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Sonntag, 19.03.2023

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Kulturpolitischer Salon
    Die Kultur hat wieder geöffnet - kehrt das Publikum zurück?

    Es diskutieren:
    - Ulrich Khuon, Intendant Deutsches Theater Berlin
    - Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin Deutscher Bühnenverein
    - Dorte Lena Eilers, Theaterkritikerin
    - Bettina Jahnke, Intendantin Hans Otto Theater Potsdam

    Moderation: Hans Dieter Heimendahl

    Aufzeichnung vom 16.03.2023, Deutsches Theater Berlin

    Masken und Impfnachweis sind nicht mehr nötig, die Zuschauerzahl ist nicht mehr begrenzt: Nach Jahren der Corona-Einschränkungen scheint auf den deutschen Bühnen alles wieder wie früher zu laufen. Doch mit Inflation, steigenden Energiekosten und Tarifsteigerungen stehen neue Probleme ins Haus.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Klassik-Pop-et cetera

    Der Theaterintendant Jens Neundorff von Enzberg
    (Wdh. v. Deutschlandfunk)

    Jens Neundorff von Enzberg wurde 1966 in Ilmenau in Thüringen geboren, er studierte Musikwissenschaften, Theatermarketing und Kulturwissenschaften in Berlin und Leipzig. Ab 1992 arbeitete er als Dramaturg zunächst am Theater Meiningen, später an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Acht Jahre lang leitete er als Chefdramaturg die experimentelle Musiktheaterreihe „Bonn Chance!” am Theater Bonn. Während dieser Zeit arbeitete er mit Komponisten wie Hans Werner Henze und Aribert Reimann zusammen. Seit Beginn der Spielzeit 2021/2022 ist Jens Neundorff von Enzberg Intendant am Staatstheater Meiningen und am Landestheater Eisenach. Neben Bach und Rachmaninow stehen elektronische Musik seiner Jugend und Classic Rock von Pink Floyd auf seiner Wunsch-Playlist.

  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart - Urban

    Urban
    Moderation: Carsten Rochow

    04:00 Uhr
    Nachrichten
    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag - Katholische Kirche

    Wie widerspenstig darf Kirchenmusik sein?
    Kurt Grahl: Kirchenmusiker und DDR-Oppositioneller
    Von Guido Erbrich, Biederitz
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Warum hab ich Angst im Dunkeln?
    Von Jakob Bauer
    Moderation: Patricia Pantel

    Die Sonne geht unter, die Nacht beginnt - kein Problem, einfach schnell ins Bett gehüpft und eingeschlafen. Wenn das so einfach wäre! Denn die Nacht kann gruselig sein, in der Dunkelheit kriegen wir schnell Angst. Warum ist das so? Kakadu fragt nach und geht sogar auf eine Nachtwanderung. Wow! Und nicht nur auf eine …

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Clevergirl
    Von Hartmut El Kurdi
    Ab 8 Jahre
    Regie: Claudia Johanna Leist
    Komposition: Rainer Quade
    Mit: Marina Galic, Constantin Hochkeppel, Carlos Lobo, Jean Paul Baeck, William Cohn, Leni Kramer, Theo Burkholder, Miranda Sophie Hattenberger, Olivia Leiße, Moritz Fürmann, Stefan Cordes u.a.
    Produktion: WDR 2021
    Länge: 51'16
    Moderation: Patricia Pantel

    Deutscher Kinderhörspielpreis 2022

    Zwanzig Jahre nach seinem großen Erfolg mit Angstmän - dem Gewinner des Deutschen Kinderhörspielpreises 2002 - folgt mit Clevergirl Hartmut El Kurdis zweiter preisgekrönter Ausflug ins Universum ziemlich menschlich gestrickter Superhelden.

    Superus 4 ist nicht nur der Heimatplanet von Angstmän, dem größten Schisser des Universums, sondern auch seiner Schwester Clevergirl. Leider weiß sie nichts davon, denn sie lebt auf der Erde. Clevergirl ist bei einer ganz normalen deutschen Familie aufgewachsen. Hier heißt sie Aylin, ist zehn Jahre alt, ziemlich taff und kann verflucht gut rechnen. Auf Superus 4 sind miese Diktatoren an die Macht gekommen. Sie haben nicht nur die Schulen, Unis und Bibliotheken geschlossen, sondern sie setzen auch eine Verblödungskanone ein, um die Superrusser Bevölkerung gefügig und - klar - blöd zu halten. Deshalb klaut Angstmän ein Raumschiff und überzeugt seine Schwester, eine intergalaktische Rettungsaktion zu starten.

    Hartmut El Kurdi lebt in Braunschweig und schreibt Theaterstücke, Kurzprosa und Kolumnen. Außerdem arbeitet er als Regisseur und Schauspieler am Staatstheater Braunschweig und an Freien Bühnen.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 11:59 Uhr

    Freiheitsglocke

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • Spaßbremse Tempolimit
    Die Freiheit auf deutschen Autobahnen
    Von Heiner Kiesel

    Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen würde die Umwelt entlasten und zu weniger Unfällen führen. Eine große Mehrheit in der Bevölkerung ist Umfragen zu Folge für eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Dennoch wird sie auch unter der derzeitigen Regierung nicht kommen. Das Rasen auf 70% unseres Fernstraßennetzes ist eine heilige Kuh. Die Lobbyisten aus der Automobilindustrie tun einiges dafür, dass das so bleibt. Aber auch die Liebhaber von Porsche & Co wollen die Freiheit, ihr Auto „auszufahren“, nicht hergeben. Dazu gehören nicht nur deutsche, sondern auch ausländische bekennende Gern-Raser, in deren Heimatland bestenfalls 120km erlaubt sind. Bei einem Ausflug im Porsche erkundet der Autor, was den Reiz am Rasen ausmacht.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    Wie Wissenschaft in Öffentlichkeit übersetzen?
    Gespräch mit Frieder Vogelmann

    Der ausgeglichene Haushalt - Wenn ein Paradigma überholt ist
    Von Pauline Pieper

    Online-Bildkultur: Metaphysik der Memes
    Von Norman Marqardt

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Julia Ley

    Naturreligionen

    Moderner Schamanismus
    Jenseits von Räucherstäbchen und Federkitsch
    Von Magdalena Neubig
     
    Mit Kräutertinktur und Zauberbesen?
    Wie Hexen heute in Deutschland hexen
    Gespräch mit der freifliegenden Hexe und Druidin Sinmara
     
    Poporo und Pagamento
    Wie Indigene in Kolumbien in Einklang mit der Natur leben
    Von Christine Siebert

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "…gerade wegen seiner Deutschheit gut…"
    Max Reger und seine Hiller-Variationen
    Moderation: Volker Tarnow

    Sein Kollege Jean Sibelius schätzte ihn für seine sperrige "Deutschheit", späteren Generationen war Max Reger zu spröde. Ein Geheimtipp ist er auch heute noch.

    Als Max Reger 1916 im Alter von nur 43 Jahren starb, hinterließ er ein ebenso großes wie widersprüchliches Werk: evangelische Kirchenmusik aus der Feder eines Katholiken, avancierte Kammermusik eines Konservativen, monumentale Orchesterwerke eines Komponisten, der sich an der Leichtigkeit und Durchsichtigkeit Mozarts orientiert hatte. Jean Sibelius erkannte die Widersprüche in der Musik seines Kollegen, die ihm aber gerade wegen ihrer sperrigen „Deutschheit” bemerkenswert erschien. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, fristete Regers Musik in den vergangenen Jahrzehnten ein Schattendasein, an dem der 100. Todestag 2016 nur wenig geändert hat. Auch der nun anstehende 150. Geburtstag dürfte keine Wende bringen, wenngleich ein Werk wie die „Variationen und Fuge über ein Thema von Johann Adam Hiller” op. 100 Reger als Großmeister der Musik um 1900 ausweist.

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    Rassismus im US-Eishockey: Mitchell Miller holte die Vergangenheit ein
    Von Martin Hyun

    "Cool Runnings" - Kenias einziges Eishockeyteam
    Von Naveena Kottor

    Inklusion durch Sport: Wahl zur/zum Behindertensportler*in in Niedersachsen
    Von Werner Nording

    Einwurf: Die Geschichte mit dem Rotz
    Von Heinz Schindler

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel. Feature

    Der Glanz von Kohlenstaub
    Als der SV Sodingen um die Deutsche Meisterschaft spielte
    Von Heinz Schindler
    (Wdh. v. 29.05.2022)

    „Der SV Sodingen ist der letzte Kumpelverein, der es fast bis zur Deutschen Meisterschaft gebracht hat. Dieser Mythos ist eingetragen in das Goldene Buch des deutschen Fußballs - und damit unvergänglich, solange der Ball rollt.” Kein Geringerer als Trainerlegende Dettmar Cramer schrieb dem heutigen Sechstligisten SV Sodingen diese Worte ins Stammbuch. Anfang der 1950-er Jahre - im westdeutschen Wirtschaftswunderland - schaffte der Verein aus dem Stadtteil von Herne den Aufstieg bis in die Oberliga, damals die höchste Spielklasse. Mit Spielern, die tagsüber im Bergbau arbeiteten, nach Feierabend trainierten und am Wochenende von ihren Arbeitskollegen im Stadion im Schatten der Zeche Mont-Cenis angefeuert wurden. 1955 standen sie in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Viktoria Berlin, der Hamburger SV mit dem jungen Uwe Seeler sowie die Mannschaft der Weltmeister von Bern, der 1. FC Kaiserslautern, waren die Gegner. Wir treten noch einmal die Zeitreise an. Schauen aus dem Blickwinkel der nächsten Generation auf den „Kometen des Westens“, wie die Zeitungen damals den SV Sodingen nannten. Der mit Hans Cieslarczyk und Günter Sawitzki zwei Teilnehmer der WM 1958 stellte. In Sodingen selbst aber gilt Hännes Adamik als die Personifizierung des Vereins, weil er seinem Heimatort und dem SV Sodingen ein Leben lang treu blieb.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Jane Eyre (3/3)
    Nach dem gleichnamigen Roman von Charlotte Brontë
    Aus dem Englischen von Gottfried Röckelein
    Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus
    Mit: Sascha Icks, Marike Petrich, Christian Redl, Witta Pohl, Dietrich Mattausch, Angelika Thomas, Dorothea Gädecke, Léa Sanft, Franziska Schubert, Gabriele Möller-Lukasz, Daniel Gleim
    Komposition: Annie Whitehead, Ramesh Shotham
    Ton und Technik: Margitta Düver und Klaus Schumann
    Produktion: SR/Deutschlandradio Kultur/NDR/RB 2005
    Länge: 78'57

    Jane Eyre stammt aus armen Verhältnissen, schafft es aber, sich hochzuarbeiten, zur Lehrerin und Gouvernante. Dabei erlebt und meistert sie die komplexen und konfliktträchtigen Verhältnisse zwischen den sozialen Klassen und den Geschlechtern.

    Der Roman „Jane Eyre“ war eine der literarischen Sensationen seines Erscheinungsjahres 1847 und zählt heute zu den Klassikern der viktorianischen Literatur. Die Protagonistin bekommt nach ihrer Kindheit im Waisenhaus eine Stelle als Gouvernante. Sie verliebt sich in den Hausherrn, die Liebe hat zunächst aber keine Zukunft, weil dieser noch verheiratet ist. Jane hält an ihren moralischen Grundsätzen fest und weigert sich, seine Geliebte zu werden. Jahre später gelingt es ihr doch noch, die ersehnte Liebesbeziehung auf Augenhöhe zu führen.

    Charlotte Brontë (1816−1855) war eine englische Schriftstellerin. Sie arbeitete außerdem als Lehrerin und Gouvernante. Ihren Roman „Jane Eyre“, mit dem ihr der literarische Durchbruch gelang, veröffentlichte sie 1847 unter dem männlichen Pseudonym Currer Bell. Im selben Jahr erschienen die berühmten Romane ihrer jüngeren Schwestern Emily („Sturmhöhe“) und Anne („Agnes Grey“). Weitere Romane: „Shirley“ (1849) und „Villette“ (1853).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Royal Festival Hall, London
    Aufzeichnung vom 15.02.2023

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    "Die Hebriden" op. 26 - Ouvertüre h-Moll

    Edward Elgar
    "Sea Pictures" op. 37

    Antonín Dvořák
    Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76

    Alice Coote, Mezzosopran
    Philharmonia Orchestra
    Leitung: Sir John Eliot Gardiner

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    "König Ohneland"
    Peter Hacks, der letzte Dandy der deutschen Literatur
    Von Dagmar Just
    (Wdh. v. 23.03.2008)

    Peter Hacks war Gentleman und Genie, Snob und Stalinist, Träumer und Polemiker, Moralist und unwiderstehlicher Frauenkenner.

    Peter Hacks (21.3.1928-28.8.2003) war der größte Theaterdichter und Lyriker der Deutschen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - nach eigener Aussage. Tatsächlich veröffentlichte er in den 50 Jahren seines Künstlerlebens fast jedes Jahr ein neues Bühnenstück. Darunter: Welterfolge, Legenden, verbotene Gegenwartsdramen und Bühnenschmankerl, die jahrzehntelang ihren festen Platz im Repertoire der Theater von Ost und West hatten. Seine Lyrik stand in Schulbüchern. Die Liebesgedichte gehören zu den schönsten der deutschen Sprache. Und sein Testament enthielt Brandraketen. Die öffentlichen Bibliotheken der DDR ehrten das Werk, indem sie es, wie einst das Nietzsches, in ein separates Kabinett verbannten: Zutritt nur für Mitarbeiter. Dieser Dichter, der den Mut hatte, eine Karriere im Westen aufzugeben für einen Traum von einer anderen Welt und an diesem Traum noch festhielt, als alle anderen das sinkende Schiff schon verlassen hatten, war ein Gentleman und ein Genie, ein Snob und Stalinist, ein Träumer und gefürchteter Polemiker, ein poetischer Moralist und unwiderstehlicher Frauenkenner. Höchste Zeit, diesem König ohne Volk und ohne Land ein Denkmal zu setzen - aus Thesen und Tönen.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    "Wir können auch anders". Star-Doku über konstruktiven Umgang mit der Klimakrise
    Gespräch mit Matthias Dell

    Vielversprechend: Sir Simon Rattle dirigiert "Idomeneo" an Berliner Staatsoper
    Gespräch mit Susann Krieger

    "Göttinnen oder Fußabstreifer" - Ein Buch über die Frauen und Picasso
    Gespräch mit Rose-Maria Gropp

    Umstrittene Philip Roth Biografie erscheint in Deutschland
    Von Antje Passenheim