Programm

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Dienstag, 22.04.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Soundpoetry
    Demontage und Montage in der Vocalkunst von Elke Schipper
    Von Hans Rempel

    Sie destruiert die Sprache so lange, bis aus der verbalen Semantik eine neue, musikalische entsteht.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    "Weniger ist mehr" - Wieviel Konsum können wir uns leisten?
    Moderation: Joachim Scholl

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Tipps und Trends
    Moderation: Lothar Jänichen

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    05:50 Uhr
    Presseschau
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:15 Uhr
    Länderreport

    Bürgerinitiative gegen Schlachthof in Sachsen-Anhalt
    Von Christoph Richter

    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Matthias Effhauser
    Katholische Kirche

    07:00 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:10 Uhr
    Mediengespräch
    08:20 Uhr
    Reportage

    Sauber bleiben - unterwegs mit Mülldetektiven
    Von Katrin Albinus

    Sobald es wärmer wird, nimmt leider auch der Müll im Stadtbild zu: sei es, weil beim Frühjahrsputz das alte Sofa gleich mit ausgemistet wurde, oder weil draußen wieder mehr konsumiert und gefeiert wird. Doch nicht nur Sperrmüll oder Party-Abfall landet an Orten, wo er nicht hingehört. Auch Chemikalien und andere Gefahrenstoffe werden manchmal einfach auf die Straße gestellt, bei der notwendigen Entsorgung entstehen Kosten. Deswegen wurden in Hamburg vor 20 Jahren erstmals Entsorgungsüberwacher eingeführt, im Volksmund Mülldetektive genannt. Sie durchsuchen den Abfall nach Hinweisen auf die "Täter", fotografieren Beweisstücke, notfalls observieren sie sogar. Werden dabei Verursacher ausfindig gemacht, bekommen sie umgehend Besuch. Katrin Albinus hat zwei Detektive bei der Spurensuche in Hamburg begleitet.

    08:50 Uhr
    Kulturtipp

    ''Glück'', 12. Movimentos Festwochen der Autostadt Wolfsburg
    Von Ullrich Bohn

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    Das Debüt-Album der dänischen Indie-Band GoGoBerlin "New Gold"

    09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 125 Jahren: Der erste Oklahoma Land Run zur Besiedlung des Indianer-Territoriums findet statt

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:07 Uhr
    Feuilletonpressegespräch

    Rüdiger Schaper, Feuilletonleiter beim Tagesspiegel

    10:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    Accademia Bizantina - Antonio Vivaldi * L'incoronazione di Dario

    11:00 Uhr
    Nachrichten
    11:07 Uhr

    Mit "Uuhs" und "Aahs" Geld verdienen: Der Film "20 Feet From Stardom" würdigt Backgroundsängerinnen
    Gespräch mit Andreas Müller, Musikredakteur

    11:33 Uhr
    Buchkritik

    Sachbuch: Niels Birbaumer
    Dein Gehirn weiß mehr als du denkst. Neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung, Ullstein Verlag, Berlin 2014

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    12:50 Uhr
    Internationales Pressegespräch
  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Die gute alte Zeit
    Über die Wiederentdeckung der Hamburger Zentralzeit
    Von Knut Benzner

    Hamburg hat einen Hafen, Hamburg hat den HSV, und Hamburg hatte mal eine eigene Zeit: die Hamburger Zentralzeit. Um 1900 wurde sie genutzt, und zwar von allen Seefahrern der Welt, Hamburg galt (und gilt manchen noch immer) als Tor zu dieser ("aber wir haben den Schlüssel", sagen die Bremer manchmal). Nun will der Eppendorfer Uhrmacher Andreas Hentschel diese Zeit, wie soll man sagen... reaktivieren. Was soviel heißt, dass er sie nicht wieder einführen, aber ausstellen will. Alte Seechronometer, eine Ur-Uhr und so weiter. Hamburg war darüber hinaus (kaum bekannt) Uhrmacher - und Uhrhochburg. "Die Zeit," sang Barry Ryan dann viele, viele Jahre später, "die Zeit macht nur vor dem Teufel halt."

  • 13:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag für Kinder
    Rübezahls Mittagstisch
    Ein Märchen von Robert Reinick
    Ab 7 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
    Moderation: Ulrike Jährling

    Einer Reisegruppe äußerst hochnäsiger Städter spielt der Berggeist Rübezahl im Riesengebirge einen verdienten Streich.

    An einem warmen Frühlingsmorgen bricht eine kleine Reisegruppe Städter zu einer Landpartie ins Riesengebirge auf. Die Teilnehmer sind voller Spott über die ländliche Bevölkerung und deren unkultiviertes Leben. Das hört der Berggeist Rübezahl und beschließt, der Reisegruppe einen lehrreichen Streich zu spielen.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    20 Jahre Deutschlandradio
    "Das kannst du nicht abnicken" - Klaus Kordon über seine Flucht aus der DDR und den Neubeginn im Westen
    Gespräch mit Klaus Kordon vom 29.09.2009

    15:00 Uhr
    Nachrichten
    16:00 Uhr
    Nachrichten
    16:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    Emmylou Harris: "Wrecking Ball" - Neues von den Original Tapes

    16:33 Uhr
    Buchkritik

    Sachbuch: Hanno Charisius/ Richard Friebe
    Bund für´s Leben. Warum Bakterien unsere Freunde sind, Hanser Verlag, München 2014

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Weltzeit

    Erdumrundung mit Solarflugzeug - Der Schweizer Piccard jagt den Weltrekord
    Von Hansjürgen Maurus

    Wir schämen uns! - Die Schweiz begrenzt die Einwanderung
    Von Stefanie Müller-Frank
    Moderation: Isabella Kolar

    Wir schämen uns! - Die Schweiz begrenzt die Einwanderung
    Seit der Abstimmung vom 9. Februar, bei der die Eidgenossen mit einer hauchdünnen Mehrheit die Beschränkung der Einwanderung beschlossen, herrscht unter den 1,8 Millionen Ausländern in der Schweiz Verunsicherung.Schon jetzt liegen zahlreiche Vorschläge auf dem Tisch, wie sich die Kontingente - also eine jeweils festgelegte Anzahl ausländischer Arbeitskräfte - aufteilen ließen. Die Schweizer Regierung ist aufgefordert, binnen drei Jahren ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen. Doch das Land ist dringend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen - besonders in der Pharmaindustrie, der Gastronomie und im Gesundheitswesen.

  • 18:30 Uhr

    Da Capo

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Fazit

    "Ganz grausam" - eine Ausstellung in der Universität Frankfurt zeigt Kinderbücher von 1914
    Hans-Heino Ewers, Direktor des Instituts für Jugendbuchforschung

    Kulturnachrichten

    "Der Kapitän geht als letzter von Bord" - ist diese Regel in der modernen Schifffahrt noch zeitgemäß?
    Rolf Bernhard Essig, Autor und Historiker

    Kulturtipps

  • 19:30 Uhr

    Literatur

    Hamlet zwischen den Fronten
    Die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft als Spiegelbild politischer Ereignisse
    Von Christian Blees

    Eine herausragende Rolle bei der kulturellen Pflege und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Werken William Shakespeares spielt seit jeher die im April 1864 in Weimar gegründete Deutsche Shakespeare-Gesellschaft (DSG). Dabei spiegeln sich in deren 150-jähriger Historie gleichermaßen politische wie kulturelle Veränderungen wider. So erfolgte zwei Jahre nach dem Bau der Mauer nicht nur eine Trennung der DSG in zwei separate Gesellschaften. Im Auftrag der DDR-Staatsführung wurde die Gesellschaft mit Sitz in Weimar fortan auch zu einem "Kampffeld der ideologischen und kulturpolitischen Auseinandersetzung" erklärt und galt als ein "Modell für die sozialistische Aneignung des klassischen Erbes". Aus Anlass des 150. Geburtstages der DSG behandelt die Sendung unter anderem die unterschiedliche Shakespeare-Rezeption in beiden deutschen Staaten zur Hochzeit des Kalten Krieges sowie die Arbeit der DSG seit ihrer Wiedervereinigung im April 1993.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Konzerthaus Freiburg
    Aufzeichnung vom 12.04.2014

    Robert Schumann
    Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52
    Klavierkonzert a-Moll op. 54

    ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten

    Robert Schumann
    Violinkonzert d-Moll WoO 23
    Cellokonzert a-Moll op. 129

    Isabelle Faust, Violine
    Jean-Guihen Queyras, Violoncello
    Alexander Melnikov, Hammerklavier
    Freiburger Barockorchester
    Leitung: Pablo Heras-Casado

  • 22:00 Uhr

    Alte Musik

    Gestalter der mittelrheinischen Orgellandschaft
    Die Hunsrücker Orgelbauer-Dynastie Stumm
    Von Bernd Heyder

    Vor dreihundert Jahren fasste der bereits renommierte Goldschmied Johann Michael Stumm aus dem Hunsrück-Flecken Sulzbach einen folgenreichen Entschluss: Er wollte sich fortan dem Orgelbau-Handwerk widmen. So wurde er zum Stammvater einer über sechs Generationen florierenden Dynastie, die im 18. und 19. Jahrhundert an die 400 Instrumente in den Dörfen, Klöstern und Schlössern des Hunsrücks, der Eifel und der Pfalz, an der Mosel und am Rhein hinterließ, ebenso aber in den regionalen Metropolen Trier, Koblenz, Mainz und Saarbrücken, in Mannheim, Frankfurt und Luxemburg. Wolfgang Amadeus Mozart schätzte die handwerklich hervorragenden und klanglich beeindruckenden Stumm'schen Instrumente mit ihren kraftvollen Prinzipalen, klaren Mixturen, lieblichen Flöten, kernigen Rohrwerken und samtigen Streicherstimmen ebenso wie später Felix Mendelssohn Bartholdy; der nachmalige schwedische Hofkapellmeister Joseph Martin Kraus (aus dem Odenwald) komponierte 1783 in seiner Motette "Stella coeli" eine Solopartie für die größte Stumm-Orgel im Kloster Amorbach. Noch heute wird die mittelrheinische Orgellandschaft von einer Reihe hervorragender Stumm-Instrumente des 18. und 19. Jahrhunderts geprägt, die in den vergangenen Jahren mit großem lokalen Engagement und hohem Sachverstand restauriert wurden.

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    "Ganz grausam" - eine Ausstellung in der Universität Frankfurt zeigt Kinderbücher von 1914
    Hans-Heino Ewers, Direktor des Instituts für Jugendbuchforschung

    "We, the enemy" - das European Media Art Festival in Osnabrück untersucht die subtilen Formen von (Selbst-)Kontrolle und Überwachung (23. - 27.04.)

    "Russian Case" - die Angst der russischen Theater vor Gegenwartsstücken
    Elfie Siegl, Journalistin

    Abschied vom "größten Kolumbianer aller Zeiten" - Trauerfeier für Gabriel García Márquez

    Gegen den Niedergang des Landes - Künstlerproteste in Venezuela

    "Gabrielle" - Louise Archambaults Film über Menschen mit Beuren-Syndrom, vorgestellt von Jörg Taszman

    Aus den Feuilletons