Programm

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Sonntag, 21.02.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Ein Jahr nach Hanau
    Genug getan gegen rechts?

    Es diskutieren:
    - Thorsten Frei, MdB, stellvertretender Unions-Fraktionschef
    - Heike Kleffner, Journalistin, Autorin und Geschäftsführerin vom Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
    - Eva Goldbach, MdL, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen im hessischen Landtag und innenpolitische Sprecherin
    Moderation: Axel Rahmlow
    (Wdh. vom 19.02.2021 - Wortwechsel)

    Seit der Ermordung von neun Menschen mit migrantischen Wurzeln kann niemand mehr die Augen davor verschließen: Rechtsextremisten - viele zu allem bereit - sind mitten unter uns. Haben Gesellschaft und Behörden die richtigen Lehren daraus gezogen?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jörg Adamczak

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Risel

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
    Über den Wert des Wortes Gottes
    Von Pfarrer Lutz Nehk
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Hänsel und Knödel
    Märchengedichte von Manfred Mai, Michael Ende, Heinz Erhardt und Josef Guggenmos
    Von Karin Hahn
    Ab 6 Jahre
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Moderation: Ulrike Jährling

    Wenn Dichter über Märchen dichten.

    Wenn Dichter beginnen, mit den Worten zu spielen, mit ihnen zu jonglieren und sie zu verdrehen, dann kann ein Gedicht entstehen. Und wenn die Dichter sich derart mit Märchen beschäftigen, entstehen Märchengedichte. Oder vielleicht doch eher märchenhafte Gedichte? Willkommen in der Welt von Hänsel und Knödel.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Klaras Kiste
    Von Andrea Czesienski
    Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Rahel van Kooij
    Ab 9 Jahre
    Regie: Götz Naleppa
    Komposition: Frieder Butzmann
    Mit: Stefan Kaminski, David Reibel, Rosina Lampen, Katarina Zapatka, Otto Mellies, Christine Oesterlein, Leslie Malton u. a.
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009
    Länge:48'47
    Moderation: Ulrike Jährling

    Schüler einer vierten Klasse nehmen Abschied von ihrer schwer kranken Lehrerin.

    Julius geht in die vierte Klasse. Er und die anderen Schüler mögen ihre Lehrerin Klara Meindert sehr. Aber sie ist schwer krank und seit kurzer Zeit wissen alle, dass sie nicht mehr gesund werden wird. Solange es geht, will sie bei den Kindern in der Klasse bleiben. So können sie sich langsam voneinander verabschieden. Julius' Mutter wäre es lieber, wenn die Lehrerin sich zurückziehen würde. Doch Julius und seine Freunde wollen Klara ein Abschiedsgeschenk machen. Sie bauen ihr einen Sarg. Einen bunten, fröhlichen, vor dem sie keine Angst haben muss.

    Rahel van Kooij, geboren 1968 in den Niederlanden, studierte Pädagogik, lebt in Österreich und arbeitet als Behindertenbetreuerin, erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Ulrike Jährling
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Moderation: Sonja Koppitz

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Kirsten Lemke

  • Meine Erbkrankheit
    Die Gefahr, die in mir schlummert
    Von Heiner Kiesel

    Vererbbare Krankheiten können heute anhand von Gentests relativ gut nachgewiesen werden. Bei manchen Krankheiten weiß man aber noch gar nicht genau, wie hoch die Wahrscheinlichkeit der Vererbbarkeit ist. Sollen potentiell Betroffene dennoch erfahren, dass sie eine Disposition für eine bestimmte Krankheit haben oder nicht? Das Leben kann sich dadurch negativ verändern und von ständiger Angst begleitet sein. Andererseits verbessert die Erkenntnis die Möglichkeit der Früherkennung und der Vorsorge. Autor Heiner Kiesel hat beschlossen, sich der Frage zu stellen, warum in seiner Familie so viele Frauen an Brustkrebs sterben. Er ist als Mann mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht betroffen. Aber er hat Töchter und will es wissen

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    Solidarität mit Schwächeren
    Moralische Gesellschaft - Unmoralische Wirtschaft
    Von Andrea Roedig

    Exzess in der Philosophie
    Berauschte Denkerinnen und Denker
    Von Christian Berndt

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Liebe, Lust und Leiden bei den Erzeltern
    Besonders im hebräischen Teil der Bibel spielt Sexualität eine wichtige Rolle.
    Gespräch mit dem katholischen Theologen Simone Paganini

    Die Narben sind noch sichtbar
    Im Februar 2020 kam es in der indischen Hauptstadt Neu Delhi zu blutigen Unruhen zwischen Hindus und Muslimen.
    Von Antje Stiebitz

    Wenn er nicht zurückschlagen will
    Häusliche Gewalt ist trotz aller Ächtung weit verbreitet und wird durch die aktuellen Lockdown-Maßnahmen noch verstärkt.
    Von Andreas Boueke

    Professioneller Beistand hinter Gittern
    Seelsorge für muslimische Gefangene ist noch im Aufbau.
    Von Ita Niehaus

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ein zweiter "Rosenkavalier"?
    Die Oper "Arabella" von Richard Strauss
    Gast: Christian Thielemann, Dirigent
    Moderation: Kirsten Liese

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Jörg Degenhardt

    Flexibilität im Profisport
    Porträt des Handballtorhüters Jens Vortmann
    Von Wolf-Sören Treusch

    Immer zweisam - Zwillinge im Sport
    Von Gerd Michalek

    Die Fitnessbranche hat mit Einbußen zu kämpfen
    Von Anja Schrum

    Schlittschuhsegeln
    Von Matthias Baxmann

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Wenn die Existenz auf dem Spiel steht
    Profiligen in der Pandemie
    Von Wolf-Sören Treusch

    Eishockeycracks in Kurzarbeit, Ballsportlerinnen und -sportler, die an Corona erkrankt sind, leere Tribünen, durcheinander gewirbelte Spielpläne und über allem das Damoklesschwert des wirtschaftlichen Niedergangs: die Lockdowns in Folge der Corona-Pandemie hinterlassen auch in den Profiligen von Eishockey, Handball, Basketball und Volleyball ihre Spuren.
    Die fehlenden Zuschauereinnahmen sind das größte Problem. Die meisten Profis verzichten deshalb auf große Teile ihres Gehalts. Zudem erhalten fast alle Klubs finanzielle Unterstützung aus dem Bundesprogramm „Coronahilfe für den Profisport“. Doch wie lange geht das gut? Der Nachwuchs leidet besonders unter der Coronakrise: die Sporthallen sind geschlossen, an Training ist nicht zu denken. Ein ganzer Jahrgang könnte den Profiklubs verloren gehen. Wenn die Situation so schwierig bleibt, wird die Vereinslandschaft 2021 kaum mehr wiederzuerkennen sein.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Die Schicksalsmaschine
    Von Claudia Kaiser
    Regie: Alexandra Distler
    Mit: Michele Cuciuffo, Florian Karlheim, Oliver Stokowski, Franziska Schlattner, Hanna Scheibe, Xenia Tiling, Christian Erdt, Nina Steils, Mara Widmann, Helmfried von Lüttichau, Stefan Merki
    Komposition: Marcus Huber
    Ton und Technik: Gerhard Wicho, Susanne Herzig
    Produktion: BR 2019
    Länge: 71'18

    Ein Team von TexterInnen sitzt im Büro-Container und plottet das Handlungsgerüst für eine Telenovela. Beim Erfinden immer neuer Drehs wird gern auf das Nächstliegende zurückgegriffen: das eigene Leben.

    Kreativarbeit am Fließband: Ein Team von Autorinnen und Autoren sitzt im Büro-Container und plottet unter Anleitung des Headautors das Handlungsgerüst für einen Wochenblock der Telenovela „Amelie - eine Frau kämpft um die Liebe“. Es geht um Herz und Schmerz, himmelhohe Glücksmomente, Drama und Schicksalsschläge im Setting des Weinguts Lindenfels. Die Plot-Sitzung selbst hat wenig Romantisches. Sie wirkt eher wie die neoliberale Travestie eines existentialistischen Dramas: Hier findet kein freies, phantasievolles Erzählen statt. Die Geschichten werden mechanisch und kühl kalkuliert, unter enormem Zeitdruck auf eine rein betriebswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnung hin ausgerichtet - während die beteiligten AutorInnen ihre persönlichsten Geschichten und Gefühle kannibalisieren. Denn: Im Kreativteam herrscht enormer Konkurrenz- und Zeitdruck. Im Handumdrehen wird aus dem eigenen Fleisch „Fiktionswurst“ - aus der Plot- eine Therapiesitzung.

    „Produktionstechnische Zwänge und ein Eskapismus-Diktat dominieren das Erzählen. Und so kommt es, dass Geschichten und Gesellschaftsbilder entstehen, die eher an die Fünziger Jahre erinnern. Dass Begriffe wie ‚Familie‘ oder ‚Mutterschaft‘ enorm fetischisiert werden - die Soap-Handlung aber gleichzeitig ohne Geburten und Kinder auskommen muss - denn das wäre produktionstechnisch schlichtweg zu aufwändig. Dass emanzipierte Autorinnen Geschichten vorschlagen, in denen Frauen nur ein Ziel haben: einen reichen Mann zu finden.“ (Claudia Kaiser)

    Claudia Kaiser, geb. 1965 in München, Studium der Amerikanistik mit Schwerpunkt Film Studies. Arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Musikerin (Die Moulinettes, The Sound of Money). Viele Jahre lang als Drehbuchautorin im Bereich Daily Soap und Telenovela tätig. "Die Schicksalsmaschine" ist ihr Hörspiel-Debüt.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Kleiner Sendesaal im Haus des Rundfunks, Berlin
    Aufzeichnungen vom 19. und 20.02.2021

    Bohuslav Martinů
    „Slzy Nože“ (Die Tränen des Messers) - Oper in einem Akt

    Ondřej Adámek
    “Sinuous Voices” für Ensemble

    Kateřina Knĕžíková, Sopran
    Markéta Cukrová , Alt
    Lucia Lucas, Bassbariton
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Robin Ticciati

    im Anschluss:

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 01.05.2018

    Bohuslav Martinů
    Sinfonie Nr. 1 H 289

    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Roger Norrington

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian
    Der Erzähler Uwe Johnson in seinen Briefen
    Von Michael Opitz
    (Wdh. v. 22.09.2009)

    "Nachrichten in Prosa" sind die Briefe des Erzählers Uwe Johnson.

    Ossian wurde Uwe Johnson von Leipziger Freunden genannnt. Mit diesem Spitznamen, der an den im 18. Jahrhundert berühmten, jedoch erfundenen Autor keltischer Gesänge erinnerte, unterschrieb er noch Mitte der 1970er-Jahre einen Brief, in dem er von seiner Reise in die andere deutsche Republik berichtete - jene, die er 1959 verlassen hatte, weil sein in Leipzig geschriebener Roman "Mutmaßungen über Jakob" nur in Frankfurt am Main gedruckt wurde. Das Erscheinen von Johnsons Debüt war neben Günter Grass' "Die Blechtrommel" die Sensation der Frankfurter Buchmesse 1959. Seitdem gehörte Uwe Johnson zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. Neben seinem erzählerischen Werk hat Johnson zahlreiche Briefe hinterlassen, von denen viele als "Nachrichten in Prosa" einen eigenständigen Platz in seinem Werk beanspruchen können. Der Erzähler zeigt sich in seinen Briefen als aufmerksamer und verständnisvoller Freund. In der Korrespondenz, die Uwe Johnson mit Günter Grass, Hannah Arendt, Fritz J. Raddatz und vielen anderen führte, begegnet man dem Autor der "Jahrestage" von einer unbekannten Seite.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
    Warum nicht selbstverständlich?
    Gespräch mit dem deutsch-israelischen Publizisten und Historiker Rafael Seligmann, Jewish Voice from Germany

    Stonehenge in Wunsiedel und Paris als Nachbau
    Wie echt ist eine Kopie?
    Gespräch mit Dr. Hanno Rauterberg, DIE ZEIT

    Auf die Ohren
    Museum Weserburg in Bremen mit digitaler Klangkunst
    Von Anette Schneider

    Protest gegen den Neuzugang am "Institut des nationalen Gedenkens" in Polen
    Gespräch mit Martin Sander

    "Experiment Sozialismus"
    Wie Corona ein Filmdebüt zerstört hat
    Von Thilo Schmidt