Programm

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Mittwoch, 08.12.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Chor und Gesellschaft
    Aktuelle Gespräche, Hintergründe und Berichte
    Moderation: Ruth Jarre

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Mathias Albracht, Münster
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Kultur und Geschichte - Magazin

    NS-Raubkunst aus der Ukraine
    Warum den Deutschen die Rückgabe so schwerfällt
    Von Sabine Adler

    Geplünderte Gemäldegalerien und Bibliotheken, abgeräumte Sockel von Denkmälern. Alles Wertvolle, Erbauliche, Geschichtliche weckte die Habgier der deutschen Besatzer. Wo sie nicht raubten, zerstörten sie. Den allergrößten Verlust erlitt damals die Ukraine. Zwei Drittel der Kunstschätze, Gemälde, Skulpturen, Bücher und Handschriften wurden allein in der ehemaligen Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik gestohlen bzw. vernichtet. In Eisenbahnwaggons transportierten die Okkupanten Exponate und Artefakte Richtung Deutschland. Vieles ließen die Offiziere und Soldaten auch privat mitgehen. Nach dem Krieg wurde nur ein Bruchteil der ukrainischen Kunstschätze gefunden und zurückgegeben. Und nur ab und zu tauchen auf internationalen Auktionen Bilder auf, die in Kiew, Charkiw oder Dnirpo seit langer Zeit vermisst werden. Wie „Iwan der Schreckliche“, der nach 80 Jahren vor Kurzem in die Ukraine zurückkehrte. Oder die Zarenurkunde, die Jahrzehnte lang die Wände der Universität Tübingen zierte und nun wieder in Kiew hängt.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Begegnungen mit Helga de la Motte-Haber (3/3)
    Von der kanonisierten Kunstmusik zur autonomen Kunst des Hörens
    Von Richard Schroetter

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Universum JSB (29)
    Auf politischem Glatteis
    Bachs "Musikalisches Opfer" und die Folgen
    Von Michael Maul

    Johann Sebastian Bach reist im Mai 1747 an den preußischen Hof und fällt vor Friedrich dem Großen buchstäblich auf die Knie. Auf das Schaulaufen in Potsdam folgt die Widmung des „Musikalischen Opfers“ an den Preußenkönig, ebenfalls „unterthänigst“ und voller lauthals verkündeter Verehrung für Friedrichs „Größe und Stärke in allen Kriegs- und Friedens-Wissenschaften“. Vor dem Hintergrund, dass kurz zuvor preußische Armeen in der Schlacht bei Kesselsdorf die sächsisch-österreichische Allianz vernichtend geschlagen hatten, war Bachs „musikalischer Kniefall“ ein veritabler innenpolitischer Affront. Am Hof in Dresden wird man über diese Anbiederung des noch immer „Königlich Polnischen und Kurfürstlichen Hof-Compositeur Bach“ beim Todfeind Friedrich jedenfalls alles andere als amused gewesen sein. Das Echo folgte auf dem Fuß. Es stellte den mehr und mehr frustrierten Leipziger Thomaskantor auf eine harte Probe. Die Hintergründe und Folgen von Bachs legendärer Berlinreise und all die Rätsel und Legenden um das „Musikalische Opfer“ thematisiert der Bachforscher Michael Maul in der 29. Folge seiner Hör-Biografie „Universum JSB“.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Die Schneekönigin*
    Hörstück von Johann Mittmann
    nach einem Märchen von Hans-Christian Andersen und einer Theaterperformance von systemrhizoma
    Mit: René Reith und Jurate Braginaite
    Komposition, Ton, Regie: der Autor
    Künstlerische Leitung der Tanzperformance: René Reith
    Produktion: Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar 2021
    Länge: 39‘29
    (Ursendung)

    Kann die Schneekönigin von H.C. Andersen als Emanzipationsfigur gelesen werden? Und was bedeutet es, wenn eine Person sich mit einer Märchenfigur identifiziert? Ein Hörstück über Selbstreflexion, Konzepte des Werdens und tanzende Schneeflocken.

    Anschließend:
    Der Abfall der Tage
    von Luka*s Friedland
    Mit: Stelle Hilb
    Regie, Komposition, Schnitt: Jonathan Heidorn
    Produktion: Jonathan Heidorn 2020 im Rahmen des Writers Studio am Schauspiel Hannover
    Länge: 8‘24

    Du betrittst einen kleinen Souvenirladen. Dein Blick bleibt an den Schneekugeln hängen. Du nimmst eine Kugel und schüttelst sie neben deinem rechten Ohr und schaust hinein. Der Blick in die Schneekugel wird zu einem Hörereignis. Szenen aus dem Märchen von H. C. Andersen tauchen auf, aber auch Teile der Tanzperformance ‚Die Schneekönigin*‘ . Die dynamischen Bewegungen der Schneeflocken formen das Kleid der Schneekönigin. Ihre ständig wandelnde Erscheinung wirbelt zwischen biografischen Erinnerungen des Tänzers René Reith und theoretischen Reflexionen durch die Schneelandschaft. Im Nachdenken über Drag-Kultur und Selbstermächtigung kristallisiert sich eine queere Neuinterpretation der Schneekönigin heraus. Als Emanzipationsfigur stellt sie binäre Konzepte in Frage und entwirft Ideen von fluideren Körpern, Geschlechtern und Identitäten. Sie hält die Welt in ihrer Hand wie eine Schneekugel - und schüttelt. Ein Hörstück über die Fragen wer man ist, wer man wird und was Identifikationsprozesse für uns bedeuten.

    Für ein optimales Hörerlebnis bitte Kopfhörer benutzen!

    Johann Mittmann, geboren 1991, studierte Philosophie-Künste-Medien an der Universität Hildesheim und Medienkunst/Mediengestaltung mit Schwerpunkt „experimentelles Radio“ an der Bauhaus-Universität Weimar. Er arbeitet als Hörspieldramaturg für Deutschlandfunk Kultur und als Sounddesigner für Theater- und Audiowalkproduktionen von Theaterkollektiven der freien Szene.
    Die Kollaboration mit der künstlerischen Arbeit von René Reith wurde unterstützt durch die Dorit & Alexander Otto Stiftung.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage