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Sonntag, 24.11.2013

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    "Lachen, Mylord, will ich, und zwar so laut ich kann"
    Dem englischen Schriftsteller Laurence Sterne zum 300. Geburtstag
    Von Barbara Sichtermann und Joachim Scholl

    Goethe war begeistert, Lessing wollte ihm fünf Lebensjahre abtreten, Heine fand ihn ebenbürtig mit Shakespeare: Der englische Pfarrer und Schriftsteller Laurence Sterne (1713- 1768) wurde zwar nur 55 Jahre alt, aber mit zwei Büchern europaweit ungeheuer berühmt und beliebt. Mit seinem kuriosen Helden „Tristram Shandy“ trug Sterne eine herrliche Unordnung in die Literatur. Zunächst dauert es zwei Bände, bis das Knäblein überhaupt geboren wird, bei Zeugung, Geburt und Taufe geht vieles schief, am Ende weiß in diesem Roman niemand mehr, wo ihm der Kopf steht - auch der Leser nicht, der sich allerdings die Seiten hält vor Lachen. Schon dieser Roman war also eine Sensation und einer der größten Bestseller des 18. Jahrhunderts, noch erfolgreicher geriet “A Sentimental Journey Through France and Italy“, eine Reise weniger durch jene Länder, sondern mehr durch die erotischen Turbulenzen des Herzens. Lessing machte für die Übersetzung des bis dahin unbekannten Wortes „sentimental“ einen persönlichen Vorschlag und gab so der Epoche der Empfindsamkeit ihren Namen, Laurence Sterne sei Dank!

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    Konferenz der Trippelschritte - Versagt die Weltgemeinschaft beim Klimaschutz?
    Moderation: Monika van Bebber

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Lounge
    Moderation: Jürgen Liebing

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Tonart

    Lounge
    Moderation: Vincent Neumann

    Im Gespräch mit Eicca Toppinen, Kopf der Cellorock-Band "Apocalyptica", über deren neusten Streich "Wagner reloaded".

    05:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 300 Jahren: Der englische Schriftsteller Laurence Sterne geboren

    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Neue Kirche in Deutschland

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Paradise lost?
    Vorstellungen vom Jenseits
    Von Gunnar Lammert-Türk
    Evangelische Kirche

    Am Ewigkeitssonntag fragt der Beitrag nach heutigen Vorstellungen vom Jenseits. Erschöpft sich das Leben im Erfahrbaren oder gibt es Vorstellungen darüber hinaus - und wenn ja, welche?

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Wochenrückblick
    Moderation: Patricia Pantel

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • Erinnerungen in Liedern
    Collage aus Sendungen über die Sängerin Veronika Fischer
    RIAS 1984, DDR-Jugendradio DT64 1990 u.a.
    Moderation: Margarete Wohlan und Veronika Fischer

    Ihr Leben ist in den Hörfunkarchiven des DDR-Radios und des RIAS ausführlich dokumentiert und auf über 20 LPs und CDs gespiegelt: Veronika Fischer war in der DDR die erfolgreichste Interpretin eines Genres zwischen Lied, Chanson und Popsong - einer Kunstform, die es in der Bundesrepublik so nicht gab.1981ging sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in den Westen, wo sie einen Neubeginn schaffte und blieb auch im vereinigten Deutschland erfolgreich. Eine deutsch-deutsche Lebens- und Musikgeschichte, die die 62-jährige Sängerin in diesem Jahr als Buch herausgebracht hat. Margarete Wohlan hat aus den Sendungen über und mit Veronika Fischer die spannendsten Ausschnitte ausgesucht und wollte von ihr wissen, ob ihre damaligen Antworten heute anders ausfallen würden - natürlich begleitet von ihren bekanntesten Liedern.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zum Tod von Dieter Hildebrandt

    09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 300 Jahren: Der englische Schriftsteller Laurence Sterne geboren

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Bühne: "Theater ist für uns noch ein ganz junges Medium" - Bühnenkunst in der Türkei als Mittel des sozialen Widerstandes
    Leman Yilmaz, neue Leiterin des Istanbuler Theaterfestivals

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Schneewittchen-Stummfilm aus dem Stierkämpfermilieu der zwanziger Jahre: "Blancanieves"
    Von Wolfgang Martin Hamdorf

    Eine visuelle Sinfonie: Nach "The Artist" kommt nun der nächste moderne Stummfilm "Blancanieves"
    Pablo Berger, Regisseur

    11:20 Uhr
    Tonart

    "Blancanieves"

    11:40 Uhr
    Tonart

    "Venus im Pelz"

    11:53 Uhr
    Buchkritik

    Die Bühne im Film: Polanskis Adaption des Theaterstücks "Venus im Pelz"
    Von Peter Claus, Film- und Theaterkritiker

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 12:30 Uhr

    Lesart

    Das politische Buchmagazin
    Vorgestellt werden u. a:
    Frank Riedel: Die Schuld der Ökonomen - Was Mathematik und Ökonomie zur Krise beitrugen
    Econ Verlag Berlin, 13.09.2013
    Rezensent: Andreas Rinke

    Dominik Geppert: Ein Europa, das es nicht gibt - Die fatale Sprengkraft des Euro
    Europa Verlag Berlin, August 2013
    Rezensent: Martin Steinhage

    Moderation: Florian Felix Weyh

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:30 Uhr

    Neonlicht

    Das Großstadtmagazin
    Kopftücher, Karohemden und Kavaliere
    Das Neonlicht besinnt sich auf Bewährtes. Wir beobachten junge Hamburger, die Kunst kaufen wie die alten Sammler, und galante Moskauer, die nachts fremde Damen sicher nach Hause geleiten. Außerdem schauen wir US-Serien aus türkischer Sonderproduktion, also ohne Sex und mit Kopftuch, und klären die Frage, wie jung man für das 90er Moderevival sein sollte.

    Moderation: Katja Bigalke

    Einmal Kunst, bitte!
    Seit Künstler wie Damien Hirst und Neo Rauch wie Popstars gefeiert werden, ist es auch unter jungen Leuten schick, sich Originale über das Sofa zu hängen. Wer noch keine Millionen beisammen hat, kann auf der Hamburger Messe "Affordable Art Fair" fündig werden. Hier wird der Kunstkauf als schickes Discount-Event inszeniert. Kein Werk kostet mehr als 5000 Euro, die Frage "Wie starte ich meine Kunstsammlung" wird beantwortet und die Künstler erklären persönlich ihre Werke.
    Von Carola Hoffmeister

    Kopftuch statt Sexszenen
    Türkische Serienproduktionen boomen. Die Spezialität der Istanbuler Studios: US-Serien wie Private Practice, Grey’s Anatomy oder Monk in einer türkisierten Version.Gedreht wird ganz nah am Originaldrehbuch, aber mit kulturellen Eigenheiten. Aus Lynette, Bree, Susan & Co. werden Yasemin, Nermin und Elif, Sexszenen sind tabu, Kopftücher dagegen Teil des Drehbuchs. Inzwischen gilt die Türkei nach den USA als zweitgrößter Serienexporteur.
    Von Luise Sammann

    Ritter der Nacht
    Viele Moskauerinnen haben nicht nur einen weiten, sondern im Dunkeln auch einen gefährlichen Heimweg. Jetzt kümmert sich ein galanter Begleitservice um ängstliche Nachschwärmerinnen: Hunderte Freiwillige eskortieren die Damen zur U-Bahn. Die Männer werden in einem Vorstellungsgespräch ausgewählt und müssen strengen Regeln folgen. Flirten und Alkohol sind verboten.
    Von Mareike Aden

    Hello again!
    Karohemden, Prada-Rucksack und Helmut-Lang-Hosen - die 90er sind zurück! Und sehen gar nicht schlimm aus, schließlich geht es um ein Modejahrzehnt, für das man sich nicht allzu sehr schämen muss. Aber dürfen die Jungen von damals, diesen Trend überhaupt mitmachen? Angesichts ihrer Jugendmode in den Schaufenstern, stellt sich Gesine Kühne einige persönliche Fragen.
    Von Gesine Kühne

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kakadu

    Kakadus Reisen
    Königsschloss, Wüstensand und Pferdeschlitten
    Mit französischen Märchen rund um die Welt
    Ab 6 Jahren
    Moderation: Tim Wiese

    Kakadu reist ins Märchenland, zu den 24. Berliner Märchentagen. Und die feiern in diesem Jahr die Schönheit und Ausdrucksstärke der französischen Sprache. Sie ist fast 500 Jahre alt und wurde in die ganze Welt getragen. Französische Märchen werden außer in Frankreich auch in Nordafrika und der arabischen Welt erzählt oder mitten im Ozean auf den Seychellen und auch in Frankokanada. Märchenerzähler nehmen uns mit auf eine Reise rund um die Welt: in königliche Schlösser und Gärten zu einsamen Prinzen, in den Wüstensand zu den Nomaden und ihren Kamelen, auf kleine Inseln im Meer zu gewitzten Affen und Hasen und schließlich fahren wir Schlitten durch die schneebedeckte Wildnis im Norden. Mit französischen Märchen rund um die Welt.

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Töne der Trauer
    Das "Concerto funèbre" von Karl Amadeus Hartmann
    Gast: Habakuk Traber
    Moderation: Michael Dasche

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Zweikampf auf 64 Schach-Feldern
    Freizeitvergnügen und Hochleistungssport
    Von Marietta Schwarz und Thomas Jaedicke

    Natürlich ist Schach mehr als nur ein Brettspiel. Es ist ein komplexer Kosmos, um den sich Mythen und Geschichten ranken. Aber es ist eben auch knallharter Sport. Schach ist schweißtreibend, kostet Nerven und Kalorien - auch wenn man sich nur im Kopf bewegt. Die Weltbesten leben von Gagen im sechsstelligen Bereich. Die Mehrheit der Schachspieler aber betreibt ihre Leidenschaft fast ohne Publikum, im stillen Kämmerlein oder am Schachtisch im Park. Was denkt der Spieler beim Denksport? Wie trainiert er und warum macht er das überhaupt? Ein Ausflug in Vereine, die Schachwelt des Internets und in die Köpfe der Spieler.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Fundstücke

    Kansas City Stomp
    Songs aus der vergessenen Swing Metropole der 1930er Jahre
    Moderation: DJ Swingin' Swanee

    Die harten Tanz Beats wurden geprägt von Musikern wie Bennie Moten, Mary Lou Williams, Jay McShann und Andy Kirk and his Clouds of Joy.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Chronik der Nähe
    Nach dem gleichnamigen Roman von Annette Pehnt
    Hörspielbearbeitung und Regie: Beatrix Ackers
    Komposition: Sabine Worthmann
    Mit: Meike Droste, Cristin König und Jutta Wachowiak
    Ton: Andreas Narr
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
    Länge: 77’53
    (Ursendung)

    Großmutter, Mutter, Tochter: Sie reden, streiten viel, bevormunden einander. Keine gibt nach. Schlimm wird es, wenn das Schweigen ausbricht.

    Großmutter, Mutter und Tochter, die Geschichte einer Familie zwischen Liebe und Hass. Wortgewaltige Lästermäuler, nicht auf den Mund gefallen, Plaudertaschen. Schwierig wird es nur, wenn das Schweigen ausbricht. Das war so zwischen der Großmutter und der Mutter. Und auch bei Mutter und Tochter ist es so. Sie schweigen, bis eine klein beigibt, bis eine die Stärkere ist und ihren Willen bekommt. Aber wie wollen sie so eine Antwort auf die Frage finden: Liebst du mich auch? Auf einer Reise lässt sich das vielleicht besser herausfinden. Bevor die Mutter stirbt. Aber ob der Ausflug nach Rügen hält, was sich die Tochter von ihm verspricht?

    Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, Autorin, Literaturwissenschaftlerin, Dozentin für Pädagogik. Studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Schreibt Romane, Erzählungen, Kinderbücher und Drehbücher. Auszeichnung 2012 mit dem Hermann-Hesse-Literaturpreis.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Giuseppe Verdi
    "Quattro pezzi sacri"
    für Sopransolo, achtstimmigen gemischten Doppelchor und Orchester

    ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten

    Dmitrij Schostakowitsch
    Sinfonie Nr. 14
    für Sopran, Bass und Orchester g-Moll op. 135

    Christiane Libor, Sopran
    Michael Nagy, Bass
    Sophie Klußmann, Sopran
    Rundfunkchor Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Marek Janowski

  • Eine weltweite Gemeinde
    Der Wagner-Verein von 1871 und seine Nachfolger
    Von Burkhard Laugwitz

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages mit Sport

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Gefahr durch PR-Artikel: Beim Treff der deutschsprachigen Wikipedia-Autoren wird der Kampf gegen Meinungsmache aufgenommen

    Happening oder ernsthafter Diskurs? In München treffen sich Künstler und Aktivisten zu "Wake up!", einer "Versammlung für ein anderes Europa"

    Italien sucht den Super-Autor. Literaturcasting-Show im Italienischen TV

    Kein Kollaborateur - Claude Lanzmann in seinem neuen Film über den "Judenältesten" von Theresienstadt

    Romeo und Julia in N.Y.C: Barrie Kosky zeigt die West Side Story

    Aus den Feuilletons