Seit 07:20 Uhr Politisches Feuilleton

Mittwoch, 16.10.2019
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 16.10.2019

Strategien für die ZukunftWarum Angst kein guter Ratgeber ist

Eine Illustration zeigt, wie  ein wilder Löwe einen verängstigten Geschäftsmann jagt. (imago images / Ikon Images / Jens Magnusson)

Jederzeit Gefahren und Bedrohungen wahrzunehmen: Darauf wurden die Menschen von der Evolution programmiert, um zu überleben, meint der Publizist Martin Tschechne. Doch mit ständiger Aufgeregtheit ließen sich wichtige Zukunftsfragen nicht lösen.

Sendung vom 15.10.2019
Blumen und Kerzen stehen in Halle  neben der Tür zur Synagoge, vier Tage nach dem rechtsextremistischen Anschlag auf die Gemeinde (picture alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Anschlag in HalleOrte des Terrors, Orte des Mitgefühls

Tausende zeigten nach dem Anschlag in Halle ihre Solidarität mit den Opfern rechtsextremer Gewalt. Vergleichbar sollten wir mit den Orten dieses Terrors umgehen, fordert der Ethnologe Wolfgang Kaschuba – egal ob Synagoge, Moschee oder Döner-Imbiss.

Sendung vom 14.10.2019Sendung vom 11.10.2019
Ausgetrockneter Boden, rauchende Schlote, eine Vogelschar am dunklen Himmel: die Apokalypse (Illustration) (imago/Panthermedia)

Drohende Klima-ApokalypseKapitulation, aber mit Hingabe!

Jonathan Franzen hat vor kurzem im Magazin "New Yorker" vorgeschlagen, sich davon zu verabschieden, dass der Klimawandel aufhaltbar sei. Auch Publizist Arno Orzessek schlägt sich mit öko-apokalyptischen Gedanken herum – verzweifelt darüber aber nicht.

Sendung vom 10.10.2019Sendung vom 09.10.2019
Die Statue des heiligen Bonifatius steht vor einem regenschweren Himmel im hessischen Fulda, aufgenommen im September 2019 (picture alliance/Frank Rumpenhorst/dpa)

ReligionspolitikVon guten Geistern verlassen

Rechtspopulisten in ganz Europa instrumentalisieren Religion für ihre Zwecke. Demokratisch gesinnte Kräfte müssen gegen die politische Vereinnahmung der Religion aktiv werden, fordert Politikwissenschaftlerin Sophie Pornschlegel.

Sendung vom 08.10.2019
Ein E-Tretroller der Verleihfirma "Tier" steht in der Innenstadt hinter einem abgestellten Fahrrad. (picture alliance / dpa / Martin Gerten)

E-Roller-StreitSo umkämpft wie Mopeds in den 50ern

Der E-Roller-Streit hat einen Vorläufer: die Moped-Debatte in den 50ern. Als Behörden frisierte Maschinen beschlagnahmten, flogen sogar Steine. Heute wie damals steckten dahinter mehr als nur konservative Ängste, meint Kulturhistoriker Bodo Mrozek.

Sendung vom 07.10.2019Sendung vom 04.10.2019Sendung vom 02.10.2019Sendung vom 01.10.2019
Illustration eines abstrakten Kopfs in der Seitenansicht, dem von Händen Puzzleteile eingesetzt werden. (imago/Ikon Images/Gary Waters)

Psychotherapie im AlltagWillkommen im Therapieland

Der Gang zum Psychotherapeuten hat sein Stigma verloren. Das ist zunächst einmal gut, meint Thorsten Padberg. Doch der Therapeut warnt davor, bei der Behandlung gesellschaftliche Rahmenbedingungen außer acht zu lassen.

Sendung vom 30.09.2019
Illustration: ein Segelschiff bricht an einem Felsen entzwei (imago / Philby Illustration )

Empathie statt ErfolgDie wahre Chance im Scheitern

Überall wird uns gepredigt, dass Scheitern der Schlüssel zum Erfolg sei. Das stimmt nicht und verkennt die wahre Natur des Scheiterns, sagt der Unternehmensberater Hans Rusinek. Aus Scheitern entstehen keine Erfolgs-, sondern Erkenntnischancen.

Sendung vom 27.09.2019
Ein Mann trägt am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der AfD Sachsen ein blaues Polo-Shirt und einen Fischerhut in Deutschlandfarben. (dpa/Zentralbild/ Sebastian Kahnert)

Die AfD-FormelDas kleine Einmaleins der Rechtspopulisten

Klare Feindbilder, einfache Lösungen. So spricht die AfD ihre Wählerschaft auch vor der Landtagswahl in Thüringen an. Der Journalist Daniel Bax analysiert diese Wahlkampf-Rhetorik, die auf eine Spaltung der Gesellschaft setzt.

Sendung vom 26.09.2019Sendung vom 25.09.2019Sendung vom 24.09.2019Sendung vom 23.09.2019Sendung vom 20.09.2019
In einem leeren Bus-Wartehäuschen in einer einsamen, grünen Berglandschaft  prangt ein großes Plakat mit der Aufschrift "Das wird nie was". (Picture alliance / imageBROKER / Thomas Sbampato)

Erfindergeist dringend gesucht Deutschland malt lieber schwarz

Klimawandel, humane Arbeitsbedingungen, nachhaltige Mobilität – große Zukunftsfragen liegen vor uns. Doch Deutschland ist die Innovationskraft abhanden gekommen und labt sich lieber an Schwarzmalerei, diagnostiziert Schriftstellerin Jagoda Marinić.

Sendung vom 19.09.2019
Als Silhouetten heben sich Demonstranten mit Plakaten in einem kleinen Boot vor einem riesigen Kreuzfahrtschiff ab. (Imago / Andrea Merola)

Autoritäre WeltverbessererSchamgefühl als Moralkeule

Was darf man heute, was schickt sich nicht? Eine Kreuzfahrtreise buchen, Fleisch essen, mal eben den Flieger nehmen? Der Philosoph Christian Schüle hält diese neuen Formen des Puritanismus für einen fatalen Katalysator für gesellschaftliche Spaltungen.

Sendung vom 18.09.2019
Der Street-Artist TVBOY malt sein Graffiti von Carola Rackete als Marienfigur an eine Wand in der sizilianischen Hafenstadt Taormina. (Picture Alliance / Photoshot)

Neue HeldinnenWeibliche Ikonen in der Sexismusfalle

Ob Klimaaktivistin Thunberg, Sea-Watch-Kapitänin Rackete oder Friedensnobelpreisträgerin Yousafzai – die jungen Frauen werden als neue Heldinnen bejubelt. Dabei spiele Sexismus allerdings keine geringe Rolle, meint Journalistin Sonja Eismann.

Sendung vom 17.09.2019Sendung vom 16.09.2019
Demonstration für freie Wahlen vor dem Palast der Republik in Ost-Berlin am 4.11.1989.  (imago / Sven Simon)

30 Jahre Wende in der DDR1989 hätte unser 1968 sein können

Nur einen kurzen Moment der Geschichte war die DDR mündig: als im Sommer und Herbst 1989 Hunderttausende für Freiheit und Demokratie auf die Straße gingen. Es hätte unser 68 werden können, meint der Schriftsteller Martin Ahrends. Doch dann kam der Mauerfall.

Sendung vom 13.09.2019Sendung vom 12.09.2019
Menschen debattieren und wählen bei einer Besprechung. (imago / Ikon Images)

Öffentliche BauvorhabenDas Märchen von der Bürgerbeteiligung

Ob Kreisverkehr, Brücke oder Umgehungsstraße: Spätestens seit dem Stuttgart-21-Desaster werden immer mehr öffentliche Bauvorhaben mit Bürgerbeteiligung geplant. Thomas Wagner hält das für Etikettenschwindel: Denn entscheiden darf der Bürger dabei nichts.

Sendung vom 11.09.2019
Der Präsident der Vereinigten Staaten, George W. Bush, hält am 11.10.2002 im Weißen Haus in Washington eine Rede. Amerika spricht nach Auffassung Bushs im Irak-Konflikt jetzt "mit einer Stimme". (picture-alliance / dpa / AFP)

9/11 und die FolgenDer Westen hat versagt

Dschihadismus, Islamischer Staat, Massenflucht: Das hätte es ohne die stümperhafte und überhebliche Reaktion des Westens auf "9/11" nicht gegeben, meint Stefan Weidner. Zeit, sich das einzugestehen und aus dem Schatten des 11. September zu treten!

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Angst frisst Hirn
Von Martin Tschechne

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NordsyrienWie der IS auf den türkischen Einmarsch reagiert
Syrien, Tell Abiad: Soldaten der türkisch unterstützten syrischen Nationalarmee gestikulieren nach Zusammenstößen mit Kurdischen Kämpfern. In ihrem erbitterten Kampf gegen türkischen Truppen erhalten die Kurdenmilizen in Nordsyrien Unterstützung der Regierung von Präsident Baschar al-Assad.  ( Anas Alkharboutli/dpa)

Bisher hätten sich die Medienstellen des IS nicht offiziell zur Flucht hunderter Angehöriger von IS-Kämpfern geäußert, so Christoph Günther. Der Experte für Dschihadismus im Netz sieht darin ein mögliches Zeichen, dass größere Operationen bevorstehen.Mehr

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