Samstag, 19.06.2021
 
Tagesprogramm Sonntag, 2. Februar 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

"Call me Burroughs"
Die deutschen Erben des amerikanischen Beat-Poeten
Von Daniel Guthmann
(Wdh. v. 19.06.2005)

Das multimediale und radikale Werk von Burroughs hat bis heute Schriftsteller, Künstler und Musiker beeinflusst und inspiriert.

Im Sommer des Jahres 1965 brachte der amerikanische Skandal-Schriftsteller William S. Burroughs, der am 5. Februar vor 100 Jahren geboren wurde, seine erste Schallplatte mit dem Titel „Call me Burroughs“ heraus. Kaum jemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass die tiefe, sonore Stimme, die da einige beunruhigende Texte las, später legendär werden und zahlreiche Musiker der Rock- und Pop-Avantgarde zu Kompositionen anregen würde. Aber die Platte markiert auch den Auftakt für Burroughs multimediale und medienkritische Arbeiten, die hoch aktuell geblieben sind. Burroughs’ Fragestellungen waren ebenso radikal und innovativ wie seine Arbeitsmethoden. Seine Werke haben von den 60er-Jahren bis heute immer neue Generationen von Schriftstellern, Künstlern und Musikern inspiriert. In Gesprächen mit den „deutschen Erben von Burroughs“ - insbesondere mit Carl Weissner und Jürgen Ploog - und anhand einer Vielzahl von Originalaufnahmen evoziert das Feature die enigmatische Gedankenwelt einer provozierenden Kultfigur.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Mit der App gegen die Handy-Sucht - Macht uns die moderne Netzwelt krank?
Moderation: Joachim Scholl

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Carsten Beyer

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Jürgen Liebing

05:55 Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hebt das deutsche Reinheitsgebot für Wurstwaren auf

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Sufi-Bewegung

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

"Freiheit, die Fesseln trägt" - Alfred Delps Gedanken
Von Pfarrer Lutz Nehk aus Berlin
Katholische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Patricia Pantel

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Es geschah in Berlin (396)
Das Partymädchen Linda
Von Werner Brink
Vorgestellt von Olaf Kosert und Horst Bosetzky
RIAS 1966

Torri ist in Schwierigkeiten. Wieder mal hat er sein Geld verspielt. Er überredet seine hübsche Verlobte Linda, seinen alten Onkel zu umgarnen und zu bestehlen. Es funktioniert und die beiden machen so weiter. Eine sehr "moralische" Folge von 'Es geschah in Berlin' mit einem gut aufgelegten Gerd Duwner in der Rolle des Schurken. Seine Stimme dürften die meisten kennen, es war die von Ernie aus der Sesamstraße.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

David Crosby: "Croz"

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

Patti Smith: Traumsammlerin, aus dem amerikanischen Englisch von Brigitte Jakobeit , Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2013

09:40 Album der Woche

Top-Ten-Kolumne

09:55 Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hebt das deutsche "Reinheitsgebot" für Wurstwaren auf

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

Bühne: "99 % der negativen Gefühle sind Projektion"- Das Theaterstück "Intensivtäter" betrachtet die Modellpositionen zu jugendlicher Gewalt aus anderer Sicht
Gespräch mit Paul Brodowsky, Dramatiker und Autor

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

10:50 Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

Und "Äktschn!" - der neue Polt kommt
Vorgestellt von Laf Überland

Und "Äktsch'n!" - "Zum Genie fehlt mir bloß das Geld"
Gespräch mit dem Schauspieler Gerhard Polt

11:20 Filmmusik

"American Hustle"

11:30 Kulturnachrichten

11:33 DVD-Tipp

11:37 Filmtipps

11:40 Filmmusik

"47 Ronin"

11:53 Buchkritik

Matthew Mc Conaughey und seine Rollen
Von Jörg Taszman

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart Spezial

Das politische Buchmagazin
Transparenztraum und Big Data
Frank Schirrmacher, Journalist und Koautor, über "Big Data: Das neue Versprechen der Allwissenheit"
und
Prof. Manfred Schneider über sein Buch: "Transparenztraum. Literatur, Politik, Medien und das Unmögliche"
Moderation: Claus Leggewie, Direktor Kulturwissenschaftliches Institut
Aufzeichnung vom 28.01.2014 aus der "Casa", Schauspiel Essen

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Mehr Intimität wagen
Anonymes Großstadtleben, Du hast ausgedient. Dem Gegenüber in der S-Bahn einfach mal ungeniert ins Auge blicken? Mit der „Stiftung Freizeit“ kein Problem. Das spanisch-österreichische Künstlerkollektiv lädt zum Kaffeekränzchen in der Ringbahn. Heimelig machen es sich auch die Portugiesen: Die Luxus-Küchenmaschine Bimby feiert in dem krisengeschüttelten Land Riesenerfolge. Und der Pulli, zuletzt nur noch in den eigenen vier Wänden als Kleidungsstück anerkannt, feiert sein Comeback auf der Straße. Zu guter Letzt gibt das Neonlicht Tipps für gute Nachbarschaft, mit denen man durchaus auch den Friedensnobelpreis abstauben könnte. So schön war der Rückzug ins Private noch nie!
Moderation: Katja Bigalke

Intimität im öffentlichen Raum - die Stiftung Freizeit lädt ein
Es gibt ja diesen Postkartenspruch „Was draußen ist, fehlt drinnen!“ Klar, eine Birke über dem Bett oder eine Wiese im Zimmer sind schöne Vorstellungen. Aber gilt der Spruch nicht auch andersherum? „Was drinnen ist, fehlt draußen?“ Der Sessel mit wärmender  Decke an der kalten U-Bahnstation, eine Badewanne im Park oder das geliebte Bett, simsalabim, für ein Powernapping zwischendurch  im Großstadttreiben? Stiftung Freizeit macht das möglich. Inés und Ruben aus Barcelona und der Österreicher Markus, die aber schon seit einigen Jahren in Berlin leben, nutzen städtische Räume anders und vielleicht besser, als wir es gewohnt sind und laden dazu gern andere ein.
Von Regina Voss

Bimby is calling - Küchenkult in Portugal
Die Portugiesen nennen sie liebevoll „Bimby”: Die deutsche Küchenmaschine Thermomix ist in Portugal der absolute Renner. Obwohl die Maschine über 1000 Euro kostet, haben sich im letzten Jahr 37.000 Portugiesen eine Bimby gekauft. Weit mehr als zum Beispiel einen iPad. Bimby ist dabei nicht einfach eine Maschine, sondern ein Lebensgefühl. Verkauft wird sie in guter alter Tupper-Party-Tradition. Der Hype um eine Küchenmaschine.
Von Tilo Wagner

Ein Langweiler auf dem Weg nach oben - der Pullover ist zurück
Wer hätte das gedacht? Der gute alte Pullover ist wieder angesagt. Mit fetten Aufdrucken versehen, auf links gedreht oder mit all over Katzen-Print wird das als langweilig verschriene Sweatshirt zum luxuriösen Fashion-Item. In keinem gut sortierten Kleiderschrank darf es mehr fehlen, aber aufgepasst: Kängurutasche und Kapuze gehen gar nicht mehr! Ein Beitrag über die Renaissance des Pullovers und modische Fallstricke im Schlumper-Land.
Von Matthias Finger

Sehr geehrtes Trampeltier - Briefe an den Nachbarn
Streit unter Nachbarn ist so alt wie die Nachbarschaft an sich. Dabei gibt es Weniges, was so hoch zu schätzen ist, wie ein gut funktionierendes, womöglich sogar freundschaftliches Miteinander. Wer dennoch unter Lärm-, Geruchs- oder sonst wie gearteter Belästigung aus der Nebenwohnung leidet, der könnte Hilfe im Internet finden: Mehr oder weniger sinnvolle Webseiten geben Tipps, wie man Streitigkeiten unter Nachbarn friedlich löst. Obacht: Bei Übertreibung droht der Friedensnobelpreis!
Von Henning Bornemann

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Wennaberdoch
Von Melchior Schedler
Ab 8 Jahren
Regie: Werner Grunow
Komposition: Alexander Brennecke
Mit: Maxi Nachtigall, Regina Lemnitz, Victor Deiß, Hans Teuscher, Reiner Heise
Produktion: DLR Berlin 1995
Länge: 46'58
(Wdh. v. 06.01.2008)
Moderation: Patricia Pantel

Ein Kind ist am Abend allein zu Hause und fürchtet sich vor dem Ungeheuer im Kleiderschrank.

Ein Kind muss am Abend allein zu Hause bleiben und hat Angst. Die Eltern reden dem Kind gut zu, denn sie wollen schnell zu einer Betriebsfeier. Aber kaum sind sie weg, da rumort es im Kleiderschrank, ein riesiges Ungeheuer kommt heraus. Eine wilde Jagd über Tisch und Stühle beginnt. Der Kühlschrank spuckt alle Eiswürfel aus, und langsam wird die ganze Wohnung geflutet. Die Angst verliert sich im Spiel, aus dem schrecklichen Ungeheuer wird ein witziges Mitgeheuer. Schöner kann ein Samstagabend nicht sein. Nur die Eltern sind irritiert, als sie spät in der Nacht nach Hause kommen...

Melchior Schedler, geboren 1936 in Oberammergau, schreibt Romane, Theaterstücke, Fernsehserien und Hörspiele. Er lebt als freier Autor in München.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Rückkehr ins Leben
Das Streichquartett Nr. 1 von Béla Bartók
Gast: Frank Schneider
Moderation: Michael Dasche

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Politische Medaillen
Nationen nutzen die Olympischen Spiele zur Imageverbesserung
Von Ronny Blaschke
(Wdh. v. 02.07.2012)

Bei den Olympischen Spielen geht es um Medaillen und das Treffen von Kulturen. Und es geht um Politik. Thomas Bach, der neue Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, bezeichnet den Sport als die "wahrscheinlich größte Kommunikationsplattform der Welt". Die Geschichte von Nationalismus und Patriotismus auf olympischer Bühne ist lang: Schon 1908 in London weigerte sich das finnische Team, hinter der Fahne Russlands zu marschieren, obwohl das damalige Großfürstentum unter dessen Führung stand. Hitler nutzte die Spiele 1936 in Berlin zur Propaganda. Jahrzehnte später geriet Olympia zwischen die Fronten des Kalten Krieges. Und 2008 wollte sich China in Peking als demokratisch und modern verkaufen. Auf der anderen Seite bietet Olympia eine öffentliche Plattform für Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen: 1968 demonstrierten amerikanische Bürgerrechtler während der Spiele in Mexiko gegen Rassismus. Und durch den Ausschluss Südafrikas von Sportveranstaltungen während der Apartheid sei "mehr Druck ausgeübt worden als durch Wirtschaftssanktionen und Wirtschaftsboykotte", sagt der Kölner Sportpolitik-Professor Jürgen Mittag

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

Zweite Reihe, aber mit Stil
Das Tanzorchester Theo Heldt
Moderation: Claus Fischer

18:30 Uhr

Hörspiel

Krieg und Traumata
Wie Kaiser Wilhelm mit Kara Ben Nemsi auszog, das Fürchten zu lernen
Von Gert Hofmann
Regie: Heinz Wilhelm Schwarz
Komposition: Enno Dugend
Mit: Dieter Borsche, Siegfried Wischnewski u.a.
Ton: Friedrich-Wilhelm Häfner
Produktion: WDR 1974
Länge: 47’59

Kaiser Wilhelm II. betreibt Weltgeschichte im Stil von Karl May. Gelangweilt reitet er mit Kara Ben Nemsi und Halef durch die Wüste, bis sich das große Abenteuer ankündigt: Erster Weltkrieg.

Anschließend: Schulklassengespräch (Ausschnitt): "Elly Beinhorn erzählt" (RIAS Berlin 1953/Länge: 17'04))

Ein respektloser Einfall: Der deutsche Kaiser betreibt Weltgeschichte ganz so, wie Karl May seine Abenteuer erfindet. Der Kaiser langweilt sich und reitet mit Kara Ben Nemsi und Halef durch die Wüste, doch die versprochenen orientalischen Abenteuer wollen sich nicht einstellen. Der Kaiser hat sich gewissermaßen selbst in die Wüste geschickt, wo er es zu bemerkenswerten Taktlosigkeiten bringt. Diese erleben, zusammen mit der Flottenpolitik von Tirpitz, ein Abenteuer, wie es Karl May nicht bieten kann, doch der Kaiser versteht das, was da heraufzieht, als das endlich eingelöste Karl-May-Abenteuer großen Stils: den Ersten Weltkrieg.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Arabesques - deutsch-französisches Kulturfestival
Laeiszhalle Hamburg, Kleiner Saal
Aufzeichnung vom 01.02.2014

Johannes Brahms
Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

ca. 20.55 Konzertpause mit Nachrichten

Georges Onslow
Nonett a-Moll op. 77

Ensemble arabesques
Violine und Leitung: Elena Graf

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Ein Geduldsspezialist muss man sein
Korrepetitoren - Alleskönner im Verborgenen
Von Heidi Mottl

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Die Geschichte der Jugendrichterin Kirsten Heisig: UA "Intensivtäter" von Paul Brodowsky/ "Seattle" von Dirk Laucke - zwei Auftragswerke zu gesellschaftlicher Gegenwart im Theater Freiburg

Umweltfilmfestival green me

Zweideutig und rätselhaft: Die Fondation Beyeler in Riehen zeigt Werke des französischen Symbolisten Odilon Redon (2.2. - 18.5.)

Aus den Feuilletons

Februar 2014
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 1 2

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

Heike Geißler über die Bachmann-Jury"Das geht nicht"
Die Jury im Studio bei der Lesung von Heike Geißler. Die Schriftstellerin ist über Bildschirme zugeschaltet. (LST Kärnten / Johannes Puch)

Die Schriftstellerin Heike Geißler hat in Klagenfurt gelesen und übt nun deutliche Kritik an der Arbeit der Jury: Die Diskussion sei unfair und nicht auf den Text bezogen gewesen. Das sei aber das Mindeste, was Literaturkritik leisten müsse.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur