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Montag, 20.03.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Kids - Berlin-Kreuzberg: 7 Mädchen, 365 Tage (5+6/8)
    Folge 5: Die nehmen unser Land
    Folge 6: Keiner kann mir meine Ehre nehmen
    Radio-Doku-Soap in acht Folgen von Katrin Moll
    Regie: die Autorin
    Ton: Andreas Stoffels, Katrin Moll
    Produktion: SWR/Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 52'45
    (Wdh. v. 14.04.2014)
    (Folgen 7+8 am 22.03.2017)

    Sieben Mädchen mit Migrationshintergrund machen sich Gedanken um Geschichte, Religion, Politik und die erste Liebe.

    Hanan, Jamila, Dalia, Adyan, Manuela, Sinem K. und Sinem Y. sind nicht die einzigen Kids mit Migrationshintergrund, in ihrer Klasse gibt es nur ein Mädchen mit deutschen Wurzeln. In Geschichte und Ethik werden die Themen Antisemitismus und Zweiter Weltkrieg durchgenommen. Heiße Diskussionen entbrennen um die Frage, warum das Wort Jude als Schimpfwort missbraucht wird. Jungs sind ein anderes Thema, die erste Liebe und die Ehe. Dabei spielt die Religion immer wieder eine Rolle - was ist halal (erlaubt), was haram (nicht erlaubt)?

    Weitere Infos auf www.kidsberlinkreuzberg.de

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Philipp Quiring
    Gast: Asya Fateyeva

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Astroboy und das Robohotel - was ist dran an Japans Techmythos?
    Gespräch mit Cosima Wagner, Mitarbeiterin Japanologie an der FU Berlin

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Thundercat erobert die Musikwelt
    Von Ruben Kalus

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Fetih Benslama: "Der Übermuslim. Wie das Begehren zur Radikalisierung treibt"
    Rezensiert von Siglinde Geisel

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ich musste erst lernen zu feiern"
    Gisela Steinhauer im Gespräch mit Lea Fleischmann, Autorin

    Lea Fleischmann lebt in Jerusalem und arbeitet in der deutschen Provinz. Trotz ihrer fast 70 Jahre reist die Buchautorin regelmäßig nach Deutschland, um Schülern und Lehrern von der jüdischen Tradition und dem Leben in Israel zu erzählen. Lea Fleischmann ist 1947 als Tochter zweiter Überlebender der Shoah geboren und in einem oberbayerischen Lager für "Displaced Persons" aufgewachsen. Als Lehrerin im deutschen Staatsdienst in den 1970er Jahren wurde ihr die Paragraphenhörigkeit der Deutschen so unheimlich, dass sie ihre Verbeamtung auf Lebenszeit und ihre deutsche Staatsbürgerschaft aufgab und mit ihrer Familie nach Israel auswanderte. Den deutschen Pass und das Land ihrer Kindheit ließ sie hinter sich, die deutsche Sprache aber behielt sie bei. Lea Fleischmann schreibt Bücher, die den Deutschen ein Fenster öffnen für einen neuen Blick auf Israel und die Israelis.

    Wir wollen Lea Fleischmann fragen, warum man sich an Purim betrinken muss, weshalb ein Wiener Schnitzel unkoscher ist und warum sie immer noch bei einer Rabbinerin Thora lernt?

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Nachwuchshoffnungen und letzte Impressionen von der Lit.Cologne
    Von Andi Hörmann

    "Stumme Schwäne" - schicksalhafte Tage für die Türkei
    Gespräch mit der Autorin Ece Temelkuran

    Porträt: Rudolph Herzog - "Truggestalten"
    Von Gerd Brendel

    Straßenkritik: "Ein tiefer Fall" von Bernhard Kegel

    Buchkritik - "Der Spaziergänger von Aleppo" von Niroz Malek
    Rezensiert von Ulrich Noller

    Hörbuch: "Das Schloss" von Franz Kafka
    Vorgestellt von Julia Riedhammer

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Kein 1968 ohne 1956 - Chuck Berry und die Befreiung
    Gespräch mit Klaus Theweleit, Schriftsteller

    11:35 Uhr
    Tonart

    Lyrisch-kantige Jazz-Saudade: der Portugiese Carlos Bica
    Gespräch mit dem Kontrabassisten

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Der alte Mann und sein Erbe. Der Umgang mit Friedrich Flick in Kreuztal
    Moderation: Katja Bigalke

    Kreuztal, Friedrich Flick und die Schatten der Vergangenheit
    Von Thilo Schmidt

    2008 wurde das nach dem in Nürnberg verurteilten Kriegsverbrecher Friedrich Flick benannte Gymnasium in Kreuztal umbenannt - nach einer heftig geführten Auseinandersetzung. Journalisten aus ganz Europa kamen in die Kleinstadt im Siegerland, auch wir hatten mehrfach aus Kreuztal berichtet. Ermöglicht, so sagen Beobachter, wurde die Umbenennung, weil sich der damalige Bürgermeister Rudolf Biermann gegen große Widerstände für eine Umbenennung einsetzte. Ein Jahr später wurde er als Bürgermeister abgewählt, nachdem ihn selbst seine eigene Partei schnitt. Nun hat Biermann einen späten Dank für sein Engagement erhalten: Im Januar wurde ihm von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft der Verdienstorden des Landes Nordhrein-Westfalen verliehen. Ein Länderreport von Thilo Schmidt, der selbst aus Kreuztal stammt und dort auch das Friedrich-Flick-Gymnasium besucht hat.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    Handelserpressung turned into music - Freihandelsverhandlungen musikalisch
    Gespräch mit dem Musiker Sven Kacirek

    Sind Hip-Hopper die besseren Politiker? Parteigründung in Arbeit...
    Von Jürgen Stratmann

    Top Five: Kiffer im Film
    Von Hartwig Tegeler

    Das Lesen der Anderen: Missy Magazin
    Gespräch mit der Redakteurin Valerie-Siba Rousparast

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Ulrike Jährling

    Frühlingserwachen
    Von Kristin Hendinger

    Omas Frühlingsgarten
    Von Anne-Marie Bergfeld

    Warum sind im Frühjahr die Pflanzen besonders grün?
    Von Babette Braun

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Weltmusik und Nationalismus-Ängste in Marseille:
    Die 13. Messe Babelmed
    Von Martina Zimmermann

    Stirb nicht im Warteraum der Zukunft
    Die ostdeutschen Punks und der Fall der Mauer
    Gespräch mit dem Autor Tim Mohr

    Vera "The Forces' Sweetheart" Lynn:
    Truppenunterhaltung als Karriere-Boost
    Von Robert Rotifer

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    In der Krise - Venezuela zwischen Diktatur und Sozialismus
    Gespräch mit Anne-Katrin Mellmann, ARD-Studio Mexiko

    Moderation: Isabella Kolar

    Venezuela ist auf dem Weg in eine sozialistische Diktatur. Demokratische Spielregeln werden missachtet und die Presse gegängelt. Gerade erst wurde CNN Espanol abgeschaltet. Der Opposition bleibt nur noch der zivile Widerstand gegen das Regime. Die Umfragewerte der Regierung unter Präsident Nicolas Maduro sind schlecht. Ihm gelingt es nicht, aus dem Schatten des im Land immer noch hochverehrten, 2013 verstorbenen, Hugo Chavez herauszutreten. Der massive Ölpreisverfall trifft die venezolanische Regierung hart, die Wirtschafts - und Versorgungslage ist weiter katastrophal, es fehlt an Grundnahrungsmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln. Und auch die Kultur, Kino, Konzert, Theater, sind von der Krise betroffen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Der Erbe
    Von Carolin Pirich

    Wie hoch darf die Erbschaftssteuer sein?
    Von Jessica Sturmberg

    Ein jüdisches Erbe
    Von Christina Hüttl

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Die Mauer!
    Eine stabile Idee im Hörbild
    Von Florian Felix Weyh

    Mauern erzeugen Schutzräume, in denen man Vorräte einlagern kann, und Privaträume, die dem Menschen die Entwicklung von Individualität erlauben. Mauern schützen vor widriger Natur und vor Störenfrieden. Mauern schaffen Geborgenheit und vermitteln ein Sicherheitsgefühl. Mauern sind gut!
    Hinter Mauern sperrt man Menschen lebenslang ein. Mit einer Mauer hinderte man ein ganzes Volk daran, frei seiner Wege zu gehen. Seit Jahrtausenden halten Mauern Menschen ab, eine Stadt, ein Land, ein Riesenreich zu betreten. Mauern sind böse!
    Ohne Mauern gäbe es keine Zivilisation. Sie sind die steingewordene Idee von Obhut und Strafe, von Schutz und Abwehr. Keine Mauer ist je neutral - aber auch keine von sich aus verwerflich. Warum bauen manche Zeitalter Mauern auf, warum reißen andere sie wieder ab? Lockt die Attraktivität der Mauer immer dann, wenn die Erinnerung an ihre Tyrannei verblasst? Die Mauer ist nicht gut. Die Mauer ist nicht böse. Die Mauer braucht Türen und Fenster, um menschenfreundlich zu sein.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    47. Deutsches Jazzfestival
    hr-Sendesaal Frankfurt am Main
    Aufzeichung vom 27.10.2016

    John Scofield Quartet
    "Country for old man"

    John Scofield, Gitarre
    Larry Goldings, Orgel und Klavier
    Steve Swallow, Bass
    Bill Stewart, Schlagzeug

    Moderation: Matthias Wegner

  • Fast ein bisschen Frühling
    Nach dem Roman von Alex Capus
    Bearbeitung: Helmut Peschina
    Regie: Annette Kurth
    Mit: Boris Aljinovic, Wanja Mues, Kathrin Angerer, Christian Redl, Felix von Manteuffel, Elke Jochmann, Angelika Bartsch, Simon Roden, Matthias Haase, Bianca Nele Rosetz, Jürg Löw, Stephane Bittoun, Livio Cecini
    Musik: Helena Rüegg
    Ton: Markus Haßler
    Produktion: WDR 2003
    Länge: 53'57

    Flucht aus Nazi-Deutschland: Kurt und Waldemar stranden in Basel und rauben eine Bank aus. Verkäuferin Dorly durchkreuzt alle Pläne.

    Kurt und Waldemar, arbeitslose Ingenieure, wollen Nazideutschland verlassen. Das Geld für ihr neues Leben beschaffen sie sich durch einen Banküberfall, bei dem der Filialleiter erschossen wird. Im Winter 1933/34, auf der Durchreise in Basel, verliebt sich Waldemar in die Schallplattenverkäuferin Dorly. Tag für Tag kauft er bei ihr eine Tango-Platte - bis das Geld weg und ein neuer Bankraub nötig ist.

    Alex Capus, geboren 1961 in Mortagne-au-Perche, Frankreich, studierte an der Universität Basel Geschichte, Philosophie und Ethnologie und arbeitete als Journalist. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Erzählband, weitere Romane, Bücher mit Kurzgeschichten und Reportagen folgten. Für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. 2014 erschien "Mein Nachbar Urs. Geschichten aus der Kleinstadt". Der Autor lebt mit seiner Familie in Olten/Schweiz.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Europäisches Kulturerbe stärken:
    Aufruf zum Europäischen Kulturerbejahr 2018
    Gespräch mir Matthias Wemhoff, Direktor des Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin

    Zeitfragen-Diskurse: Ein Zwischenbericht vom Festival Maerzmusik
    Von Ulrich Pollmann

    Entschuldigen? Entschädigen? Debatte über den deutschen Kolonialismus
    Von Christiane Habermalz

    Bitte kein Schloss und keine Eile! - Richtungsstreit um Schinkels Bauakademie
    Gespräch mit Matthias Sauerbruch

    Britanniens Lale Anderson: 100. Geburtstag der Frontfrau Vera Lynn
    Von Robert Rotifer

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trothe