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Dienstag, 23.10.2018
 
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Politisches Feuilleton

Sendung am 23.10.2018 um 07:20 UhrSendung vom 22.10.2018
Roter Hintergrund, darauf eine absteigende Kurye und darauf puzeln die Buchstaben SPD nach unten. (imago / imagebroker)

Ach, SPD!Kein Aufbruch, nirgends

Bin ich hier noch richtig? Das fragt sich der Schriftsteller und SPD-Mitglied Nicol Ljubic seit einiger Zeit. Denn aus einer Partei des Aufbruchs sei eine geworden, die nur noch Spiegelstriche abarbeite - allem Gerede vom Neuanfang zum Trotz.

Sendung vom 19.10.2018
Frau mit Einkaufstüten  (dpa / picture alliance / Dominic Lipinski)

Shoppen als ErlebnistripDie schöne neue Konsumentenwelt

Im Baumarkt gibt es Prosecco, in der Buchhandlung spielt eine Band und geöffnet ist die halbe Nacht: Mit Event-Shopping will der stationäre Einzelhandel der Online-Konkurrenz Paroli bieten. Auf der Strecke bleiben Alte und Arme.

Sendung vom 18.10.2018
Journalisten bei der Bundespressekonferenz (dpa / picture  alliance / Wolfgang Kumm)

Wenn Politiker scheiternLasst die Häme weg!

Ob Horst Seehofer, Andrea Nahles oder die Kanzlerin: Viele Journalisten scheinen nur darauf zu warten, dass die Akteure der GroKo zu Fall kommen. Und sind dabei unnötig bösartig und ungerecht, meint Susanne Gaschke, Journalistin und frühere Kieler Bürgermeisterin.

Sendung vom 17.10.2018
Menschenmenge mit verschiedenen Parteilogos (imago / Ralph Peters)

Liken reicht nichtGründet Ortsvereine!

Zwar lässt sich mit 280 Zeichen heute Weltpolitik machen - aber auch Demokratie? Yannick Haan, Jahrgang 1986, rät seiner Generation, nicht nur auf politische Teilhabe per Mausklick zu setzen, sondern auch auf den Ortsverein. Und ist selbst mit gutem Beispiel vorangegangen.

Sendung vom 16.10.2018Sendung vom 15.10.2018Sendung vom 12.10.2018
Horst Seehofer präsentiert seinen Masterplan Migration in Berlin (2018). (SOPA Images via ZUMA Wire)

Plan-FeststellungenRealität als unberechenbarer Störfaktor

"Mach nur einen Plan. Sei ein großes Licht. Und mach dann noch'nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht", schrieb einst Bertolt Brecht. Trotzdem machen alle unverdrossen weiter Fünf-, Sieben- oder Zehn-Punktepläne, wundert sich Pieke Biermann.

Sendung vom 11.10.2018
Die Spitzenkandidaten der Grünen in Bayern, Katharina Schulze and Ludwig Hartmann, gemeinsam mit Parteichef Robert Habeck. (Alexander Pohl/ NurPhoto / dpa)

Landtagswahl in BayernDie Grünen als neue Wohlfühlpartei

Bei der Bayern-Wahl könnten alle ihr "Grünes Wunder" erleben: Denn letzten Umfragen zufolge liegt die Öko-Partei bei sensationellen 18 Prozent. Die Grünen werden mit ihrem Kurs des Ungefähren zum Auffangbecken für Wähler aus der Mitte, meint Reinhard Mohr.

Sendung vom 10.10.2018
Wo geht es lang? Antriebsarmut und Depressionen können Jugendliche schwer belasten. (imageBROKER / Franziska Ritter)

Generation "Lustlos"Warum ist die Jugend so matt und müde?

Der jungen Generation geht es wunderbar – jedenfalls was Jobperspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten angeht. Trotzdem leiden mehr Jugendliche an Depressionen als je zuvor. Woran liegt das, fragt die Psychotherapeutin Astrid von Friesen.

Sendung vom 09.10.2018Sendung vom 08.10.2018Sendung vom 05.10.2018
Eine Mann liest ein Buch. (imago/Science Photo Library)

Kulturgut BuchBücher sind Vorratsspeicher

Kulturgut ist ein Begriff, der nicht nur Gegenstände umfasst wie das Buch, sondern ein Kulturgut fordert immer zugleich auch den lebendigen Umgang mit diesem Gut, also ein Handeln, meint der Publizist Michael Schikowski.

Sendung vom 04.10.2018Sendung vom 02.10.2018
Demonstration am 18.03.1991 in Leipzig gegen den massiv betriebenen Sozialabbau in den neuen Bundesländern ohne konkrete Sanierungskonzeptionen für erhaltenswerte Betriebe. (picture alliance / dpa / Wolfgang Kluge)

OstdeutschlandDas lange Ringen um Anerkennung

Schnell wird mit dem Finger auf den Osten Deutschlands gezeigt, wenn es um den neuen Rechtspopulismus geht. Analysen gibt es zuhauf. Woran es aber mangelt, ist eine aufrichtige Debatte über Anerkennung, meint der Journalist Markus Ziener.

Sendung vom 01.10.2018Sendung vom 28.09.2018Sendung vom 27.09.2018
Illustration einer Geschäftsfrau mit Baby und Kinderwagen, die unter einem Liniendiagramm telefoniert. (imago / Ikon Images)

GleichberechtigungDer Herzinfarkt wird weiblich

Frauen holen bei den Herzerkrankungen auf. Früher waren es viel mehr Männer, die einen Infarkt bekamen – aber das ändert sich. Ein fragwürdiger Fortschritt der Gleichberechtigung, findet die Autorin Eva Sichelschmidt.

Sendung vom 26.09.2018Sendung vom 25.09.2018
Noten auf einem Schulzeugnis. (picture alliance / dpa / Ina Fassbender)

GrundschuleNoten – so spät wie möglich

Einige Grundschulen lassen die Eltern entscheiden, ob ihr Kind ein Zeugnis mit Noten bekommt. Damit wälzt die Bildungspolitik einen Teil ihrer Verantwortung ab, kritisiert Tanja Dückers. Eigentlich sei doch klar, wie die Notenfrage entschieden werden müsse.

Sendung vom 24.09.2018
Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, und seine Frau Karin Baumüller-Söder schauen Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München beim traditionellen Fassanstich zu. (dpa/Peter Kneffel )

TraditionenWozu brauchen wir noch Brauchtum?

Mit Brauchtum verbinden viele Folklore oder Trachtenverein. Aber Bräuche können auch ein Stück Heimat in einer globalisierten Welt sein. Doch dazu müssen sie sich öffnen - etwa für den muslimischen Schützenkönig im "deutschen" Verein, meint Wolfgang Kaschuba.

Sendung vom 21.09.2018
Vor einer geplanten Demonstration mehrerer rechtsgerichteter Gruppierungen haben die Menschen im sachsen-anhaltischen Köthen ihren Marktplatz bunt angemalt.  (dpa/Sebastian Köhler)

Köthen und die MedienBenennt die wahren Probleme!

Von wegen rechtes Nest! Folkert Uhde, Intendant der Köthener Bachfesttage, ärgert sich über das Bild, das viele Journalisten nach den rechtsextremen Aufmärschen von seiner Stadt zeichnen. Denn die Köthener setzten deutliche Zeichen gegen Hass und Hetze.

Sendung vom 20.09.2018
Wer mit Häusern spekuliert hat soziale Verantwortung nicht kapiert!" steht auf einem Transparent an einer Hausfassade in Berlin im Bezirk Schöneberg am 19.03.2015. Foto: Wolfram Steinberg/dpa. (picture alliance / dpa/ Wolfram Steinberg)

Wohnungsnot"Den Wohngipfel kann Seehofer sich schenken"

Was soll beim Wohngipfel im Kanzleramt schon herauskommen, wenn dort vor allem Vertreter der Immobilienwirtschaft sind?, fragt Timo Rieg. Für ihn verlangt die Wohnungskrise radikale Lösungen: Niemand soll mehr mit Immobilien Profit machen dürfen.

Sendung vom 19.09.2018
Der Roboter «PR2» dreht am 27.02.2013 in einer Laborküche des Institute for Artificial Intelligence (IAI) am Technologie-Zentrum Informatik (TZI) der Universität Bremen einen Pfannkuchen um. Der Roboter kann experimentell selbstständig Aufgaben im Haushalt übernehmen und ist Teil eines europaweiten Projekts. Foto: Michael Bahlo dpa/lni | (dpa)

Mehr Realismus in die KI-DebatteHauptsache irgendwas 4.0

Kühlschränke, die intelligenter sind als wir, oder der "Robo-Boss" als Vorgesetzter: Viele tolle Zukunftstrends stehen angeblich kurz davor, Wirklichkeit zu werden. Hauptsache Hype und Hauptsache irgendwas 4.0. Doch wenig davon dürfte wahr werden, meint Stefan Kühl.

Sendung vom 18.09.2018
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23.10.2018, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
#metoo: Skandal im Sperrbezirk
Von Susanne Schädlich

Kommentar

VerfassungsschutzpräsidentDie Maaßen-Affäre wird zur Groteske
14.05.2018, Berlin: Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), spricht beim Symposium des BfV zum Thema «Hybride Bedrohungen - Vernetzte Antworten» zu den Teilnehmern. (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)

Statt Hans-Georg Maaßen zu entlassen, wird er zum Staatssekretär im Bundesinnenministerium befördert. Kanzlerin Angela Merkel werde das als Maßnahme erklären, um die Stabilität der Regierung zu gewährleisten, meint Stephan Detjen. Doch das Manöver sei durchschaubar.Mehr

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Tacheles

US-Demokrat Philip Murphy"Wir müssen diese Wahlen gewinnen"
Phil Murphy, der Gouverneur des US-Bundesstaates New Jersey, hält am 1. Oktober 2018 eine Rede in Nutley, New Jersey. (dpa / picture alliance / Seth Wenig)

Der demokratische US-Politiker Philip Murphy setzt darauf, dass seine Partei bei den Kongresswahlen Gewinne einfährt. Nur so ließe sich der Schaden, den US-Präsident Trump bisher angerichtet habe, halbwegs begrenzen. Allerdings sei nicht alles schlecht, was Trump mache.Mehr

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