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Sonntag, 14.09.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    „Glücklich, wenn Du glücklich bist"
    Briefwechsel von Anna Ditzen und Hans Fallada
    Ausgewählt von Sigried Wesener
    (Wdh. v. 06.01.2008)

    Eine leidenschaftliche Liebe in Korrespondenzen, die lebensprall und voller Sprachwitz das Auf und Ab der Beziehung zeigen.

    Als sich der Lokalredakteur und Annoncenwerber Hans Ditzen und die Angestellte einer Großhandlung für Hüte Anna Issel 1928 im Hamburg erstmals begegnen, beginnt eine leidenschaftliche Beziehung, die sich gegen alle Warnungen zu behaupten sucht. Fast täglich werden Briefe auf die Reichspost gegeben. Sie beschören Gemeinsamkeit und Sehnsüchte, erzählen unter wechselnden Kosenamen als Utemann, David, Junge, Suserich mit Sprachwitz ihren Alltag. Heirat, Familiengründung, die Stelle bei Rowohlt in Berlin, erste literarische Erfolge und der Durchbruch mit „Kleiner Mann, was nun" werden durch den Teufel Alkohol und Falladas aufbrausende Attacken zum Alptraum. Trennungen auf Zeit durch Annas Kuraufenthalt in Weimar, Reisen zur Familie nach Hamburg oder Leipzig, häufige Klinikaufenthalte Falladas, die Zeit in der Strafvollzugsanstalt sind Zeiten eines intensiven Briefwechsels, der auch nach der Scheidung und der neuen Ehe Falladas anhält. Die Korrespondenzen sind Zeugnisse einer Ehe in ihren zermürbenden Phasen mitten im Krieg, aber auch in hoffnungsvollen Momenten.Hier findet sich jener Ton, mit dem der 'Chronist der Weimarer Republik' berühmt geworden ist.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Mathias Mauersberger

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Sufi-Bewegung

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Gott ist Entwicklungshelfer
    Religion als Entwicklungshorizont
    Von Ludger Verst
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Meine Mama kann nicht lesen
    Von Jenny Reinhardt
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
    Moderation: Ulrike Jährling

    Erst als Mathilde in die Schule kommt und lesen lernt, bemerkt sie, dass ihre Mama weder lesen noch schreiben kann. Sie beschließt, dass muss sich ändern.

    Mathilde verstand zunächst nicht, warum ihre Mutter sich so freute, dass sie in der ersten Klasse beim Lesenlernen so schnell solche Fortschritte machte. Bis sie begreift, dass ihre Mutter selbst nicht lesen und schreiben kann. Doch dass Mathilde ihrer Mutter nun alles vorlesen soll, ist ihrer Meinung nach nicht der richtige Ausweg. Mama muss selbst lesen und schreiben können. Doch das geht nicht so leicht, wie Mathilde sich das vorstellt. Mama fällt das Lernen viel schwerer als ihr. Und dann ist da ja auch noch Ludwig, der neue Freund ihrer Mutter, der von diesen Problemen nichts weiß.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Sonnenglut und Wüstenpferd
    Von Mario Göpfert
    Nach dem Kinderbuch von Xavier-Laurent Petit
    Aus dem Französischen von Anja Malich
    Ab 8 Jahren
    Regie: Christine Nagel
    Komposition: Peter Ehwald
    Mit: Tina Engel, Antonia Brunner, Fea Faika, Jörg Gudzuhn, Bernhard Schütz, Meriam Abbas, Tonio Arango
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 50'54
    (Ursendung)
    Moderation: Ulrike Jährling

    Galshan und ihre Freundin Toja geraten in einen Sandsturm, der Tiere und Menschen heftig durcheinander wirbelt.

    Galshan verbringt ihre Ferien in der mongolischen Steppe, bei ihrem Großvater Baytar. Es ist ein unerträglich heißer und trockener Sommer. Baytars Ziehsohn Uugan will auf der Suche nach Wasser und besseren Weiden mit seiner Herde in Richtung Norden ziehen und Baytars Tiere mitnehmen. Nach einigem Zögern, willigt der Alte ein. Galshan und ihre Freundin Toja, die aus der Stadt zu Besuch gekommen ist, begleiten Uugan und die Herde. Unterwegs geraten sie in einen heftigen Sandsturm, der Tiere und Menschen wild durcheinanderwirbelt. Als der Sturm sich gelegt hat, sind die Mädchen ganz allein in der endlosen Steppe. Nur Kudja, Galshans Adler, kann sie nun noch retten.

    Mario Göpfert, geboren 1957, lebt als freier Autor in Dresden, schreibt Hörspieltexte und Erzählungen für Kinder.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:30 Uhr
    Sonntagsrätsel

    Moderation: Uwe Wohlmacher
    sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Mit Renate Schönfelder und der Autorin, Publizistin und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D., Dr. Antje Vollmer, durch Lübbecke

    Antje Vollmer wurde 1943 im westfälischen Lübbecke, einer ländlichen Kleinstadt mit 25000 Einwohnern, geboren. Obwohl ihr Vater ein Textilgeschäft betrieb, schloss sich die junge Antje der Landjugend an. Später engagierte sie sich bei der Arbeitsgemeinschaft Bauernblatt, einem Zusammenschluss von Junglandwirten, die sich gegen industrielle Strukturen in der Landwirtschaft wandten. Zu diesem Zeitpunkt begann auch ihre Karriere als Agrarpolitikerin. Für die Grünen saß sie, zunächst ohne Parteimitglied zu sein, im Bundestag, war drei Jahre lang Fraktionsvorsitzende. Zeitweise wurde sie dem fundamentalistischen Flügel der Partei zugerechnet, später machte sie sich jedoch als Mittlerin zwischen Fundis und Realos einen Namen. So gewann sie Anerkennung über die Parteigrenzen hinweg und wurde schließlich zur Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages gewählt. Bis zu ihrem Abitur hatte Antje Vollmer in Lübbecke gelebt, danach zog es sie zum Theologiestudium nach Berlin, Heidelberg, Tübingen und Paris. Doch mit ihrer Geburtsstadt verbindet sie noch viele Kindheits- und Jugenderinnerungen.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • Und Blacky tanzt
    Die Geschichte des Schneekönigs Ronald Miehling
    Von Tina Hüttl

    Ronald Miehling, genannt "Blacky", Sohn eines Polizisten, war in den 90-Jahren der Schneekönig, einer der größten Kokainhändler Hamburgs und der deutsche Pablo Escobar. Er hat nie etwas im kleinen Stil gemacht, bei ihm war immer alles groß. 28 Jahre saß er zusammengerechnet im Gefängnis, derzeit ist er im freien Vollzug in Hamburg-Glasmoor und bereitet sich auf sein letztes Kapitel in Freiheit vor. Rentner zu sein, ist für den 64-Jährigen keine Option. Miehling bezeichnet sich als „Wallraff im Knast", der seine letzten Jahre nur noch absitzt, um an einem Buch weiterzuschreiben, eine Abrechnung mit dem System Knast und der Idee der Resozialisierung. Wenn er rauskommt, will er vom Vertrieb seiner Modelinie „Real Gangster Wear" leben, Vorträge zur Drogenaufklärung halten und vielleicht sogar eine Partei zur Legalisierung von Drogen gründen. Im September aber wird er erstmal in der Münchner Muffathalle auf der Bühne stehen. Er wird tanzen, aus seinem Leben erzählen und so an der Marke „Schneekönig" weiterbasteln. Denn sie ist nach dem Knast seine Chance zum Geldverdienen. Blacky glaubt an sich. Er träumt tatsächlich, dass einer wie er noch das Bundesverdienstkreuz erhalten kann. Die Geschichte von einem, der immer nur wollte, dass alle ihn so großartig finden, wie er sich selbst.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Thorsten Jantschek

    u.a.
    Kleine Leute, große Fragen: Kann ein Gefangener frei sein?
    Von Regina Voss

    Ethik des Wettbewerbs
    Gespräch mit Christoph Lütge, Wirtschaftsphilosoph an der Technischen Universität München

    Kleines Wörterbuch des Krieges: Intervention
    Von Hans-Joachim Lenger

    Kulturen des Vertrauens - Veranstaltungsreihe beim Internationalen Literaturfestival Berlin (ILB)
    Von Änne Seidel

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Der "Negertheologe" predigt in Ost-Berlin
    Wie es Martin Luther King vor 50 Jahren gelang, mit Tausenden in der Marienkirche am Alexanderplatz für Freiheit zu beten - obwohl weder die DDR noch die West-Alliierten dies wollten
    Von Andreas Malessa

    Die Mörder sind nicht mehr in Haft
    Der Mord an drei Christen im türkischen Malatya ist auch sieben Jahre nach der Bluttat immer noch nicht gesühnt. Was sind die Hintergründe?
    Von Marie Wildermann

    "Die Uneindeutigkeiten stärker machen"
    Ein Gespräch mit dem Münsteraner Theologie-Professor Ulrich Engel zum Thema Assimilation und Religion - und zum Reiz der Fundamentalismen
    Von Philipp Gessler

    Der Aufstand der Anständigen bleibt aus
    Ein Kommentar zum Antisemitismus in Deutschland anlässlich der großen Demonstration gegen Judenhass am Brandenburger Tor
    Von Kirsten Serup-Bilfeldt

    Moderation: Philipp Gessler

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Auf dem Scheitelpunkt der Avantgarde
    Das Streichquartett Nr. 3 von Béla Bartók
    Gast: Frank Schneider
    Moderation: Michael Dasche

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Marianne Allweiss

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

  • 17:57 Uhr

    Studio 9

    Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen
    Moderation: Thomas Wiecha

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    LUKS
    Von Johanna Olausson
    Regie: Susanne Krings
    Komposition: Ralf Haarmann
    Mit: Mira Partecke, Luzie Kurth, Birte Schrein, Daniel Berger
    Ton: Günther Kasper
    Produktion: WDR 2007
    Länge: 43‘03

    Die Eltern der kleinen Etel führen einen familiären Kleinkrieg. Etel dient Ihnen als Spielball. Luks, zu Etels Betreuung engagiert, bespitzelt bald im doppelten Auftrag die Kontrahenten.

    Anschließend: Texte von Johanna Olausson

    "Hallo, ich heiße Etel. Ich bin ein süßes Mädchen von vier Jahren, das einen Babysitter braucht." Über diese harmlos klingende Anzeige lernt die zwölfjährige Luks die kleine Etel kennen. Und deren Eltern Petra und Peter, die sich seit einem halben Jahr einen familiären Kleinkrieg liefern, dessen Front buchstäblich quer durch die Wohnung verläuft. Die wirksamste Waffe und das empfindlichste Ziel dieses Krieges ist die gemeinsame Tochter. An Etel werden Exempel statuiert, mit denen die gegnerische Seite gestraft oder umgekehrt ihre Unmenschlichkeit bewiesen werden kann. Luks bespitzelt bald im doppelten Auftrag die Kontrahenten. So wird sie Teil eines Krieges, der die Grenzen zwischen Innen und Außen, zwischen Realität und Albträumen überspringt - eine beklemmende, surreale Parabel über sehr reale seelische Grausamkeiten.

    Johanna Olausson, geboren in Västra Frölunda, Schweden, lebt in Berlin als Autorin, Performerin und Musikerin.

  • 19:30 Uhr

    Studio 9

    Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen
    Moderation: Thomas Wiecha

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Musikfest Berlin
    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 06.09.2014

    Johannes Brahms
    Variationen über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a

    Wolfgang Rihm
    „Lichtes Spiel. Ein Sommerstück für Violine und kleines Orchester“

    Richard Strauss
    „Tod und Verklärung“. Tondichtung für großes Orchester op. 24

    „Till Eulenspiegels lustige Streiche. Nach alter Schelmenweise in Rondeauform für großes Orchester“ op. 28

    Leonidas Kavakos, Violine
    Koninklijk Concertgebouworkest
    Leitung: Mariss Jansons

  • „Rameau hören“
    Die ästhetischen Spekulationen des Strukturalisten Claude Lévi-Strauss
    Von Richard Schroetter

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen
    und weitere Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    u.a.
    Debatten zur aktuellen Situation: Die größte Buchmesse der Ukraine in Lemberg
    Von Martin Sander

    "Sind wir ein Volk?"- Diskussionsrunde in Neuhardenberg mit T. Dorn u.a.
    Gespräch mt Thea Dorn, Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin

    Treffen der Stars: das Musikfest Berlin - zu erleben auch im Deutschlandradio
    Gespräch mit Olaf Wilhelmer

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel