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Freitag, 26.01.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Art's Birthday 2018
    Thus time goes by
    Von Arturas Bumšteinas
    Text: Robert Filliou
    Chor: PHØNIX16
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: ca. 54'30
    (Ursendung)

    Die Kunst wird 1.000.055 Jahre alt und weltweit regnet es Geburtstagsgeschenke.

    Aus einer Utopie des Fluxuskünstlers Robert Filliou wurde Tradition: Seit 55 Jahren feiern Menschen weltweit am 17. Januar den Geburtstag der Kunst. Wie jedes Jahr veranstaltet auch die Ars Acustica Gruppe der EBU Konzerte und Performances in ganz Europa. Diese werden per Satellit und Live-Stream in alle Welt verteilt. Der litauische Komponist Arturas Bumšteinas vertont für Deutschlandfunk Kultur das Gründungsdokument des Art’s Birthday, die ‚geflüsterte Kunstgeschichte‘ von Robert Filliou.

    Arturas Bumšteinas, geboren 1982 in Vilnius (Litauen), ist Komponist und Klangkünstler. 2017 war er Gast beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

    Den Live-Stream und alle Veranstaltungen zum Art's Birthday gibt es auf der Webseite der EURORADIO Ars Acustica Group: http://arsacustica.wordpress.com.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 25 Jahren: Václav Havel wird zum ersten Präsidenten der Tschechischen Republik gewählt

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    'Das Vermächtnis der Spione' von John le Carré
    Vorgestellt von Thomas Wörtche

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schriftsteller hinterm Tresen
    Matthias Hanselmann im Gespräch mit Alex Capus

    Jeden Montagabend steht er selbst am Tresen und schenkt aus. Vor fünf Jahren eröffnete der Schriftsteller Alex Capus im Schweizerischen Olten die Bar "Galicia" als Treffpunkt für die Generation 50+. Seine Familie, seine Arbeit, seine Bar - alles, was Alex Capus liebt, befindet sich in der Kleinstadt, die zwischen Zürich und Basel liegt. Dort lebt er seit über fünfzig Jahren. Seine Romanrecherchen führten ihn nach Samoa, in die USA und immer wieder in sein Geburtsland Frankreich. "Ich bin nie so schweizerisch, wenn ich in Frankreich bin und nie so Französisch, wenn ich in der Schweiz bin.", sagt Alex Capus. Er vertieft sich gern in historische Stoffe, um sie dann in Literatur zu verwandeln. Seine Romane entstehen im Obergeschoss seiner Bar "Galicia": "Leon und Louise" (2011 für den Deutschen Buchpreis nominiert), "Der Fälscher, der Spion und der Bombenleger" oder "Das Leben ist gut", in dem es um einen Barkeeper und seine Geschichte geht

    Ob er nie aus Olten wegziehen wollte, warum er sich als Avantgarde empfindet und welche Deutschen er als unhöflich wahrnimmt - darüber unterhält sich Alex Capus mit Matthias Hanselmann.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Phänomen Ferrante - Zum neuen Buch von Elena Ferrante
    Gespräch mit der Übersetzerin Karin Krieger

    Zu Besuch bei John Burnside
    von Tobias Wenzel

    Buchkritik:
    'Wiesenstein' von Hans Pleschinski
    Rezensiert von Katharina Döbler

    Straßenkritik:
    'Der goldene Handschuh' von Heinz Strunk
    Von Katharina Borchardt

    Ihr Buchhändler empfiehlt:
    Buchhandlung Schmetz am Dom
    Gespräch mit Dr. Walter Vennen

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Grammys so black?
    Von Elissa Hiersemann

    Das muss man gehört haben oder auch nicht...
    Von Carsten Rochow

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Mike Herbstreuth

    RSB-Filmkonzert "The Artist" (27.1.)
    Gespräch mit dem Dirigenten Frank Strobel

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Emilia Smechowski, Schriftstellerin
    Moderation: Marcus Pindur

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schwieriges Erbe
    Vom unterschiedlichen Umgang mit den Nazi-Euthanasiemorden
    Moderation: Susanne Arlt

    Bernburg
    Kaum etwas erinnert an die frühere NS-Euthanasie-Tötungsanstalt
    Von Christoph Richter

    Hadamar
    Wenn NS-Geschichte ungern im Gedächtnis bleibt
    Von Ludger Fittkau

    Schloss Grafeneck
    Bürger setzen Denkmal gegen das Verdrängen und Vergessen
    Von Uschi Götz

    Annas Spuren
    Die fast vergessenen Opfer der NS-Euthanasie
    Von Sigrid Falkenstein

    Grafeneck auf der Schwäbischen Alb, Bernburg in Sachsen-Anhalt, Hadamar in Hessen. Drei von insgesamt sechs Orten in Deutschland mit einer schrecklichen NS-Vergangenheit. Euthanasie - der gute Tod - so nannten die Nationalsozialisten ihr Mordprogramm, das sie gleich nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs starteten. Mehr als 70.000 Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder geistigen Behinderung fielen der sogenannten Aktion T4 zum Opfer. Sie wurden mit Kohlenmonoxid vergast und waren somit die ersten Opfer der systematischen NS-Tötungsmaschinerie. Doch wie geht man mit diesem Erbe um? Während Grafeneck sich offensiv dem dunkelsten Kapitel seiner Geschichte stellt, findet man auf der Internetseite von Hadamar gar keinen Hinweis auf das NS-Verbrechen. Ein möglicher Grund: Die psychiatrische Anstalt in der 12.000 Einwohner großen Stadt ist heute größter Arbeitgeber.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Der Fall "Dieter Wedel": Begünstigende Strukturen in der Filmbranche?
    Gespräch mit Connie Walther, Filmregisseurin und Drehbuchautorin

    Gorillas gegen Weiße-Männer-Kunst - Die Guerrilla Girls in Hannover
    Gespräch mit den Künstlerinnen Frieda Kahlo und Käthe Kollwitz

    Bericht vom "Festival de la Bande Dessinée Angoulême"
    Gespräch mit Christian Gasser, freier Schriftsteller, Journalist und Dozent an der Hochschule Luzern, Design & Kunst

    Auftakt CTM Festival, Festival für experimentelle und elektronische Musik in Berlin
    Von Hartwig Vens

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    "Mich hat man vergessen"
    Die Erinnerungen des jüdischen Mädchens Eva
    Von Maria Riederer
    Moderation: Fabian Schmitz

    Als Eva Erben, ein jüdisches Mädchen aus Prag, elf Jahre alt war, kam sie mit ihren Eltern ins Ghetto Theresienstadt und später ins Konzentrationslager Auschwitz. Eva überlebte die Judenverfolgung durch die Nazis nur durch ein großes Wunder - und mithilfe einer Familie, die sich selbst in Gefahr brachte, um das Mädchen zu retten. Bis heute erzählt Eva Erben von ihren Erfahrungen. Sie will an die schlimmen Zeiten erinnern, aber noch mehr an die Menschen, die mit ihrer Liebe ihr Leben gerettet haben.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Neues Album: Tocotronic - "Die Unendlichkeit"
    Gespräch mit Dirk von Lowtzow

    Wie viel Klassik steckt in Nils Frahm?
    Von Rainer Pöllmann

    Das muss man gehört ... oder auch nicht (Pop)
    Von Carsten Rochow

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Mike Herbstreuth

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Nach der Energiewende die Agrarwende - Wie ist eine nachhaltige Landwirtschaft möglich?

    Über diese und andere Fragen diskutieren:
    Reinhild Benning, Referentin für Landwirtschaft und Tierhaltung bei Germanwatch e.V.
    Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik bei Bündnis 90 / Die Grünen
    Prof. Dr. Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin

    Moderation: Annette Riedel

    Die "Grüne Woche“ in Berlin ist nicht nur ein riesengroßer Erlebnisbauernhof; sie ist auch das weltgrößte Forum für Agrarpolitik. Die Themen sind dringlicher denn je:
    Die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft, das Höfe-Sterben, die Massentierhaltung, der Streitfall Glyphosat, der Verlust der Artenvielfalt.
    Kritiker protestieren jedes Jahr bei der Demo "Wir haben es satt", konventionelle Landwirte halten mit ihrer Demo "Wir machen euch satt" dagegen. Der Ruf nach einer Agrarwende wird immer lauter.

    Wie kann man die Kluft überwinden?
    Wer und was steht der längst fälligen Agrarwende im Weg?
    Und wie ist eine nachhaltige Landwirtschaft möglich?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 'Obermayer German Jewish History Award'
    In den vergangenen Jahrzehnten haben zahlreiche Einzelpersonen und Organisationen in Deutschland dazu beigetragen, das Bewusstsein für eine einstmals lebendige jüdische Kultur in ihren Kommunen wieder wachzurufen. Dafür wurden sie in dieser Woche ausgezeichnet.
    Von Thomas Klatt

    Portrait 'Madame d’Ora'
    Dora Kallmus, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Madame d’Ora, lebte und arbeitete in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts in Wien und Paris. Sie gilt bis heute als eine der renommiertesten Porträt- und Gesellschaftsfotografinnen ihrer Zeit.
    Von Andrea Richter

    Zum klingenden Schabbat: Tow L’Hodos von Franz Schubert

    Moderation: Miron Tenenberg

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    "Eine andere Welt als diese hier"
    Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin Muriel Spark
    Von Thomas David

    'Memento Mori' und 'Die Blütezeit der Miss Jean Brodie' gelten als Klassiker der britischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ein Besuch bei Sparks Freundin und Nachlassverwalterin Penelope Jardine.

    Mit ihrem umfangreichen, aus mehr als 20 Romanen, zahlreichen Kurzgeschichten, Gedichten und mehreren literaturkritischen Abhandlungen bestehenden Werk, war die 2006 verstorbene Muriel Spark eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen ihrer Zeit. Thomas David hat Spark Ende der 90er-Jahre in der Toskana kennengelernt. Aus Anlass ihres 100. Geburtstages erinnert er an die am 1. Februar 1918 im schottischen Edinburgh geborene Schriftstellerin und besucht abermals das Haus unweit von Arezzo, in dem Spark seit Mitte der 70er-Jahre zusammen mit der Künstlerin Penelope Jardine lebte. Sparks Freundin und literarische Nachlassverwalterin ermöglicht einen sehr persönlichen Zugang zum Werk der Autorin und erzählt von Sparks Arbeitsweise und ihrer tiefen Liebe zur Metaphysik der Wirklichkeit. Aus den Gesprächen entsteht das Porträt einer Künstlerin, deren Werk ebenso fantasievoll wie philosophisch anmutet und noch heute durch eine unverwechselbare Originalität besticht.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Konzerthaus Kopenhagen
    Aufzeichnung vom 25.01.2018

    Maurice Ravel
    “Daphnis et Chloé”, Orchestersuite Nr. 2

    Sergej Prokofjew
    Violinkonzert Nr. 1D-Dur op. 19

    Dmitrij Schostakowitsch
    Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

    Hilary Hahn, Violine
    Danish National Symphony Orchestra
    Leitung: Marin Alsop

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    Königin der Nacht mit 15
    Die Jugend-Opern-Akademie in Hamburg
    Von Dagmar Penzlin

    Singen, schauspielern und tanzen - wer Musiktheater machen will, braucht viele Fähigkeiten. Und auch hier gilt: Früh übt sich. An der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg können, in Zusammenarbeit mit der Hamburger Staatsoper, Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 25 Jahren die Welt der Oper selbst gestalten. Jedes Jahr erarbeiten sie eine große Musiktheater-Produktion. ‚Aida‘, ‚Romeo und Julia‘, ‚West Side Story‘ oder Mozarts Opernhit ‚Die Zauberflöte‘: In Hamburg ist (fast) nichts unmöglich. Aktuell wird an einer musikalisch-szenischen Fassung des ‚Sommernachtstraums‘ geprobt. Einblicke in ein ungewöhnliches Musikschul-Angebot.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Hans-Joachim Wiese

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Elena Gorgis

    Entlang den Gräben:
    Navid Kermani stellt sein Buch bei den Lessingtagen vor
    Gespräch mit dem Korrespondenten Axel Schröder

    "Wir haben genug von Zemans Populismus!" Zur Stichwahl in Tschechien
    Gespräch mit Jaroslav Rudis, Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor

    The day the Music died:
    Der Fotograf Edmund Clark zeigt die Folgen des Terrors
    Von Georg Schwarte

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel