Seit 17:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 21.01.2020
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Politisches Feuilleton

Sendung vom 21.01.2020Sendung vom 20.01.2020Sendung vom 17.01.2020Sendung vom 16.01.2020Sendung vom 15.01.2020Sendung vom 14.01.2020
Eine Illustration zeigt eine Frau in weißem Kittel auf rotem Hintergrund, die nach einer Möhre greift, die an einer Angel befesstigt ist. (imago images/Ikon Images/Harry Haysom)

HerrschaftssicherungDas süße Gift des Lobes

Demokratische Gesellschaften wiegen sich in dem guten Gefühl, Unterdrückung und Gewalt überwunden zu haben. Dass von demonstrativ ausgeübter Machtpolitik heute nicht mehr viel zu sehen ist, heißt jedoch keineswegs, dass es sie nicht mehr gibt, meint Gerald Hüther.

Sendung vom 13.01.2020
Protestierende in Paris am 05.11.2019 beim "Million Mask March" halten ein Schild von Julian Assange in die Höhe, auf dem er mit der amerikanischen Fahne geknebelt ist. (Joris van Gennip/laif)

Inhaftierter Wikileaks-GründerJulian Assanges Hinrichtung auf Raten

Wikileaks-Gründer Julian Assanges sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis in Großbritannien. Dass sich trotz Vorwürfen psychologischer Folter so wenige Journalistenverbände für seine Freilassung einsetzen, ist ein Totalversagen, meint der Journalist Milosz Matuschek.

Sendung vom 10.01.2020
Badende stehen am Strand und beobachten die Auswirkungen des katastrophalen Naturschauspiels. (AFP/ Saeed Khan )

Kollektive VerantwortungslosigkeitAustralien geht uns alle an

Mit den Bränden in Australien habe sich der Glaube, die Natur mit technischen Mitteln beherrschen zu können, in Rauch aufgelöst, meint die Journalistin Sieglinde Geisel. Niemand könne jetzt mehr den von Menschen gemachten Klimawandel und die Folgen leugnen.

Sendung vom 09.01.2020
Ein Mann flüstert Informationen einem anderen Zuhörer zu.  (imago/ Gary Bates)

KonversationNur wer zuhört, lernt auch etwas

Am Stammtisch wurde schon immer gepöbelt. Aber die Anonymität des Netzes scheint Aggressionen erst so richtig anzuheizen. Kommunikation wird immer schwieriger. Da hilft nur eins, meint der Philosoph Christoph Quarch: Raus aus der eigenen Komfortzone.

Sendung vom 08.01.2020Sendung vom 07.01.2020
Eine Fotomontage visualisiert die Gesichtserkennung.(Symbolbild) (imago/ )

Digitale WeltWenn Algorithmen diskriminieren

Algorithmen entscheiden, ob jemand einen Pass erhält oder in einen neuen Job vermittelt wird. Immer öfter nutzen Verwaltungen "intelligente" Programme, die Menschen auch benachteiligen. Der Politologe Adrian Lobe warnt davor.

Sendung vom 06.01.2020
Donald Trump steht im Eisenhower Executive Office Building in Washington vor einem Mikrofon. (imago images / UPI Photo / Michael Reynolds)

GesellschaftskritikWie aus Opfern Helden werden

Niemand will Opfer werden, niemand will Gewalt oder Diskriminierung erfahren. Und doch kann man heute einen seltsamen Trend beobachten, meint der Journalist Matthias Lohre: Dass sich Menschen gerne zu Opfern stilisieren – auch wenn sie keine sind.

Sendung vom 03.01.2020Sendung vom 02.01.2020Sendung vom 31.12.2019
Illustration eines Studenten, aus dessen Kopf Symbole für die MINT-Fächer purzeln. (imago / IKON images / Patrick George)

Der Mensch als ProblemZu intelligent, um die Welt zu retten?

Wir debattieren über den Klimanotstand und empfinden Flugscham. Doch praktisch folgt daraus erschreckend wenig. Warum handeln wir nicht nach unseren Erkenntnissen? Sind wir zu dumm? Im Gegenteil, findet Timo Rieg. Es sei die Intelligenz, die die Probleme schafft.

Sendung vom 30.12.2019
Frauen heben ihre Hände in einer rosa-lila Rauchwolke eingehüllt. (Pexels/ Trinity Kubassek )

FeminismusWarum plötzlich so viele Feministen sein wollen

"Ich bin Feministin." Oder sogar: "Ich bin Feminist." Das geht heute vielen leicht über die Lippen. Doch steht hinter diesem Bekenntnis wirklich der Wunsch nach gesellschaftlicher Veränderung? Oder geht es vielen nur um zeitgeistgemäße Selbstdarstellung?

Sendung vom 27.12.2019
Skifahrer auf einer Skipiste im Gegenlicht. (imago / Marius Schwarz)

WintersportWo bleibt die Ski-Scham?

Immer mehr Skitouristen bei immer weniger Schnee? Für den Journalisten Uwe Bork ist Skifahren in den Alpen angesichts des Klimawandels nicht mehr zeitgemäß. Doch noch setzten die betroffenen Regionen auf künstliche Schneeparadiese - auf Kosten der Umwelt.

Sendung vom 24.12.2019
Illustration eines Wissenschaftlers. Dieser zeigt auf eine Tafel mit einem unterteilten Herz. (imago/ Rocco Baviera)

Ethik und VerfassungsschutzIm Stillen Gutes tun

"Im Verborgenen Gutes tun": Mit diesem Slogan wirbt der Verfassungsschutz derzeit um Auszubildende. Doch inwieweit kann man die Arbeit des Verfassungsschutzes unter ethischen Gesichtspunkten als "Gutes tun" bezeichnen? Das hat sich Gesine Palmer gefragt.

Sendung vom 23.12.2019
Collage von Personen, die diskutieren. (imago/Ikon Images/Donna Grethen )

DebattenkulturZur Sache, bitte!

Klimawandel, Populismus, Krise der Demokratie: Es gäbe so viele Sachthemen, über die wir ernsthaft sprechen müssten. Stattdessen geht es im Netz und im Feuilleton oft nur darum, wer wann was wie sagen darf. Pseudo-Debatten, findet Sieglinde Geisel.

Sendung vom 20.12.2019
Die rote Flagge der Volksrepublik China vor blauem Himmel. (picture alliance / dpa / Daniel Kalker)

GeopolitikWarum sich der Westen neu erfinden muss

Viel zu lang habe der Westen gebraucht, um die Veränderungen im weltpolitischen Machtgefüge nach 1990 zu begreifen, kritisiert Ramon Schack. Und hat dabei vor allem den Aufstieg Chinas im Blick. Uns dagegen droht der Rückfall in die Mittelmäßigkeit.

Sendung vom 19.12.2019
Plastikspielzeug in grellen Farben. (picture alliance/NurPhoto/Jaap Arriens)

WeihnachtsgeschenkeKonsumkritisch konsumieren - geht das?

Bloß kein Plastik und überhaupt: weniger Konsum! Ein Jahr Greta Thunberg ist an Ebru Taşdemirs Familie nicht spurlos vorübergegangen. Doch dann steht Weihnachten vor der Tür - und ein, zwei Geschenke dürfen es doch sein. Oder nicht?

Sendung vom 18.12.2019
Illustration einiger Mikrofone, darüber Sprechblasen: Yes! Wow! No! (imago / Panthermedia)

Politische BerichterstattungJournalismus als Spektakel

In der politischen Berichterstattung gehe es nicht mehr um Inhalte, kritisiert der Schriftsteller Bodo Morshäuser: Politik als Drama und Schicksalsstory zu vermitteln, sei gefährlich. Ihn stört aktuell vor allem die ungleiche Behandlung von SPD und AfD.

Sendung vom 17.12.2019
Bei einer Klimademostration auf dem Frankfurter Opernplatz wird ein Schild mit der roten Aufschrift "Bock auf Verbote" hochgehalten. (imago / Ralph Peters)

Klimaschutz und Demokratie Wo bleibt die Freiheit?

Verbote, Strafen, Kontrollen: Konsequenter Klimaschutz ist ohne radikale Eingriffe in Freiheits- und Eigentumsrechte nicht durchzusetzen - das meinen viele Klimaaktivisten. Dahinter stecke ein gestörtes Verhältnis zur Demokratie, warnt Klaus-Rüdiger Mai.

Sendung vom 16.12.2019
Ein kleines Geschenk in weihnachtlicher Verpackung wird auf zwei Händen überreicht. (unsplash / Ben White)

WeihnachtenKleine Philosophie des Schenkens

Wenn sich die weihnachtlichen Festtage wieder ankündigen, dann beginnt mit der Adventszeit das konsumistische Wettrüsten. Umso dringlicher stellt sich der Philosoph Philip Kovce der Frage, was gute Geschenke eigentlich auszeichnet.

Sendung vom 13.12.2019
Zeitgenössische schwarzweiss Fotografie eines vollen Kaufhauses in Frankfurt, von einem erhöhten Stadtpunkt aus. (picture alliance / dpa / Roland Witschel)

Bruttoinlandsprodukt Das BIP ist nicht mehr zeitgemäß

Das Bruttoinlandsprodukt ist schon lange kein Maßstab des Fortschritts unserer Gesellschaft mehr. Deshalb ist es an der Zeit, neue Indikatoren zu nutzen, die auch die Qualität unseres Wohlstands messen, meint Sophie Pornschlegel.

Seite 1/156
Januar 2020
MO DI MI DO FR SA SO
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Nächste Sendung

22.01.2020, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Warum sind Rezessionen keine Chance?
Der schwere Abschied vom Wachstumszwang
Von Ulrike Herrmann

Kommentar

weitere Beiträge

Interview

weitere Beiträge

Tacheles

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur