Seit 11:05 Uhr Tonart

Donnerstag, 12.12.2019
 
Seit 11:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 11. Januar 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Gelassenheit und andere Lebenskünste
Gespräch mit dem Philosophen Wilhelm Schmid
Moderation: René Aguigah

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

Am vergangenen Sonntag ist der große italienische Liedermacher Pino Daniele gestorben. Ihm ist die erste Stunde der Sendung gewidmet. In der zweiten erinnert Jürgen Liebing an Lucio Dalla und Fabrizio de André. Und in der dritten Stunde sind unter anderem die Cantautori Pippo Pollina, Paolo Conte, Gianmaria Testa, Tiziano Ferro und Lucia Battisti zu hören - eine italienische Nacht.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Carsten Beyer

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker)

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

"Gott ist nicht nett!"
Biografische Spurensuche eines Priesters
Von Sabrina Becker
Katholische Kirche

Priester sein ist anstrengend, findet Pater Heiner Wilmer. Nicht wegen des Zölibats und auch nicht, weil er sich das „Gejammer“ der Menschen anhören muss. Priester zu sein ist anstrengend, weil alles in seinem Leben auf Jesus Christus aufbaut und ihm dessen Bedeutung manchmal abhanden kommt im Alltag. Über die Höhen und Tiefen der Christusbeziehung hat der Herz-Jesu-Priester ein Buch geschrieben. „Gott ist nicht nett“, heißt es. 
 

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Matti und das Winterunglück mit Opa Karl
Von Mara Schindler
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Moderation: Patricia Pantel

Nur weil der Winterdienst vor dem Haus von Matti vergessen wurde, liegt Opa Karl nun im Krankenhaus.

Opa Karl liegt mit einem Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus. Wäre er doch nur rechtzeitig nach Hause gekommen, wirft Matti sich selbst vor. Dann hätte er Lisbeths Winterdienst übernehmen können, für sie den frisch verschneiten Weg freigeschaufelt, Sand gestreut, und Opa wäre garantiert nicht gestürzt. Aber Matti hat den Zettel seiner Schwester zu spät gelesen. Nun liegt Opa in der Klinik und Matti traut sich nicht, ihn zu besuchen.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Olga bleibt Olga
Von Franz Zauleck
Ab 8 Jahren
Regie: Karlheinz Liefers
Mit: Jörg Gudzuhn, Dagmar Manzel, Marie-Luise Schramm, Ulrike Krumbiegel, Ursula Werner, Margit Bendokat, Anne Wollner, Carmen-Maja Antoni, Michael Schweighöfer, Werner Buhss u. a.
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1996
Länge: 48'56
(Wdh. v. 14.02.2010)
Moderation: Patricia Pantel

Ein weißes Kälbchen wird von schwarzen Kälbern geärgert, es läuft davon und sucht nach weißen Kälbern.

Unter weißen Kühen wird eines Tages ein schwarzes Kälbchen geboren, das Olga heißt. Die weißen Kühe jagen Olga weg, sie darf nicht mitspielen. Da fliegt ihr Spielzeug, ein bunter Propeller, auf eine Wolke. Olga klettert hinterher und steht vor einer Fee. Den Propeller tauscht die Fee gegen drei Wünsche ein. Olga wünscht sich, eine weiße Kuh zu sein. Sie klettert hinab. Doch die Wolke ist inzwischen weitergeflogen, und so landet Olga nun bei schwarzen Kühen. Wieder wird sie weggejagt. Der Weg nach Hause ist weit und gefährlich. Ohne den zweiten Wunsch wäre sie nie zu Hause angekommen. Als Mama und Papa sie nicht erkennen, hat sie glücklicherweise noch ihren dritten Wunsch frei.

Franz Zauleck, geboren 1950 in Berlin. Lebt und arbeitet als Illustrator, Kinderbuchautor und Grafiker in Berlin.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten
Mit Olaf Kosert und der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, durch Münster in Westfalen

Schon als Monika Grütters 2005 erste stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner CDU wurde und im gleichen Jahr in den Bundestag einzog, waren viele Beobachter der Meinung, sie sei zu Höherem berufen. Am 17. Dezember 2013 war es dann soweit: Als Nachfolgerin von Bernd Naumann wurde Monika Grütters zur Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien berufen und zur Staatsministerin ernannt. Geboren wurde Monika Grütters am 9. Januar 1962 in Münster. Hier besuchte sie die Marienschule, das Bischöfliche Mädchengymnasium. Nach dem Abitur entschied sie sich dagegen, Medizin zu studieren und in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Stattdessen studierte sie in Münster und Bonn Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaften. Während sich Monika Grütters heute in der Hauptstadt mit Themen wie Raubkunst im Dritten Reich, Freihandelsabkommen mit den USA, Einheitsdenkmal oder Vernetzung der Computerspiele-Hersteller beschäftigen muss, tankt sie bei ihren Aufenthalten im heimischen Münster die Kraft für die Herausforderungen des Amtes. Hier flaniert sie über den Markt, freut sich über das erfolgreiche Skulpturenprojekt der westfälischen Universitätsstadt und genießt die Ruhe abseits der Hauptstadt. Auch als bekennende Wahlberlinerin betont sie immer wieder, wie sehr ihr Wertekatalog durch die westfälische Heimat geprägt wurde.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12:30 Uhr

Die Reportage

Die neuen Mandelas - Hoffnungsträger für den afrikanischen Kontinent
Von Leonie March

Nach Nelson Mandelas Tod geht es vor allem darum, sein ideelles Vermächtnis zu bewahren. Das versuchen Männer wie der Ghanaer Fred Swaniker. Er ist der Meinung, dass der Kontinent zwar ein enormes Potenzial besitzt - etwa an Bodenschätzen und einer jungen Bevölkerung - dieses bislang aber nicht ausschöpfen konnte, weil visionäre Führungspersönlichkeiten fehlen. Um das zu ändern hat der ehemalige Unternehmensberater die „African Leadership Academy" gegründet - eine Schule für Jugendliche vom ganzen Kontinent - nach Swaniker die künftige politische, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Elite. Jedes Jahr bekommen 50 Mädchen und 50 Jungen ein Stipendium für die Kaderschmiede im südafrikanischen Johannesburg. Leonie March hat für ihre Reportage Schüler und Absolventen getroffen.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation: Thorsten Jantschek

Kleine Leute, große Fragen: Was ist Kunst?

Experimentelle Philosophie
Gespräch mit Thomas Grundmann

Schiffbruch mit Zuschauer
Was tun nach dem Pariser Mordanschlag?
Kommentar von Michael Rutschky

Philosophische Übung 2:
Am Abend: Den Tag Revue passieren

Drei Fragen an Christine Nöstlinger

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

Moderation: Kirsten Dietrich

Nach dem Anschlag von Paris:
Welchen Respekt können religiöse Gefühle beanspruchen?
Kirsten Dietrich spricht mit Petra Bahr, der ehemaligen Kulturbeauftragten der EKD und Leiterin der Hauptabteilung Politik und Beratung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung

Voodoo im Museum
Von Michael Hollenbach

Sachbuchbestseller aus der Zelle -
Der Mönch und spirituelle Autor Anselm Grün wird 80
Von Rocco Thiede

Abendmahl „Mahl anders“:
Essen und Trinken im Kirchenraum
Von Agnes Steinhauer

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Ein unsterbliches Werk für ein vergessenes Instrument
Franz Schuberts "Arpeggione-Sonate"
Gast: Der Bratscher Nils Mönkemeyer
Moderation: Mascha Drost

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten

18:05 Nachspiel

Die zweite Chance
Sport nach einer Organtransplantation
Von Fritz Schütte
(Wdh. v. 08.06.2013)

Franziska Liebhardt ist 31 Jahre alt. Was so alltäglich klingt, ist in ihrem Fall nicht selbstverständlich. Sie spielte Volleyball in der Regionalliga, bis sie merkte, dass sie relativ schnell außer Atem kam. Die Ärzte diagnostizierten eine Autoimmunerkrankung, die bereits die Lunge angegriffen hatte, und setzten sie auf die Warteliste für eine Organspende. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit. Doch Franziska hatte Glück. Nach der Operation konnte sie sogar wieder Sport treiben und nahm zwei Jahre später erstmals an einem großen internationalen Wettbewerb teil: den World Transplant Games. Auch Nehar Nurlu weiß wie es sich anfühlt, mit einem neuen Organ, in seinem Fall einer neuen Leber, Sport zu treiben. "Früher war ich zweimal die Woche joggen, heute trainiere ich wie ein Profi," sagt er und beugt durch regelmäßige Bewegung den schädlichen Nebenwirkungen der Medikamente vor, die er täglich nehmen muss. Doch Sport ist für ihn kein reiner Selbstzweck. "Ich will, dass die Leute darüber staunen, was möglich ist, und über das Thema Organspende nachdenken."

18:30 Uhr

Hörspiel

Nachtgeschwister, provisorisch
Nach Natascha Wodins Roman 'Nachtgeschwister' und Wolfgang Hilbigs Roman 'Das Provisorium'
Bearbeitung: Daniela Holtz und Anja Schneider
Regie: Ulrich Lampen
Komposition: Steffen Schleiermacher
Mit: Martina Gedeck, Christian Redl, Conny Wolter, Susanne Stein, Hilmar Eichhorn
Ton: Holger Kliemchen
Produktion: MDR/Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 78’53
(Ursendung)

Ein Gedichtbändchen ist der Auslöser für eine leidenschaftliche und letztlich zermürbende Ost-West-Liebesgeschichte.

Ein Bändchen mit Gedichten ist der Auslöser für eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, eine Obsession, eine quälende Verstrickung. Die Frau setzt alles in Bewegung, um den Verfasser der Zeilen zu treffen. Dieser lebt jedoch in der DDR. Als der Mann plötzlich ein Reisevisum bekommt, begegnen sie sich und beginnen eine Liebesbeziehung. Doch ihre gegensätzlichen Erfahrungen und Prägungen zermürben ihr Verhältnis. Der Mann ist anders, als sie ihn sich erfunden hat.

Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Thüringen, gestorben 2001 in Berlin. Bevor er 1980 Schriftsteller wurde, arbeitete er als Schlosser und Heizer. 1985 Übersiedlung in die BRD.

Natascha Wodin, 1945 als Kind verschleppter Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion in Fürth geboren. Dolmetscherin und Übersetzerin aus dem Russischen. Seit 1980 Schriftstellerin.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Dom zu Lübeck
Aufzeichnung vom 29.06.2014

Das Treffen in Telgte
Musikalisch-literarisches Programm

Michael Praetorius
Erhalt uns Herr bei deinem Wort à 17

Johann Crüger
Fröhlich soll mein Herze springen

Arnold von Bruck
So trincken wir alle

Heinrich Schütz
Sammlet zuvor das Unkraut

Claudio Monteverdi
Fumia la Pastorella

Johann Crüger
Wach auf, mein Herz und singe

Giovanni Gabrieli
Cantate Domino à 6

Franz Tunder
An Wasserflüssen Babylon

Heinrich Albert
Wo lebt ein Mensch auf Erden
Was klagt man der gerechten Seelen
Ich bin ja Herr in Deiner Macht

Claudio Monteverdi
Lamento dela Ninfa

Johann Crüger
O Ewigkeit, du Donnerwort

Heinrich Schütz
Jauchzet dem Herren

Stefano Landi
Passacaglia della vita

Heinrich Schütz
Verleih uns Frieden gnädiglich

Helene Grass, Rezitation
RIAS Kammerchor
Capella de la Torre
Leitung: Risto Joost

Was können Dichter und Musiker dazu beitragen, ein Land wieder aufzubauen? Welchen Einfluss muss Kunst auf Politik ausüben? Wie viel Raum braucht die Musik zum Atmen? Drei Fragen und ihre musikalischen Antworten im Lübecker Dom. Günter Grass hat über die Rolle der Literatur und Kunst vor vierzig Jahren seinen Roman "Das Treffen in Telgte" geschrieben. Das imaginäre Meeting von Barockdichtern wie Simon Dach, Andreas Gryphius, Paul Gerhardt und anderen mit den Komponisten Heinrich Schütz und Heinrich Albert wurde immer als Schlüsselroman gelesen. Die Intellektuellenrunde, die sich im verruchten Gasthof der Libuschka in Telgte versammelt und beileibe nicht nur diskutiert und liest, sondern auch allen körperlichen Genüssen nachgeht, galt immer als Abbild oder Wiedergänger der Gruppe 47. Doch im Roman werden eigentlich viele ewig gültige Fragen behandelt: Welchen Einfluss muss die Kunst auf die Politik ausüben? Wie sehr müssen die Dichter dem Volk aufs Maul schauen? Was ist wichtiger - die Musik oder das Wort? Die Expertin für Bläsermusik des Frühbarock, Katharina Bäuml, und die Dramaturgin Anna Hartwich haben aus Grass' Roman ein musikalisches Destillat hergestellt und mit Chorälen, Madrigalen, geistlichen Sätzen und weltlichen Tänzen der Zeit nach 1600 kombiniert. Mit dem "Rias Kammerchor", der "Capella de la Torre" und dem estnischen Dirigenten Risto Joost haben sie hervorragende Interpreten gefunden. Die Schauspielerin Helene Grass rezitierte. Als Überraschungsgast trat auch ihr Vater bei der Aufführung im Lübecker Dom auf. Ein eindrückliches, fantasievolles und sinnliches Abbild einer vergangenen Epoche entsteht, das doch viel mit uns zu tun hat, nicht zuletzt mit der Frage nach der Macht der Musik. Meister Sagittario, wie ihn die anderen Künstler ehrfürchtig nannten, der "welsche" Heinrich Schütz debattiert mit seinen Kollegen leidenschaftlich - in diesem Programm wird es allein mit musikalischen Mitteln lebendig: Wie viel Raum braucht die Musik zum Atmen? Seine ärgsten Widersacher sind dabei Paul Gerhardt und der abwesende Johann Crüger. Sie verlangen nur eins: Die Gemeinde muss es singen und verstehen können. Alle haben Recht, weil die Musik so schön ist.
Dieses Konzert senden wir in einer Reihe mit Wiederholungen von Konzerten der Klangkörper der ROC GmbH.

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Stenogramm einer Künstlerfreundschaft
Robert Schumanns "Erinnerungen an Felix Mendelssohn"
Von Georg Beck

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Oliver Reese, zukünftiger Intendant des Berliner Ensembles, inszeniert die Blechtrommel am Schauspiel Frankfurt

'Wartifacts' zum Afghanistan-Krieg - Eine Ausstellung in Weimar

23:30 Kulturnachrichten

Januar 2015
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur