Seit 22:30 Uhr Studio 9 kompakt

Donnerstag, 15.11.2018
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 15.11.2018

ForschungWie sich Wissenschaft von der Gesellschaft abkoppelt

Eine Gruppe von Silhouetten mit Doktorhüten steht vor einer Mauer. (imago / Ikon  Images)

Ein Wissenschaftsbetrieb, der nur auf Zählbarkeit, Zitationsindizes und Internationalität (also Englisch) setzt, verliert den Kontakt zur Öffentlichkeit, kritisiert Matthias Gronemeyer. Dabei hätten Forscher eine Bringschuld gegenüber der Gesellschaft.

Sendung vom 14.11.2018
Viele Muslime knien auf dem Boden und sprechen ein Friedensgebet gegen Extremismus in Kreuzberg, Berlin in Deutschland. Islamische Verbände halten Friedensgebet vor der Mevlana-Moschee ab, vor der vor einem Monat ein Brandanschlag verübt wurde. Eine Aktion des Zentralrats der Muslime, der Türkisch-Islamischen Union (Ditib), des Islamrates und dem Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). (imago/Mike Schmidt)

Islam und IntegrationMehr Frauen in die Muslim-Verbände!

Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz will künftig nur noch mit Migrantenverbänden verhandeln, die mindestens eine Frau im Führungsgremium haben. Sie erntete für ihren Vorstoß prompt Kritik. Die Publizistin Sineb El Masrar hingegen findet ihn gut.

Sendung vom 13.11.2018
Frauen an Nähmaschinen. Eine schaut in die Kamera. (imago / ZUMA Press)

KapitalismusWir brauchen gerechte Preise!

Der Markt hat immer Recht? Nein, meint Christoph Fleischmann. Denn das Prinzip Angebot und Nachfrage sorge nicht für Gerechtigkeit. Entsprechend dürfe man es nicht allein dem Markt überlassen, die Preise festzulegen.

Sendung vom 12.11.2018
Die Parlamentarier debattieren im Plenum im Bundestag. Der Deutsche Bundestag berät in seiner Sitzung unter anderem über die Parteienfinanzierung. (picture alliance/dpa - Michael Kappeler)

ParitätswahlgesetzDie Hälfte des Bundestags für Frauen!

Zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts forderte Justizministerin Barley, das Wahlrecht zu ändern, damit gleich viele weibliche und männliche Abgeordnete in politischen Gremien vertreten sind. Die Journalistin Simone Schmollack fordert das schon länger - und erklärt, warum.

Sendung vom 09.11.2018Sendung vom 08.11.2018
Eine Frau und ein Mann stehen an einem Kickertisch und spielen. (imago / Westend61)

ArbeitsweltDie Firma ist nicht deine Familie

Der Tischkicker: In vielen Unternehmen verspricht er eine innovative und familiäre Arbeitsatmosphäre. Doch, was so locker daherkomme, sei eigentlich ein trügerisches Idealbild der Vergangenheit, kritisiert der Publizist Marius Hasenheit.

Sendung vom 07.11.2018Sendung vom 06.11.2018
Menschen stehen am 15.1.2012 in der Altstadt Jerusalems vor der Klagemauer (picture alliance / imageBROKER)

Gedanken zur ReinkarnationKater Adolf an der Klagemauer

Ausgelöst durch die Begegnung mit einem mageren Kater in Jerusalem: Der Autor Florian Goldberg betrachtet den rauer werdenden politischen Diskurs einmal ganz anders. Was würde sich ändern, wenn alle wüssten, dass sie wiedergeboren werden?

Sendung vom 05.11.2018Sendung vom 02.11.2018Sendung vom 01.11.2018Sendung vom 31.10.2018
Benediktinerpropstei St. Gerold, Vorarlberg in Österreich  (imago / CHROMORANGE)

Zum ReformationstagKirche - mehr als Glaubensverwaltung

Den Kirchen laufen die Mitglieder davon - nicht zuletzt wegen handfester Kirchenskandale. Doch "Kirche" bezeichnet nicht nur eine übergeordnete Organisation, sondern in erster Linie gelebte Gemeinschaft in den Gemeinden, sagt Soziologe Marcel Schütz.

Sendung vom 30.10.2018Sendung vom 29.10.2018
Eine junge Frau wirft am 21.10.2018 bei den afghanischen Parlamentswahlen in einem Wahllokal in der Hauptstadt Kabul einen Umschlag in eine Wahlurne. (imago / Xinhua)

Afghanistan nach der WahlEine Demokratie in Kinderschuhen

Blutvergießen, Tote und Verletzte: Trotz aller Gewalt zeigten die afghanischen Parlamentswahlen auch Positives, kommentiert der Journalist Emran Feroz. Vor allem junge Menschen wünschten einen Wandel - und hoffen auf die Demokratie.

Sendung vom 26.10.2018Sendung vom 25.10.2018
Eine Frau und ein Mann stehen voneinander abgewendet mit Schirmen auf einem hölzernen Steg im Regen. (imago / Westend61)

Sozialer KlimawandelAbkühlung statt Erwärmung

Das soziale Klima ist frostig geworden: Statt Gemeinsinn bestimme diffuses Misstrauen das Zusammenleben, findet der Publizist Martin Ahrends. Welche Folgen diese Entwicklung hat, erklärt er am Beispiel des Unbehagens, zum Arzt zu gehen.

Sendung vom 24.10.2018Sendung vom 23.10.2018Sendung vom 22.10.2018
Roter Hintergrund, darauf eine absteigende Kurye und darauf puzeln die Buchstaben SPD nach unten. (imago / imagebroker)

Ach, SPD!Kein Aufbruch, nirgends

Bin ich hier noch richtig? Das fragt sich der Schriftsteller und SPD-Mitglied Nicol Ljubic seit einiger Zeit. Denn aus einer Partei des Aufbruchs sei eine geworden, die nur noch Spiegelstriche abarbeite - allem Gerede vom Neuanfang zum Trotz.

Sendung vom 19.10.2018
Frau mit Einkaufstüten  (dpa / picture alliance / Dominic Lipinski)

Shoppen als ErlebnistripDie schöne neue Konsumentenwelt

Im Baumarkt gibt es Prosecco, in der Buchhandlung spielt eine Band und geöffnet ist die halbe Nacht: Mit Event-Shopping will der stationäre Einzelhandel der Online-Konkurrenz Paroli bieten. Auf der Strecke bleiben Alte und Arme.

Sendung vom 18.10.2018
Journalisten bei der Bundespressekonferenz (dpa / picture  alliance / Wolfgang Kumm)

Wenn Politiker scheiternLasst die Häme weg!

Ob Horst Seehofer, Andrea Nahles oder die Kanzlerin: Viele Journalisten scheinen nur darauf zu warten, dass die Akteure der GroKo zu Fall kommen. Und sind dabei unnötig bösartig und ungerecht, meint Susanne Gaschke, Journalistin und frühere Kieler Bürgermeisterin.

Sendung vom 17.10.2018
Menschenmenge mit verschiedenen Parteilogos (imago / Ralph Peters)

Liken reicht nichtGründet Ortsvereine!

Zwar lässt sich mit 280 Zeichen heute Weltpolitik machen - aber auch Demokratie? Yannick Haan, Jahrgang 1986, rät seiner Generation, nicht nur auf politische Teilhabe per Mausklick zu setzen, sondern auch auf den Ortsverein. Und ist selbst mit gutem Beispiel vorangegangen.

Sendung vom 16.10.2018Sendung vom 15.10.2018Sendung vom 12.10.2018
Horst Seehofer präsentiert seinen Masterplan Migration in Berlin (2018). (SOPA Images via ZUMA Wire)

Plan-FeststellungenRealität als unberechenbarer Störfaktor

"Mach nur einen Plan. Sei ein großes Licht. Und mach dann noch'nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht", schrieb einst Bertolt Brecht. Trotzdem machen alle unverdrossen weiter Fünf-, Sieben- oder Zehn-Punktepläne, wundert sich Pieke Biermann.

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16.11.2018, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Nicaragua: Das dröhnende Schweigen der Linken
Von Reinhard Mohr

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