Seit 05:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 15.10.2019
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Mittwoch, 18. November 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Kurzstrecke 43
Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel
Autorenproduktion/Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 53’21
(Wdh. v. 26.10.2015)

Eigengrau
Von Ludwig Berger
Wie klingt die optische Stille?

Chansons des Monats:
Im Jahr 2014/Käseplatte
Von Ludwig Müller, Cornelius Waiblinger, Christoph Stroppel, Amel Alibey u.a.

Die Wirklichkeit im Chanson betrachtet.
Dans le souffle de la bête
Von Benoît Bories
Nutztierhaltung im Wandel der Zeiten.

Außerdem: Neues aus der 'Wurfsendung' mit Julia Tieke

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Michael Groth

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Korbinian Frenzel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: In Berlin wird die erste Rohrpostanlage in Betrieb genommen

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Thomas Broch
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Von wegen Willkommenskultur: Merkels Flüchtlingspolitik versagt komplett
Von Vlad Georgescu

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

BKA Herbsttagung: Wie erzeugen Extremisten im Internet Aufmerksamkeit?
Gespräch mit Dr. Diana Rieger, Medien- und Kommunikationspsychologin

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Tourauftakt Fat Freddy's Drop in Köln
Von Jan Tengeler

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Charakter. Die Kunst, Haltung zu zeigen" von David Brooks
Rezenisert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Was lieben Sie an der türkischen Literatur?
Susanne Führer im Gespräch mit Selma Wels und Inci Bürhaniye vom Binooki Verlag

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Maike Albath

Adonis - der syrische Dichter eröffnet heute das Literaturfest München
Gespräch mit Ali Ahmad Esber

"Erinnerungen an Lebzeiten" von Christoph Meckel
Gespräch mit dem Literaturkritiker Dr. Helmut Böttiger

Straßenkritik: "Layers" von Ursula Poznanski

Reihe: Was jetzt lesen? Houellebecq "Unterwerfung"
Gespräch mit Dr. Dirk Fuhrig

"Vorsicht Volk!" - die neuen rechten "Bewegungen im Wahn"
Gespräch mit dem Schriftsteller Markus Liske

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

Gleichberechtigung für die Mundharmonika - neues Album von Charles Pasi
Von Jutta Petermann

11:30 Chor der Woche

Der Männerchor der Justizvollzugsanstalt Zweibrücken

11:35 Folk

Posthumes Album von Eva Cassidy
Gespräch mit Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Nicole Dittmer und Frank Meyer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Ostdeutschland 2020
Von der Angleichung der Lebensverhältnisse und anderen Schwierigkeiten
Von Andreas Baum

Angleichung Berlin
Einige Beobachtungen
Von Andreas Baum

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Den IS hacken - geht das?
Gespräch mit Andreas Bogk, IT-Sicherheits-Experte beim Chaos Computer Club

Von Caracas lernen?
"Urban Think Tank" in der Pinakothek München
Gespräch mit Prof. Hubert Klumpner, Professor für Architektur und Städtebau an der ETH Zürich

Der GRIMM: Christina Vantzou - morgens Mathe, abends Kunst
Gespräch mit Lars Brinkmann

Compressorhead: Roboter-Band sucht Leadsänger
Von Jürgen Stratmann

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a. Das neue Album von Justin Biber
Vorgestellt von Stefan Kleinert
Moderation: Paulus Müller

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Dirk Schneider

Wie schreibt man nervenschonende Kinderlieder, PeterLicht?
Gespräch mit dem Kölner Liedermacher

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Heimatlos in der Heimat - Überleben in Bagdad
Von Martin Durm

Wenn der Staat versagt - Die Internationale der Flüchtlingshelfer
Von Stephan Ozsváth

Moderation: Angelika Windloff

Wenn der Staat versagt - Die Internationale der Flüchtlingshelfer
Hunderttausende suchen via West-Balkan Schutz in Europa - Familien mit kleinen Kindern, Alte und Kranke oder junge Männer, die sich alleine auf den Weg gemacht haben. Staatliche Behörden waren vielerorts vom Andrang der Flüchtlinge überfordert. Die Lücke in der Erstversorgung der vielen Menschen haben freiwillige Helfer gefüllt. Entlang der Route haben sie das Naheliegende getan - schlicht unterstützt.  

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Winfried Sträter

Über den Umgang mit Flucht und Vertreibung: die Unruhe in Polen
Von Dr. Martin Sander

Flucht und Vertreibung: Ausstellung zur Neukonzeption für das Lager Friedland
Von Jochen Stöckmann

Anmerkungen zur Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung
Von Christiane Habermalz

19:30 Zeitfragen. Feature

Der Störenfried
Die DDR, der Fortschrittsglaube und der Tod
Von Maximilian Klein und Thomas Klug

Wie gehen fortschrittsgläubige Gesellschaften mit dem Tod um? Die DDR verhieß eine bessere Gesellschaft, aber am Ende stand der Tod des Individuums.

"Trauer ist die Fortsetzung der Liebe" - das sagte die Schauspielerin Angelica Domröse am Grab des Regisseurs Heiner Carow. Aber was ist das Sterben in einem Land, in dem die Staatsdoktrin verheißt, dass es immer aufwärts geht, immer besser wird? Da sich alles um das Leben und die Zukunft drehte, passte das Ende des Lebens nicht in Losungen und Prophezeiungen. Sterben störte den Sozialismus. Doch kein Parteiprogramm kam gegen das Unabwendbare an. Der Sozialismus war eine besonders entschiedene Variante der Fortschrittsgläubigkeit der Moderne, die auch im Westen lange Zeit dominant war.

Während im Mittelalter das Sterben ein öffentliches Ereignis war, wurden die Sterbenden nun aus dem Blickfeld gerückt, in Krankenhäusern verarztet. Niemand sollte sehen, wie der Tod das Leben nimmt. An die Würde des Sterbenden wurde oft nicht gedacht. Im Osten wie im Westen. Aber im Westen entstand die Hospizbewegung. In der DDR versuchte der Magdeburger Pfarrer Heinrich Pera ab den 80er-Jahren die Hospizbewegung zu popularisieren. Westberliner Caritas-Dozenten hielten ab 1982 Seminare in der DDR über den 'Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden' ab, 1989 fand in Halle an der Saale der erste Hospizkongress der DDR statt.

Auch wenn offiziell die Fahne des Fortschrittsoptimismus noch hochgehalten wurde, war der Glaube daran längst gebrochen, auch im Osten. Seitdem die 'Grenzen des Wachstums' ins Bewusstseins eingedrungen sind, hat sich auch der Umgang mit der Endlichkeit des Lebens verändert.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Begegnungen mit Helmut Lachenmann (4/4)
Ein Alterswerk? Kompositionen seit 2000
Rainer Pöllmann im Gespräch mit Helmut Lachenmann
(Wdh. v. 27.08.2014)

21:30 Uhr

Hörspiel

Eine Wiener Romanze (1/2)
Von David Vogel
Übersetzung aus dem Hebräischen: Ruth Achlama
Bearbeitung: Helmut Peschina
Regie: Harald Krewer
Komposition: Max Nagl
Mit: Markus Hering, Herbert Föttinger, Markus Meyer, Petra Morzé, Josephine Bloéb, Johannes Zeiler, Pippa Galli, Chris Pichler, Helmut Bohatsch, Matthias Mamedof, Nikolaus Barton, Eva Mayer, Till Firit u.a.
Ton: Elmar Reinelt
Produktion: ORF/Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 57'58
(Ursendung)
(Teil 2 am 25.11.2015)

Neugierig und selbstbewusst erobert der 22-jährige Michael Rost die Stadt Wien zur Zeit des Fin de Siècle. Das Leben scheint auf Michael gewartet zu haben, alles fliegt ihm zu.

Wien, Fin de Siècle: In der jiddischen Exilherberge Achdut und den zahllosen Kaffeehäusern träumen die Menschen von Reichtum, Liebe und Glück. Neugierig und selbstbewusst erobert der 22-jährige Michael Rost die Stadt und nimmt jeden für sich ein: den reichen Amerikaner, seine Vermieterin, einen Anarchisten. Das Leben scheint auf Michael gewartet zu haben, alles fliegt ihm zu. Doch in seinem Inneren verbreitet sich eine seltsame Leere. David Vogel erzählt von einer Jugend im Überdruss, die alte Ideale verhöhnt und ihre neue Bestimmung in sich selbst sucht - ein Generationenkonflikt am Vorabend des Umbruchs.

In jungen Jahren kam David Vogel, 1891 in der Westukraine geboren, ins kaiserliche Wien. Er lehrte Hebräisch, schrieb Gedichte und Prosa. Neben der 'Wiener Romanze' verfasste er den Roman 'Eine Ehe in Wien'. Vogel floh vor dem Naziregime aus Berlin nach Frankreich, wo ihn die Gestapo 1944 verhaftete. Noch im selben Jahr wurde er in Auschwitz ermordet.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Der belgische Schriftsteller Stefan Hertmans über das Viertel Molenbeek

"Wir haben den Champagner" - Die neue Ausgabe von Charlie Hebdo
Gespräch mit Prolf Dr. Jürgen Ritte, Direktor der Université de la Sorbonne Nouvelle - Paris III

Eröffnung Literaturfest München mit Adonis
Von Michael Watzke

Filme der Woche: "Stonewall" und "Diary of a teenage girl"
Von Jörg Taszman

Albrecht Dürer - William Kentridge
Ausstellung im Kupferstichkabinett, Berlin
Von Jochen Stöckmann

Kulturpresseschau
Von Gregor Sander

23:30 Kulturnachrichten

November 2015
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