Seit 20:03 Uhr Konzert
Freitag, 30.10.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Montag, 10. August 2020
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Gast: Augustin Hadelich, Violine
Moderation: Philipp Quiring

In der romantischen Tradition gehörte es zum ‚guten Ton‘ eines Virtuosen, eigene Kadenzen für Konzerte zu schreiben und Arrangements zu erstellen. Heutzutage ist dies unter Musikerinnen und Musikern nicht mehr ganz so verbreitet. Bei dem Violinisten Augustin Hadelich ist das anders. In der Vergangenheit spielte er häufig eigene Kadenzen und immer wieder auch Transkriptionen. In der Tonart-Klassik spricht er über sein aktuelles Projekt, für das er auf die sogenannten „Zigeunermelodien“ von Antonín Dvorák zurückgreift. Mit seiner Fassung von „Als die alte Mutter“ orientiert sich Hadelich deutlich am Original für Singstimme. Er versucht möglichst eins zu eins, Dvoráks Stück auf die Violine und das Klavier zu übertragen; anders als es zum Beispiel Fritz Kreisler mit seinem verbreiteten Arrangement tat. Außerdem geht Hadelich auf das Violinkonzert von Dvorák ein und warum der Widmungsträger Joseph Joachim dieses nie spielte.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kompositionen von britischen Komponisten. Vergessene Klavierkonzerte von Edmund Rubbra und Arnold Bax des einsetzenden 20. Jahrhunderts hat Piers Lane eingespielt. Sinfonische Werke von James MacMillan das Kammerorchester Britten Sinfonia sowie das BBC Philharmonic Orchestra.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation. Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastor Diederich Lüken, Balingen
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Unsere Doppelmoral des Fleischessens
Von Adriano Mannino

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Zeugenstand per Videostream?
Wie weit man Gerichtsprozesse digitalisieren kann
Gespräch mit Andrea Titz, Vize-Präsidentin des Landgerichtes Traunstein und Vorsitzende des Bayrischen Richtervereins

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Kim Jong-un. Eine CIA-Analystin über sein Leben" von Jung H. Pak
Rezensiert von Marko Martin

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Extrembergsteigerin Helga Peskoller im Gespräch mit Susanne Führer
(Wdh. v. 20.02.2019)

Helga Peskoller klettert seit ihrer Jugend. Sie scheut weder Höhe noch Einsamkeit. Schon als kleines Kind verbrachte sie die Sommer auf einer Schutzhütte in den Bergen. Das Vertrauen des Vaters hat sie gestärkt - und bis in den Himalaya gebracht.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
u.a. Reihe: Lyriksommer
Moderation: Andrea Gerk

Libanon - Beirut
"Eine ständige Wiederholung von Auf und Ab"
Gespräch mit Pierre Jarawan

Faszination der Aufbrüche
"Logbuch: Schiffe, die Legenden wurden"
Gespräch mit Lucia von Seldeneck

"Da ich morgens und moosgrün ans Fenster trete" von F. Mayröcker
Gespräch mit Michael Braun

Lyriksommer: Mein Lieblingsgedicht
"Es ist alles eitel" von Andreas Gryphius
Von Prof. Dr. Sandra Richter

Hörbuch:
"Geschichten aus den neun Welten" von Rick Riordan
Von Susanne Billig

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Liste beliebtester Komponisten
Hat die Oper ein Frauenproblem?
Gespräch mit Uwe Friedrich

Reeperbahn Festival
Wie plant man in Coronazeiten das Festival-Biest?
Von Dirk Schneider

Starke Stimme, starke Sounds
Ganna Gryniva und "Dykyi Lys"

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Weltmusik
Von Olga Hochweis

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Nikolaus Blome, Journalist
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Start ins Ungewisse
Schulbeginn in drei Bundesländern
Gespräch mit Sebastian Engelbrecht

Training für Schulkinder
Schwimmcrashkurs in Berlin-Neukölln
Von Wolf-Sören Treusch

Rassismus in Erfurt im August 1975
Jagd auf algerische Vertragsarbeiter
Von Thomas Klug

„Ein Bahnhof zum Jagen“
Der Kaiserbahnhof in Joachimsthal / Brandenburg
Von Peter Kaiser

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Gesa Ufer

"Die Ambassadorin"
Ein feministischer Heimatroman
Gespräch mit Sebastian Janata

Perineum Technik
Comic über eine virtuelle Sex-Beziehung
Gespräch mit Barbara Buchholz

Fundstück 184:
Negativland - The Clorox Cowboy
Von Paul Paulun

Orte des Kolonialismus in Deutschland
Schloss Ahrensburg
Von Johannes Kulms

14:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

Hinter den Hits (1/5): Carole King
Von Sky Nonhoff

Beispiel Wien
Nicht nur in Berlin leidet die Clubszene
Von Barbara Leidl

Alison Mosshart sprechsingt über Autos
Gespräch mit Fabian Elsäßer

Heute Abend im Funkhauskonzert live - Tolyqyn
Gespräch mit Roland Satterwhite

Soundscout:
Ventura aus dem Saarland
Von Martin Risel

Wochenvorschau
Gespräch mit Kerstin Poppendieck

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Lea Porcelain aus Berlin

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Ben Ebeling

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Margarete Wohlan

Korruption in Israel und Bulgarien
Von Tim Aßmann und Clemens Verenkotte

Zwei Länder, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben und doch beide aktuell wegen Korruption Schlagzeilen produzieren. Besonders deren Staatschefs sind im Visier: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu steht wegen Korruption vor Gericht. Kritiker befürchten, er könne versuchen, eine Verurteilung zu verhindern, indem er das Justizsystem schwächt und Gesetzesänderungen durchsetzt. Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borisow steht für die Symbiose aus Macht, Oligarchie und Bestechung. Vor kurzem hat er einen Misstrauensantrag erfolgreich abgeschmettert. Beide Staatschefs halten sich an der Macht, obwohl sowohl in Israel als auch in Bulgarien seit Wochen Menschen massiv auf die Straße gehen, um ihren Rücktritt zu erreichen. Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede liegen diesen Protesten zugrunde?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin
Moderation: Carstern Burtke

Social Bee
Integration durch soziale Arbeit
Von Regina Steffens

Donald, Mariechen und die schwarze Puppe
Von Natalie Putsche

19:30 Zeitfragen. Feature

Und plötzlich sind die Mütter weg
Welche Realitäten die Corona-Krise offenbart
Von Teresa Sickert

Corona hat schlaglichtartig gezeigt, dass wir den Stand der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern vielleicht positiver wahrgenommen haben, als er ist. Es sind oft die Mütter, die in der Krise auf Erwerbsarbeit verzichten oder verzichten müssen. Sie übernehmen das Mehr an Sorgearbeit und Organisation. Und: Wer zerbricht sich jetzt schon den Kopf darüber, wie es nach den Sommerferien mit Schule und Homeschooling weitergeht? - Die Mütter. Väter fühlen sich eher finanziell verantwortlich, Frauen akzeptieren das - tragen aber das Risiko. Die Abkehr von klassischen Rollen fällt schwer, es ist ein zähes privates wie gesellschaftliches Verhandeln. Hat Corona die alten Muster gestärkt, gar eine Retraditionalisierung eingeleitet?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Funkhauskonzert
Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur

Trio Tolyqyn:
Roland Satterwhite, Gesang, Bratsche
Tal Arditi, E-Gitarre
Kuba Gudz, Schlagzeug

Moderation: Carsten Beyer

Spannendes Crossover aus Rock, westafrikanischen Roots, Modern Dance und Jazz

Bratsche, E-Gitarre und Schlagzeug: Mit dieser Besetzung sorgt das Berliner Trio Tolyqyn seit einigen Jahren für Furore. Ungewöhnlich an Tolyqyn ist nicht nur die Kombination der Instrumente, sondern auch die Art und Weise, wie sie eingesetzt werden: Der kanadische Bratschist Roland Satterwhite schlägt die Saiten seines Instruments mit dem Daumen an und erzeugt so Klänge, die an den frühen Delta-Blues der 30er-Jahre erinnern.

Die Mitglieder von Tolyqyn haben sich in der Neuköllner Impro-Szene kennengelernt: Satterwhite, der unter anderem auch im Moka Efti Orchstra spielt, dazu der polnische Schlagzeuger Kuda Gudz und Tal Arditi, ein junger israelischer Gitarrist, der mit seinem Spiel bereits Jazzgrößen wie Pat Metheny begeistern konnte. Was die drei Musiker verbindet, ist die Lust am Experiment und die Fähigkeit, blitzschnell auf alle möglichen und unmöglichen musikalischen Einflüsse zu reagieren.

Ende April ist das Debütalbum von Tolyqyn erschienen, das die Band eigentlich auf Open Air-Festivals in ganz Europa vorstellen wollte. Diese Chance wurde ihnen durch die Corona-Pandemie genommen. Umso glücklicher sind wir, dass Tolyqyn nun bei uns ihre Record Release Party feiern!

21:30 Uhr

Einstand

Groove auf 16 Saiten
Das Feuerbach Quartett erobert die Konzertbühnen
Von Eva Blaskewitz
(Wdh. v. 21.12.2018)

Am Anfang war es nur ein Spaß: einfach einmal statt Beethoven Adeles Hit „Skyfall“ spielen. Zu viert im Quartett, nach der Probe, aus Lust und guter Laune. Doch mit YouTube kam es anders. Das Quartett wurde sofort engagiert. Seitdem erobern die vier Streicher, die ihre klassische Ausbildung an der Nürnberger Musikhochschule erhalten haben, die Konzertbühnen. Die ersten Schritte gingen über steinige Wege. Vier Studioalben später hat das Feuerbach Quartett, das sich übrigens nicht nach dem berühmten Philosophen, sondern nach einer Bar in Nürnberg benannt hat, ein festes Label, ein professionelles Management und eine große Fangemeinde.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Kriminalhörspiel

Die vier Söhne des Dr. March
Nach dem Roman von Brigitte Aubert
Übersetzung aus dem Französischen: Susanne Staatsmann
Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers
Mit: Lars Rudolph, Brigitte Janner, Philipp Schepmann
Komposition: Peter Kaizar
Technische Realisierung: Karl-Heinz Stevens, Susanne Friedrich
Produktion: Deutschlandfunk / SR 2003
Länge: 54'33

Das Dienstmädchen Jeanie ist einem Serienmörder auf der Spur. Doch welcher der vier Söhne von Dr. March ist das Ungeheuer, vor dem auch sie selbst nicht sicher ist?

Eines Tages geraten dem Hausmädchen Jeanie schockierende Aufzeichnungen in die Hände. Der Schreiber schildert in seinem geheimen Tagebuch lustvoll die von ihm seit früher Kindheit begangenen Morde. Es kann sich nur um einen der 18-jährigen Söhne ihres Arbeitgebers Dr. March handeln - aber welcher der Vierlinge ist das Ungeheuer? Als der Junge bemerkt, dass Jeanie ihm auf den Fersen ist, beginnt ein makabres Spiel. Er legt Köder aus und genießt es, Jeanie immer einen Schritt voraus zu sein in ihrem Bemühen, ihn zu überführen und dem Morden ein Ende zu bereiten. Steht Jeanie selbst nicht schon auf der Liste seiner zukünftigen Opfer? Immer wieder wechselt in diesem Psycho-Thriller die Perspektive - ein Versteckspiel zwischen dem anonymen Täter und seiner hartnäckigen Verfolgerin.

Brigitte Aubert, 1956 in Cannes geboren, schreibt Romane und Drehbücher. Sie zählt zu den profiliertesten Krimiautorinnen Frankreichs. 1992 erschien mit „Die vier Söhne des Doktor March“ ihr Romandebüt. Für „Im Dunkel der Wälder“ wurde sie 1996 mit dem französischen Krimipreis ausgezeichnet. Auf Deutsch erschienen zuletzt die Krimis „Schneewittchens Tod“ und „Der Puppendoktor“ (beide 2002).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Susanne Burkhardt

Vati Scholz?
Warum die SPD den passenderen Merkel-Nachfolger präsentiert
Gespräch mit Dietmar Wischmeyer

40 Jahre Stadtarchitektur -
Aedes-Galerie feiert Jubiläum
Gespräch mit Kristin Feireiss

DDR-Philokartie:
Von der Schönheit der Ost-Moderne
Gespräch mit Ben Kaden

Hongkonger Medienunternehmer Jimmy Lai festgenommen
Von Axel Dorloff

Kulturausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus tagt zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Von Maria Ossowski

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

23:30 Kulturnachrichten

Von Daniel Marschke

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