Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Sonntag, 12.07.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • Re-Aktion
    Das Publikum als Werkzeug der Neuen Musik
    Von Leonie Reineke

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Sexueller Kindesmissbrauch
    Schärfer strafen, genauer hinsehen?

    Es diskutieren:
    Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
    Ursula Enders, Vorstand Zartbitter e.V., Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen
    Michael Maatz, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in Nordrhein-Westfalen
    Moderation: Marie Sagenschneider
    (Wdh. v. 10.07.2020)

    30 000 Spuren verfolgen - der Missbrauchskomplex von Bergisch-Gladbach sprengt die Grenzen des Vorstellbaren. Sexueller Kindesmissbrauch ist ein Massenverbrechen. Die Bundesregierung will die Strafen verschärfen. Reicht das? Und wer hilft den Opfern?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Wolfgang Meyering

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Carsten Rochow

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Drauflosfahren. Mit dem Campingbus durch Europa
    Von Pfarrerin Sandra Zeidler, Nürnberg
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Feature
    Iss! Deinen! Brokkoli!
    Was sind Vitamine und wie sehen sie aus?
    Von Nadine Querfurth
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
    Moderation: Ulrike Jährling

    Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte der britische Forscher Frederick Gowland Hopkins neue Stoffe im menschlichen Körper. Er nannte sie die „Vitamine“. 13 verschiedene haben wir Menschen in unserem Körper. Jedenfalls, wenn wir genug Obst, Gemüse, Nüsse, Eier und Milchprodukte essen. Warum sind sie so wichtig? Und wie sehen sie aus?

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Hundediebe
    Von Gabriele Herzog
    Ab 8 Jahre
    Regie: Klaus-Michael Klingsporn
    Komposition: Lexa A. Thomas
    Mit: Lili Zahavi, Uri Zahavi, Claudia Mischke, Axel Wandtke, Nana Spier, Christian Gaul, Tom Quaas
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2004
    Länge: 41'30
    Moderation: Ulrike Jährling

    Anne und Philipp finden im Garten einen Hund und wollen ihn unbedingt behalten.

    Anne und Philipp sind Geschwister. Sie ist zehn, er ist elf Jahre alt und die beiden streiten sich von früh bis spät. Eines Tages finden sie in ihrem Garten einen Hund. Er sieht lieb aus und ist so zutraulich, dass er gar nicht wieder weglaufen will. Die beiden verlieben sich in den Hund und tun alles dafür, dass er bei ihnen bleiben darf. Doch als die Mutter am Hundehalsband die Adresse der Besitzerin findet, besteht sie darauf, dass der Hund zurückgebracht wird. Anne und Philipp sind entsetzt, wie böse die Besitzerin den Hund behandelt. Und sie beschließen: Dort darf der Hund nicht bleiben, irgendetwas muss ihnen einfallen, so einig waren sich die beiden noch nie.

    Gabriele Herzog studierte Theaterwissenschaften in Leipzig, lebt als freie Autorin in Berlin, schreibt Prosa, Texte für Film, Fernsehen und Hörfunk.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Ulrike Jährling
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Moderation: Sonja Koppitz

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • Kiez in der Corona-Krise
    Sankt Pauli wacht auf
    Von Axel Schröder

    Sankt Pauli, die Reeperbahn, das Nachtleben - Hamburg lebt vom Mythos seines bekanntesten Stadtteils, aber der leidet ganz besonders unter der Corona-Krise. Nicht nur Prostituierte sind nach wie vor arbeitslos, auch Stadtführer, Barbesitzerinnen, Flaschensammler, Imbissbudenbetreiber. Aber langsam, langsam wacht Sankt Pauli wieder auf. Es ist schwer mit all den Regeln, aber es hilft die gute, alte Solidarität im Kiez.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: René Aguigah

    u.a.:
    Derrida zum 90. Geburtstag mit Hélène Cixous

    Hans Blumenberg zum 100. Geburtstag: Unsere Welt in Bildern verstehen

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Kirsten Dietrich

    Verrat am Islam
    Mouhanads Khorchides brisante Thesen zum manipulierten  Islam
    Gespräch mit dem islamischen Theologen Mouhanad Khorchide

    Pfarrer, Missionare, Staatsfeinde?
    Schwere Lage für Protestanten in der Türkei
    Von Susanne Güsten

    Warum nicht Erzbischöfin werden?
    Die katholische Feministin Anne Soupa
    Von Philip Artelt

    Unter dem Mantel der katholischen Familie
    Kolping-Arbeit in der DDR
    Von Gunnar Lammert-Türk 

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schwedische Stimmungen
    Wilhelm Stenhammar und seine 2. Sinfonie
    Gast: Tomi Mäkelä, Musikwissenschaftler
    Moderation: Olaf Wilhelmer

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Wheeler

    u.a.:
    Sport u. Corona - Große Unterschiede bei Finanzhilfen zw. Spitzen- u. Breitensport

    "Corona wirft uns zurück."
    Jörg Bergner, Vorsitzender, TV Erlangen Vorsitzender 1848 im Gespräch

    #BlackLivesMatter - Nach George Floyds Tod wird der US-Sport politischer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Emanzipation durch Fußball
    Eine deutsche Trainerin auf Mission in Gambia
    Von Martina Keller

    Monika Staab ist eine der erfolgreichsten Fußball-Trainerinnen der Welt und eine der Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs. Nach ihrer aktiven Zeit, in
    der sie u.a. für PSG Paris, Queens Park Rangers und den FC Southhampton spielte, holte sie als Trainerin mit dem 1. FFC Frankfurt vier Meistertitel,
    fünf Pokalsiege und den Europapokal. Seit 2007 ist sie in Fußballentwicklungsländern unterwegs - bisher in 23 Staaten, darunter Bhutan, Iran, Papua Neuguinea, Afghanistan. Derzeit arbeitet die 60jährige in Gambia, einem kleinen Land in Westafrika, in dem junge Fußballerinnen und Fußballer große Träume haben.
    Mädchen dürfen in Gambia nicht wie die Jungs auf der Straße kicken. Oft besuchen sie nur drei Jahre lang die Schule. Der Grund: Sie müssen sich früh um jüngere Geschwister kümmern und im Haushalt helfen. Monika Staab sieht Fußball auch als Mittel, um Frauen zu mehr Selbstbewusstsein zu verhelfen.
    Sie bildet im ganzen Land Trainerinnen und Lehrer aus, versucht in abgelegenen Regionen Spielbetrieb zu organisieren und berät die Coaches der Auswahlteams.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Das Jahr Lazertis
    Von Günter Eich
    Regie: Fritz Schröder-Jahn
    Mit: Hans Paetsch, Wilfried Seyferth, Joseph Offenbach, Josef Dahmen, Günther Dockerill, Wolfgang Wahl, Bernt Werner, Anneliese Römer, Trudik Daniel
    Komposition: Siegfried Franz
    Ton: Wilhelm Hagelberg, Ingrid Sauberzweig
    Produktion: NDR 1954
    Länge: 88'27

    Gibt es ein Wort, das alle Geheimnisse klärt? In Günter Eichs Hörspielklassiker begibt sich Paul auf eine mühsame Reise ans andere Ende der Welt, um eben dieses Wort zu suchen.

    In einer Silvesternacht hört Paul ein Wort, ausgesprochen von jemandem, der in ein Gespräch vertieft an dem offenen Fenster seines Zimmers vorbeigeht. Für die Dauer, in der das Wort ausgesprochen wird, erscheint ihm die Welt „verwandelt und begriffen, aber im gleichen Hauch war es auch wieder vergessen“. Und so begibt er sich auf die Suche nach diesem Wort, das alle Geheimnisse zu klären vermag. Er sucht in seiner Erinnerung nach dem Wort, kann sich aber nur an ein ähnliches, bedeutungsloses Wort erinnern: Lazertis. Das Jahr Lazertis ist das Jahr der Entscheidung für Paul und es ist das Jahr einer Reise, durch die er zu sich selbst gelangt. Am Ende findet er sich in einem Leprahospital, bereit zu einem anonymen Leben des Mitleidens. Wie so oft in Günter Eichs Texten behandelt das Hörspiel das mystische Verhältnis der Sprache zur Wirklichkeit.

    Günter Eich (1907 in Lebus/Oder geboren, gestorben 1972 in Salzburg) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der „Trümmerliteratur“. Das Mitglied der Autorenvereinigung „Gruppe 47“ war einer der wichtigsten Hörspielautoren. Eichs Wirken im NS führte in den 1990er Jahren zu einer Debatte. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Nachkriegsgedichte „Inventur“ und „Latrine“ (1948), die Prosasammlung „Maulwürfe“ (1968) sowie die Hörspiele „Träume“ (1951), „Der Tiger Jussuf“ (BR 1961), „Unter Wasser“ (SWF 1978), „Die Stunde des Huflattichs“ (NDR 1980). Eich war Preisträger des Hörspielpreises der Kriegsblinden (1952) und des Georg-Büchner-Preises (1959).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Jesus-Christus-Kirche Berlin

    Engelbert Humperdinck

    Lieder auf Texte von Julius Sturm, Theodor Stromberg, Adelheid Wette, Otto Julius Bierbaum

    Streichquartett C-Dur

    Zyklus "Junge Lieder"

    Gedichte von Moritz Leiffmann

    Klavierquintett

    Christina Landshamer, Sopran
    Schumann Quartett:
    Erik Schumann, Violine
    Ken Schumann, Violine
    Liisa Randalu, Viola
    Mark Schumann, Violoncello
    Hinrich Alpers, Klavier

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    „Das Gedicht ist, was es tut“
    Berliner Rede zur Poesie 2018
    Von Elke Erb

    Die Büchner-Preisträgerin 2020 ist so unprätentiös wie avanciert: Elke Erb sieht Tagebuchnotizen durch und erzählt, wie man so dichtet, wie "man denkt bei sich".

    Elke Erb, die so humorvolle wie scharfsinnige ‚Königin des poetischen Eigensinns‘ (Die Zeit), erhält den Büchner-Preis 2020. Aus diesem Anlass wiederholt Deutschlandfunk Kultur ihre Berliner Rede zur Poesie, gehalten auf dem 19. poesiefestival berlin 2018. Unter dem Titel ‚Das Gedicht ist, was es tut‘ gibt die in Berlin lebende Lyrikerin Einblicke in ihre tägliche Schreibpraxis. Sie mustert die Tagebücher der letzten Jahre und berichtet von den Versuchen, so zu dichten, wie „man denkt bei sich“ - und davon, wie sich ihre augenblicksnahe Sprache entzündet an dem, was sich in sinnreichen Netzen wie den Aufzeichnungen aller Art verfangen hat. Eine Aufzeichnung vom 27. Mai 2018. Die Rede ist im Göttinger Wallstein Verlag erschienen, das poesiefestival berlin wird veranstaltet vom Haus für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste, beide Berlin.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Protest christlicher Kirchen
    Beendet Hagia Sophia interreligiösen Dialog?
    Gespräch mit Peter Antes

    Vom Hügel auf die Strasse
    Valentin Schwarz inszeniert in Stuttgart
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

    Gerettet?
    Johann König und Arno Brandlhuber wollen Mäusebunker kaufen
    Gespräch mit Johann König, Galerist

    Reise-Kladden von Hans Posse liefern neue Erkenntnisse über NS-Kunstraub
    Gespräch mit Frederike Uhl, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

    Streitfall Antisemitismus
    Buchvorstellung von Wolfgang Benz und Micha Brumlik
    Von Christiane Habermalz

    Vor dem 100. Geburtstag von Hans Blumenberg, Philosoph

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek