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Dienstag, 21.12.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Russische Märchen und sowjetische Wirklichkeit
    Die Musikwissenschaftlerin Hannelore Gerlach erinnert sich
    Von Thomas Groetz

    Viele Komponistinnen und Komponisten der ehemaligen Sowjetunion geraten mehr und mehr in Vergessenheit.

    Auf ihren Reisen in die ehemalige Sowjetunion begegnete Hannelore Gerlach seit den späten 70er-Jahren nicht nur Bauersfrauen, die Sergej Rachmaninow noch persönlich gekannt haben, sondern vielen, heute zum Teil wenig bekannten Komponisten aus den unterschiedlichen Regionen des Landes. Ihre geknüpften Kontakte flossen in die umfangreiche publizistische Tätigkeit der DDR-Musikwissenschaftlerin ein. Dazu zählen mehrere Bücher, wie das 1984 veröffentlichte Standardwerk „Fünfzig sowjetische Komponisten”. Dass dort natürlich auch Namen fehlen, wie zum Beispiel der damals gerade emigrierte Arvo Pärt, war angesichts der Kulturpolitik der Sowjetunion nicht verwunderlich.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Sophia Fischer

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pater Bernhard Venzke OP
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Wirtschaft und Umwelt - Magazin

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Rückbau statt Aufbruch
    Die Windkraft ist in der Flaute
    Von Anja Schrum und Ernst Ludwig von Aster

    Für mehr als 4.500 Windkraftanlagen läuft dieses Jahr die Förderung aus. Neun Cent pro Kilowattstunde konnten die Betreiber 20 Jahre lang kassieren. So garantierte es das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). In Zukunft werden es nur noch 2-3 Cent/kWh sein. Das macht viele Anlagen unwirtschaftlich: Rund 2.500 stehen vor dem Abriss, schätzt der Bundesverband Windenergie. Vor „Entsorgungsengpässen“ warnt bereits das Umweltbundesamt, denn die riesigen Rotoren sind Sondermüll. Zurzeit lassen steigende Strompreise etliche Alt-Betreiber noch durchhalten. „Wenn wir die Windräder im großen Stil abreißen, brauchen wir über Klimaschutz nicht mehr zu reden“, warnt Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin Und plädiert für einen Weiterbetrieb. „Wir brauchen eigentlich sechsmal mehr neue Windanlagen als heute und das sofort“. Derweil kommt der Bau von neuen Anlagen nur schleppend voran. Langwierige Genehmigungsverfahren, Proteste und fehlende Stromtrassen von Nord nach Süd sorgen für Flaute auf dem Windanlagen-Markt.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Usedomer Musikfestival 2021
    Evangelische Kirche Krummin
    Aufzeichnung vom 30.09.2021

    Juozas Gruodis
    Streichquartett d-Moll

    Robert Schumann
    Streichquartett A-Dur op. 41

    Vytautas Barkauskas
    Streichquartett Nr. 1 op. 31

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Streichquartett c-Moll op. 44 Nr. 2

    Leipziger Streichquartett:
    Stefan Arzberger, Violine
    Tilman Büning, Violine
    Ivo Bauer, Viola
    Peter Bruns, Violoncello

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Feature

    Schokoladenträume
    Eine indigene Community zwischen Tradition und Hype
    Von Łukasz Tomaszewski
    Regie: Beate Becker
    Mit: Fabian Busch, Marian Funk, Max Hegewald, Sven Philipp, Michael Evers, Alexander Radszun, Adam Nümm, Manuel Harder
    Ton: Michael Kube
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
    Länge: 54'25

    In der Abgeschiedenheit der kolumbianischen Sierra Nevada wächst eine Kakaobohne, aus der laut Feinschmeckern „der beste Kakao der Welt“ hergestellt wird. Lassen sich der Gourmet-Hype und die Vorstellungen der indigenen Bevölkerung vereinbaren?

    In der Sierra Nevada de Santa Marta tauchen Kolumbiens Anden in die Karibik. Die mit Regenwald überzogenen Berge sind das Refugium des Arhuaco-Stammes. Konquistadoren, Siedler und der Bürgerkrieg trieben die Arhuacos in die Abgeschiedenheit, wo sie ihre Kultur und die altertümliche Kakaosorte Businchari bewahren konnten. Europäische Gourmets und Sterneköche feiern die Weltklasse-Schokolade aus der wiederentdeckten Bohne und möchten die Produktion ausbauen. Die Arhuacos kämpfen für autonomen Handel nach Regeln des ökologischen Gleichgewichts. Das passt nicht immer zusammen.

    Łukasz Tomaszewski, geboren 1982 in Minsk Mazowiecki, Polen, hat Politikwissenschaften in Berlin, Potsdam und Krakau studiert. Der Journalist lebt und arbeitet als Hörfunk-Moderator und Autor in Berlin und Köln. Seine Reportagen beschäftigen sich oft mit gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen in Südamerika und Osteuropa. Zuletzt erschien sein Feature „Die spinnen, die Europäer: Polens Justiz vor Gericht“ (WDR 2017).

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage