Samstag, 19.06.2021
 
Tagesprogramm Dienstag, 4. Mai 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

"Oh die wilde Rose blühet"
Die japanische Komponistin Noriko Kawakami
Von Egbert Hiller

Innere Bilder, poetische Naturbetrachtung und die Dichtkunst geben Impulse für Noriko Kawakamis klangsensible Musik.

Die Betonung der Klangfarbe ist ein zentrales Element in Noriko Kawakamis Musik. Das spiegelt sich schon in den Titeln ihrer Werke wider: in "luft.strömungen" etwa, für das sie sich von der Lyrik Nico Bleutges inspirieren ließ: von "dämmernden Schlafwehen" und dem "Schattenriss eines Vogels". Oder in "Oh, die wilde Rose blühet", wo sie sich, angeregt von James Joyce, die berückende Schönheit der Natur klangsinnlich anverwandelte. Vor über 30 Jahren verließ die Komponistin ihre japanische Heimat Richtung Deutschland. Ihre Ausbildung setzte sie bei Klaus Huber in Freiburg und bei Nicolaus A. Huber in Essen fort. Paris und Köln waren weitere Stationen. Zurzeit lebt und arbeitet sie abgelegen in Norddeutschland, in dem Städtchen Lauenburg an der Elbe - ein guter Ort, um über neue Wege nachzudenken, zu reflektieren, wie es kompositorisch weitergeht.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Vincent Neumann

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrteam Spremberg
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Macht und Ohnmacht von Worten. Eine Bremsspur
Von Gesine Palmer

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Ärztetag zu Sterbehilfe
Wird Deutschland liberaler als die Niederlande?
Gespräch mit Jean-Pierre Wils

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"New York Ghost" von Ling Ma
Rezensiert von Sigrid Löffler

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Künstlerin und Autorin Bettina Munk im Gespräch mit Ulrike Timm

Die Künstlerin und Autorin Bettina Munk fühlt sich in Provisorien zuhause. Im West-Berlin der 1980er Jahre besetzte sie Häuser und übte das Leben auf unsicherem Grund. Bis heute ist es der Geist des Experiments, der in ihr schöpferische Energien freisetzt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

"Roman d'amour"
Die Schriftstellerin Sylvie Schenk
Von Dirk Fuhrig

"Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte" von Marc-Uwe Kling
Rezensiert von Kim Kindermann

Literaturtipps
Von Regina Voss

Neue Politik - Staatliche Verlagsförderung
Gespräch mit Jörg Plath

Entgeisterter Zeitgeist
Der Roman „Ghosting“ von Sebastian Ingenhoff
Von Andi Hörmann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Sensationeller Jazz-Fund
Hasaan Ibn Ali “Metaphysics: The Lost Atlantic Album”
Gespräch mit Odilo Clausnitzer

Neue Studie
Situation der Chöre in der Pandemie
Von Marcus Stäbler

Premiere for One
Das Delian Quartett visualisiert Bachs Kunst der Fuge
Von Bettina Mittelstraß

11:30 Musiktipps

11:40 Chor der Woche

Forum arabisch-deutscher Songs
Von Nicolas Hansen

11:45 Rubrik: Klassik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Jenni Zylka, Journalistin
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Betriebspflicht für Tegel endet
Wie sieht die Zukunft fürs Gelände aus?
Gespräch mit Sebastian Engelbrecht

Hessen
Reaktionen auf Festnahme des Tatverdächtigen - NSU 2.0 Drohschreiben
Von Ludger Fittkau

Verein Lichtblick Seniorenhilfe in Münster verstärkt im Einsatz seit Corona
Von Marco Poltronieri

Gemeinde der Zukunft?
Ein Förderverein übernimmt Kirche in Duisburg-Serm
Von Vivien Leue

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

Zum Tod des "Red Ribbon"
Erfinders und Aids-Aktivisten Patrick O' Connell
Gespräch mit Jan Feddersen

Was die Ekel-Kochvideos von TikTok über unsere Zeit aussagen
Gespräch mit Berit Glanz, Universität Greifswald

Neuer "Star Wars"-Bildband
Warum die Prequels Meisterwerke sind
Gespräch mit Rajko Burchardt

Gestalten:
Riesenfenster der Neuen Nationalgalerie
Von Nikolaus Bernau

14:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

Sind Reaction Videos die neue Musikkritik?
Gespräch mit Annekathrin Kohout

Yes und andere Stories
Autobiographie von Steve Howe
Gespräch mit Carsten Beyer

Fatoni: neues Album mit Edgar Wasser
Gespräch mit Anton Schneider

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Homesession: Elephants On Tape

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar

Militärführung in Myanmarnach dem Asean-Gipfel
Small Talk mit Anzug
Gespräch mit Holger Senzel

„Die Lage ist untragbar“
Drei Monate nach dem Putsch in Myanmar
Von Lena Bodewein und Holger Senzel

Die Vereinigung südostasiatischer Staaten Asean hat bei einem Gipfeltreffen in Jakarta ein Ende der Gewalt in Myanmar und die Freilassung aller politischen Gefangenen gefordert. «Die Lage in Myanmar ist untragbar und sollte nicht fortdauern», sagte der indonesische Präsident Joko Widodo. Das Militär hatte Anfang Februar geputscht und die Regierung von Aung San Suu Kyi gestürzt. Seit Wochen geht die Militärführung in Myanmar immer brutaler gegen jeden Widerstand vor. Nach Schätzungen der Gefangenenhilfsorganisation AAPP wurden mindestens 739 Menschen getötet, mehr als 3300 sitzen derzeit in Haft. Auch von schwerer Folter ist die Rede.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin
Moderation: Martin Mair

Müll im Meer
Explosive Altlasten in den Tiefen der Ozeane
Von Marko Pauli

Müll an Land
Wohin mit abgerissenen Kernkraftwerken in Schleswig-Holstein
Von Johannes Kulms

19:30 Zeitfragen. Feature

Dschungelnomaden
Vom Urwald leben im 21. Jahrhundert?
Von Erhardt Schmid

Noch leben auf Borneo Ureinwohner in und von riesigen Dschungeln. Doch der Lebensraum ist bedroht. Werden Menschen und Bäume das 21. Jahrhundert überleben?

Weltweit roden Großkonzerne und Kleinbauern gewaltige Schneisen in riesige Regenwälder. Auch auf Borneo hat sich der Dschungel wegen Abholzung, Kohleabbau und Palmölplantagen halbiert, aber die verbliebene Fläche ist immer noch größer als ganz Deutschland: Dort leben bis heute einige Tausend Punan, die sich von Tieren, Früchten und dem Mark der Sagobäume ernähren. Wissenschaftler debattieren, wie lange die Punan und andere Dschungel-Völker noch durchhalten können. Teile des Amazonasbeckens gelten bereits als grüne Wüsten, die nicht mehr genügend essbare Pflanzen und Tiere hervorbringen. Haben die Punan-Familien eine Zukunft in ihrer Heimat?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Großer Sendesaal im Haus des Rundfunks Berlin
Aufzeichnung vom 01.05.2021

Digitales Mitsingkonzert

Ludwig van Beethoven
Fantasie c-Moll op. 80 für Klavier, Chor und Orchester

Johannes Brahms
"Schicksalslied" op. 54 für gemischten Chor und Orchester

Joseph Haydn
Messe B-Dur Hob XXII:14 "Harmoniemesse"

Aaron Pilsan, Klavier
Christina Bischoff, Sopran
Bettina Pieck, Alt
Joo-hoon Shin, Tenor
Axel Scheidig, Bass
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Rundfunkchor Berlin
Leitung: Simon Halsey

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Feature

Die toten Mütter meiner Tochter
Von Jenny Marrenbach
Regie: die Autorin
Ton: Nikolaus Löwe, Martin Scholz und Benjamin Ihnow
Produktion: RBB / Deutschlandradio Kultur 2016
Länge: 39'28

Eine berufstätige Frau, die in einer gleichberechtigten Partnerschaft lebt, wird zum ersten Mal Mutter. Übernimmt jetzt der Mann einen Teil der Care-Arbeit? Welche Modelle haben die Mütter der Generationen davor gefunden?

Es sind die 50er-Jahre in Mengede, einem Vorort von Dortmund. Die Hände von Elisabeth sind rau, wenn sie ihre Tochter Marita wäscht. Ab den 70er-Jahren kämpft Marita um ihre Unabhängigkeit von Herd und Mann. Es ist die Zeit der Kinderläden und Patchworkfamilien. Maritas Tochter Jenny ist in den Nullerjahren nach Berlin gezogen. Sie wickelt ihre Tochter mit einem Hybridwindelsystem, isst biologische Flugmangos und versucht, Kind und Karriere ohne Kompromisse zu vereinen. Die Widersprüche der Gegenwart zerren an ihr. Kann die Vergangenheit Antworten geben? Jenny Marrenbach blickt zwei Generationen zurück und sucht in ihrer Heimatstadt im Ruhrgebiet nach Erklärungen für die Gegenwart. Beim Ausprobieren von Modellen, wie Kind und Karriere zu vereinbaren sind, blickt sie in die 50er- und 70er-Jahre und auf die Kämpfe, die frühere Mütter in ihrer Familie auszufechten hatten.

Jenny Marrenbach wurde 1985 in Dortmund geboren. Sie hat Geschichte und Politik in Bochum, Montpellier und Bremen studiert. Seit 2011 macht sie Features und Radioreportagen. Für ihre Stücke reiste sie viel um die Welt, unter anderem nach Haiti, in die USA oder nach Kuba. Ihre Arbeiten wurden mit dem CNN-Award und dem Kurt-Magnus-Preis ausgezeichnet. Das Feature „Die toten Mütter meiner Tochter“ wurde unter anderem mit dem Juliane Bartel Medienpreis 2017 ausgezeichnet.
Derzeit betreut sie einen mehrsprachigen Podcast von Deutschlandfunk Kultur und dem Goethe-Institut.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Marietta Schwarz

Machtmissbrauch an den Bühnen
Greifen die Maßnahmen nicht oder erst jetzt?
Gespräch mit Marc Grandmontagne

Einfluss auf Werte?
Unklare Studie zu Gangsta-Rap und antisemitischem Denken
Gespräch mit Ben Salomo

Nicht mehr unabhängig
Ungarn baut die Kontrolle über die Unis aus
Von Andrea Beer

Covid 19. Faces of Resilience
Den Krankenhausalltag in Fotos dokumentiert
Gespräch mit Susanne Paul

23:30 Kulturnachrichten

Von Miriam Rossius

23:50 Kulturpresseschau

Von Gregor Sander

Mai 2021
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Heike Geißler über die Bachmann-Jury"Das geht nicht"
Die Jury im Studio bei der Lesung von Heike Geißler. Die Schriftstellerin ist über Bildschirme zugeschaltet. (LST Kärnten / Johannes Puch)

Die Schriftstellerin Heike Geißler hat in Klagenfurt gelesen und übt nun deutliche Kritik an der Arbeit der Jury: Die Diskussion sei unfair und nicht auf den Text bezogen gewesen. Das sei aber das Mindeste, was Literaturkritik leisten müsse.Mehr

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