Seit 11:30 Uhr Musiktipps
Montag, 20.09.2021
 
Seit 11:30 Uhr Musiktipps
Tagesprogramm Mittwoch, 30. Juni 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Closing the Gap
Diversität in der Chormusik
Gast: Mary Ellen Kitchens, Dirigentin und Musikwissenschaftlerin
Moderation: Olga Hochweis

Diversität ist ein zentrales Anliegen unserer Gegenwart geworden. Black Lives Matter und die LGBTQ-Bewegung sind zwei von zahlreichen Bewegungen, die immer stärker Teilhabe und Sichtbarmachung unterrepräsentierter gesellschaftlicher Gruppen einfordern. Auch die Chorarbeit - schon strukturell mit großem Potential für Teamwork auf Augenhöhe ausgestattet - wird davon geprägt. Viele Ensembles in den USA haben ihre Vereinsziele um Anti-Diskriminierungs-Statements ergänzt. Auch in der deutschen Chorszene tut sich viel in Sachen Diversität. Unter dem Hashtag #chorliebestatthass setzt Die Deutsche Chorjugend öffentlich Zeichen für kulturelle und religiöse Vielfalt, Inklusion, Gleichberechtigung und Antidiskriminierung. Der Bundesjugendchor veranstaltet Workshops zu diversitätsbewusster Programmplanung. Einzelne Chöre wie die Munich International Choral Society und der schwul-lesbische Kammerchor Münchner Regenbogenchor betreiben Diversitäts-AGs. Beide werden von der US-Amerikanerin Mary Ellen Kitchens geleitet, die sich intensiv mit neuen Konzertformaten und Inklusionsmodellen beschäftigt. Sie ist heute unsere Gesprächspartnerin. All Lives Matter - erst recht in der Chormusik.

00:55 Chor der Woche

Mädchenchor Rottweil
Von Nicolas Hansen

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Carsten Beyer

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsky

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Michael Kösling, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Eigenheim-Gärten: Ein deutscher Albtraum
Von Hans von Trotha

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Kinos: Jeder Öffnung wohnt ein Zaudern inne?
Gespräch mit Kim Koch, Geschäftsführer Cineplex Deutschland GmbH

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Sachbuch: "Yosemite" von John Muir
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Tänzer und Choreograf Raimund Hoghe im Gespräch mit Britta Bürger
(Wdh. v. 11.09.2020)

Raimund Hoghe zählte zu den Protagonisten des zeitgenössischen Tanzes- arbeitete viele Jahre als Dramaturg für Pina Bausch. Seine Stücke befassten sich mit gesellschaftspolitischen Themen, etwa dem Umgang mit Geflüchteten.
2020 erhielt er den Deutschen Tanzpreis. Im Mai dieses Jahrs ist Raimund Hoghe im Alter von 72 Jahren gestorben.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Fußball-EM: Deutschland gegen England
Gespräch mit Gregor Sander

"Schöner denn je"
Sehnen und Zaudern in Hans-Ulrich Treichels Roman
Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Treichel

Straßenkritik:
"Unter der Drachenwand" von Arno Geiger
Von Maria Bonifer

Buchkritik:
"Eine runde Sache" von Tomer Gardi
Rezensiert von Ulrich Noller

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Gespräch mit Bernadette La Hengst zur Revue "Mutter**Land"

„Utopian Ashes“
Ein gemeinsames Album von Bobby Gillespie und Jehnny Beth
Von Marcel Anders

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
Von Jan Tengeler

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Das Verweben der Stimmen: Das Khasi-Cymru Collective
Gespräch mit Juliane Reil

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Ralf Fücks, Zentrum Liberale Moderne
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

Harz reloaded
Nachgefragt ein Jahr nach dem ersten Lockdown
Von Michael Frantzen

Hitze, viel Regen, Überschwemmungen und noch mehr Mücken
Plage nicht nur am Am
Gespräch mit Michael Watzke

Verkehrstechnischer Albtraum
Morbide Salzbachtalbrücke wird gesprengt
Von Ludger Fittkau

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Massimo Maio

Sicher im "Hafen 49" feiern?
Mannheim mit Modellversuch für Club-Öffnung
Gespräch mit Robert Gaa

Tanz, Fun, Politik?
Eine neue Studie zu TikTok
Gespräch mit Marcus Bösch

FBI-Spitzel bei Black Panthern
Shaka Kings Film "Judas and the Black Messiah"
Gespräch mit Matthias Dell

Nach den Kinoöffnungen
Verhaltener Optimismus in Frankreich und den USA
Von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten

Von Marianne Allweiss

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

„Utopian Ashes“
Gemeinsames Album von Bobby Gillespie und Jehnny Beth
Von Marcel Anders

Werk für Synthesizer-Legende EMS Synthi 100 bei Heroines Of Sound
Gespräch mit Midori Hirano

TikTok: Der Hype um Sample-Erklärvideos
Von Mike Herbstreuth

Feindbilder im Pop - Teil 3: Die Rechten
Von Helene Nikita Schreiner

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
Von Jan Tengeler

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Homesession Midori

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Marianne Allweiss

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Marianne Allweiss

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Margarete Wohlan

Nationale Identität in Kroatien
Das Erbe des Zweiten Weltkriegs
Von Martin Sander

Obwohl das EU-Land Kroatien mit Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Korruption zu kämpfen hat, wählen die Menschen politische Parteien danach, wie sie zum Zweiten Weltkrieg und zum Jugoslawien-Krieg stehen. Kroatiens nationale Identität und sein Verhältnis zur Vergangenheit polarisiert die Menschen wie kein anderes Thema im Land. So wurden seit der Unabhängigkeit 1991 die Hälfte aller Partisanendenkmäler im Land zerstört oder beschädigt. Gleichzeitig begeht man seit 2002 am 22. Juni den "Tag des antifaschistischen Kampfes".

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Susanne Arlt

40 Jahre Dallas
Egoismus und Intrigen, die neue Ästhetik der Achtzigerjahre
Von Christian Berndt

Schabbach, Mittelpunkt der Welt
Die Hunsrück-Saga "Heimat"
Von Christian Berndt

19:30 Zeitfragen. Feature

Clevere Strategie oder Störung der Ordnung?
Von Protest und Kunst
Von Paul Lohberger

Zur Hälfte weiß bemalt, spazierte Günter Brus durch die Wiener Innenstadt. Es war eine Kunstaktion im demokratischen Österreich, im Jahr 1965. Günter Brus wurde verhaftet. Erdem Gündüz stellte sich 2013 auf den Taksim Platz und starrte stundenlang ein Porträt des Staatsgründers Atatürk an. Der Performance-Künstler protestierte damit gegen die Politik der türkischen Staatsführung, die zunehmend repressiv und autokratisch wurde. Beide Künstler verbanden Kunst und Protest. Deren Wechselspiel hat eine lange Geschichte und kennt viele Formen. In einer mit Bildern und Nachrichten übersättigten Zeit sorgen künstlerische Aktionen für Aufmerksamkeit. Als die Identitäre Bewegung 2016 Transparente am Brandenburger Tor anbrachte, imitierte sie damit eine Aktion der Umwelt-NGO Greenpeace. Etwas komplexer arbeitet das Zentrum für Politische Schönheit: Diese Gruppe aus Kreativen und Intellektuellen setzt sich für Menschenrechte ein und arbeitet mit digitalen Botschaften ebenso wie mit realen Aktionen. Die Botschaften erzeugen den gewünschten Diskurs, mitunter gibt es aber Irritationen in der Kunstszene ob dieser Instrumentalisierung. Schon T. W. Adorno und Walter Benjamin fanden zu unterschiedlichen Ansichten, wenn es um Kunst und Politik ging. Auch aktuelle Forschungsprojekte versuchen die Materie zu sortieren.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Hambacher Musikfest
Hambacher Schloss
Aufzeichnung vom 06.06.2021

Reinhold Glière
Streichsextett Nr. 3 C-Dur op. 11

Peter Tschaikowsky
Streichsextett d-Moll op 70 „Souvenir de Florence“

Mandelring Quartett:
Sebastian und Nanette Schmidt, Violine
Andreas Willwohl, Viola
Bernhard Schmidt, Violoncello

Benjamin Rivinius, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello

21:30 Uhr

Alte Musik

Böhme und Weltbürger
Zum 400. Todestag des Komponisten Christof Harant Freiherr von Polschitz
Von Olga Hochweis

Musiker, Komponist, Humanist, Diplomat und Reiseschriftsteller: Freiherr Harant von Polschitz (1564-1621) war wie kaum ein anderer Zeitgenosse der böhmischen Spätrenaissance ein „Uomo universale“. Er stand als kaiserlicher Kämmerer in der besonderen Gunst von Rudolf II. am Prager Hof, einem beispiellosen Zentrum der Künste und Wissenschaften in Europa. Harant, der schon als Kind am italienisch geprägten Hof von Innsbruck umfassend ausgebildet wurde, schöpfte seine Inspiration sowohl aus der niederländischen Vokalpolyphonie als auch aus der Vielfalt des böhmischen Liedschaffens und der tschechischen Polyphonie. Sein Patriotismus kostete ihn das Leben: Als eine Schlüsselfigur des adligen Aufstands der Utraquisten gegen die Katholiken in Böhmen wurde er am 21. Juni 1621 hingerichtet - Freigeist und Künstlerseele bis zu seinem Tod.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

Erinnerungen einer Überflüssigen (2/2)
Von Lena Christ
Hörspielbearbeitung und Regie: Stefanie Ramb
Mit: Brigitte Hobmeier, Helena Schrei, Sarah Camp, Klaus Stiglmeier, Johanna Bittenbinder, Winfried Frey, Stefan Murr, Beate Himmelstoß, Martin Feifel, Barbara Maria Messner, Katja Bürkle
Komposition: Evi Keglmaier, Greulix Schrank
Ton: Gerhard Wicho, Peter Preuß, Susanne Herzig, Daniela Röder
Produktion: BR 2020
Länge: 51'47

Ein Frauenleben im katholischen Bayern vor über 100 Jahren: unehelich und ungewollt, als Arbeitskraft ausgenutzt, später vom gewalttätigen Ehemann misshandelt. Durch das Schreiben gelingt die Emanzipation.

Lena Christs Kindheit ist geprägt von Geringschätzung, harter Arbeit und körperlicher Gewalt. Eine Vernunftehe mit 19 Jahren verspricht Freiheit. Doch Ehemann Benno entpuppt sich ebenfalls als gewalttätig. Die Emanzipation gelingt erst durch das Schreiben, das Lena Christ knapp 30-jährig beginnt. Mit eindringlicher und direkter Sprache zeichnet sie 1912 das Bild eines Frauenlebens im katholischen Bayern um die Jahrhundertwende. Schonungslos beschreibt sie die erlittene Gewalt, ihre inneren Kämpfe und das zunächst zaghafte, später selbstbewusstere Eintreten für ihre Rechte.
Gegen Ende des Ersten Weltkriegs versucht Christ, durch das Fälschen von Bildern an Geld zu kommen, scheitert, erkrankt schwer. Am 30. Juni 1920 nimmt sie sich mit 38 Jahren das Leben. Heute gilt Lena Christ als eine der bedeutendsten bayerischen Schriftstellerinnen.

Lena Christ (1881-1920), geboren als Magdalena Pichler im oberbayrischen Glonn, war Schriftstellerin. 1912 erschien ihre Autobiographie „Erinnerungen einer Überflüssigen“. 1915 Audienz bei König Ludwig III., 1920 drohende Gefängnisstrafe wegen Bilderfälschung und Selbstmord auf dem Münchner Waldfriedhof. Weitere Werke u.a.: „Lausdirndlgeschichten“ (1913), „Mathias Bichler“ (1914), „Unser Bayern anno 14“ (1914), „Die Rumplhanni“ (1916), „Madam Bäurin“ (1919). Ihre Romane wurden zum Teil mehrfach für das Hörspiel bearbeitet. Für den BR: „Madam Bäurin“ (1951, 1983), „Die Rumplhanni“ (1952, 1981), „Mathias Bichler“ (1989).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Film ab! Morgen öffnen bundesweit die Kinos
Gespräch mit Christian Bräuer

Filme der Woche:
Nomadland / Jesus and the Black Messiah
Gespräch mit Patrick Wellinski

Kein Schutz vor Gewalt gegen Frauen
Türkei tritt aus Istanbul-Konvention aus
Gespräch mit Dr. Lale Akgün, SPD

Schaufenster nach Osteuropa
Kunstbiennale Ostrale in Dresden startet Donnerstag
Von Simone Reber

Ausgezeichnet: "Die jüngste Tochter"
Das Romandebüt von Fatima Daas
Von Nora Karches

23:30 Kulturnachrichten

Von Thomas Jaedicke

23:50 Kulturpresseschau

Von Burkhard Müller-Ullrich

Juni 2021
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