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Mittwoch, 05.07.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Utopia Ser Verde
    In den Stadtgärten von Roberto Burle Marx
    Von Carsten Probst
    Regie: Ingo Kottkamp
    Mit: Nadja Schulz-Berlinghoff, Christian Schmidt, Michael Evers, Max Volkert Martens, Bernd Stempel
    Ton: Hermann Leppich
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: 50'14
    (Wdh. v. 06.06.2015)

    Was ist aus Roberto Burle Marx‘ grünen Stadtgärten im heutigen Brasilien geworden?

    Der alte Gärtner Falon unternimmt einen Rundgang durch den Ibirapuera-Park in Sao Paulo. Er berichtet von der Verwandlung, die der Park durch die harte Realität der Megacity erfahren hat. ‚Ibira‘ zählt zu den Schöpfungen des Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx Anfang der 50er-Jahre. Eine Natur-Utopie des 20. Jahrhunderts, gebildet aus der bedrohten Pflanzenvielfalt des Amazonaswaldes. Das Feature folgt den Klängen, Stimmen und stillen wie dröhnenden Atmosphären dieser einstmals grünen Inseln im Häusermeer.

    Carsten Probst, geboren 1966 in Hamburg, studierte Slawistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Tübingen, München und Hamburg, lebt als Schriftsteller und Kunstkritiker in Berlin. Prosa, Essays, Hörstücke und Radiofeatures. Auszeichnungen u.a. Anna-Seghers-Preis für den Roman "Träumer" (2001). Zuletzt erschien seine Erzählung "Brasow" (mit Holz- und Linolschnitten von Lothar Seruset).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Uwe Golz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Michael Becker
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    'Die ambivalente Stadt. Gegenwart und Zukunft des öffentlichen Raumes'
    Herausgegeben von Jürgen Krusche
    Rezensiert von Dorothée Brill

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Über Flüchtlinge schreiben, ohne ihnen ihre Geschichte zu nehmen
    Britta Bürger im Gespräch mit Margareth (Maxi) Obexer, Autorin

    Sie war eine der ersten deutschsprachigen Autorinnen, die die Flüchtlingsthematik in ihr Werk aufgenommen haben. Für die Schriftstellerin und Dramatikerin Maxi Obexer ist Theater immer politisch. Die gebürtige Südtirolerin wird beim diesjährigen Bachmann-Wettbewerb einen Text aus ihrem im Herbst erscheinenden Roman-Essay "Europas längster Sommer" lesen. Ausgezeichnet mit dem Robert-Geisendörfer-, und dem Eurodram-Preis, sind ihre Texte in sechs verschiedene Sprachen übersetzt worden. Ihre Werke werden unter anderem regelmäßig in den USA aufgeführt, wo man engagierte Inhalte zur Zeit besonders zu schätzen weiß.

    Warum das Publikum im Theater so wichtig ist und wie man amerikanischen Studenten deutsche Dramatik nahe bringt, das möchte Britta Bürger von Maxi Obexer erfahren.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Bettina Boll ermittelt - die Krimi-Meisterin aus der Pfalz
    Gespräch mit der Autorin Monika Geier

    Margret Atwoods Erfolgsroman als Serie "The Handmaid`s Tale"
    Von Marcus Richter

    Buchkritik
    "Sentimentale Reise" von Viktor Schklowskij
    Rezensiert von Hans von Trotha

    Urlaubsbücher
    „Cox oder Der Lauf der Zeit“ von Christoph Ransmayr

    Gesa Ufer liest Musik: Jay-Z "4:44"

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Olga Hochweis

    Marc Romboy rekonstruiert Debussy - Projekt mit den Dortmunder Philharmonikern
    Von Martin Risel

    Klassik im Techno-Remix - eine Mesalliance?
    Gespräch mit Rainer Pöllmann

    11:30 Uhr
    Chor der Woche

    Die Augustiner Kantorei Erfurt

    Wir essen mexikanische Tacos, persisches Baklava, fahren japanische Autos, videochatten mit Freunden in Australien auf unseren koreanischen Smartphones. Kurz: wir leben in einer globalisierten Welt und fremde Kulturen gehören zu unserem Alltag. Aber manches überrascht uns dennoch. Oder hätten Sie gedacht, dass man in Japan gern Simon Dachs "Ännchen von Tharau" singt? Das hat die Augustiner Kantorei, ein altehrwürdiges Ensemble aus Erfurt kürzlich bei ihrer Japan-Reise erfahren.

    11:35 Uhr
    Tonart

    Jayme Stone´s Folklife - Mit dem Banjo durch die Welt
    Von Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Nikolaus Blome, Journalist
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    "Von Berlin fühlen wir uns ganz allein gelassen"
    Umstrittene Fehmarnbeltquerung
    Von Johannes Kulms

    Belebtes Denkmal?
    Erster Spatenstich für Wohnungen im Olympischen Dorf Elstal 1936
    Von Vanja Budde

    Start der bundesweit ersten Online-Ambulanz für diabeteskranke Kinder
    Von Astrid Wulf

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Frage des Tages:
    Ist der Panda ein Problembär?
    Gespräch mit Jörn Ehlers, WWF Deutschland

    Pop-Reliquien-Auktion
    Der Ventil-Verlag stemmt sich gegen die VG-Wort-Krise
    Von Jonas Engelmann

    "True Faith" - Kunst inspiriert von Joy Division & New Order
    Gespräch mit Hans Ulrich Obrist

    Vorgespult
    'Erfindung der Wahrheit', 'Ihre beste Stunde' und 'Das Pubertier'
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Karolinenviertel in Hamburg vor dem G20-Gipfel
    Von Axel Schröder

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Moderation: Fabian Schmitz

    Musikreise: Türkei - Armenien
    Von Brigitte Jünger

    Klangohr CD-Test
    Von Rüdiger Bischoff

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Gespräch mit dem Musiker Andreas Dorau

    Umsonst und draußen und illegal: Free Open Airs
    Von Christoph Möller

    "Die Liebe und der Ärger der Anderen"
    Das neue Album von Andreas Dorau
    Gespräch mit dem Musiker

    Das Rudolstadt-Festival als Kinofilm "Wo Worte nicht hinreichen"
    Gespräch mit Carsten Beyer

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Hollywood, Silicon Valley und Nationalpark - Abschied eines Korrespondenten
    Gespräch mit Wolfgang Stuflesser

    Aussteigerparadies in Kalifornien - Zu Besuch in Slab City
    Von Nicole Markwald

    Moderation: Isabella Kolar

    Aussteigerparadies in Kalifornien - Zu Besuch in Slab City
    Zwar trägt Slab City die Stadt im Namen, hat damit aber so gar nichts zu tun. Es ist ein Stück Land im Osten Südkaliforniens, einem der ärmsten Landstriche in diesem reichen Bundesstaat. Slab City hat verschiedene Camps, also Stadteile mit verstreut stehenden Wohnwagen, ein Internetcafé, sogar ein Hostel. Mexiko ist rund 80 Kilometer entfernt. Während des Zweiten Weltkrieges war hier eine Militärbasis stationiert. Im Airbnb-Angebot steht heute über Slab City: „Einfaches Leben. Plumpsklo, Lagerfeuerstätte, Strom und Internet. Keine harten Drogen, Marihuana ist ok.“

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    30 Jahre Topografie des Terrors
    Von Claudia van Laak

    Zuviel Ehrfurcht?
    Über die Schwierigkeit, Gedenkarchitektur zu bauen
    Gespräch mit Nikolaus Bernau

    Wenn Kulturwissenschaftler bloggen - www.geschichtedergegenwart.ch
    Von Philipp Schnee

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Kapitulation der Künste
    Über den Reiz des Scheiterns in Musik, Theater und bildender Kunst
    Von Andi Hörmann
    (Wdh. v. 31.08.2016)

    Der amerikanische Soziologe Richard Sennett hat Scheitern einmal als das große Tabu der Moderne bezeichnet. Erfolg und Karriere, Leistung und Gewinnmaximierung sind in unserer heutigen Gesellschaft mehr denn je gefragt. Selbstoptimierung hat Hochkonjunktur. Für Niederlagen, Misserfolg, Verlust, Ernüchterung und Desillusionierung bleibt wenig Raum. Doch ist das Scheitern nur Misslingen? Oder kann sich aus der scheinbaren Niederlage nicht zugleich etwas ungeahnt Neues, Anderes entwickeln? In der Kunst war das Scheitern schon immer eng mit der Kreation und dem künstlerischen Schaffensprozess verbunden. "Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern", schrieb der irische Schriftsteller Samuel Beckett. Haben Künstler nicht individuelle Umgangsweisen mit den Frustrationen in der gegenwärtigen Kulturproduktion - humorvoll, analytisch und suggestiv? Wie setzen sie sich auseinander mit künstlerischen, alltäglichen oder existenziellen Fallstricken? Was heißt es konkret, in der Kunst zu scheitern? Ist Scheitern das Gegenteil von Erfolg? Scheitert der Künstler, wenn er prekär lebt? Vielleicht ist das Scheitern auch nur ein Katalysator - ein dunkler Tunnel, durch den manche Künstler gehen, an dessen Ende das Kunstwerk in neuem Licht erstrahlt? In den Künsten ist das Scheitern seit jeher Thema, in Theorie und Praxis - in Musik, Theater und bildender Kunst.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Akademie der Künste Berlin
    Aufzeichnung vom 29.06.2017

    Gerd Zacher
    "Projektion“ für Klavier

    Pavel Haas
    Vier Lieder nach chinesischer Poesie für Bariton und Klavier

    Juan Allende-Blin
    "Dans le silence“, Kantate für Sopran und Klavier

    Gerd Zacher
    "Glossar“ für Flöte und Klavier

    Juan Allende-Blin
    "Tortur - Hommage à Jakob van Hoddis“, Kantate für Bariton, Flöte, Tenorsaxophon, Euphonium und Klavier
    Uraufführung - Auftragswerk der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

    Eva Nievergelt, Sopran
    Tobias Müller-Kopp, Bariton
    Roy Amotz, Flöte
    Claudia Tesorino, Tenorsaxophon
    Sören Fischer, Euphonium
    Tomas Bächli, Klavier

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Als ich Charles war
    Von Fabrice Melquiot
    Übersetzung: Frank Weigand
    Regie: Steffen Moratz
    Mit: Jürgen Tarrach, Meriam Abbas, Natascha Meyer, Sandra Gerling, Matti Krause, Peter Kurth, Andreas Leupold, Peter Matic, Sebastian Röhrle
    Ton: Burkhard Pitzer-Landeck
    Produktion: SR/Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 58'40
    (Wdh. v. 08.04.2015)

    Ein Hörspiel wie ein Chanson - wild und bodenständig zugleich.

    Eine Karaokebar in der Bourgogne. Wie jeden Freitag hat der Landmaschinenvertreter Charles seinen großen Auftritt. Er interpretiert die Chansons seines geliebten Idols Charles Aznavour. Gekonnt, charmant ist Charles ganz in seinem Metier, als er an diesem besonderen Abend für eine andere große Liebe singt: seine Frau Maryse. Sie verlässt ihn an genau diesem Abend, ihrem 20. Hochzeitstag. Charles ist fassungslos. Wie konnte ihm diese Liebe, an deren Vollkommenheit er unerschütterlich glaubt, abhandenkommen?

    Fabrice Melquiot, geboren 1972 in Modane (Savoyen), Schauspieler und Autor von Theaterstücken und Hörspielen. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2008 Theaterpreis der Académie Française für sein Gesamtwerk, das bislang rund 50 Stücke umfasst. Leitet seit 2012 das Theater Am Stram Gram in Genf. Hörspiele in deutscher Sprache: "Der Gesichtswäscher" (SR 2004) und "Schwanengesänge" (SR/DKultur 2016, ausgezeichnet mit dem Primeurs-Autorenpreis).

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thorsten Jabs

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Filme der Woche:
    Ihre beste Stunde / Der Duellist
    Rezensiert von Jörg Taszman

    Der italienische Literaturpreis 'Premio Strega' - Sonderehrung für Curzio Malaparte?
    Von Thomas Migge

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel