Programm

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Sonntag, 30.12.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Literatur und Wissenschaft
    Bilder des Fremden
    Der Autor Norbert Gstrein und der Migrationsforscher Wolfgang Kaschuba
    Moderation: Jörg Plath
    Aufzeichnung vom 04.12.2018 aus dem Literaturhaus Berlin

    Norbert Gstrein verbindet in seinem Roman ‚Die kommenden Jahre‘ zwei hochaktuelle Themen: den Klimawandel und die Migration. Ein Hamburger Gletscherforscher schaut zunehmend distanziert zu, wie sich seine Ehefrau für eine syrische Flüchtlingsfamilie engagiert. Doch nachdem die schöne Schriftstellerin den Geflüchteten das Sommerhaus der Familie vermietet hat, häufen sich in der idyllischen Provinz die bedrohlichen Ereignisse. Norbert Gstrein unterhält sich mit dem Migrationsforscher Wolfgang Kaschuba über Bilder des Fremden.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Risel

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Eckankar

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • In der Mitte der Nacht - Grübeln, Träumen, Hoffen
    Von Pfarrer Stephan Krebs
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Die Revolte der Haushaltsgeräte
    Von Beate Dölling
    Gelesen von Tonio Arango
    Ab 6 Jahre
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
    Moderation: Tim Wiese

    In der Nacht beobachtet Timo im Flur eine Versammlung der Elektrogeräte. Alles nur ein Traum oder haben die Geräte wirklich unvermittelt ein Eigenleben?

    Elektrogeräte sind ein wahrer Segen, besonders im Haushalt. Still und fleißig verrichten sie ihre Arbeit. Wie wichtig sie sind, merken wir meistens erst, wenn sie kaputt gehen. Normalerweise aber auch kein Problem, dann kauft man eben neue Geräte. Doch was, wenn plötzlich die Kaffemaschine und der Toaster nicht mehr funktionieren, der Boiler im Badezimmer Timos Papa beim Duschen fast verbrüht und das Telefon sich tot stellt? Ist das noch normal, einfach Zufall?

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kakadus Reisen
    Den Stadtmusikanten hinterher - auf nach Bremen
    Moderation: Patricia Pantel
    (Wdh. v. 29.03.2015)

    Hätte statt eines Hahns zufällig der Kakadu am Wegesrand gestanden, als Esel, Hund und Katze sich auf den Weg nach Bremen gemacht haben, dann wäre er vielleicht der vierte Stadtmusikant im Märchen geworden. Doch die Brüder Grimm haben die Geschichte eben mit dem Hahn fertiggestellt. Der Kakadu holt die Reise aber nach. Er guckt sich ausgiebig im kleinsten deutschen Bundesland um. Dort begegnet ihm der Bremer Roland, aber er lässt sich auch die gruselige Geschichte von Gesche Gottfried erzählen, einer Serienmörderin aus dem 19. Jahrhundert. Nach einem Abstecher in die denkmalgeschützte Böttcherstraße und in die Kunsthalle, durch die Kinder andere Kinder führen, fliegt Kakadu weiter nach Bremerhaven und macht Station im Auswandererhaus, einem Museum, das die deutsche Auswanderung in die USA in verschiedenen Epochen zum Thema hat.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Moderation: Oliver Schwesig
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Olaf Kosert unterwegs mit dem Trompeter und Dirigenten Ludwig Güttler durch Dresden
    (Wdh. v. 31.12.2017)

    Auch mit 75 Jahren ist sein Terminkalender noch immer dicht gefüllt, er weiß heute schon, wo er in einem Jahr ein Trompetenkonzert geben wird. „Zeit ist mein kostbarstes Gut“ sagt Ludwig Güttler. Menschen, die ihn warten lassen, mag er nicht. Wenn Moderator Olaf Kosert den „König der Trompete “ in Dresden treffen wird, will er daher pünktlich sein. Mit dem Musiker soll es gleich ganz nach oben gehen, auf die Aussichtsplattform der Frauenkirche. Für den Wiederaufbau der großen Bürgerkirche hat sich Güttler stark gemacht. Sein Engagement brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, von Queen Elisabeth II. bekam Güttler den Orden „Officer of the Order of the British Empire“.
    Geboren im Erzgebirge, will Ludwig Güttler zunächst Baumeister und Architekt werden, „was denn sonst?“ Später zieht es ihn an die Hochschule für Musik in Leipzig, er erhält in Dresden eine ordentliche Professur für Trompete und ist bereits zu DDR-Zeiten als Solist und Dirigent auch im Westen unterwegs. Als ihn Erich Honecker im Oktober 1989 zum 40. Jahrestag der DDR einlädt um den „Kleinen Trompeter“ zu spielen, ist Güttler wenig erfreut. Dem Deutschlandfunk Kultur sein Dresden zu zeigen, das ist für ihn ein schöner Termin - wenn es pünktlich losgeht.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • Milagro!
    Brasiliens populärste Wunderheilerin
    Von Tom Noga

    Die bekannteste Wunderheilerin Brasiliens ist gerade einmal 13 Jahre alt und lädt immer mittwochs zu einem Wundergottesdienst. Spontanheilungen sind dort eher die Regel als die Ausnahme, durch pures Handauflegen kann Alani angeblich schlimmste Krankheiten ausmerzen. Ihr Vater ist Priester und Marketingchef in Personalunion, die Mutter predigt und sorgt für das richtige Ambiente in der improvisierten Kirche. Aber nicht alle sind für eine Heilung vorgesehen - sie kommen dennoch wieder. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin

    u.a.
    "Einfach mal die Klappe halten" - Die Kunst der Denkpause
    Von Arnd Pollmann

    "Mut kommt aus Sinn"
    Gespräch mit dem Philosophie-Privatdozenten Wilhelm Schmidt

    Philosophische Flaschenpost - Nietzsche: Tanzender Stern
    Von Prof. Andreas Urs Sommer

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Ringen im Verborgenen
    Wie sich der Glaube im Leben verändert
    Von Stefanie Oswalt

    „Der Glaube ist wie ein Eisberg im Menschen“, sagt Pfarrer Martin Stoelzel aus Berlin. Wie tief ein Mensch in seinem Innersten um Glaubensfragen und Gottesbilder ringt, bleibe meist unsichtbar, meint der evangelische Krankenhausseelsorger, der schon viele Menschen in existenziellen Krisen begleitet hat. An fünf Beispielen wird deutlich, wie sich persönliche Gottesbilder und Glaubensvorstellungen im Laufe des Lebens wandeln können - und wie wichtig für viele Menschen auch heute noch die Auseinandersetzung mit Gott ist.

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Von Anfang an orchestral gedacht"
    Das Konzert für Viola und Orchester von Béla Bartók
    Gast: Hartmut Rohde, Bratschist
    Moderation: Christine Anderson
    (Wdh. v. 24.01.2016)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Jaedicke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Das Spiel in der Senkrechten
    Extremklettern als Abenteuer mit Risiko
    Von Ernst Vogt

    Sie suchen die Herausforderungen an den entlegensten Punkten der Erde: Extremkletterer wie Thomas und Alexander Huber, Robert Jasper und Stefan Glowacz. Ihre Herausforderungen in den senkrechten Felswänden haben sie 2018 u.a. in Pakistan und Grönland gefunden. Bei Soloexpeditionen oder in einem kleinen Team. Es geht um hohe Schwierigkeiten beim Klettern, um das Einschätzen und Bewältigen von Gefahren und um das Weit-weg-Sein von jeglicher Zivilisation. Das Ziel sind Erstbegehungen von Felstürmen, an deren Wänden sich noch niemand versucht hat. Aber vor allem geht es darum, unversehrt wieder heimzukommen. Was treibt die Extremkletterer an, sich freiwillig den Risiken der Wildnis auszusetzen? Wo sie sich als Eroberer des Nutzlosen fühlen können, wenn die Expedition gelingt.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Apollo geht
    Aufzeichnungen vom Planeten der Ausflüchte
    Von Dirk Raulf
    Buch, Regie, Sounddesign und Musik: der Autor
    Mit: Thomas Anzenhofer, Felix Bold, dem ChorXtrem Bielefeld, Oona Kastner, Gerd Köster, Joachim Król, Andreas Maier, Marion Mainka, Chris Nonnast, Katrin Nowak, Klaus Prangenberg, Martin Schulze, Tomasso Tessitori, Michael Weber u.a.
    Autorenproduktion für Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 32'44
    (Ursendung)

    Menschenkuchen
    Von Theodor Weißenborn und Walter A. Frank
    Mit: Horst Bollmann, Gisela Trowe, Ludwig Thiesen, Margot Leonard, Giselheid Hönsch, Hermann Schomberg, Adolf Furler
    Regie: Raoul Wolfgang Schnell
    Produktion: WDR 1968
    Länge: 33'08

    Zwei Jahres-Rausschmeißer: Eine komponierte Entschuldigungslitanei und ein Auf-den-Hund-kommen aus dem Jahr 1968.

    Eine Welt der Entschuldigungen. Ein Planet der Ausreden. Ein Kosmos von Ausflüchten. Ein Universum von Rechtfertigungen. Reue, Notlügen, Bedauern, Vorwände, Abbitten, Verteidigungen ... Dürfen wir auf Absolution hoffen?

    Dirk Raulf, geboren 1960, lebt in Köln als Komponist, Musiker, Autor, Regisseur und Produzent. Hörspiele: 'Illusionen oder Das Gelächter der Einsamkeit' (DLR Berlin 1996), 'Fremde Schönheit oder Der andere Ort' (Autorenproduktion für DKultur 2014), 'Flussabwärts' (WDR 2015). Seit den 1990er-Jahren hat Raulf über 100 Musiken für Schauspiel, Film, Hörspiel und Tanz komponiert, gastierte an zahlreichen Theatern als musikalischer Leiter und Komponist und gibt weltweit Konzerte mit eigenen Ensembles wie dem Bass-Saxophon-Quartett 'Deep Schrott'.

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    Menschenkuchen
    In der Villa des ehemaligen Hundekuchenfabrikanten Claus Brahme geschehen merkwürdige Dinge: Menschen bellen wie Hunde, Hunde sprechen wie Menschen - eine verkehrte Welt, in der die Hunde die Herrschaft angetreten und die Produktion auf Menschenkuchen umgestellt haben.
    Diese satirisch-groteske Fabel enthüllt das Desaster einer bourgeoisen Schicht, die, im Zuge des Wirtschaftswunders reich geworden, ihre geistige Armut mit Pelz verbrämt und unter Preisgabe ihrer Würde im platten Sinn des Wortes auf den Hund kommt. Die putschende Schicht der zuvor Unterdrückten dünkt sich besser - und folgt prompt dem Beispiel ihrer früheren Herrschaft.

    Theodor Weißenborn, geboren 1933 in Düsseldorf, deutscher Schriftsteller, studierte Geisteswissenschaften und Psychologie. Er schreibt Prosa und Lyrik, veröffentlichte Romane und über 60 Hörspiele. Er setzt sich primär mit sozialkritischen Themen auseinander. Sein Werk ist in 26 Sprachen übersetzt. Hörspiele: 'Patienten' (WDR 1967), 'Korsakow' (WDR 1967), 'Der Sündenhund' (RIAS Berlin 1989).

    Walter A. Frank, Soziologe und Psychologe aus Köln.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Historische Aufnahmen
    Große Stimmen der Nachkriegszeit
    Die Berliner Staatsoper im Admiralspalast 1945 - 1955
    Moderation: Ulrike Klobes und Klaus Thiel

    Im Mittelpunkt der Sendung stehen die ungewöhnlichen Spielpläne jener Jahre, als die Staatsoper wegen der Kriegsschäden am eigenen Haus Zuflucht im Admiralspalast gefunden hatte. Zu hören sind Raritäten und legendäre Aufnahmen aus jener Zeit, etwa Rita Streich mit der Zerbinetta-Arie aus Richard Strauss’ ‚Ariadne auf Naxos‘, Auszüge aus Debussys ‚Pelléas et Melisande‘ mit der jungen Anny Schlemm, die große Tiana Lemnitz in Tschaikowskys ‚Pique dame‘, das Buffoduett ‚An dem linken Strand des Tiber‘ aus ‚Alessandro Stradella‘ von Friedrich von Flotow mit Gerhard Stolze und Heinrich Pflanzl oder Peter Anders mit dem Hindulied aus Rimskij-Korsakows ‚Sadko‘.

  • "Um zwanzig Uhr wollen die Musiker spielen“
    30 Jahre Spectrum Concerts Berlin
    Von Isabel Herzfeld

    Das Tafelsilber des Berliner Konzertlebens wurden sie genannt; Neugier, Risikofreude und Qualität ihres Musizierens immer wieder gerühmt. Seit 30 Jahren hält Frank Dodge, Cellist aus Boston, die ‚Spectrum Concerts Berlin‘ am Leben, eine Kammermusikreihe der ganz besonderen Art. Die Begegnung neuer amerikanischer Werke mit den Schätzen des alten Europa stand von Anfang an auf dem Programm und erfuhr im Laufe der Jahre immer neue und überraschende Ausprägungen. Die Idee des Brückenschlags führte die Musiker nicht nur in die USA an die Wirkungs- und Zufluchtsstätte so vieler aus Deutschland vertriebener Komponisten, sondern auch ins Kosovo zum begabten, nach Musik hungernden Nachwuchs. Alle Widrigkeiten organisatorischer oder finanzieller Art ließen sich durch Geduld und Einfallsreichtum umschiffen, vor allem aber durch den Spaß am hinreißenden Musizieren, der das Spectrum-Ensemble immer wieder zu einer großen Familie zusammenschweißt.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Vera Linß

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Weiter unter Druck: Kulturschaffende in der Türkei 2018
    Von Susanne Güsten

    Rückblick auf das Tanzjahr 2018
    Von Elisabeth Nehring

    Chaos Communication Congress in Leipzig
    Das Hackertreffen ist erwachsen geworden
    Von Philip Banse

    You don’t look Native to me
    Gespräch mit der Fotografin Maria Sturm

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek