Seit 15:00 Uhr Nachrichten

Sonntag, 12.07.2020
 
Seit 15:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Mittwoch, 14. September 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Die Waffen einer Stadt
"Heckler & Koch" in Oberndorf
Von Kai Laufen und Alexander Drechsel
Regie: Walter Filz
Mit: Antje Albruschat und Volker Risch
Ton: Andreas Bernhard
Produktion: SWR 2015
Länge: 52'14

Eine Reise ins Innerste der deutschen Waffenproduktion.

Sind Waffen von Heckler & Koch Symbol für Kunst und Präzision deutscher Feinmechanik oder billig produzierte Ramschware? Kann man stolz sein auf das schwäbische Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern, das weltweit gefragte Waffen herstellt? Sollte man auf das tödliche Geschäft mit Kriegswaffen verzichten? Naheliegende Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt und die man in Oberndorf am liebsten gar nicht beantworten würde.

Kai Laufen, 1968 in Bochum geboren, hat Romanistik und Politikwissenschaften studiert. SWR-Redakteur und Reporter in der Redaktion "Reporter und Recherche". Schwerpunkte: Waffenhandel, Krisen- und Konfliktbewältigung, Entwicklungshilfe und Computerkriminalität. Reportagereisen u.a. im Kosovo, Sarajevo und Russland. Von 2003 bis 2005 Berater des Deutschen Entwicklungsdienstes in Ecuador.

Alexander Drechsel, 1970 in Hamburg geboren, Studium der Politik, Geschichte und Literatur. Volontariat bei Spiegel Online, dann Redakteur bei Reuters in Berlin, zehn Jahre lang Redakteur bei tagesschau.de/ARD-aktuell, Wechsel zur Deutschen Welle in Bonn für drei Jahre und nun beim SWR in der Redaktion "Reporter und Recherche". Schwerpunkte Humanitäre Hilfe, Sicherheitspolitik und Abrüstung.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Korbinian Frenzel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 225 Jahren: Olympe de Gouges veröffentlicht ihre "Erklärung der Rechte der Frau und der Bürgerin"

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

In Krimis blickt die Seele auf ihre Abgründe
Von Astrid Friesen

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Heißester August seit langem - warum die Werte selbst Experten wundern
Gespräch mit Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Klimatologe und Abteilungsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Konzertkritik: Me + Marie - One Eyed Love Tour
Von Matthias Rüd

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Die Angst vor den anderen" von Zygmunt Bauman
Rezensiert von Michael Opitz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Verwandlung als Beruf
Katrin Heise im Gespräch mit Michael Kessler, Schauspieler, Komiker

Er war Günter Jauch, Joschka Fischer, Florian Silbereisen, Gregor Gysi, Andreas Drews und auch Adolf Hitler. Der Comedian Michael Kessler liebt das Verwandeln und die Parodie.

Bei vielen Menschen zeigt sich eine Tendenz zum späteren Werdegang schon in der Kindheit. Nicht so bei Michael Kessler. "Ich war kein Klassenclown und habe auch keine Lehrer nachgemacht". Zum Parodieren kam der Schauspieler erst viel später und durch Zufall. Als er nach seinem Theaterengagement arbeitslos war, ging er zu einem Casting beim Fernsehsender "Pro7". Die angestrebte Rolle bekam er nicht, wurde aber vom Regisseur gefragt, ob er nicht stattdessen bei der Comedy-Sendung "Switch" mitmachen wolle. Vom Parodieren hatte der 49jährige damals keine Ahnung, war aber bereit, es zu probieren. Die Offenheit gegenüber Neuem, und die Freude darüber, nicht zu wissen, was als nächstes passiert - das zieht sich wie ein roter Faden durch Michael Kesslers Leben.

Darüber wie die Theater-AG an der Schule sein Leben veränderte, über seine neuste Sendung "Meine heile Welt" und warum ihm Kommunikation so wichtig ist, darüber unterhält sich Katrin Heise mit Michael Kessler in der Sendung "Im Gespräch".

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Carsten Hueck

Abschied von der A-Gruppe: Arne Dahl startet eine neue Serie

"Das Schelling-Projekt" von Peter Sloterdijk
Gespräch mit Arno Orzessek

Straßenkritik: "Jane Eyre" von Charlotte Bronte
von Andi Hörmann

Genußlesen - Besuch einer Cafebreria in Mexico
Von Peter Schumann

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Haino Rindler

Fit an Bratsche & Co: optimales Training für musikalische Höchstleistungen
Von Karoline Knappe

11:30 Chor der Woche

Harmonie Lindenholzhausen

Knapp außerhalb von Limburg an der Lahn liegt die Heimat des seit gut hundert Jahren bestehenden Männerchores Harmonie.Die etwa 90 Sänger des Chores fühlen sich dem kulturellen Leben ihres Dorfes Lindenholzhausen und ihrer Region verpflichtet. Sie verstehen sich als leistungsorientierter Chor mit einem anspruchsvollen A‑capella‑Repertoire, das sowohl klassische Vokalpolyphonie der Romantik als auch des zwanzigsten Jahrhunderts umfasst.

11:35 Folk

"Hier tötet man wegen ein paar Donuts": Die düsteren Songs der Handsome Family
Von Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Berlin vor der Wahl
Moderation: Heidrun Wimmersberg

Freiheit oder Sicherheit - worauf setzen die Parteien im Berliner Wahlkampf?
Von Claudia van Laak

Portrait: Der Politstratege im Wahlkampf
Von Wolf-Sören Treusch

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Wie übt man die Freiheit? Documenta-Auftakt in Athen
Von Tabea Grzeszyk

"Kunsthauptstadt Berlin" - nicht mehr arm, noch sexy?
Gespräch mit dem Galeristen Judy Lybke

"Blair Witch" - das Remake
Gespräch mit der Autorin Anna Wollner

"Chicken Are Not Naked" - Chinas Künstler zwischen Tradition & Subkultur
Gespräch mit Stefanie Schweiger

Vorgespult: "Auf Augenhöhe", "Entertainment" und "My first Lady"
Vorgestellt von Noemi Schneider

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a.
Purpose
Justin Bieber Tour 2016
Moderation: Paulus Müller

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

Ronstadt, Parton und Harris - The Complete Trio Collection
Von Uwe Golz

Klassik, Rock und Folk auf der Straße - The Wishing Well
Von Simon Schomäcker

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Die Kaste ist wichtiger als die Noten - Der Kampf der Dalit-Studenten in Indien
Von Nicole Graaf

Moderation: Isabella Kolar

In Indien dominiert auch rund siebzig Jahre nach Gründung der Republik das Kastendenken weite Teile des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Ganz unten in dieser Hierarchie stehen die Dalit, einst die Unberührbaren. Sie machen 16 Prozent der Bevölkerung aus. Laut indischer Verfassung gilt das Kastensystem zwar als abgeschafft. Aber das Kastendenken verschwindet nur langsam aus den Köpfen. Das ist selbst an Hochschulen zu spüren, wo Dalit-Studenten sich immer wieder über Mobbing und Benachteiligung beklagen, so auch an der Universität von Hyderabad im vergangenen Winter. Der Konflikt endete im Selbstmord eines Studenten.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Eva Hepper

Entschieden feministisch: 1976 kam die Frauenzeitschrift Courage auf den Markt
Von Rebecca Hillsauer

100 Jahre Panzer - das Schlachtfeld der Moderne
Von Laf Überland

19:30 Zeitfragen. Feature

Villes-refuges
Jacques Derrida und die Idee der Zufluchtsstädte
Von Klaus Englert

Nach den islamistischen Anschlägen in Algerien Anfang der 90er-Jahre floh ein großer Teil der algerischen Bildungselite aus dem Land. Dem Internationalen Schriftstellerparlament in Straßburg gelang es daraufhin, 400 internationale Zufluchtsstädte (villes-refuges) zu schaffen, die bereit waren, die Verfolgten zu schützen.

Als die Islamische Heilsfront den algerischen Bürgerkrieg anzettelte, führte das zu einem Exodus algerischer Intellektueller. Die Ermordung des Schriftstellers und Journalisten Tahar Djaout durch einen Islamisten im Mai 1993 mobilisierte in Frankreich zahlreiche internationale Intellektuelle, die im November, angeregt durch Pierre Bourdieu und Jacques Derrida, in Straßburg das Internationale Schriftsteller-Parlament gründeten. Deren erste Präsidenten waren selbst verfolgte Schriftsteller: Salman Rushdie und Wole Soyinka. Vorrangiges Ziel war die Gründung von internationalen villes-refuges, Zufluchtsorten, die den verfolgten Schriftstellern Aufnahme anbieten sollten. Jacques Derrida beteiligte sich aktiv im Schriftsteller-Parlament und hielt 1995 vor dem Parlament einen bemerkenswerten Vortrag über die Geschichte der villes-refuges und ihre künftige Aufgabe, ein Netzwerk unabhängig von den Nationalstaaten zu knüpfen. Gleichzeitig beschäftigte er sich in Vorträgen und Publikationen mit dem Thema Gastfreundschaft.
Das Thema der villes-refuges, in Zusammenhang mit einem gewissen Anti-Etatismus, ist heute eine zentrale Forderung etwa der neuen Stadtregierung von Barcelona. Die Stärkung kleinerer kommunaler Strukturen fordern auch Politikwissenschaftler wie Benjamin Barber. Diese könnten - so die Argumentation - bei internationalen Konflikten und Naturkatastrophen schneller und effektiver handeln. Jacques Derrida ist 2004 gestorben, lange vor den neuen großen Flüchtlingsbewegungen. Welche Kraft hat seine Idee heute?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal
Aufzeichnung vom 04.09.2016

Ferruccio Busoni
Improvisation über ein Bachsches Chorallied
Fantasie für eine Orgelwalze von W. A. Mozart, bearbeitet für zwei Klaviere
Duettino Concertante für zwei Klaviere nach dem Finale aus W. A. Mozarts Klavierkonzert Nr. 19

ca. 20.35 Konzertpause
Götz Schumacher im Gespräch

Fantasia contrappuntistica für zwei Klaviere, gefolgt von einer Quadrupelfuge über ein Bachsches Fragment

GrauSchumacher Piano Duo:
Andreas Grau, Klavier
Götz Schumacher, Klavier

21:30 Uhr

Hörspiel

Norway. Today
Von Igor Bauersima
Funkbearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
Mit: Fritzi Haberlandt und André Szymanski
Ton und Technik: Alexander Brennecke, Hermann Leppich
Produktion: Deutschlandradio Berlin 2001
Länge: 58'02
(Wdh. v. 18.11.2001)

Julie und August bereiten alles vor für einen coolen Abgang.

Julie und August gehören zur Web-Generation. Sie kennen sich in virtuellen Welten aus, stehen aber dem echten Leben hilflos und überdrüssig gegenüber. A: "Wohin gehen wir denn?" J: "In den Schnee." A: "Erfrieren?" J: "O.k. Smile." Alles ist vorbereitet für einen coolen Abgang. Der Flug nach Norwegen, das Zelt auf der Klippe, Schlafsäcke, etwas zu trinken, die Kamera, die die letzten Grüße an Familie und Freunde aufnehmen soll. Aber da ist auch das Polarlicht, das über dem Abgrund erstrahlt. Und wer versorgt den Goldfisch?

Igor Bauersima, 1964 in Prag geboren, lebt in der Schweiz, studierte Architektur. Seit 1989 Bühnenautor und Regisseur. "Norway. Today" (UA 2000 in Düsseldorf) erhielt den Publikumspreis der Mülheimer Theatertage 2001 und wurde Hörspiel des Monats November 2001. Hörspielbearbeitung und Regie bei dem Stück von Boris Vian: "Ich werde auf eure Gräber spucken" (Deutschlandradio Berlin/WDR 2004).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Marietta Schwarz

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Patrick Wellinski

Digitales Urheberrecht wird in Straßburg verhandelt
Gespräch mit Till Kreutzer, Rechtsanwalt irights Urheberrecht

Filme der Woche: "Tschick" und "The Beatles: Eight Days a Week"
Von Jörg Taszman

Kreativität in Krisenzeiten: Die documenta in Athen eröffnet erste Ausstellung
Gespräch mit Tabea Grzeszyk

Kulturpresseschau
Von Arno Orzessek

23:30 Kulturnachrichten

September 2016
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25 Jahre SrebrenicaGespaltenes Gedenken
Zineta Ibisevic hält ein Foto ihrer Kinder in den Händen. Die Familie Ibisevic hat ihre beiden Söhne 1995 beim Völkermord an Srebrenica verloren. (picture alliance / Anadolu Agency / Denis Zuberi)

Trotz aller Aufarbeitung: Auch 25 Jahre nach dem Massaker von Srebrenica gebe es immer noch eine Kultur des Leugnens, sagt die Historikerin Marie-Janine Calic: "Jede Gruppe zählt nur die eigenen Opfer, und die anderen sind immer nur der Täter."Mehr

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