruppe von Musikern, die mit Flöten und Sackpfeifen aufspielten und die Adventszeit musikalisch begleiteten - nicht immer zum Vergnügen der empfindsamsten Zeitgenossen, denn ihre Musik war laut und robust. Die Blockflötistin Dorothee Oberlinger hat mit ihrem Ensemble 1700 ein Album aufgenommen, das diese weihnachtliche Volkstradition mit Weihnachtskonzerten verschiedener Komponisten wie Antonio Vivaldi oder Alessandro Scarlatti verbindet. Inwiefern passt die Volksmusik zur weihnachtliche „Kunstmusik“, und in welchen Zusammenhängen fand sie statt, darüber spricht Dorothee Oberlinger in der Tonart Klassik.
    Vor 200 Jahren erblickte einer der wichtigsten französischen Komponisten das Licht der Welt: Cesar Franck. Zu seinen berühmten Werken gehören die Variationen für Klavier und Orchester, die Sie als Konzertmitschnitt aus dem Musikarchiv von Deutschlandfunk Kultur mit Vladimir Ashkenazy am Pult des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin erleben können.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Journalist Kai Strittmatter im Gespräch mit Marco Schreyl
    Eine Rückkehr nach China ist nicht möglich

    Nach 25 Jahren im Ausland lebt der Journalist Kai Strittmatter seit kurzem wieder in Deutschland. An seine langjährige Wirkungsstätte China kann er auch als Privatmann nicht zurück: Sein Buch über die „moderne Diktatur“ und den „digitalen Überwachungsstaat“ hat eine Rückkehr unmöglich gemacht. Zumindest kulinarisch lässt er sich das aber nicht gefallen.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Adventskalender: „Ich möchte lieber nicht“ von Juliane Marie Schreiber
    Von Catrin Stövesand

    "Museum der aussterbenden Mittelschicht": Verleger gibt Lyrik-Debüt
    Gespräch mit Tillmann Severin, Autor & Verleger "Verlagshaus Berlin"

    Heinrich Böll und Irland: 50 Jahre nach der Verleihung des Literaturnobelpreises
    Von Michael Malek

    Buchkritik:
    "Melancolia" von Mircea Cartarescu
    Rezensiert von Carsten Hueck

    Buch meines Lebens: "22 Tage oder die Hälfte des Lebens" von Franz Fühmann
    Von Isabel Cole

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Temporary History Lab: Musikkulturen in Hamburg
    Gespräch mit Prof. Thorsten Logge, Uni Hamburg

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Christine Franz

    Workshop in der Elbphilharmonie: Modulare Synthesizer
    Von Julia Köhn

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Birgit Marschall, Rheinische Post, Hauptstadt-Korrespondentin
    Moderation: Jana Münkel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Hamburgs Elbvertiefung - Endloser Kampf gegen den Schlick
    Von Axel Schröder

    Northvolt in Heide - Hängepartie um schwedische Batteriefabrik
    Von Jörn Schaar

    Batteriefabrik im Saarland - Zweifel an chinesischem Investor SVolt
    Von Anke Schaefer

    Wie haben wir uns früher auf Katastrophen vorbereitet? In Nürnbergs Bunkern
    Von Henning Hübert

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Massimo Maio

    Eklat in Kurt Krömers Sendung
    Gespräch mit Kathrin Weßling

    Handy als Identitätsstifter - Digitale Teilhabe von Obdachlosen
    Gespräch mit Vera Klocke

    Fundstück 149: The Residents - Eskimo Acapella Suite
    Von Paul Paulun

    Gepresst gedrückt gequetscht - Dieter Roths Käse-Wurst-Kunst in Hamburg
    Von Anette Schneider

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Komische Käuze: Arthur Russell
    Von Juliane Reil

    Heute im Funkhaus-Konzert: Zelia Fonseca
    Gespräch mit der Künstlerin

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Christine Franz

    Soundscout: Sara Teamusician aus Würzburg
    Von Martin Risel

    Wochenvorschau
    Gespräch mit Christoph Reimann

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar

    UN-Biodiversitätskonferenz in Kanada - Rettet Koalas, Wale & Co.
    Von Antje Passenheim und Stephan Hübner

    Allein in diesem Jahrhundert sind über acht Millionen Arten vom Aussterben bedroht. „Deshalb ist es wichtig, dass die ganze Welt nach Montreal kommt, denn Wissenschaftler sagen uns: Das hier ist unsere letzte Chance“, sagt die Exekutivsekretärin der Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen, Elizabeth Maruma Mrema. Hauptziel der UN-Konferenz: Eine Roadmap zu entwerfen, einen Fahrplan, um gemeinsam dafür zu sorgen, dass Millionen von Arten vor dem Aussterben bewahrt bleiben. Naturschützer erhoffen sich ein Regelwerk, das genauso wichtig wie das Pariser Klimaschutzabkommen ist. Wie sollte es beschaffen sein? Und: braucht es künftig überhaupt noch getrennte Konferenzen für Biodiversität und Klima?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Politik und Soziales - Magazin

    Notärzte als Hausarzt-Ersatz: Von großen Lücken in der ambulanten Gesundheitsversorgung
    Von Mirjam Mischke-Stöckel

    Patienten in der Warteschleife: Die 116 / 117 und der hausärztlliche Bereitschaftsdienst
    Von Mirjam Mischke-Stöckel

    Zwischen Youtube-Videos und der Suche nach Steckdosen
    Digitale Teilhabe von Obdachlosen
    Von Vera Klocke und Julian Farny

    Francesco, ein 62-jähriger, obdachloser Mann, sammelt Pfandflaschen, um sich mit dem Geld Guthaben für sein Handy zu kaufen. Am liebsten schaut er die Videos der „Tagesschau” in der App - und das bis zu dreizehnmal am Tag. Cristian, ein ebenfalls obdachloser 35-jähriger Mann, sitzt auf einem Stein vor der Berliner Gedächtniskirche und loggt sich in das freie WLAN „godspot” ein. Das beste WLAN im Umfeld habe allerdings das BIKINI-Berlin, sagt er: ein Einkaufzentrum auf der anderen Straßenseite, direkt gegenüber.
    Während die Digitalisierung weiter voranschreitet, ist es gerade für marginalisierte Gruppen oft schwierig, „connected” zu sein und zu bleiben. Im Gespräch mit obdachlosen Personen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Vertreterinnen und Vertretern sozialer Einrichtungen zeichnet dieses Feature nach, wie hoch die Barrieren für eine digitale Teilhabe sind und warum es insbesonders für obdachlose Personen wichtig ist, Zugang zu digitalen Medien zu haben.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Funkhauskonzert
    Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur

    Zelia Fonseca Trio

    Moderation: Carsten Beyer

  • 21:30 Uhr

    Einstand

    Ein Konzert entsteht
    Sans Frontières: Vom Spielzimmer ins Festspielhaus
    Von Leonie Klein

    Konzertmacher wollen ihr Publikum begeistern, anregen und gern wieder sehen, aber wie funktioniert eine gute Planung? Der Einstand hat ein Projekt von der ersten Idee bis zum Schlussapplaus begleitet.

    „Wie fang´ ich nach der Regel an?“ - „Ihr stellt sie selbst und folgt ihr dann.“ Was Richard Wagner in „Die Meistersinger von Nürnberg“ formulierte, klingt einfach, aber in der Realität ist es dann doch oft ganz schön kompliziert, wie die Planung und Realisierung eines Konzerts zum Thema „Sans Frontières - Grenzenlos für Frieden und Freiheit“ zeigt. Den Machern ging es dabei um ein Konzertformat der „Zukunft“. Dabei sollte sich das Grenzenlose der Kultur sowohl in der Auswahl der musikalischen Werke als auch in der ästhetischen Umsetzung des Konzerts widerspiegeln. Von der ersten Idee bis hin zum Schlussapplaus. Vom Spielzimmer des Enno-Ilka Uhde auf die große Bühne des Festspielhauses Baden-Baden hat Leonie Klein die Entstehung dieses spannenden Projektes begleitet.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prof. van Dusen rettet die Venus von Milo
    Von Michael Koser
    Regie: Rainer Clute
    Mit: Friedrich W. Bauschulte, Klaus Herm, Gerd Duwner, Lothar Blumhagen, Krikor Melikyan, Andreas Thieck, Peter Matić
    Ton und Technik: Hans Martin und Manfred Rabbel
    Produktion: RIAS Berlin 1982
    Länge: 55'24

    Der Direktor des Louvre hat gehört, dass der große Wissenschaftler Prof. van Dusen mittels der neu entdeckten X- oder Röntgenstrahlen die Echtheit von Gemälden bestimmen kann. Nun bittet der Direktor van Dusen um seine Mitarbeit.

    Monsieur Popelotte, Direktor des Louvre, ist vermutlich einem Betrüger aufgesessen. Popelotte hatte einen Tizian angekauft, den Kunstexperten für eine Fälschung halten. Gerade als das Ergebnis von van Dusens Untersuchung vorliegt − der Tizian ist tatsächlich eine Fälschung −, ereignet sich eine neue Tragödie. Aus dem Louvre ist die Venus von Milo gestohlen worden. Was Arsène Lupin, der berühmt-berüchtigte Gentleman-Gauner, dem Direktor kurz und sachlich angekündigt hatte, ist eingetreten: Er hat die berühmte Statue entführt, obwohl die echte Venus von Milo vorsorglich durch eine Fälschung ersetzt und ins Magazin gebracht worden war.
    Wie hat es Lupin geschafft, die steinerne und beträchtlich schwere Schönheit aus dem Magazin zu entfernen? Während van Dusen sich seine Gedanken macht, bietet Lupin dem Direktor an, die Statue gegen eine beträchtliche Summe einzutauschen. Für die Geldübergabe bestimmt der Dieb einen ungewöhnlichen Ort − das Pissoir im Jardin du Luxembourg.

    Michael Koser, geboren 1938 in Berlin, studierte Geschichte, Politik und Germanistik. Seit 1966 ist er freier Autor. Er schrieb zunächst Science-Fiction-Hörspiele und eroberte sich ab 1978 mit der legendären Hörspielreihe „Professor van Dusen“ eine wachsende Fan-Gemeinde. Von 1978 bis 1999 produzierten RIAS Berlin und Deutschlandradio insgesamt 77 Folgen. Die Figur des Professor van Dusen ist eine Erfindung des US-amerikanischen Autors Jacques Futrelle, der 1912 mit der Titanic unterging. Koser entwickelte die Figur in seinen Hörspielen weiter. Während die ersten Stücke noch auf Kurzgeschichten Futrelles basieren, sind der Großteil der Fälle von Koser selbst erdacht.
    Weitere Hörspielserien von Michael Koser: „Der letzte Detektiv“ (BR) und „Cocktail für zwei“ (DLR Berlin). Deutschlandradio produzierte außerdem die Hörspiele „Film Noir“ (2001), „Die Alzheimergang“ (2002) und „Die Schule der Glücksritter“ (2004).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Stiftungsrat stimmt über die Reform der SPK ab
    Gespräch mit Jürgen König

    Stiftung Preußischer Kulturbesitz:Was ist übrig geblieben von der großen Reform?
    Gespräch mit Prof. Marina Münkler, Technische Universität Dresden

    Nach Gogol-Inszenierung in Hamburg: Was eine ukrainische Protestierende sagt
    Gespräch mit Kateryna Demerza

    Aus für Talkshow "Chez Krömer"
    Gespräch mit Frederik Castell

    Irische Regierung beschließt Grundeinkommen für Künstler
    Von Christoph Prössl