Seit 17:05 Uhr Studio 9
Dienstag, 20.10.2020
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Freitag, 16. September 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Klangbuch der imaginären Wesen
Komposition und Regie: Mario Verandi
Mit: Neue Vocalsolisten
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2006
Länge: 51'13
(Wdh. v. 01.12.2006)

Wie klingt ein Phönix? Welche Laute machen Drachen und Schattenfresser?

Mit seinem 'Buch der imaginären Wesen' schuf Jorge Luis Borges ein Handbuch zoologischer Fabelwesen, die die Fantasie der Menschen aller Jahrhunderte beschäftigt haben: vom Drachen über Einhorn, Sphinx, Salamander und Schattenfresser bis zum Squonk und Phönix. Solch ein Bestiarium bietet uns Beschreibungen und Bilder dieser Fantasiewesen. Aber wie klingen sie? Hier setzt die Arbeit Mario Verandis an, der mithilfe der Neuen Vocalsolisten Stuttgart die transformierten Klänge der Fantasiewesen hörbar macht. "Eine bescheidene Hommage an die Fantasie meines großen Landsmannes Borges" (Mario Verandi).

Mario Verandi, 1960 in Buenos Aires geboren, ist Komponist und Klangkünstler. Derzeit lebt und arbeitet er in Berlin. "Spuren und Schatten" (Deutschlandradio Berlin 2001), "Theatrum Sonorum" (Deutschlandradio Berlin 2003), Auftritt bei der Sonic Arts Lounge 2003 mit "Urbano Milonga". Er erhielt zahlreiche Preise. Für Deutschlandradio Kultur komponierte er im Jahr 2005 die "Geräusche des Monats".

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Korbinian Frenzel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Die Wiener Spionin Stephanie von Hohenlohe geboren

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Keine maritimen Wortspiel mehr? Zum Ende der Piratenpartei
Von Philip Banse

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

07:50 Interview

Russland vor der Wahl
Gespräch mit Julius von Freytag-Loringhoven, Projektleiter der liberalen Friedrich-Naumann-Stiftung für Russland und Zentralasien

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Achim Freyer inszeniert am Berliner Ensemble den Abschlussball
Von Peter Claus

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Die Sprache des Terrors" von Philippe-Joseph Salazar
Rezensiert von Vera Linß

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

"Schreiben ist ein Blind-Date mit sich selbst"
Ulrike Timm im Gespräch mit Renan Demirkan, Schauspielerin, Autorin

Im Lebenslauf der Schauspielerin und Autorin Renan Demirkan steht hinter "Nationalität": Kosmopolitin. Rechtlich gesehen vielleicht nicht ganz korrekt, spiegelt sich diese Eigenbeschreibung aber zumindest in ihrem Werdegang ebenso wider wie in den Themen, mit denen sie sich auseinandersetzt. 1955 wird Renan Demirkan in einer tscherkessischen Familie in Ankara geboren. Als Siebenjährige kommt sie zusammen mit den Eltern und der Schwester nach Hannover, wo ihr Vater als Ingenieur arbeitet. Sie wächst, wie sie sagt, zwischen Koran und Kant auf, gerät eher zufällig auf die Schauspielschule, hat Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen und ist im Tatort ebenso zu sehen wie in "Der große Bellmann". Seit mehreren Jahren, sagt die heute 61jährige, sei sie nun aber schon Saisonarbeiterin und sitze in probefreien Zeiten am Schreibtisch: In ihren Romanen, Essays und Sachbüchern beschäftigt sie sich immer wieder mit ihren beiden großen Themen Respekt und Migration.

Warum sie in ihrer Kindheit in Deutschland immer leise sein musste, das Schreiben als "Blind-Date mit sich selbst" sieht und mit dem Begriff "Integration" nichts anfangen kann - darüber unterhält sich Ulrike Timm mit Renan Demirkan in der Sendung "Im Gespräch".

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Sind wir in Europa? - Die Buchmesse in Lemberg
Gespräch mit Dr. Martin Sander

"Literatur entsteht aus Rebellion": das Literaturhaus Lohvinaŭ in Minsk
Von Inga Lizengevic

"Handbibliothek der Unbehausten" von Volker Braun
Rezensiert von Michael Opitz

Straßenkritik: "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes
Von Andi Hörmann

Frau im blauen Anzug - Zeitfragen Literatur
Von Thomas David

Ihr Buchhändler empfiehlt: Buchhandlung Hansen & Kröger
Gespräch mit Mike Altwicker

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Vor 50 Jahren wurde die Metropolitain Opera in New York eröffnet
Von Georg Schwarte

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Uwe Wohlmacher

11:30 Musiktipps

11:35 Klassik

"Gut geschminkt ist halb gesungen"- das Film-Portrait über Anja Harteros
Von Uwe Friedrich

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: André Hatting

12:50 Mahlzeit

Weideland contra Erosion
Von Udo Pollmer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg

Der Abgasskandal bei VW - wie hat das den Konzern und die Region verändert?
Von Hilde Weeg und Alexander Budde

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Frage des Tages: Catellans Gold-WC im Guggenheim - Geniale Kritik oder Griff ins Klo?
Gespräch mit Carsten Probst

Von Van Gogh bis zum BER: Über Künstlerlegenden und andere Baustellen
Gespräch mit dem Künstler Christian Jankowski

Die Genderfrage beim Synthesizer - Suzanne Ciani und der Buchla
Von Christian Werthschulte

Yello-Musiker als Konzeptkünstler: Dieter Meier über seine Jahrhundertkugel

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Entdeckertag

"Ein Apfel am Tag …"
Das liebste Obst im Lande
Von Stephanie Menge
Moderation: Paulus Müller

Könige hielten ihn bei Krönungsfeiern in der linken Hand, er half dem Naturforscher Isaak Newton, das Gesetz der Schwerkraft zu entdecken und inspirierte den Dichter Friedrich Schiller. Schon im Paradies soll der Apfel verführerisch am Baum der Erkenntnis gehangen haben und auch das schöne Schneewittchen konnte seinem Anblick nicht widerstehen. Lange Zeit war das sagenhafte Obst ein Symbol für Reichtum, Verführung und Macht, heute ist der Apfel vielleicht die alltäglichste Frucht im Obstsalat. Angenehm süß oder erfrischend sauer - nirgendwo sonst werden in Europa so viele Äpfel gegessen wie in Deutschland. Die knackige Frucht schmeckt nicht nur lecker, sondern macht fit und gilt sogar als wahres Wundermittel für die Gesundheit. Auf Ertrag gezüchtete Äpfel kennt fast jeder, doch auf Streuobstwiesen wachsen alte Sorten mit märchenhaften Namen und Aromen wie Blutstreifling, Rheinisches Seidenhemdchen und Champagner Renette.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Risel

Das muss man gehört haben - oder auch nicht
Von Uwe Wohlmacher

Heimat und Afrofunk zwischen Hamburg und Tansania - Renegades of Jazz im Gespräch
Gespräch mit Davide Hanke, DJ, Musiker und Produzent

Musik ist stärker als Stille: Moddis neues Album "Unsongs"
Von Carsten Rochow

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Wortwechsel

"Grenzenlose Bildung gegen europäische Kleinstaaterei?"
Es diskutieren:
Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln
Stefan Hertmans, Schriftsteller und Lehrbeauftragter an der Universität Gent
Hanns Sylvester, Direktor der Nationalen Erasmus+ Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Moderation: Annette Riedel
Aufzeichnung vom 15.09.2016, Nordrhein-Westfälische Landesvertretung in Brüssel

Das Brexit-Votum der Briten hat in Europa Diskussionen über eine Rückkehr zu mehr Nationalstaatlichkeit angestoßen. Und dabei geht es nicht nur um die Frage, was Brüssel in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Recht künftig noch alles regeln soll, es geht auch um nationale Identitäten, um nationsgebundene Vorstellungen von Geschichte und Kultur.
Droht die Wiederkehr europäischer Kleinstaaterei, auch in den Köpfen? Was können grenzüberschreitende Bildungsangebote dagegen bewirken? Welche Rolle spielen dabei Bibliotheken als Hort von Wissen und Literatur unterschiedlicher Nationen? Liegt die Antwort auf den Trend zu Klein-Europa in der grenzenlosen Vernetzung von Wissen und Denken?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

"Tatoos" - für Juden erlaubt?
Von Silke Fries

"20 Jahre wie im Fluge" - die Amsterdam Klezmer Band, ihr neues Album und Tournee
Von Luigi Lauer

"Der Golem" - Mystik und digitale Welt, zur Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin
Von Carsten Dippel

Musik zum Schabbat: Liturgie von Salomon Sulzer, das Wiener Pendant zu Louis Lewandowsi

Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literatur

Frau im blauen Anzug
Die Schriftstellerin A. L. Kennedy in Glasgow
Von Thomas David

Ein Streifzug durch die Stadt, in der A. L. Kennedy lange lebte und arbeitete, im Kontext einer brisanten politischen Gegenwart.

Die 1965 im schottischen Dundee geborene A. L. Kennedy zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen ihrer Generation. Obwohl sie seit ein paar Jahren in England lebt, ist ein Großteil ihres mittlerweile aus acht Romanen, sechs Erzählungsbänden, zahlreichen Essays, Hörspielen und Drehbüchern bestehenden Werks in Glasgow entstanden, wo Kennedy seit den 80er-Jahren lebte. Thomas David hat Kennedy zum ersten Mal vor 16 Jahren in Glasgow getroffen und sie in diesem Frühsommer, unmittelbar vor dem Brexit-Referendum, bei einem Besuch in der Stadt begleitet. Im Kontext einer brisanten politischen Gegenwart, in der sich die Autorin als engagierte Kommentatorin erweist, begibt sich die Sendung auf Spurensuche nach den Anfängen und kulturellen Hintergründen von Kennedys Schreiben. Sie erzählt von der Arbeit an ihrer frühen, soeben mit Martina Gedeck und Ulrich Tukur verfilmten Erzählung 'Gleißendes Glück', liest aus ihren dieser Tage in Übersetzung erscheinenden Essays sowie aus ihrem neuen, in England im Frühjahr veröffentlichten Roman 'Serious Sweet'.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 14.09.2016

György Ligeti
"Lontano" für großes Orchester

Béla Bartók
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1

Richard Strauss
"Symphonia Domestica" für großes Orchester op. 53

Frank Peter Zimmermann, Violine
Bayerisches Staatsorchester
Leitung: Kirill Petrenko

22:00 Uhr

Einstand

Lebendige Tradition
Nachwuchsmusiker aus der Lausitz und die sorbische Kunstmusik
Von Claus Fischer

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Hans-Joachim Wiese

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

23:30 Kulturnachrichten

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