Seit 17:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 23.07.2019
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 23.07.2019

WohnungsmangelBauboom ist die falsche Antwort

Blick auf die Fassade eines neuerbauten Wohnhauses an der East Side Gallery in Berlin (picture alliance / chromorange)

Wohnen wird immer teurer: Wer 1.300 Euro netto verdient, gibt im Schnitt aktuell fast die Hälfte davon für die Warmmiete aus. Warum mehr Wohnungen bauen trotzdem keine Lösung ist, erklärt der Publizist Daniel Fuhrhop.

Sendung vom 22.07.2019
Eine Person mit Smartphone berührt dessen Touchscreen. (Unsplash / Gilles Lambert)

HackerangriffeWir brauchen einen TÜV für Smartphones

Vorsicht: "Gefährlicher Virus zerstört Smartphone!" Solche Schlagzeilen über digitale Attacken auf unsere tragbaren Alleskönner häufen sich. Zeit zum Handeln, meint der Politologe Adrian Lobe – der Staat müsse die Hersteller in die Pflicht nehmen.

Sendung vom 19.07.2019Sendung vom 18.07.2019
Ein Mann fotografiert den Mond mit seinem Smartphone. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

50 Jahre MondlandungDer neue Himmel liegt im inneren Universum

Die erste Mondlandung war auch ein Moment der Ernüchterung: Auf einmal war erreicht, was zuvor wie eine Utopie wirkte. Seitdem hat die Raumfahrt ihre Strahlkraft verloren, meint der Autor Peter Glaser. Die Zukunftsvisionen von heute seien digital.

Sendung vom 17.07.2019Sendung vom 16.07.2019
Zwei Frauen laufen mit bunten Einkaufstüten in den Händen nebeneinander. (imago images / Westend61 / Josep Rovirosa)

Fast Fashion und die FolgenSchluss mit der Wegwerfmode!

Im Wochentakt locken Modeketten im Netz mit neuen Kollektionen: Doch der Trend der Fast Fashion schädigt die Umwelt, lässt Näherinnen weltweit verarmen. Für alle, die da nicht mitmachen wollen, gibt es Auswege, sagt die Journalistin Annette Jensen.

Sendung vom 15.07.2019
Detailaufnahme: Ein Mann misst seinen Herzschlag mit dem Sensor auf der Rückseite seines Smartphones. (picture alliance / dpa / Andrea Warnecke)

Gesundheits-Apps im TestEine einzige Studie beweist gar nichts

Gesundheits-Apps könnten bald von der Krankenkasse bezahlt werden. Vorausgesetzt, der Hersteller weist die positive Wirkung der App nach. Eine einzige Studie hat aber grundsätzlich kaum Aussagekraft, findet der Wissenschaftsphilosoph Alexander Mäder.

Sendung vom 12.07.2019Sendung vom 11.07.2019
Afghanische Sicherheitskräfte inspizieren den Ort eines Autobombenanschlags in Ghazni, Afghanistan, am 7. Juli 2019. Mindestens sechs Menschen wurden getötet und 96 weitere verletzt, als eine Autobombe am Sonntag die Stadt Ghazni, die Hauptstadt der afghanischen Provinz Ghazni, erschütterte.   (imago / Xinhua / Rohullah)

AfghanistanDen endlosen Krieg überwinden

Erstmals haben sich Vertreter der Regierung aus Kabul mit denen der Taliban getroffen, beim intra-afghanischen Dialog. Das gibt Hoffnung, meint Journalist Emran Feroz. Denn nur Versöhnung und Gespräche können das Land in eine friedlichere Zukunft führen.

Sendung vom 10.07.2019Sendung vom 09.07.2019
Illustration eines Flughafens von oben mit Landebahn und Flugzeugen. (Mit Denkfabrik-Stempel) (Imago / fStop Images / Malte Mueller)

CO2-KompensationAblasshandel fürs gute Gewissen

Sie heißen "atmosfair", "Primaklima" oder "myclimate" und versprechen Reisen mit gutem Gewissen, durch CO²-Kompensation: Wer fliegt, spendet für Klimaprojekte. Endlich können wir ohne schlechtes Gewissen in die Ferien fliegen – oder doch nicht?

Sendung vom 08.07.2019
Impressionen vom Großen Umzug zum 17. Thüringentag 2019 in Sömmerda: Ein junger Mann mit einem T-Shirt auf dem "Herz statt Hetze" steht läuft beschwingt durch die Straßen - hinter ihm weirere junge Menschen mit weißen Herz-T-Shirts.  (imago images / VIADATA)

Ethische HerzensbildungGemeinsinn lohnt sich!

Anerkennung, damit punkten Populisten und Extremisten bei den Schwächsten der Gesellschaft. Wer ihren Erfolg stoppen will, muss kommende Generationen im Glauben erziehen, dass jede und jeder Einzelne zählt, meint Autor Christian Schüle – und verrät wie.

Sendung vom 05.07.2019
Aufnahme des Seitenprofils von Emmanuel Macron (picture alliance / Le Pictorium Agency via ZUMA)

EU-InteressenkonflikteMacrons Traum vom Mittelmeerraum

Zäh wird um die Verteilung von EU-Spitzenposten gerangelt. Just da belebt Präsident Macron ein altes Motiv französischer Europapolitik neu: den Traum vom geteilten Mittelmeerraum. Der Historiker Jörg Himmelreich findet das Timing denkbar schlecht.

Sendung vom 04.07.2019
Vier Mädchen springen Hand in Hand auf einer Straße. Sie sind von hinten zu sehen. (EyeEm / Zelma Brezinska)

Tipps zur Reform des SchulsystemsNie mehr Zeugnisse!

Warum muss ihre Tochter vor dem ersten Zeugnis mit "echten Noten" zittern? Um einiges härter noch trifft es Kinder aus bildungsfernen Schichten. Die Mutter und Journalistin Sonja Eismann hält das Schulsystem für nicht mehr zeitgemäß - und hat einige Tipps.

Sendung vom 03.07.2019
Ein bewaffneter Polizist läuft auf das Gelände des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe, der für das Ermittlungsverfahren im Mordfall Lübcke zuständig ist, aufgenommen am 27.06.2019.  (picture alliance/Silas Stein/dpa)

Politische GewaltWorte, die Taten werden

Können Worte Waffen sein? Politische Morde wie derjenige an Walter Lübcke stehen in direkter Fortführung der verbalen Aufrüstung im Internet, davon ist die Autorin Julya Rabinowich überzeugt. Verantwortlich für die Verrohung seien aber auch Politiker.

Sendung vom 02.07.2019
Pro Europa-Großdemonstration des Bündnis "Ein Europa für Alle - Deine Stimme gegen Nationalismus" im Mai 2019 in Stuttgart in Baden-Württemberg  (imago images / Arnulf Hettrich)

Orte, Häuser, FeiertageEuropa braucht Rituale

Am heutigen 2. Juli kommt das neu gewählte Europaparlament zum ersten Mal in Straßburg zusammen. Und doch bleibt Europa für viele eine abstrakte Idee. Es fehlen Rituale, meint der Philosoph Matthias Gronemeyer. Er hätte da ein paar Vorschläge.

Sendung vom 01.07.2019
Bewaffnete Soldaten führen Gefangene, deren Augen verbunden sind, durch einen Gang. (picture-alliance / dpa / RIA Novosti / Dmitriy Vinogradov)

Deutsche IS-KämpferRückkehr in den Rechtsstaat

Wer im Ausland für eine Terrormiliz kämpft, kann künftig seine Staatsbürgerschaft verlieren - dies hat der Bundestag beschlossen. Für die deutschen IS-Kämpfer in syrischer und irakischer Haft ist dies keine Lösung, sagt Jurist Christian Rath.

Sendung vom 28.06.2019
Rückenansicht von Bundeswehr- und Marinesoldaten mit leicht verdeckter Deutschlandfahne. (picture alliance / dpa / Hannibal Hanschke)

Selbstbild der BundeswehrEine Truppe ohne Vaterland?

Die Verteidigung des Vaterlandes - das war einmal. Längst ist die Bundeswehr zum internationalen Sicherheitsdienstleister geworden. Eine flapsige Werbekampagne erklärt Soldaten zu bewaffneten Handwerkern, zuständig für "Gas, Wasser, Schießen". Ein Fehler, meint der Jurist Matthias Buth.

Sendung vom 27.06.2019
Das Bild zeigt einen Hund - möglicherweise einen Border-Colly-Mischling - der eine große Sonnenbrille mit Augenbrauen und einer menschlichen Nase auf seiner Schnauze trägt. (Photo by Braydon Anderson on Unsplash)

Inflation der AktionstageDer Welttag des Unsinns

An die 700 „Aktionstage für irgendetwas“ quetschen sich jedes Jahr in den Kalender. Eine einstmals gute Idee der UNO wird so von PR-Firmen und Spaßvögeln schamlos verwässert und entwertet. Schluss damit, fordert die Publizistin Tanja Dückers anlässlich des "Welttages der Sonnenbrille".

Sendung vom 26.06.2019
Putin und Erdogan stehen in einem pompös eingerichteten Raum hinter einem Tisch und zwischen zwei mit Gold verzierten Stühlen und schütteln sich die Hände. (Iamgo / ITAR-TASS / Ramil Sitdikov)

Türkische AußenpolitikErdoğans russische Freunde

Die USA werfen der Türkei Waffenhandel mit Russland vor. Für Erdoğan ein strategisch wertvoller Streit, meint der Jurist und Grünen-Politiker Memet Kilic: Denn der türkische Präsident sei auf neue Verbündete angewiesen.

Sendung vom 25.06.2019Sendung vom 24.06.2019Sendung vom 21.06.2019Sendung vom 20.06.2019Sendung vom 19.06.2019
Die Illustration zeigt Menschen mit Sprechblasen in den Händen die an einer Leiter anstehen. (imago images / Ikon Images)

InternetkulturDer Siegeszug der Dilettanten

Partizipationskultur statt Expertokratie: Das klingt gut, hat aber seinen Preis, meint Roberto Simanowski. Denn statt Reflexion herrsche im Netz der Reflex. Wo sind die, die der Versuchung widerstehen, simple Lösungen für komplexe Probleme anzubieten?

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24.07.2019, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Schmollen
Ein neuer Volkssport
Von Jörg Bernardy

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