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Sonntag, 03.12.2023

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • Peter Hacks auf der Fenne bei Groß Machnow -
    Eine Geschichte von Dichtern, Möbeln und Schlössern in der DDR
    Von Matthias Dell
    (Wdh. v. 03.09.2023)

    Der Schriftsteller Peter Hacks (1928-2003) war eine der schillerndsten Gestalten der DDR-Kulturszene. Zum Schillern trug ab 1974 der verwunschene Landsitz bei - die Fenne. Ortsbegehung auf der Suche nach Extravaganz mit Schlagern und etwas Gossip

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Weltklimakonferenz in Dubai -
    Wie viel Kooperation ist noch möglich?

    Darüber diskutieren:
    - Rainer Semet (MdB) FDP, Stellvertretendes Mitglied im Unterausschuss Internationale Klima- und Energiepolitik
    - Pit Terjung, Sprecher von "Fridays for Future"
    - Lutz Weischer, Leiter des Berliner Büros von Germanwatch

    Moderation: Axel Rahmlow

    (Wdh. v. 01.12.2023 - Wortwechsel)

    Wie ist die Welt noch zu retten? Über nichts weniger wird in den nächsten zwei Wochen auf der 28.UN-Weltklimakonferenz in Dubai beraten. Wie können die nationalen Egoismen der großen Industrienationen überwunden werden? Verdrängt die Weltlage den Klimaschutz?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Klassik-Pop-et cetera

    Der Musikproduzent und Sänger Fritz Kalkbrenner
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Fritz Kalkbrenner zählt zu den Größen des deutschen Techno. „Sky and Sand” heißt der Song, mit dem er 2008 schlagartig bekannt wurde - damals im Duo mit seinem Bruder Paul. Danach begann Fritz seine Solokarriere als Produzent und Sänger, mit einer souligen, unverwechselbaren Stimme. Die „bardenhafte Qualität” seiner Stücke sei ihm wichtig, sagt der Musiker. Dass er auf den internationalen Bühnen auch live singt, ist in der Technoszene eine Besonderheit.
    Geboren wurde Fritz Kalkbrenner 1981 als Sohn eines Journalistenpaars in Berlin. Als Teenager brach er die Schule ab, seine Eltern setzten ihn vor die Tür. Er fing an, als Kulturjournalist zu arbeiten, parallel als Musiker, der Erfolg kam nach und nach. Sechs Studioalben hat er veröffentlicht, seit 2018 auf dem eigenen Label Nasua Music. Neben der Musik liebt er Rucksäcke, Wein, den französischen Impressionismus und Armbanduhren aus den Sechzigern.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Urban
    Moderation: Martin Risel

    04:00 Uhr
    Nachrichten
    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Wenn ich mir was wünschen dürfte...
    Von Pfarrerin Almut Bellmann, Berlin
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Was ist Antisemitismus?
    Von Patricia Pantel
    Moderation: Patricia Pantel

    Mit diesem Kakadu-Sonder-Podcast setzen wir ein Zeichen GEGEN Antisemitismus. Was ist Antisemitismus? Was richtet er an? Denn: Antisemitismus geht uns alle an!
    Doch was ist das genau - Antisemitismus? Das wissen tatsächlich die wenigsten ganz genau - leider! Wir haben Kinder gefragt, was sie unter Antisemitismus verstehen. Die meisten haben geantwortet: Antisemitismus ist Hass gegen Juden. Das stimmt. Doch welches Ausmaß dieser Hass auf Menschen annehmen kann, wie und wo er sich zeigt, wie schlimm er für Juden und Jüdinnen sein kann und wie sehr er uns alle als Gesellschaft betrifft, das haben wir versucht, zu beschreiben und zu erklären.
    Wir schauen in die Geschichte, wann und warum Antisemitismus überhaupt anfing und fragen, wem er nützt. Denn Judenhass wird seit dem Beginn des Krieges in Israel und dem Gaza-Streifen wieder laut und lauter - auch in Deutschland. 
    Wie kann es sein, dass 85 Jahre nach dem Holocaust, also dem nationalsozialistischen Völkermord, bei dem 6 Millionen Juden und Jüdinnen verfolgt und getötet wurden, wieder offen gegen Juden und Jüdinnen gehetzt wird?
    Antisemitismus geht uns alle an und wir müssen alle etwas dagegen tun. Denn: Nie wieder ist jetzt!

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Wir nannten ihn Tüte
    Von Frauke Angel
    Regie: Friederike Wigger
    Musik: Andreas Weiser
    Mit: Tilda Jenkins, Enno Luncke, Antonia Zschiedrich, Otto Mai, Stefan Kaminski, Nina Ernst, Nele Rosetz, Eva Meckbach, Arnd Klawitter u.a.
    Ton und Technik: Hermann Leppich und Susanne Beyer
    Besetzung: Sabine Bohnen
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
    Moderation: Patricia Pantel

    Peggy Sues Freund Rouven ist verschwunden. Die Polizei sucht ihn bereits. Und vielleicht kann die ihn eher finden, wenn sie weiß, warum er verschwunden ist.

    Peggy Sue sitzt auf der Polizeiwache wegen Tüte, ihrem besten Freund, der eigentlich Rouven Reh heißt. Gestern früh hat er sich selbst mit verstellter Stimme in der Schule abgemeldet, die Polizei sucht ihn bereits, und sein Vater ist in großer Sorge. Peggy Sue gibt sich die Schuld daran, dass Rouven abgehauen ist. Sie weiß zwar nicht, wo er sich aufhält, aber sie ist sich sicher, wenn die Polizei erfährt, wieso Rouven verschwunden ist, können sie ihn leichter finden.

    „Wir nannten ihn Tüte” wurde 2020 mit dem Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet.

    Frauke Angel, wurde 1974 geboren. Nach einer Schauspielausbildung spielt sie an deutschen Stadt- und Privattheatern, sowie in renommierten Off-Theater Produktionen, schreibt Bücher und Geschichten.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Moderation: Caro Korneli

    Leben als Humorarbeiter
    „Schlechte Laune hilft auch nix“
    Martin „Gotti“ Gottschild war schon viel in seinem Leben, aber selbst wenn es mal sehr hoch und schnell wieder runterging, ist er stets Optimist geblieben. Der Comedian, Musiker und Schauspieler erzählt vom kurzen Leben als Rockstar und vom langen Leben mit Humor.
    (Wdh. v. 18.09.2022)


    Ein Cellist flieht aus Irak - "Akram, es gibt einen Weg nach Deutschland!" (1/2)
    Von Lukas Tomaszewski
    Folge 2 am 10.12.2023

    Dem 19-jährigen Akram wird seine Liebe zum Cellospiel im Irak zum Verhängnis. Von den islamistischen Milizen wird er verdächtigt, mit den verhassten Amerikanern zu kooperieren. Hals über Kopf muss er Bagdad verlassen. Eine Odyssee beginnt.

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Helene Nikita Schreiner

  • Brandmal Häftling
    Bekommen Straftäter eine zweite Chance? 
    Von Nicol Ljubic

    Isabel und Leila wissen, wie es ist, im Gefängnis zu sitzen. Während Isabel zu lebenslänglich verurteilt wurde, hat Leila das Gefängnis hinter sich. Während Isabel mit Blick auf ihr Leben danach noch voller Hoffnung ist, weiß Leila, wie schwer es ist, wieder Fuß zu fassen im Alltag. Obwohl es im Strafvollzug eigentlich genau darum gehen sollte, um die Wiedereingliederung in die Gesellschaft, um die Resozialisierung. Das Gefängnis soll die Insassen auf das Leben in Freiheit vorbereiten, Schritt für Schritt. Soweit die Theorie. Aber wie sieht die Realität aus?

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Dr. Catherine Newmark

    Postkoloniale Philosophie nach dem 7. Oktober: Krise des linken Denkens?
    Gespräch mit Daniel James

    Adventskalender: "KSZ" von Caroline Kryzecki
    Von Thorsten Jantschek

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Julia Ley

    Maria von Nazareth - Jungfrau, Gottesmutter, Revolutionärin? 

    Erdverbunden, kraftvoll, widerständig - Maria spirituell erleben
    Von Silke Fries
     
    Wunderglaube in Polen - Oft Marien-bezogen und manchmal subversiv 
    Von Martin Sander
     
    Schutzpatronin, Heilige, Muttergottes - Was der Name Maria Menschen bedeutet
    Von Maria Riederer

    Deutsch-Muslimische Geschichten - 111 Orte in Berlin, die vom Islam erzählen
    Gespräch mit der Autorin Bettina Gräf  
     

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Diva assoluta
    Die Jahrhundertsängerin Maria Callas
    Gast: Jürgen Kesting, Musikpublizist
    Moderation: Ruth Jarre

    Unverkennbare Stimme, wahrhaftiger Ausdruck: Maria Callas verlieh der Oper neues Gewicht. Dank zahlreicher Aufnahmen ist sie auch Jahrzehnte nach ihrem Tod noch eine feste Größe.

    Wenn es so etwas wie ein Weltkulturerbe der Plattenaufnahmen gäbe, dann käme diese wohl in die engste Wahl: Die „Tosca” von Giacomo Puccini mit Maria Callas in der Titelpartie, 1952 an der Mailänder Scala produziert und mit Giuseppe di Stefano (Cavaradossi), Tito Gobbi (Scarpia) und Victor de Sabata (Musikalische Leitung) auch sonst ideal besetzt. Spätestens, wenn „die Callas” hier die zentrale Arie „Vissi d’arte” anstimmt, ist klar: Das ist sie selbst - sie ist es, die hier für die Kunst lebt, die sich mit Haut und Haar für den Gesang aufopfert.
    Geboren vor 100 Jahren in New York City, starb die griechisch-stämmige Sopranistin im Alter von nur 53 Jahren in Paris. In ihrer nicht allzu langen Karriere, deren Höhepunkte in den 50er-Jahren lagen, hat sie sich Dutzende Partien erarbeitet und damit nicht nur gesangliche und darstellerische Maßstäbe gesetzt, sondern auch die italienische Oper des 19. Jahrhunderts rehabilitiert. Die Belcanto-Oper von Komponisten wie Vincenzo Bellini oder Gaetano Donizetti zeigte sich in den Interpretationen von Maria Callas keineswegs als kostümiertes Virtuosenkonzert, das von der immer gleichen Abfolge von Liebesduetten und Wahnsinnsszenen zusammengehalten wird. Maria Callas bewies, dass die italienische Oper ein Kunstwerk ist, das mit den Mitteln der Musik die Grundfragen des Menschseins auslotet. Im Gespräch mit dem Gesangsexperten und Callas-Biografen Jürgen Kesting wird an den 100. Geburtstag der großen Diva erinnert.

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Wheeler

    Terroropfer in Israel - Wie der Fußball Zeichen der Solidarität setzt
    Von Ronny Blaschke

    Trauer unterm Flutlicht - Was Fußball und Tod verbindet
    Gespräch

    Spazierengehen ist gesund!
    Von Peter Kolakowski

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel. Feature

    Der elektronische Schutzengel ist immer dabei
    Sport mit Defibrillator
    Von Wolf-Sören Treusch
    (Wdh. v. 30.10.2022)

    In Deutschland bekommen jedes Jahr mehr als 20.000 Menschen einen Defibrillator eingesetzt. Darunter auch Sportlerinnen und Sportler. Zum Beispiel Stabhochspringerin Katharina Bauer, die einen angeborenen Herzfehler hat. 2018 machen ihr die Ärzte unmissverständlich klar: Sie ist hochgradig gefährdet, einen plötzlichen Herztod zu erleiden. Sie ist geschockt, denkt, ihr Leben sei jetzt vorbei. Sie will weiter Leistungssport betreiben. Also stimmt sie zu, sich einen Defibrillator implantieren zu lassen. Ähnlich ergeht es Daniel Engelbrecht. Er ist Profifußballer. 2013 kollabiert er während eines Drittligaspiels. Diagnose: Herzmuskelentzündung. Auch er lässt sich einen Defibrillator implantieren: Lebensretter und Schutzengel zugleich. Ein 130 Gramm leichtes Stück Elektronik, das ihn vor akut auftretenden, schnellen und lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen schützt, dem sogenannten Kammerflimmern.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Meerkatzer − Oder der Kran übers Haus
    Von Bettie I. Alfred
    Realisation: die Autorin
    Mit: der Autorin, Mariana Kunica, Jens Harzer, Axel Grube, Leopold von Verschuer, Sigrid Bischof, Cordula Heiland
    Produktion: SWR 2023
    Länge: 87’58

    Bettie I. Alfred schildert in ihrem märchenhaft-surrealen Hörspiel die zufällige Begegnung mit einem Schriftsteller und den Versuch einer Annäherung.

    An einem Sonntagabend am Springbrunnen im Gewitterpark begegnen die Autorin und ihre nach 30 Jahren wiedergefundene Freundin zunächst einem jungen Fuchs und dann einem kleinen, wirren Greis. Dieser stellt sich ihnen als Schriftsteller Mak Meerkatzer vor. Die Autorin genießt die Situation als sei sie frisch verliebt, wenn auch rein platonisch. Sie liest seinen Erstling und ersehnt eine weitere Begegnung mit dem lebhaften Schriftsteller, doch die Bank am Springbrunnen bleibt zunächst leer.

    Bettie I. Alfred, geboren 1972 in Mainz, ist Hörspielautorin, -regisseurin und -sprecherin und lebt in Berlin. Weitere Hörspiele u.a. „Das Leben − Ein Fest“ (MDR 2018), „Aus dem Hohlraum“ (SWR 2022).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 02.12.2023

    Franz Schubert
    Entr’actes und Ballett aus der Schauspielmusik zu "Rosamunde" D 797

    Olga Neuwirth
    "…miramondo multiplo…" für Trompete und Orchester

    Franz Schubert
    Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 ("Große C-Dur-Sinfonie")

    Håkan Hardenberger, Trompete
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Ingo Metzmacher

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Gleichzeit
    Jüdische Existenz in Terror und Krieg
    Blog von Sasha Marianna Salzmann und Ofer Waldman

    Jüdische Existenz in Berlin/Wien und Israel in Zeiten des Krieges.

    Über jüdisches Leben in Israel und Deutschland nach dem terroristischen Angriff der Hamas und während des Kriegs im Nahen Osten schreiben Sasha Marianna Salzmann (Berlin) und Ofer Waldman (Israel). Ihr Blog "Gleichzeit" erscheint auf der Homepage der Klassik Stiftung Weimar. Sie hat die Dramatiker:in, Romanautor:in und Essayist:in sowie den Musiker, Schriftsteller und Journalisten gebeten aufzuschreiben, „… was immer Sie mit uns im Zusammenhang mit der anhaltenden und bedrohlichen Explosion von Hass, Mord und Zerstörung mit zivilen Opfern auf allen Seiten teilen möchten“. Sasha Marianna Salzmann und Ofer Waldman haben ihre Blogbeiträge im Studio in Wien und im Luftschutzkeller in Israel eingelesen.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Blind date with Art. Kunsthalle Bremen zeigt Werke ohne Beschilderung
    Von Anette Schneider

    Kunst mit Außerirdischen. Das Outer Space Projekt von Mona Schulzek
    Gespräch mit der Künstlerin