Seit 22:03 Uhr Hörspiel

Mittwoch, 22.01.2020
 
Seit 22:03 Uhr Hörspiel
Tagesprogramm Mittwoch, 3. August 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Wilde Töne im Rekorder
Bernie Krause und die Ökologie der Klanglandschaften
Von Jane Tversted und Martin Zähringer
Regie: Beate Ziegs
Mit: Ulrich Noethen, Katja Hirsch, Adam Nümm
Ton: Andreas Narr
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 54'23
(Wdh. v. 31.01.2015)

Bernie Krause, einst Pionier des Synthesizers, erforscht jetzt das Orchester der Tiere.

Soundscape Ecology heißt ein neues Konzept, die Biophonie ganzer Landschaften aufzunehmen, digital zu archivieren und wissenschaftlich-künstlerisch auszuwerten. Ein Buch - "Das große Orchester der Tiere" des amerikanischen Bioakustikers Bernie Krause - inspirierte Ökologen und Musiker gleichermaßen. Kann man den Ursprung der Musik wirklich in der Natur finden?

Jane Tversted aus Kopenhagen lebt in Berlin, übersetzt deutsche Literatur ins Dänische, seit 2011 Radioautorin.

Martin Zähringer lebt in Berlin und arbeitet als Funkautor und Literaturkritiker.

Zuletzt von beiden Autoren: "Vom Schmuddelkind zum Königsmacher - Wie eine radikal rechte Partei Dänemark verändert" (SWR/DLF 2015).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Uwe Golz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der irische Freiheitskämpfer Roger Casement wird hingerichtet

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastor Diederich Lüken
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Religionskritik
Atheisten aus Desinteresse
Von Uwe Bork

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Vor Eröffnung des Filmfestivals in Locarno
Von Hans-Jürgen Maurus

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Diebe: Die heimliche Aneignung als Ursprungserzählung in Literatur, Philosophie und Mythos" von Andreas Gehrlach
Rezensiert von Michael Opitz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

"Aufgeben akzeptiere ich nicht"
Ulrike Timm im Gespräch mit Chaim Jellinek, Drogenarzt

Er ist Drogenarzt, Mitbegründer der "Ambulanz für integrierte Drogenhilfe" (a.i.d.) in Berlin, die seit bald 20 Jahren Schwerstsüchtige behandelt und begleitet - und hat selber in seiner Jugend alles an Drogen ausprobiert, was ihm in die Finger kam. In den 1980-er Jahren war er in der Berliner Hausbesetzerszene unterwegs, träumte eine kurze goldene Zeit von einer besseren Welt - bevor er sich von einer zunehmend desillusionierten und gewalttätigen Bewegung abwandte, die er heute sehr kritisch einordnet. Vor einigen Jahren ist er zum Judentum konvertiert, und seit letztem Jahr engagiert er sich aktiv in der Flüchtlingshilfe und beherbergt unter anderem einen jungen Syrer. Chaim Jellineks Leben ist voller interessanter und überraschender Wendungen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Trauermarsch der Jesiden
Ein Buch über Werte und den Einfall des IS im Nordirak
Gespräch mit der Autorin Düzen Tekkal

Nach Amok und Terror
Was wir jetzt lesen!
"Neunzehn Minuten" von Jodi Picoult
Von Roland Krüger

Lyriksommer
Dichten an der Front
Der ukrainische Poet Maxim Musyka
Von Sabine Adler

"Dies sind die Namen" von Tommy Wieringa
Rezensiert von Marten Hahn

Straßenkritik
"Wir sehen uns am Ende der Welt" von Miek Zwamborn

... liest ein Bild
Gespräch mit Professor Claus Leggewie, Politikwissenschaftler am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Axel Rahmlow

Zu Besuch bei Tony Bennett in New York
Von Marcel Anders

11:30 Chor der Woche

Der Thüringer Männerchor Ars Musica

Der Chor vereint etwa vierzig ehemalige Sänger des Suhler Knabenchores. Zwei Dinge hält diese Gemeinschaft zusammen: die Erinnerung an das gemeinschaftliche Singen in Kindertagen und das Bestreben, die Qualität des Chores zu erhalten. Das Repertoire umfasst Werke aus vier Jahrhunderten, sowohl geistliche als auch weltliche Chorliteratur. Für die Proben kommen die Sänger monatlich aus allen Teilen Deutschlands und sogar aus dem Ausland zurück in ihre thüringische Heimatstadt.

11:35 Folk

Ausnahmetalent
Die 25-jährige Folk-Sängerin Sarah Jarosz
Gespräch mit Fanny Tanck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg

Die Stadt ist das bessere Land
Ein Hort für neue Artenvielfalt
Von Anke Petermann

Biodiversität auf Berliner Friedhöfen
Von Antje Stiebitz

Während Naturgartenfreunde auf dem Land klagen, dass kaum noch Summen, Brummen und Zwitschern zu hören ist, schwärmen Städter von Bienen wie Hummeln und davon, dass ihnen abends Fledermäuse um die Ohren zischen. "Die Stadt ist das bessere Land", hat auch die FAZ erkannt, nicht gerade das Organ der Ökobewegung. Warum: Weil intensiv mit Glyphosat bewirtschaftete Monokulturen der Artenvielfalt auf der Agrarfäche den Garaus machen und - auf der anderen Seite - Urban-Gardening-Projekte und Naturschutzaktivitäten in der Stadt neue Heimat schaffen für Küchenschellen, Bienen und Rotkehlchen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Schauspielerin Greta Gerwig
Die Kino-Neurotikerin der Generation Y
Gespräch mit Patrick Wellinski und Anna Wollner

Museen jenseits der Norm
Spielautomaten in Moskau
Von Gesine Dornblüth

Weltflucht
Johanniskraut zum Lesen - Miss Read, englische Autorin
Von Achim Heppelmann

Vorgespult:
"Julieta", "Ghostbusters" und "La isla minima-Mörderland"
Rezensiert von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a. Klangohr CD-Test
Von Rüdiger Bischoff
Moderation: Patricia Pantel

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Mit der Ukulele durch den Sommer - Ein Straßenmusik-Selbstversuch
Von Miriam Berger

Bücher-Tipps:
Musikalische Sommerlektüre

Zu Besuch bei Tony Bennett in New York
Von Marcel Anders

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Auf die Plätze fertig los - Olympia startet und Rio ist pleite
Gespräch mit Julio Segador, ARD-Studio Buenos Aires

Segelwettbewerbe im Dreck?
Die verpasste Chance für Rios Guanabara-Bucht
Von Stefanie Dodt

Moderation: Isabella Kolar

Segelwettbewerbe im Dreck?- Die verpasste Chance für Rios Guanabara-Bucht
Die Guanabara-Bucht in Rio de Janeiro ist Austragungsstätte der Olympischen Spiele. Die Bucht, 380 km2 groß, ist völlig verdreckt, denn 18.000 Liter Abwasser landen hier pro Sekunde im Wasser - größtenteils ungeklärt. Dazu kommt der Schmutz durch die Erdöl-Förderung und die Spätfolgen einer undichten Ölleitung. Die Olympia- und Paralympics-Segler haben Angst um ihre Gesundheit, wenn sie für ein paar Wettkämpfe in die Bucht steigen müssen. Doch wie geht es den Menschen, die dort leben? Für die Anwohner der Bucht gehört diese Angst zum Alltag.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Zwentendorf
Das AKW als Ausflugsziel
Von Stefan May

Meals ready to eat
Warum Sammler alte Militärnahrung kosten
Von Laf Überland

19:30 Zeitfragen. Feature

"Wer hier einsteigt, wird zum Aussteiger auf Zeit"
Die Entdeckung der Welt mit dem Faltboot
Von Lorenz Hoffmann und Tobias Barth
(Wdh. v. 23.07.2014)

Wie so oft bei smarten Dingen, die das Leben schöner machen, ist auch beim Faltboot der Erfinder umstritten. War es der Architekt Heurich 1905 oder schon 1894 ein deutscher Infanterie-Ingenieur oder der Brite Baden-Powell? Auf jeden Fall geben Segeltuch und Gummihaut über dem dürren Stabskelett seit Jahrzehnten den Stoff ab für viele abenteuerliche Geschichten: von der Atlantiküberquerung des Arztes Hannes Lindemann in den 50er-Jahren bis zur Flucht über die Ostsee. Der Schriftsteller Uwe Johnson verewigte das Faltbootgefühl in der Literatur. Das Faltboot ist ein Kulturphänomen und es erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit. In einer Welt der Beschleunigung führt es zurück zum menschlichen Maß. Und dieses Maß heißt 85. Genauer: RZ 85. Das ist die Bezeichnung des legendären Reisezweiers aus Pouch, eines Faltbootes, das Generationen von Paddlern beglückte, von Spreewald bis Mecklenburg, vom Donaudelta bis auf die Gletscherflüsse Islands. Die Zahl 85 steht für die Breite des Bootes, und diese 85 Zentimeter gewähren selbst einem breit gesessenen Hinterteil genügend Raum für Proviant oder wasserdichte Packsäcke oder einige Feierabendbiere. Auf Seen, Flüssen und zwischen Binsen erlebt das stille Gleiten auf dem Wasser eine Renaissance.
 
 

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

63. International Rostrum of Composers
Nationales Musikforum Breslau
Veranstaltung vom 16.-20.05.2016

Oscar Bianchi (Schweiz)
"Partendo" für Countertenor und Ensemble
Daniel Gloger, Countertenor
Nouvelle Ensemble Contemporain
Leitung: Pierre-Alain Monot

Therese Birkelund Ulvo (Norwegen)
"Shadows and Shiels" für Klarinette und Orchester
Christian Stene, Klarinette
Philharmonisches Orchester Bergen
Leitung: James MacMillan

Sebastian Rivas (Frankreich)
"Esodo infinito" für Orchester
Orchestre Philharmonique de Radio France
Leitung: Pascal Rophé

Peter Kerkelov (Bulgarien)
"Time Études" für Orchester, zwei Frauenchöre und Stimme solo
Reut Rivka Shabi, Sopran
Frauen des Bulgarischen Nationalen Rundfunkchors
Bulgarisches Nationales Radio-Sinfonieorchester
Leitung: Dragomir Yossifov

21:30 Uhr

Hörspiel

Höchste Eisenbahn
Von Fitzgerald Kusz
Bearbeitung und Regie: Rainer Clute
Mit: Ursula von Reibnitz und Hilde Weissner
Ton: Sören Pehrs
Produktion: RIAS Berlin 1986
Länge: 58'45
(Wdh. v. 26.11.1986)

Zwei Schwestern: Verpasstes Leben und Marotten.

Die Schwestern Emmy und Betty fallen sich seit Jahrzehnten auf die Nerven und kommen doch nicht voneinander los. Auf einer Zugfahrt geraten sie in einen bitterbösen verbalen Schlagabtausch. Sie halten Rückblick auf Versäumnisse, Sehnsüchte und Enttäuschungen der Liebe - für sie eine Lebensreise. Umrahmt von Gemeinheiten und Butterbroten kommen die Marotten der Schwestern dabei zum Vorschein - ausgeprägt und amüsant zugleich.

Fitzgerald Kusz, 1944 in Nürnberg geboren, aufgewachsen in Mittelfranken. Studium der Anglistik und Germanistik in Erlangen. Bis 1982 Lehrer in Nürnberg. Seither freier Schriftsteller. Erhielt mehrere Stipendien und Preise, u.a. das Bundesverdienstkreuz. Als Autor zahlreicher Theaterstücke und Hörspiele, größtenteils im fränkischen Dialekt verfasst, gehört er zu den meistgespielten deutschen Dramatikern der Bundesrepublik.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Thorsten Jabs

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger

DADA Afrika in der Berlinischen Galerie
Von Anette Schneider

Filme der Woche
"Julieta" und "La Isla Minima - Mörderland"
Rezensiert von Jörg Taszman

Museen jenseits der Norm
Das Museum für Welt-Bestattungskultur in Nowosibirsk
Von Susanne Burkhardt

The Girl With All The Gifts
Das Filmfest Locarno ist eröffnet
Gespräch mit Peter Claus

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

23:30 Kulturnachrichten

August 2016
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