Seit 04:05 Uhr Tonart

Sonntag, 27.09.2020
 
Seit 04:05 Uhr Tonart

Politisches Feuilleton

Sendung vom 25.09.2020Sendung vom 24.09.2020Sendung vom 23.09.2020Sendung vom 22.09.2020
Eine Integrationsfachkraft hilft Kindern bei den Hausaufgaben. (picture alliance / Peter Zschunke / dpa)

Aufnahme von GeflüchtetenSo geht Integration von unten

Wie viele geflüchtete Menschen kann Deutschland aufnehmen? Nicht erst seit dem Brand im Lager Moria wird über diese Frage gestritten. Das Dorf Jugenheim in Rheinhessen gibt im Kleinen die Antwort, meint der Wirtschaftsjournalist Uli Röhm.

Sendung vom 21.09.2020Sendung vom 18.09.2020
Ein Senioren-Ehepaar macht Übungen auf einem sogenannten "Beintrainer" auf dem Seniorenspielplatz in Hannover. (laif / Christian Burkert)

AltersvorsorgeDie Lüge eines lebenslangen Wohlstandes

Unermüdlich ruft die Finanzindustrie ihre Kunden dazu auf, sich den "gewohnten Lebensstandard im Alter" zu sichern. Dieser Standard basiert aber auf Wachstum und das ist in Zeiten des Klimawandels mehr als deplatziert, meint die Autorin Pieke Biermann.

Sendung vom 17.09.2020
Ein Mann hat die Arme sind hinter dem Rücken verschränkt. Er steht an einem Holzzaun und Blickt in die Ferne. (laif / Keystone / Gaetan Bally)

Leben im ExilDer Sprung ins Leere

Wie es sich anfühlt, in einem fremden Land mit einer unbekannten Sprache anzukommen, wissen nur diejenigen, die es erlebt haben. Usama Al Shamani kam 2002 aus dem Irak in die Schweiz und ist heute ein erfolgreicher Schriftsteller.

Sendung vom 16.09.2020Sendung vom 15.09.2020
Vor rosa Hintergrund ist ein etwas verschrumpelter gerade gewachsener Kaktus zu sehen. (Unsplash / Charles Deluvio)

Toxische MännlichkeitMänner, die Frauen hassen

Die Attentäter von Halle und Hanau waren rechtsradikal und erklärte Antifeministen. Der Philosoph Florian Goldberg hat sich mit einem Milieu beschäftigt, das darin aufgeht, sich selbst zu bemitleiden, und Frauen als Feinde zu betrachten.

Sendung vom 14.09.2020
Eine rothaarige Frau hält einen schwarzen Buchkalender hoch, auf dem Aufkleber mit der Aufschrift "Fight like a Grrrl!" , "Refugees welcome" und "System change not climate change" angebracht sind. (imago / ZUMA Wire / Sachelle Babba)

Appelle, Petitionen, offene BriefeWider den Bekenntniszwang

Im Briefkasten von Intellektuellen landen regelmäßig Aufrufe, sich zu solidarisieren oder zu einer Haltung zu bekennen. Kerstin Hensel lehnt diesen Trend zum Ad-hoc-Flaggezeigen ab, wohne ihm doch etwas Eiferndes inne - gepaart mit geistiger Faulheit.

Sendung vom 11.09.2020Sendung vom 10.09.2020
Ein Jutebeutel mit der Aufschrift "Grün links versifft". (Imago / Jens Jeske)

Streit um DiskurshoheitSeid gnädig mit den Linksliberalen!

Ja, sie haben diskursive Macht, und ihre angeblich so hohe Moral entspringt zum Teil Eigennutz: Dennoch solle man den Linksliberalen gegenüber Milde walten lassen, meint Stefan Reinecke. Denn sie haben in den letzten Jahrzehnten auch viel Gutes bewirkt.

Sendung vom 09.09.2020
Historische Illustration eines Mannes an einem Webstuhl. (Getty Images / Photo12 / Universal Images Group)

Heimarbeit als ZukunftsmodellDas Comeback des Jahrhunderts

Mit der Industrialisierung wurde die Arbeit von zu Hause vertrieben und in Fabriken und Büros verlagert. Durch Corona kehrt sie wieder nach Hause zurück. Das könnte viel Gutes bringen, meint Hans Rusinek: etwa ein Revival von Nachbarschaft und Heimat.

Sendung vom 08.09.2020Sendung vom 07.09.2020Sendung vom 04.09.2020
Ein vermutlich aus Syrien stammender Flüchtling macht eine Kusshand und hält dabei ein Bild von Angela Merkel in die Kamera, während er und etwa 800 weitere Personen aus Ungarn am 5. September 2015 am Münchner Hauptbahnhof in München eintreffen. (Getty Images Europe / Sean Gallup)

IntegrationWir können das!

Tausende in Ungarn gestrandete Flüchtlinge: Vor fünf Jahren ließen Österreichs Kanzler und die Bundeskanzlerin sie einreisen – kurz nach Merkels "Wir schaffen das". Für Publizistin Ferda Ataman stand das nie infrage: "Wir können das", meint sie.

Sendung vom 03.09.2020
Eine Illustration zeigt einen Mann und eine Frau, die einen Jungen mit Krone in einem Stuhl mit Griffen tragen. (imago images / fStop Images / Malte Müller)

TrennungskinderWenn das Ende ein Anfang ist

Hier stand vor Kurzem ein Plädoyer für ein "Trauerjahr für Trennungskinder". Konstanze Jungwirth widerspricht: Dass Eltern nicht mehr als Paar leben wollen, muss für die Kinder keine negativen Folgen haben, meint die Anwältin – ganz im Gegenteil.

Sendung vom 02.09.2020
Nacht der Schlacht bei Sedan: Ein Gemälde zeigt den siegrreichen Bismarck im Gespräch mit dem unterlegenen Napoleon III.,  (gemalt von Camphausen). (picture alliance / Mary Evans Picture Library)

Sedantag als MahnungBlut, Eisen und unrühmliche Geschichte

Vor 150 Jahren endete die Schlacht von Sedan: Der Sieg über die französische Armee führte zur Gründung eines deutschen Nationalstaates – und wurde im Kaiserreich zum Gedenktag. Der Publizist Konstantin Sakkas über ein schwieriges Jubiläum.

Sendung vom 01.09.2020
Eine Illustration zeigt Mikrofone und die Ausrufe "Yes!", "Wow!" und "No!". (imago images / Panthermedia / studiostoks)

Debatte um Cancel CultureDie ängstlichen Intellektuellen

Wer im öffentlichen Diskurs zu grell erscheint, droht Opfer der "Cancel Culture" zu werden, beobachtet Milosz Matuschek. Viele Intellektuelle könnten dem nichts entgegensetzen, meint der Journalist. Er sieht aber auch eine neue Lust am wilden Denken.

Sendung vom 31.08.2020
Maria Montessori, italienische Pädagogin, kolorierte Porträtaufnahme um 1920.  (akg images)

ErziehungskunstMaria Montessori weist uns die Zukunft

Wie keine zweite hat Maria Montessori das pädagogische Denken der Menschen rund um den Globus inspiriert und geprägt. Zu ihrem 150. Geburtstag wirbt Erziehungswissenschaftler Michael Klein-Landeck dafür, sich mehr mit ihren Ideen zu beschäftigen.

Sendung vom 28.08.2020
Eine dunkle Maske lauert hinter einem Türfenster. (imago / fStopImages / Michael Mann)

Manipulation von MenschenDie Motive der Angstmacher erkennen

Menschen kann man schnell verunsichern und Angstmacher nutzen diese Gefühle für ihre Zwecke. Neurowissenschaftlicher Gerald Hüther plädiert dafür, stets neu zu prüfen, ob unsere Ängste berechtigt sind oder ob sie instrumentalisiert werden.

Sendung vom 27.08.2020Sendung vom 26.08.2020
Eine Ehrenwache steht neben dem Porträt des ermordeten Politikers Walter Lübcke am 13. Juni 2019 in Kassel. (Getty / Sean Gallup)

ErinnerungskulturEin Denkmal für Walter Lübcke!

Die Frage, welche Denkmäler wir nicht mehr wollen, wird viel diskutiert. Die Philosophin Gesine Palmer findet eine Frage fast noch wichtiger: Wen wollen wir eigentlich noch ehren? Einer, der es wert wäre, ist der ermordete Politiker Walter Lübcke.

Sendung vom 25.08.2020Sendung vom 24.08.2020
Seite 1/163
September 2020
MO DI MI DO FR SA SO
31 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 1 2 3 4

Nächste Sendung

28.09.2020, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Ist zusammengewachsen, was zusammengehört?
Von Wolf Biermann, Liedermacher

Kommentar

Schulen und CoronaKein Konzept, nirgends
Schulbetrieb an der Realschule Benzenberg in Düsseldorf: Jugendliche mit Masken sind auf dem Weg zum Unterricht. (picture alliance / dpa / imageBROKER / Rupert Oberhäuser)

Die Ferien sind vorbei, die Schule beginnt, und schon müssen die ersten Lehranstalten wegen Corona-Fällen wieder schließen. Der Bildungsjournalist Armin Himmelrath wirft der Politik deswegen Totalversagen vor: Den Grund sieht er in einer bizarren Selbsttäuschung.Mehr

weitere Beiträge

Interview

weitere Beiträge

Tacheles

Ungleiche Verteilung von VermögenSuperreichtum verbieten
Streetart mit Dagobert Duck, der in Geld badet (imago images / Steinach)

Wenn es große Vermögensunterschiede gibt, verletzt das die menschliche Würde, meint der Philosoph Christian Neuhäuser. Denn Armut führe zu Scham und dazu, nicht gleichrangig aufzutreten. Geld bedeute politische, ökonomische und soziale Macht.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur