Seit 19:05 Uhr Oper

Samstag, 19.10.2019
 
Seit 19:05 Uhr Oper
Tagesprogramm Sonntag, 1. November 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

"Diese Einsamkeit ohnegleichen"
Tod und Trauer in der jüngsten Gegenwartsliteratur
Von Uta Rüenauver und Jörg Plath
(Wdh. v. 15.12.2013)

Der Tod ist, neben der Liebe, seit jeher das zentrale Thema der Literatur. In Büchern der letzten Jahre erscheint er auffallend oft, doch die Hauptrolle kommt ihm nicht zu. Ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger, ist die Trauer um den geliebten Toten. Sie bedient sich kaum mehr religiöser Regeln. Wie alle anderen Rituale auch haben die überlieferten Trauerbräuche in der säkularen und individualisierten Gesellschaft ihre Kraft verloren. Das Individuum erfährt die existenzielle Wucht des Todes eines nahen Menschen daher ungeschützt, direkt, und muss auf den Verlust individuell reagieren. Viele Schriftsteller, vornehmlich solche der mittleren Schriftstellergeneration, die aufgrund ihres Lebensalters erstmals unmittelbar mit dem Tod konfrontiert werden, schreiben über die Trauer um einen Toten. Sie ist eine Grenzüberschreitung und öffnet das Leben hin zum Tod. Der Tod hat ein Nachleben.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Martin Risel

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Alt-Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Vom Weltuntergang
Zwischen Angst vor dem Ende und Hoffnung auf den Himmel
Von Pfarrer Stephan Krebs
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Roberto und ich
Eine Erzählung von Sigrid Zeevaert
Ab 7 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Moderation: Tim Wiese

Lino springt im Tor für seinen Freund Philipp ein. Doch Grund zum Jubeln hat nur die gegnerische Mannschaft.

Lino kassiert im strömenden Regen einen Treffer nach dem anderen, als er netterweise für seinen Freund Philipp als Torwart einspringt. Die Freunde sind sauer und geben Lino die Schuld an der hohen Niederlage. Zum Glück haben seine Eltern Karten für das Spiel von Borussia. Das lenkt von der schlechten Laune ab. Doch dann im Stadion sieht Lino plötzlich nur noch Sternchen.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Die Zwölf vom Dachboden
Von Alexander Schnitzler
Nach dem Buch von Pauline Clarke
Aus dem Englischen von Sybil Gräfin Schönfeldt
Ab 7 Jahren
Regie: Bernhard Jugel
Komposition: Walter Thomas Heyn
Mit: Rolf Becker, Felix Jueterbock, Frieda Kresse, Valentin Tornow, Thomas Stecher, Siegfried Voß, Stefan Kaminski, Günter Grabbert u. a.
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2006
Länge: 52'
Moderation: Tim Wiese

Oliver entdeckt auf dem Dachboden zwölf Spielzeugsoldaten, die lebendig werden.

Seit einer Woche wohnt Oliver mit seinen Eltern und Geschwistern im alten Bauernhaus seines Großvaters. Auf dem Dachboden unter einem losen Dielenbrett hat er einen Schatz entdeckt: Zwölf Holzsoldaten in Uniform und sie sind über 100 Jahre alt. Doch das Wunderbarste ist: Die Spielzeugsoldaten werden lebendig! Sie marschieren, exerzieren und erzählen von früheren Reisen und Abenteuern - und sie erkennen Oliver als ihren mächtigen Beschützergeist an. Die Erwachsenen allerdings sehen in dem alten Spielzeug nichts anderes als eine wertvolle Antiquität. Sie wollen sie verkaufen. Oliver rettet seine wundersamen Kameraden: Er gibt sie in ein Museum.

Pauline Clarke, geboren 1921 in Nottinghamshire, erfolgreiche englische Autorin, für „Die Zwölf vom Dachboden" erhielt sie 1968 den „Deutschen Jugendbuchpreis"

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit der Theologin Margot Käßmann in der Lutherstadt Wittenberg

Die Nachricht sorgte 2010 für Aufsehen: Margot Käßmann tritt nach nur vier Monaten von ihrem Amt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands zurück. Sie war unter Einfluss von Alkohol mit dem Auto bei Rot über eine Ampel gefahren. Nur vier Tage danach kam der Rücktritt, den damals viele bedauerten, denn mit ihrem Namen war die Hoffnung auf eine Erneuerung innerhalb der Kirche verbunden.

So geradlinig wie ihr Aufstieg, so konsequent war auch das Ende ihrer Karriere in der Evangelischen Kirche. So ist sie: geradlinig, schnörkellos und konsequent. Margot Käßmann wuchs gemeinsam mit ihren beiden Schwestern als Tochter eines Kraftfahrzeugmechanikers und einer Krankenschwester in Hessen auf. Nach Studium und Vikariat wurde die vierfache Mutter mit nur 41 Jahren Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und nur zehn Jahre später EKD-Ratsvorsitzende.

Obwohl Margot Käßmann nie in Wittenberg gelebt hat, verbindet sie viel mit der 50.000-Einwohner-Stadt in Sachsen-Anhalt. Die Schlosskirche in der Altstadt ist heute das Symbol für Luthers mutige Forderung nach Erneuerung der Kirche von innen heraus. 500 Jahre ist die Reformation im Jahr 2017 her. Margot Käßmann ist - wohl auch wegen ihrer Popularität sowohl innerhalb der Kirche als auch in der Bevölkerung - die kirchliche Botschafterin dieses Lutherjahres.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Miriam Rossius

12:30 Uhr

Die Reportage

Sauerei
Ein Schweineleben in Deutschland
Von Yoko Rahmun
(Wdh. v. 01.02.2015)

Das Leben eines Schweins ist kurz, es dauert sechs Monate. In dieser Zeit quält es sich mehr, als dass es lebt. Tageslicht sieht ein Schwein erst dann, wenn es zum Schlachter gebracht wird. In der Natur bekommt ein Muttertier sechs bis acht Ferkel. Im Zuchtbetrieb 17 bis 23. Damit beginnt ein scheinbar unaufhaltsamer Kreislauf der "Optimierung" in der Tierproduktion: je mehr desto besser.
Yoko Rahmun beschreibt in ihrer Reportage ohne Pathos, wie Schweinezucht funktioniert und warum in der Logik der Züchter ein Schwein zusammengepfercht mit anderen Schweinen sein Dasein fristen muss, anstatt draußen im Dreck zu wühlen. Dabei wird klar: der Züchter ist nur ein Rad von vielen im Getriebe der Massentierhaltung, die nach den Prinzipien des Turbokapitalismus funktioniert: der Profit muss stimmen, der Rest ordnet sich unter.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Thorsten Jantschek

Kleine Leute, große Fragen: Dürfen wie alles, was wir wollen?
Zusammengestellt von Regina Voss

Was verstehen wir unter Toleranz?
Von Jochen Stöckmann

Wittgenstein in Istanbul
Von Stephanie Rohde

Drei Fragen an Jürgen Flimm

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Lückenbüßer und Lügenmäuler - Luther als Übersetzer
Von Matthias Bertsch

Sebastian Castello - der tolerante Reformator
Von Christoph Fleischmann

Sehnsucht in Versen - der Mystiker Rumi neu übersetzt
Von Joachim Hildebrandt

Glaube, der das Herz berührt
Kirsten Dietrich im Gespräch mit Peter Zimmerling, Theologe an der Universität Leipzig und Buchautor über Evangelische Mystik

Islam im osteuropäischen Film beim Filmfestival in Cottbus
Von Wolfgang Martin Hamdorf

Moderation: Kirsten Dietrich

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Einhändig - Das 4. Klavierkonzert von Sergej Prokofjew
Gast: Rainer Maria Klaas, Pianist und Klavierforscher
Moderation: Philipp Quiring

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Miriam Rossius

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Kohle gegen Herz
Der Konflikt zwischen „Retortenklubs“ und Traditionsvereinen in der Fußball-Bundesliga
Von Günter Herkel

Für viele Fußballfreunde war der Aufstieg des FC Ingolstadt in die Erste Bundesliga keine gute Nachricht. Schon wieder ein 'Werksklub', lästerten diejenigen, die statt eines 'FC Audi' lieber einen Traditionsverein wie den 1. FC Kaiserslautern oder den FC St. Pauli im Oberhaus begrüßt hätten. Das gilt nicht nur für viele Fans. Auch Klubpräsidenten wie Heribert Bruchhagen, Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, reden von "Verdrängern", wenn die Rede auf echte Werksklubs wie VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen kommt. Der zentrale Vorwurf: gegen neureiche Klubs, die von Konzernen mit millionenschweren Investments gepäppelt werden, hätten alteingesessene Traditionsklubs sportlich immer weniger Chancen. Bei den Fans konzentriert sich die Abneigung in jüngster Zeit auf RB Leipzig und seinen Mäzen Dietrich Mateschitz. Die Anfeindungen, derer sich der Klub zu erwehren hat, erinnern an die langjährigen Auseinandersetzungen um die TSG 1899 Hoffenheim und ihren Hauptsponsor Dietmar Hopp. Gibt es eine moralische Rechtfertigung für die Proteste der Traditionalisten?

18:30 Uhr

Hörspiel

Kunststücke
Im Bild versinken.
Zigaina und Pasolini
Von Klaudia Ruschkowski und Giuseppe Maio
Aus dem Italienischen: Karin Fleischanderl und die Autoren
Regie: Giuseppe Maio
Mit: Felix von Manteuffel, Markus Meyer, Gudrun Gabriel u.a.
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Länge: 88’02
(Wdh. v. 29.05.2011)

Die Verbundenheit mit PPP wurde für den Maler und Dichter Giuseppe Zigaina lebensbestimmend.

Ein Besuch bei dem italienischen Maler und Dichter Giuseppe Zigaina, der seit seiner Kindheit im Friaul verwurzelt ist: an der Lagune von Grado, dort wo Italien schon slawisch wird. Hier hat auch Pier Paolo Pasolini gelebt, bevor er nach Rom fliehen musste. Pasolini, der unermüdliche Provokateur. Beide, Zigaina und Pasolini, Grenzüberschreiter, jeder auf seine Art, verbunden in tiefer Freundschaft. Pasolinis gewaltsamer Tod 1975 trieb Zigaina, die Zeichen zu dechiffrieren, mit denen Pasolini sein Todesprojekt verschlüsselt hat. Giuseppe Zigaina, 1924 geboren, starb am 16. April 2015. Das Hörspiel wurde 2011 von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als Hörspiel des Monats Mai gewählt.

Klaudia Ruschkowski, geboren 1959, Dramaturgin, Übersetzerin. Internationale Kunst- und Theaterprojekte.

Giuseppe Maio, geboren 1970 in Italien, lebt als Autor und Regisseur in Berlin.

Das Hörspiel „Im Bild versinken“ wurde 2011 von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als Hörspiel des Monats Mai gewählt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Usedomer Musikfestival 2015
Evangelische Kirche Benz
Aufzeichnung vom 21.09.2015

Jean Sibelius
Klaviertrio C-Dur "Lovisa"

Kaija Saariaho
Klaviertrio "Light and Matter"

Toivo Kuula
Klaviertrio A-Dur op. 7

Boulanger Trio:
Birgit Erz, Violine
Ilona Kindt, Violoncello
Karla Haltenwanger, Klavier

Kraftwerk Peenemünde
Aufzeichnung vom 19.09.2015

Carl Nielsen
"Eine Fantasiereise zu den Färöern" Rhapsodische Ouvertüre

Severi Pyysalo
"Green" Konzert für Klavier und Orchester

Pauli Kari, Klavier
Baltic Sea Youth Philharmonic
Leitung: Kristjan Järvi

"Wir können hören, wie das Meer riecht!", sagt Kristjan Järvi über die Musik von der Ostsee. Gleich zwei Komponisten der Ostsee sind Jubilare des Jahres 2015 - der Däne Carl Nielsen und der Finne Jean Sibelius.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Birgit Kolkmann

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Christine Watty

Wilhelm-Raabe-Literaturpreis-Verleihung an Clemens J. Setz
Von Hilde Weeg

Kulturpresseschau
Von Klaus Pokatzky

November 2015
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