Seit 20:03 Uhr Konzert

Mittwoch, 20.11.2019
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
Tagesprogramm Samstag, 7. Februar 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Der Königsweg zwischen Ost und West
Die Lange Nacht über die Via Regia
Von Harald Brandt
Regie: der Autor

Der Begriff Via Regia beschreibt ursprünglich einen Rechtszustand im mittelalterlichen Straßenwesen. Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation waren es Handelswege, die unter dem Schutz der königlichen Zentralgewalt standen. In der Wissenschaft und in der Politik wird Via Regia auch als Metapher für den ‚goldenen Pfad‘ oder den ‚Weg für optimale Problemlösungen‘ verwendet. Via Regia ist heute der Name eines Netzwerkes regionaler europäischer Initiativen, die vor dem historischen Hintergrund neue Formen internationaler Zusammenarbeit initiieren. 2005 wurde das Netzwerk, das seinen Hauptsitz im thüringischen Erfurt hat, als ‚Kulturstraße des Europarates‘ ausgezeichnet. Die Erneuerung der Via Regia ist für die europäische Integration von großer Bedeutung. Die A 4, die im Wesentlichen noch immer dem historischen Verlauf der Via Regia folgt, ist die wichtigste Straßenverbindung zwischen Deutschland und den Kohle- und Industriegebieten in Polen. Sie soll bis zur ukrainischen Grenze verlängert werden, um den Transitverkehr von Westeuropa in die Ukraine und nach Südrussland zu vereinfachen.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Jerry Fielding
The Wild Bunch

Alex North
Viva Zapata
Dirigent: Alfred Newman

Elmer Bernstein
Cahill - United States Marshal (Geier kennen kein Erbarmen)

Moderation: Birgit Kahle

Um die Musik für Sam Peckinpahs als Meisterwerk gefeierten Spätwestern „The Wild Bunch“ gab es eine herbe Auseinandersetzung, die die Freundschaft von Jerry Fielding und Sam Peckinpah auf die Probe stellte. Peckinpah wollte für seinen schonungslosen Grabgesang auf die Mythen des Wilden Westens eine minimalistisch angelegte Partitur und erhielt eine abwechslungsreiche und gegensätzliche Filmmusik, in die die bodenständige mexikanische Folklore eingebunden war. Fieldings Komposition bewegte sich fort von der im Bild dargestellten Gewalt und war entstanden nach Konsultation von Carlos Chávez. - Die farbenfrohe, den dissonanten Kontrapunkt herausstellende Filmmusik für Elia Kazans semi-fiktionales Drama „Viva Zapata!“ schuf der dem Jazz verhaftete Alex North, der informell bei Silvestre Revueltas studiert hatte und ohne diesen Einfluss sicher eine andere Musik geschrieben hätte. - Ein später und daher selbstreflexiver John Wayne-Western ist „Cahill United States Marshal“, dem Elmer Bernstein eine ungestüme und einfallsreiche Komposition mit auf den Weg in die Kinos gab, - eine Musik, die überquoll vor Energie und melodischem Flair.

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Es geschah in Berlin (436)
Einbrecher aus Langeweile
Von Werner Brink
RIAS 1968
Vorgestellt von Olaf Kosert und Horst Bosetzky

Orje und seine Kumpel langweilen sich. Da sie alle schon eine Weile als Kleinkriminelle unterwegs sind, kommen sie auf die Idee einen Bruch zu machen. Doch das ist auch nicht immer so einfach, erst recht, wenn man nicht gerade zu den Hellsten gehört. Da diese Folge von 'Es geschah in Berlin' recht kurz ausfällt, bleibt noch Zeit für ein drolliges Amateurhörspiel von 1957. 'Es geschah auch in Berlin' nannten die Schüler der Berliner Heinrich-Heine-Schule ihr Werk, in dem es um die Brüder Sass, die legendären Berliner Safeknacker, ging. Zugleich war die Sendung natürlich eine Hommage an die RIAS-Krimi-Reihe.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

u.a. Gespräche und Berichte von den 65. Internationalen Filmfestspielen Berlin

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Kathrin Oxen
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Griechenland nach der Wahl - was folgt für die Hochschulen?
Gespräch mit Nicolas Moussiopoulos, Professor für Wärme und Umwelttechnik an der Aristoteles Universität in Thessaloniki

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Internationale Filmfestspiele Berlin
Die gestrigen Wettbewerbsfilme
Von Hannelore Heider

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Finale Berlin" von Heinz Rein,
mit einem Nachwort von Fritz J. Raddatz,
Schöffling & Co. Frankfurt a. M. 2015
Rezensiert von Sigrid Löffler

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

65. Internationale Filmfestspiele Berlin
Filme, die man gesehen haben muss - Tipps für und von Hörern
Klaus Pokatzky im Gespräch mit Hans-Ulrich Pönack

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Von Debatten und Schubladen - Das Ende der politischen Gewissheit  

Prof. Armin Nassehi, Soziologe an der Ludwig-Maximilians Universität München:
"Die letzte Stunde der Wahrheit. Warum rechts und links keine Alternativen mehr sind und Gesellschaft ganz anders beschrieben werden muss", Murmann Verlag 2015

Götz Aly, Historiker und Journalist:
"Volk ohne Mitte. Die Deutschen zwischen Freiheitsangst und Kollektivismus", S. Fischer 2015  

und
Stephan Hebel, Autor und Journalist

Moderation: Christian Rabhansl, Deutschlandradio Kultur
Aufzeichnung vom 03.02.2015 aus dem Café Central, Grillo-Theater Essen

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Kirsten Lemke

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: André Mumot

Eine "elitäre Veranstaltung"
Gespräch mit Till Briegleb zur Theatertreffenauswahl

Vieviel Pop braucht das Theater? Dramaturgen und neue Medien - eine Begegnung

Die geniale Stelle: Lars Eidinger über "Requiem" mit Hüller und Schmiedinger

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Live von den 65. Internationalen Filmfestspielen Berlin
Moderation: Patrick Wellinski

French as French can - "Les dos rouge" im Forum
Von Antoine Barraud

Top Five: Frauenrollen
Von Katja Nicodemus

Das Tagebuch eines Zimmermädchens - Ein Stoff mit vielen Gesichtern
Von Matthias Dell

Südafrikanisches Kino: Joe Bullet 1973

Transkontinentale Filmverwandschaften: Matthew Potterfield inszeniert Gob Squad

Queen of the desert
Von Anna Wollner

Vorgespult
Von Noemi Schneider

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Katja Bigalke

Arbeit

Hauptgewinn Arbeit
Wer in Spanien noch einen Arbeitsvertrag bekommt, hat das große Los gezogen. Mittlerweile werden Jobs auf glamourösen Börsen versteigert oder verlost. Bericht aus einer Welt, in der man nicht mehr arbeitet um bezahlt zu werden, sondern zahlt um zu arbeiten
Von Julia Macher

Live on tape: Fließband im Dschungel
Henry Ford ließ seine Fabrikarbeiter nicht nur in Detroit malochen, sondern auch in Fordlandia. Doch die Kautschuk-Produktion im Amazonas-Gebiet ging gründlich daneben. Heute stehen dort nur noch Ruinen
Von Anne Herrberg

My desk is my castle
Schreibtische sagen viel über deren Benutzer aus
Louise Brown

Jeans nicht gleich Jeans
Die niederländische Designerin Lizzi Kroeze verarbeitet alte Arbeitskleidung von überall her zu neuen Kleidern
Von Kerstin Schweighöfer

Frohes Schaffen?
Gespräch mit dem Politikwissenschaftler und Buchautor Sven Rahner über Zukunftsszenarien des Erwerbslebens

Radioserie:
CU - Stalking für Anfänger / Folge 4
Von Maja Das Gupta

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Sie bestimmt einen großen Teil unseres Lebens. Sie überfordert oder langweilt, weckt unseren Ehrgeiz oder treibt uns in die Depression. Und Arbeit hinterlässt Spuren: An Körper, Kleidung, Stadt und Umwelt. Die niederländische Designerin Lizzi Kroeze verarbeitet gebrauchte Arbeitskleidung aus aller Welt zu neuen Klamotten. In Spanien hat der Begriff Arbeitslos vor kurzem einen Deutungswandel erfahren - Arbeitsverträge wurden da im traditionellen Dreikönigskuchen verlost. Wir besuchen Fordlândia, eine ruinöse Arbeitsstadtmitten im Dschungel, die Henry Ford einst zur Kautschukgewinnung gründete. Und wir fragen einen Zukunftsforscher, was uns in Zukunft als Erwerbsarbeit noch bleiben wird - nachdem nicht nur Billigproduktionen, sondern auch Dienstleistungen und Ingenieurleistungen ausgelagert sind und der Supercomputer nicht nur Alltagsprodukte, sondern auch künstliches Fleisch ausdruckt?!

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Kirsten Lemke

17:30 Uhr

Tacheles

"Robin Hood für die Familie": Jürgen Borchert und die "Sozialstaats-Dämmerung"
Jürgen Borchert, pensionierter Richter und Kämpfer für eine gerechtere Sozialpolitik, stellt sich den Fragen von Martin Steinhage

Ex-Richter und Sozialexperte Jürgen Borchert erläutert im „Tacheles“, warum die deutsche Sozialpolitik nach seiner Überzeugung zutiefst unsozial und ungerecht ist - sowohl im Steuersystem und bei den Sozialabgaben als auch in der Familienpolitik, bei der Rente und bei Hartz IV.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Zwischen Front und Exil
Syrische Flüchtlinge und der Krieg
Von Dominik Bretsch
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Jonas Baeck, Bijan Zamani, Marcus Michalski u.a.
Ton: Johanna Fegert
Produktion: SWR/DLF 2014
Länge: 54‘01

Jaffer ist Ende 20, smart, gut ausgebildet. Woanders könnte er voll durchstarten. Doch Jaffer ist ein syrischer Flüchtling in der Türkei.

Jaffer ist Ende 20, smart, gut ausgebildet. Woanders könnte er voll durchstarten. Doch Jaffer ist syrischer Flüchtling in der Türkei. Immer wieder fährt er zur Grenze, um durch die Berichte von Flüchtenden und Verwandten hinüber zu horchen in den Krieg: Sind die von den Rebellen kontrollierten Gebiete sicher genug, damit er mit seiner Familie zurückkehren kann? Die islamistischen Gruppen gewinnen immer mehr an Einfluss und die demokratisch gesinnten Rebellen werden zwischen den Fronten zerrieben. Müsste er nicht kämpfen, wie seine Cousins bei der Freien Syrischen Armee?

Dominik Bretsch, geboren 1982 in Heidelberg, studierte Philosophie, Geschichte und Politik, lebt in Berlin. Autor für Radio und TV. Berichte aus Südamerika, Israel und der Türkei. Zuletzt: 'Über 1000 Brücken - Heinz Ratz und seine Flüchtlingsband' (DLF/NDR 2012).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Theater Osnabrück
Aufzeichnung vom 17.01.2015

Manfred Gurlitt
"Soldaten" Oper in drei Akten
Dichtung von Jakob Michael Reinhold Lenz, bearbeitet vom Komponisten

Herr Wesener, ein Galanteriehändler in Lille - José Gallisa
Frau Wesener - Almeria Delic
Marie, ihre Tochter - Susann Vent-Wunderlich
Charlotte, ihre Tochter - Erika Simons
Stolzius, Tuchhändler in Armentères - Jan Friedrich Eggers
Seine Mutter - Joslyn Rechter
Desportes, Edelmann aus dem französischen Hennegau - Per-Håkan Precht
Haudy, Offizier - Sungkon Kim
Rammler, Offizier - Silvio Heil
Mary, Offizier - Genadijus Bergorulko
Die Gräfin de la Roche - Joslyn Rechter
Ihr Sohn - Daniel Wagner
Ein Offizier - Jong-Bae Bu
Bedienter der Gräfin - Ulrich Enbergs
Eine Tenorstimme - Mark Hamman
Jäger - Tadeusz Jedras
Chor und Orchester des Theaters Osnabrück
Leitung: Andreas Hotz

anschließend zum Gedenken an den Dirigenten Israel Yinon:

Paul Kletzki
Sinfonie Nr. 1 d-Moll op. 17 (Ausschnitt)

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Israel Yinon

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Historische Aufnahmen von und mit Rudolf Mauersberger

Rudolf Mauersberger
"So geht ein Sonntag still zu Ende" aus dem Zyklus "Tag und Ewigkeit"
"Wie liegt die Stadt so wüst" - Motette aus dem Zyklus "Dresden"
"De Profundis" aus dem "Dresdner Requiem"

Peter Schreier, Knabenalt
Dresdner Kreuzchor
Mitglieder der Dresdner Philharmonie
Leitung: Rudolf Mauersberger

Anschließend berichtet Claus Fischer über die heutige Wiederaufführung der Werke Mauersbergers zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens vor 70 Jahren.

22:30 Uhr

Lesung

Aus "Die vierzig Tage des Musa Dagh" von Franz Werfel
Gelesen von Christian Brückner
SWR 1993
(Wdh. v. 18.05.2013)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

65. Internationale Filmfestspiele Berlin

"Hedi Schneider steckt fest"
Gespräch mit Sonja Heiss

Ostermeier eröffnet Globe-Theater in Schaubühne: "Richard III" mit Lars Eidinger
Von André Mumot

Vor Bayreuth: Uwe Eric Laufenberg schließt in Linz Wagners "Ring"
Von Jörn Florian Fuchs

23:30 Kulturnachrichten

Februar 2015
MO DI MI DO FR SA SO
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