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Montag, 18.04.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Talking Games
    Streifzüge durch virtuelles Terrain
    Von: Raphael Smarzoch
    Regie: Leonhard Koppelmann, Stefan Wiefel
    Mit: Schauspielstudenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
    Komposition: Elena Chekanova, Robert Gusiolek
    Ton: Kai Schliekelmann
    Produktion: NDR/WDR/Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover 2015
    Länge: 50’21

    Täglich geht Angel mehrere Stunden online und streamt Computerspiele. Ihre Community schaut zu, kommentiert und chattet mit ihr.

    Jeden Tag geht Angel mehrere Stunden online und streamt Computerspiele. Ihre Community schaut zu und chattet mit ihr, denn die junge Gamerin versteht ihren Kanal auch als Diskussionsforum. Und die elektronischen Spiele sind mehr als nur Zeitvertreib: Sie kommentieren gesellschaftliche Entwicklungen und formulieren moralische Probleme, üben aber auch Regelstrukturen und Denkmuster ein, die zunehmend unseren Alltag durchdringen.

    Raphael Smarzoch, 1981 geboren, Autor und Journalist. Seit 2006 schreibt er für verschiedene Musikmagazine und für den Rundfunk. Zuletzt: 'Game Inc.' (WDR 2013).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Philipp Quiring

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Hans-Peter Weigel
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Braucht Deutschland ein Internetministerium?
    Susanne Führer im Gespräch mit Prof. Gesche Joost, Professorin für Designforschung an der UdK Berlin

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Zweisprachige Kinderbücher - Verkauf in Ost und West
    Gespräch mit Stephan Trudewind, Verleger Edition Orient

    "Der Sommer mit Pasha" von Yelena Akhtiorskaya
    Rezensiert von Olga Hochweis

    Straßenkritik: "Die Karrieren der Vicky Baum" von Nicole Nottelmann

    Hörbuch: "Krasshüpfer" von Simon van der Gees
    Vorgestellt von Gesa Ufer

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    Weiße Franzosen machen "schwarze" Musik
    Von Martina Zimmermann

    11:35 Uhr
    Tonart

    Der Saxofonist Timo Vollbrecht behauptet sich in New York
    Von Jan Tengeler

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Marianne Allweiss und André Hatting

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Chrissy liebt Abdoul
    Von Nathalie Nad-Abonji
    Moderation: Katja Bigalke

    Es ist ein warmer Sommermorgen, als Abdoul nach Chrissies Telefonnummer fragt. Sie haben die Nacht durchgetanzt, lange gequatscht und gleich wird jeder wieder seiner Wege gehen: Abdoul ins Flüchtlingsheim, Chrissy in das großzügige Einfamilienhaus in der Schweriner Gartenstadt. Ihre Telefonnummer hat sie ihm nicht gegeben - noch nicht. Monate später begegnen sie sich durch einen Zufall wieder. Sie treffen sich noch einmal und noch einmal … Bald nennt Chrissy den Schwarzafrikaner Abdoul 'Steppi' von Stepkes, was so viel wie pfiffiger kleiner Junge bedeutet. Und Steppi ist pfiffig. Er hat es geschafft, von Mauretanien nach Deutschland zu flüchten. 2013 kam er nach Mecklenburg-Vorpommern. Seither versucht er, Deutsch zu lernen und Deutschland kennenzulernen. Chrissy ist Deutsche. Deutscher geht es kaum: Behütete Beamtentochter, Abiturientin, pünktlich, fleißig, zuverlässig. Lange hat sich Chrissy gar nicht getraut, ihren Eltern von ihrer Liebesbeziehung zu erzählen. Aber seit einem Jahr sitzt Steppi nun mit am großen Familientisch.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    Frage des Tages: Ist Axl Rose als neuer AC/DC-Frontman eine gute Idee?
    Gespräch mit Sebastian Kessler, Fachblatt Metal Hammer

    "Netzland, Wattland, Integralland" - wild spekuliert über Deutschlands Zukunft
    Von Matthias Böttger

    Joe Sacco Underground - die unbekannten Seiten des Vaters der Graphic Novel
    Von Naomi Gregoris

    Top Five - Die Mainstream-Charts
    Von Anna Wollner

    Das Lesen der Anderen:
    Epilog - Zeitschrift für Gegenwartskultur
    Von Mads Pankow

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Paulus Müller

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Carsten Rochow

    Weiße Franzosen machen "schwarze" Musik
    Von Martina Zimmermann

    Swinging London: Wie eine graue Stadt erblühte
    Von Robert Rotifer

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Es reicht, um nicht zu verhungern - Syrische Flüchtlinge im Libanon
    Von Jürgen Stryjak

    Irgendwie Kunst machen - Die Indie-Musik-Szene im Libanon
    Von Hendrik Schröder und Christoph Schrag

    Moderation: Andre Zantow

    Irgendwie Kunst machen - Die Indie-Musik-Szene im Libanon
    Es gibt keine Infrastruktur, die Künstler unterstützt, keine Stipendien, Darlehen oder Hilfe der Regierung. Die Rockmusiker aus der libanesischen Indie-Szene haben es schwer von ihrer Leidenschaft zu leben. Das Land ist klein, der Markt des Nachbarn Syrien fällt durch den Krieg aus, mit Israel gibt es regelmäßig Krieg, es bleibt die Hoffnung auf Bekanntheit in Europa oder den USA. Wenige schaffen es.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Johannes Nichelmann

    Zahlen, bitte: Minderheiten in Deutschland
    Von Andre Zantow

    Alte Werte in der Bundespolitik? Vom Einfluss der AfD
    Von Stefan Maas

    Minderheitenpolitik vs. Direkte Demokratie?
    Von Jakob Schmidt

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Dann eben ohne Mann
    Wie sich das Kinderkriegen verändert hat
    Von Catalina Schröder

    Nie gab es so viele Möglichkeiten, ein Kind zu bekommen, wie heute: Wir können Eizellen einfrieren, solange wir jung sind, um Kinder zu bekommen, sobald die Karriere gesichert oder der richtige Partner gefunden ist. Wir können im Ausland eine Leihmutter engagieren, wenn wir selbst nicht in der Lage sind, ein Kind auszutragen. Die ersten Frauen haben inzwischen sogar nach einer Gebärmuttertransplantation ein Kind zur Welt gebracht. Elternschaft lässt sich heute von Partnerschaft trennen. Und Fortpflanzung von Sex. So wie bei Anni. Sie ist Single und gehört zu einer wachsenden Gruppe von Frauen, die ganz ohne Partner ein Kind bekommen haben.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Sendesaal Bremen
    Aufzeichnung vom 17.03.2016

    Carolin No

    Moderation: Holger Beythien

    Ein Singer/Songwriter-Duo und seine zauberhafte Popsongwelt

    Sie sind immer noch ein Geheimtipp und gehören für Kritiker zum Besten, was die aktuelle deutsche Singer/Songwriter-Szene gegenwärtig zu bieten hat: Das Duo Carolin No. Derzeit sind sie, präsentiert von Deutschlandradio Kultur, mit ihrer „Ehrlich gesagt“-Tour in Deutschland unterwegs.
    Hinter dem Namen des mehrfach ausgezeichneten Duos Carolin No steht das Ehepaar Carolin und Andreas Oblieglo. Benannt haben sich die beiden nach dem Song »Caroline, no« von Brian Wilson, aus dem legendären 1966er Beach Boys-Album »Pet Sounds«. Musikalisch haben sie mit den kalifornischen Strandjungs allerdings nichts zu tun, sieht man einmal vom gekonnten Songwriting des Duos ab. Offen für alle Stile wie Jazz, Blues, Folk und Lied stehen sie seit ihrem selbstbetitelten Debüt 2007 für überwiegend englischsprachige, feingliedrige und melancholische Popsongs - mal minimalistisch und behutsam in elektronische Soundlandschaften gesetzt, mal kraftvoll und bluesig im rockigeren Sound präsentiert. Das im März erschienene Album „Ehrlich gesagt“ ist erstmals nahezu komplett deutschsprachig. Bei ihrem Song-Konzert in Bremen wurden Carolin No, die selbst auch Klavier, akustische und elektronische Gitarren, Geige, Ukulele u.v.a.m. spielen, von ihren Stammmusikern Tilmann Wehle am Cello und dem Schlagzeuger Christian Kraus begleitet.

  • Das Schweigen
    Von: Jan Costin Wagner
    Regie: Annette Kurth
    Mit: Ulrich Noethen, Susanne Lothar, Marlen Diekhoff, Vadim Glowna u.v.a.
    Produktion: WDR 2008
    Ton: Jürgen Glosemeyer
    Länge: 54’30

    Zwei Verbrechen an einem Ort, Täter, die sich gegenseitig belauern.

    In der finnischen Stadt Turku verschwindet die 13-jährige Sinikka. Polizisten finden ihr Fahrrad und eine Blutspur. Der Fall weist Parallelen zu einem Verbrechen auf, das Jahrzehnte zurückliegt und nicht aufgeklärt werden konnte. Gibt es einen Zusammenhang? Die beiden noch lebenden Täter töteten vor 34 Jahren ein Mädchen. Nun beginnen sie, sich gegenseitig zu belauern.

    Jan Costin Wagner, geboren 1972, lebt bei Frankfurt/M. und in Finnland. Bekannt wurde er durch die Figur des Kommissars Kimmo Joentaa. 2014 erschien 'Tage des letzten Schnees'.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    100 Jahre Pulitzer Prize - das sind die Gewinner im Jahr 2016
    Gespräch mit Georg Schwarte, ARD-Studio New York

    Konversationsstück in Wien:
    Tatjana Gürbaca inszeniert Strauss' "Capriccio"
    Gespräch mit Frieder Reininghaus, Herausgeber d. Österreichischen Musikzeitschrift ÖMZ

    Wem gehört die Geschichte?
    Polens Museen vor nationalistischer Neuausrichtung
    Von Florian Kellermann

    "Clara Mosch"
    Cottbus erinnert an die non-konformistische DDR-Künstlergruppe
    Gespräch mit Carsten Probst

    Kein Euro für die Kunst:
    "In Erfurt ist der kulturelle Notstand ausgebrochen"
    Von Henry Bernhard

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha