Seit 05:00 Uhr Nachrichten
Sonntag, 01.08.2021
 
Seit 05:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Samstag, 21. Juni 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Schweigend steht man vor dem Horizont
Eine Lange Nacht über das Meer
Von Holmar Attila Mück
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 09./10.07.2004)

Dorthin, wo der Kosmos sich mit glutrotem Atem unserem Planeten zu nähern scheint, gehen unsere Träume, dort siedeln wir bei aufkommender Dunkelheit unsere Hoffnungen an, hier hat die Sehnsucht ihren Ort. Das Meer. Vor seiner unermesslichen Weite stehen wir und werden still. Es ist mehr als nur der Ort ungestörten Relaxens, sondern auch der Kontemplation; uns wird bewusst, an unserer Wiege zu stehen; das Meer ist das „Buch der Ewigkeit“, das seine Geheimnisse nur zögernd zu offenbaren bereit ist. Es ist Anfang und Ende, Brücke und Grenze zugleich. Für Menschen, die auf Inseln, an den Küsten, am und vom Meer leben, ist es einfach nur Lebensraum, für die anderen mehr: ein Mythos, ein Geheimnis, eine Herausforderung. Wer mit dem Meer lebt, erzählt darüber seine ganz persönlichen Geschichten: Der Leuchtturmwärter auf Helgoland, der Meeresbiologe in Hamburg, der Maler, der Komponist, der Dichter, der Sammler maritimer Kostbarkeiten, der Fischer, der Seemann.... Ihre Biografien sind vom Meer auf sehr eigene, unterschiedliche Weise mitgeschrieben worden. Alle belegen: Jeder Versuch das Meer zu „erfassen“, misslingt. Es ist und bleibt ein wunderbar gestaltendes und zugleich zerstörendes Phänomen.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

90 Minuten Klassenkampf
Wie RIAS, Deutschlandfunk und DDR-Rundfunk über das WM-Spiel der DDR gegen die Bundesrepublik 1974 berichteten.
Vorgestellt von Frank Ulbricht

Der 22. Juni 1974 soll Geschichte schreiben - vor allem aus der Sicht der DDR. Sie "schwimmt" in den frühen 70er-Jahren auf einer außenpolitischen Erfolgswelle. Immer mehr Staaten erkennen den zweiten deutschen Staat an. 1973 wird die DDR in die UNO aufgenommen, im Mai 1974 eröffnet in Bonn die Ständige Vertretung der DDR. Nur einen Monat später beginnt in der Bundesrepublik die zehnte Fußball-Weltmeisterschaft. Am Abend des 22. Juni 1974 wird im Hamburger Volksparkstadion das letzte WM-Vorrundenspiel der Gruppe I angepfiffen. Auf dem Feld: zwei deutsche Nationalmannschaften. Zwei deutsche Nationalhymnen erklingen. Für viele Deutsche in Ost und West ist das Spiel mehr als ein sportlicher Wettstreit - es sind 90 Minuten Klassenkampf. Der Sieg geht an die DDR und erschüttert die Bundesrepublik. Wie wurde in Ost und West vor und nach dem Spiel berichtet? Welche sprachlichen Hürden mussten vor allem die Radio- und Fernsehkommentatoren meistern? Wie erlebten die Menschen im geteilten Land das Match? Anlässlich des 40. Jahrestags erinnern wir in der Sendereihe "Aus den Archiven" an dieses denkwürdige Spiel und dokumentieren, wie RIAS, Deutschlandfunk und DDR-Rundfunk über die besondere Dramatik dieser Begegnung berichteten.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

06:23 Wort zum Tage

Martin Wolf
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

Von Uli Leidholdt zum Thema Irak

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Freihandelsabkommen - eine Gefahr für den europäischen Film?
Gespräch mit Volker Schlöndorff, Regisseur

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

"Karl May, Raum der Wahrheit"
Musiktheater von Manos Tsangaris
Uraufführung an der Semperoper, Dresden

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

Henry F. Urban, Die Entdeckung Berlins, Hrsg. v. Michael Bienert, Verlag für berlin-brandenburg 2014

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
Rüpelzone Straßenverkehr: Wie können Radler, Autofahrer und Fußgänger fairer miteinander klarkommen?
Lutz Tesch, Psychotherapeut und Verkehrspsychologe und
Martin Randelhoff, Verkehrswissenschaftler und Betreiber des Blogs "Zukunft Mobilität"
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
u.a.

"Spektakel - Eine Geschichte des Theaters" - Gespräch mit Rüdiger Schaper

Wozu Theater? Die Mitarbeiter der Volksbühne Berlin erklären eine Leidenschaft

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
u.a.

Violette - Ein Film über eine vergessene Autorin

Ausgelacht - Ist die deutsche Komödie noch zu retten?

Große Filme für kleine Bildschirme - Handyfestival in Shanghai

Film im Netz: Crowdfunding die Zukunft des Films?

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Zeit
Moderation: Susanne Balthasar

Fragen nach der Zeit: für die einen vergeht sie zu schnell, für die anderen zu langsam. Manche Menschen erleben Zeitdruck als Kick, andere arbeiten am liebsten an der Rekonstruktion der Vergangenheit. Und warum muss das Warten in Wartezimmern eigentlich so schrecklich sein?

Echtzeit beschäftigt sich heute mit Fragen nach der Zeit. Warum ist es zum Beispiel so, dass uns als Kindern 10 Minuten wie eine Unendlichkeit vorkommen, für Erwachsene diese Zeit aber im Flug vergeht? Wie behält man die Ruhe, wenn man mit einer vergänglichen Ware wie Blumen handelt, aber auch auf der weltgrößten Blumenauktion im holländischen Aalsmeer mitmischen will? In der Architektur gibt es derzeit einen sehr widersprüchlichen Umgang mit Zeit. Auf der einen Seite soll alles möglichst „Pop Up“ sein, also informell und vorübergehend, auf der anderen Seite herrscht eine große Sehnsucht nach der Rekonstruktion des Alten. An der Arktis scheinen die Uhren anders zu gehen als bei uns - Natur und Menschen jedenfalls folgen dort einem ganz anderen Takt als in unseren Breitengraden. Und letzte Frage: wie soll man eigentlich die Zeit rumkriegen, wenn Wartezimmer meistens so schrecklich wenig zum Verweilen einladen?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Tacheles

Prof.Harald Müller, Leiter der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, stellt sich den Fragen von Ulrich Ziegler

Die Vereinte Nationen warnen vor einem Flächenbrand im Nahen Osten. Die USA schicken 275 Soldaten zum Schutz ihrer Botschaft in Bagdad. In Wien berieten erstmals Vertreter der USA und des Iran am Rande der Atomgespräche direkt über die Irak-Krise. Wie kann der Vormarsch der ISIS-Dschihadisten gestoppt werden? Bedroht der ISIS-Terror auch Europa? Muss der Westen zu Not auch mit militärischen Mittel eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern? Ist der Golfkrieg des George W. Bush mit dafür verantwortlich, dass die Region im Chaos zu versinken droht

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Inferno Livestream
Ein Bericht
Von Iris Nindl und Elisabeth Putz
Regie: Elisabeth Putz
Mit: Birgit Minichmayr, Gerti Drassl, Siegfried Terpoorten
Produktion: Deutschlandradio Kultur/ORF 2009
Länge: 49’34
(Wdh. v. 24.03.2010)

Arusha, Tansania, Afrika: Ein Ort, an dem Tourismusbauten und Luxushotels wie Fliegenpilze aus dem Boden schießen. Daneben: Dreck, Müllhaufen, Lehmhütten, Slums. Der Osten ist reich, der Westen ist arm. In Arusha legt man großen Wert auf ein sauberes Stadtbild. Man beschließt, alles, was dieses Bild stört, von Zeit zu Zeit zu beseitigen: Straßenkinder, Obdachlose, Leprakranke. Operation Make the city clean. Die Autorin Iris Nindl, die als Sozialarbeiterin in Arusha tätig war, hat diese Aktionen mehrmals miterlebt und mit dem Mikrofon dokumentiert.

Iris Nindl, geboren 1979 in Zell am See, studierte Sozialarbeit, ist ausgebildete Überlebenstrainerin. "Inferno Livestream" ist ihre erste Radioarbeit.

Elisabeth Putz, geboren 1982 in St. Pölten, studierte u.a. Französisch, lebt als Autorin, Regisseurin und Journalistin in Wien.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Atze Musiktheater Berlin
Der "Ring" in 100 Minuten
Aufzeichnung vom 05.04.2014

Richard Wagner
Der Ring des Nibelungen als große Oper für kleine Leute
Neue musikalische Fassung von Heiko Mathias Förster und Jasmin Solfaghari

Luna, Erzähler - Peter Pruchniewitz
Woglinde / Waldvogel - Rinnat Moriah
Wellgunde / Sieglinde / Freia / Gutrune - Abbie Furmansky
Flosshilde / Erda / Fricka - Cheri Rose Katz
Brünnhilde - Kirsten Blanck
Wotan und Wanderer - Jürgen Linn
Alberich / Fasolt / Gunther - Wolfgang Newerla
Loge und Mime - Paul Kaufmann
Fafner / Hunding / Hagen - Timo Riihonen
Siegmund / Siegfried - Stefan Vinke
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Heiko Mathias Förster

21:15 Uhr

Die besondere Aufnahme

Stadtschloss Weimar
Aufzeichnung vom Februar 2013

Franz Schubert
"Die schöne Müllerin"
Liederzyklus für eine Singstimme und Klavier D 795
Auf Texte von Wilhelm Müller

Markus Schäfer, Tenor
Tobias Koch, Fritz-Hammerflügel aus der Sammlung Baetz

22:30 Uhr

Lesung

Aus "Scherben" von Ismet Prcic
Gelesen von Florian Lukas
(Wdh. v. 22.06.2013)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten

Juni 2014
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