Seit 03:05 Uhr Tonart
Samstag, 06.03.2021
 
Seit 03:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 21. Februar 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Stunde 1 Labor

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Diskurs

Ein Jahr nach Hanau
Genug getan gegen rechts?

Es diskutieren:
- Thorsten Frei, MdB, stellvertretender Unions-Fraktionschef
- Heike Kleffner, Journalistin, Autorin und Geschäftsführerin vom Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
- Eva Goldbach, MdL, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen im hessischen Landtag und innenpolitische Sprecherin
Moderation: Axel Rahmlow
(Wdh. vom 19.02.2021 - Wortwechsel)

Seit der Ermordung von neun Menschen mit migrantischen Wurzeln kann niemand mehr die Augen davor verschließen: Rechtsextremisten - viele zu allem bereit - sind mitten unter uns. Haben Gesellschaft und Behörden die richtigen Lehren daraus gezogen?

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Alt-Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Über den Wert des Wortes Gottes
Von Pfarrer Lutz Nehk
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Hänsel und Knödel
Märchengedichte von Manfred Mai, Michael Ende, Heinz Erhardt und Josef Guggenmos
Von Karin Hahn
Ab 6 Jahre
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Moderation: Ulrike Jährling

Wenn Dichter über Märchen dichten.

Wenn Dichter beginnen, mit den Worten zu spielen, mit ihnen zu jonglieren und sie zu verdrehen, dann kann ein Gedicht entstehen. Und wenn die Dichter sich derart mit Märchen beschäftigen, entstehen Märchengedichte. Oder vielleicht doch eher märchenhafte Gedichte? Willkommen in der Welt von Hänsel und Knödel.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kinderhörspiel
Klaras Kiste
Von Andrea Czesienski
Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Rahel van Kooij
Ab 9 Jahre
Regie: Götz Naleppa
Komposition: Frieder Butzmann
Mit: Stefan Kaminski, David Reibel, Rosina Lampen, Katarina Zapatka, Otto Mellies, Christine Oesterlein, Leslie Malton u. a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009
Länge:48'47
Moderation: Ulrike Jährling

Schüler einer vierten Klasse nehmen Abschied von ihrer schwer kranken Lehrerin.

Julius geht in die vierte Klasse. Er und die anderen Schüler mögen ihre Lehrerin Klara Meindert sehr. Aber sie ist schwer krank und seit kurzer Zeit wissen alle, dass sie nicht mehr gesund werden wird. Solange es geht, will sie bei den Kindern in der Klasse bleiben. So können sie sich langsam voneinander verabschieden. Julius' Mutter wäre es lieber, wenn die Lehrerin sich zurückziehen würde. Doch Julius und seine Freunde wollen Klara ein Abschiedsgeschenk machen. Sie bauen ihr einen Sarg. Einen bunten, fröhlichen, vor dem sie keine Angst haben muss.

Rahel van Kooij, geboren 1968 in den Niederlanden, studierte Pädagogik, lebt in Österreich und arbeitet als Behindertenbetreuerin, erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kakadu

Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54

09:30 Uhr

Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Plus Eins

Moderation: Sonja Koppitz

11:00 Nachrichten

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Kirsten Lemke

12:30 Uhr

Die Reportage

Meine Erbkrankheit
Die Gefahr, die in mir schlummert
Von Heiner Kiesel

Vererbbare Krankheiten können heute anhand von Gentests relativ gut nachgewiesen werden. Bei manchen Krankheiten weiß man aber noch gar nicht genau, wie hoch die Wahrscheinlichkeit der Vererbbarkeit ist. Sollen potentiell Betroffene dennoch erfahren, dass sie eine Disposition für eine bestimmte Krankheit haben oder nicht? Das Leben kann sich dadurch negativ verändern und von ständiger Angst begleitet sein. Andererseits verbessert die Erkenntnis die Möglichkeit der Früherkennung und der Vorsorge. Autor Heiner Kiesel hat beschlossen, sich der Frage zu stellen, warum in seiner Familie so viele Frauen an Brustkrebs sterben. Er ist als Mann mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht betroffen. Aber er hat Töchter und will es wissen

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Catherine Newmark

Solidarität mit Schwächeren
Moralische Gesellschaft - Unmoralische Wirtschaft
Von Andrea Roedig

Exzess in der Philosophie
Berauschte Denkerinnen und Denker
Von Christian Berndt

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Anne Françoise Weber

Liebe, Lust und Leiden bei den Erzeltern
Besonders im hebräischen Teil der Bibel spielt Sexualität eine wichtige Rolle.
Gespräch mit dem katholischen Theologen Simone Paganini

Die Narben sind noch sichtbar
Im Februar 2020 kam es in der indischen Hauptstadt Neu Delhi zu blutigen Unruhen zwischen Hindus und Muslimen.
Von Antje Stiebitz

Wenn er nicht zurückschlagen will
Häusliche Gewalt ist trotz aller Ächtung weit verbreitet und wird durch die aktuellen Lockdown-Maßnahmen noch verstärkt.
Von Andreas Boueke

Professioneller Beistand hinter Gittern
Seelsorge für muslimische Gefangene ist noch im Aufbau.
Von Ita Niehaus

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Ein zweiter "Rosenkavalier"?
Die Oper "Arabella" von Richard Strauss
Gast: Christian Thielemann, Dirigent
Moderation: Kirsten Liese

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Kirsten Lemke

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin
Moderation: Jörg Degenhardt

Flexibilität im Profisport
Porträt des Handballtorhüters Jens Vortmann
Von Wolf-Sören Treusch

Immer zweisam - Zwillinge im Sport
Von Gerd Michalek

Die Fitnessbranche hat mit Einbußen zu kämpfen
Von Anja Schrum

Schlittschuhsegeln
Von Matthias Baxmann

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Wenn die Existenz auf dem Spiel steht
Profiligen in der Pandemie
Von Wolf-Sören Treusch

Eishockeycracks in Kurzarbeit, Ballsportlerinnen und -sportler, die an Corona erkrankt sind, leere Tribünen, durcheinander gewirbelte Spielpläne und über allem das Damoklesschwert des wirtschaftlichen Niedergangs: die Lockdowns in Folge der Corona-Pandemie hinterlassen auch in den Profiligen von Eishockey, Handball, Basketball und Volleyball ihre Spuren.
Die fehlenden Zuschauereinnahmen sind das größte Problem. Die meisten Profis verzichten deshalb auf große Teile ihres Gehalts. Zudem erhalten fast alle Klubs finanzielle Unterstützung aus dem Bundesprogramm „Coronahilfe für den Profisport“. Doch wie lange geht das gut? Der Nachwuchs leidet besonders unter der Coronakrise: die Sporthallen sind geschlossen, an Training ist nicht zu denken. Ein ganzer Jahrgang könnte den Profiklubs verloren gehen. Wenn die Situation so schwierig bleibt, wird die Vereinslandschaft 2021 kaum mehr wiederzuerkennen sein.

18:30 Uhr

Hörspiel

Die Schicksalsmaschine
Von Claudia Kaiser
Regie: Alexandra Distler
Mit: Michele Cuciuffo, Florian Karlheim, Oliver Stokowski, Franziska Schlattner, Hanna Scheibe, Xenia Tiling, Christian Erdt, Nina Steils, Mara Widmann, Helmfried von Lüttichau, Stefan Merki
Komposition: Marcus Huber
Ton und Technik: Gerhard Wicho, Susanne Herzig
Produktion: BR 2019
Länge: 71'18

Ein Team von TexterInnen sitzt im Büro-Container und plottet das Handlungsgerüst für eine Telenovela. Beim Erfinden immer neuer Drehs wird gern auf das Nächstliegende zurückgegriffen: das eigene Leben.

Kreativarbeit am Fließband: Ein Team von Autorinnen und Autoren sitzt im Büro-Container und plottet unter Anleitung des Headautors das Handlungsgerüst für einen Wochenblock der Telenovela „Amelie - eine Frau kämpft um die Liebe“. Es geht um Herz und Schmerz, himmelhohe Glücksmomente, Drama und Schicksalsschläge im Setting des Weinguts Lindenfels. Die Plot-Sitzung selbst hat wenig Romantisches. Sie wirkt eher wie die neoliberale Travestie eines existentialistischen Dramas: Hier findet kein freies, phantasievolles Erzählen statt. Die Geschichten werden mechanisch und kühl kalkuliert, unter enormem Zeitdruck auf eine rein betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnung hin ausgerichtet - während die beteiligten AutorInnen ihre persönlichsten Geschichten und Gefühle kannibalisieren. Denn: Im Kreativteam herrscht enormer Konkurrenz- und Zeitdruck. Im Handumdrehen wird aus dem eigenen Fleisch „Fiktionswurst“ - aus der Plot- eine Therapiesitzung.

„Produktionstechnische Zwänge und ein Eskapismus-Diktat dominieren das Erzählen. Und so kommt es, dass Geschichten und Gesellschaftsbilder entstehen, die eher an die Fünziger Jahre erinnern. Dass Begriffe wie ‚Familie‘ oder ‚Mutterschaft‘ enorm fetischisiert werden - die Soap-Handlung aber gleichzeitig ohne Geburten und Kinder auskommen muss - denn das wäre produktionstechnisch schlichtweg zu aufwändig. Dass emanzipierte Autorinnen Geschichten vorschlagen, in denen Frauen nur ein Ziel haben: einen reichen Mann zu finden.“ (Claudia Kaiser)

Claudia Kaiser, geb. 1965 in München, Studium der Amerikanistik mit Schwerpunkt Film Studies. Arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Musikerin (Die Moulinettes, The Sound of Money). Viele Jahre lang als Drehbuchautorin im Bereich Daily Soap und Telenovela tätig. "Die Schicksalsmaschine" ist ihr Hörspiel-Debüt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Kleiner Sendesaal im Haus des Rundfunks, Berlin
Aufzeichnungen vom 19. und 20.02.2021

Bohuslav Martinů
„Slzy Nože“ (Die Tränen des Messers) - Oper in einem Akt

Ondřej Adámek
“Sinuous Voices” für Ensemble

Kateřina Knĕžíková, Sopran
Markéta Cukrová , Alt
Lucia Lucas, Bassbariton
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati

im Anschluss:

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 01.05.2018

Bohuslav Martinů
Sinfonie Nr. 1 H 289

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Roger Norrington

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Literatur

Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian
Der Erzähler Uwe Johnson in seinen Briefen
Von Michael Opitz
(Wdh. v. 22.09.2009)

"Nachrichten in Prosa" sind die Briefe des Erzählers Uwe Johnson.

Ossian wurde Uwe Johnson von Leipziger Freunden genannnt. Mit diesem Spitznamen, der an den im 18. Jahrhundert berühmten, jedoch erfundenen Autor keltischer Gesänge erinnerte, unterschrieb er noch Mitte der 1970er-Jahre einen Brief, in dem er von seiner Reise in die andere deutsche Republik berichtete - jene, die er 1959 verlassen hatte, weil sein in Leipzig geschriebener Roman "Mutmaßungen über Jakob" nur in Frankfurt am Main gedruckt wurde. Das Erscheinen von Johnsons Debüt war neben Günter Grass' "Die Blechtrommel" die Sensation der Frankfurter Buchmesse 1959. Seitdem gehörte Uwe Johnson zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Neben seinem erzählerischen Werk hat Johnson zahlreiche Briefe hinterlassen, von denen viele als "Nachrichten in Prosa" einen eigenständigen Platz in seinem Werk beanspruchen können. Der Erzähler zeigt sich in seinen Briefen als aufmerksamer und verständnisvoller Freund. In der Korrespondenz, die Uwe Johnson mit Günter Grass, Hannah Arendt, Fritz J. Raddatz und vielen anderen führte, begegnet man dem Autor der "Jahrestage" von einer unbekannten Seite.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Gabi Wuttke

1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
Warum nicht selbstverständlich?
Gespräch mit dem deutsch-israelischen Publizisten und Historiker Rafael Seligmann, Jewish Voice from Germany

Stonehenge in Wunsiedel und Paris als Nachbau
Wie echt ist eine Kopie?
Gespräch mit Dr. Hanno Rauterberg, DIE ZEIT

Auf die Ohren
Museum Weserburg in Bremen mit digitaler Klangkunst
Von Anette Schneider

Protest gegen den Neuzugang am "Institut des nationalen Gedenkens" in Polen
Gespräch mit Martin Sander

"Experiment Sozialismus"
Wie Corona ein Filmdebüt zerstört hat
Von Thilo Schmidt

23:30 Kulturnachrichten

Von Christian Riedel

23:50 Kulturpresseschau

Von Klaus Pokatzky

Februar 2021
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