Seit 10:05 Uhr Lesart

Donnerstag, 19.07.2018
 
Seit 10:05 Uhr Lesart

Politisches Feuilleton

Sendung vom 19.07.2018Sendung vom 18.07.2018Sendung vom 17.07.2018
 Illustration eines aggressiven Mannes, dem ein fauchender Drache aus dem Mund fährt (imago/Oivind Hovland)

Modewort "Toxisch"Entgiftet euch!

Früher nervten Menschen oder waren anstrengend. Heute gelten solche Leute als "toxisch" – zumindest, wenn es nach Online-Ratgebern geht. Wirkliche Kriterien findet man aber nirgends. Autor Florian Werner seziert die Konjunktur eines schwammigen Begriffs.

Sendung vom 16.07.2018Sendung vom 13.07.2018
Ein Graffiti in Vilnius (Litauen), auf dem Donald Trump und der russische Präsident Putin sich küssen. (picture alliance/dpa - Valda Kalnina)

Trump und PutinBrüder im Geiste

Todfeind, Rivale oder bester Kumpel: Das Verhältnis von Donald Trump zu Wladimir Putin scheint sich mitunter im Stundentakt zu ändern. Für den Politologen Jörg Himmelreich jedoch steht fest: Hier treffen sich zwei vom gleichen antiliberalen Schlag.

Sendung vom 12.07.2018
Hausruinen in der polnischen Hauptstadt Warschau im Jahre 1945.  (dpa)

Europäische IdentitätEuropa braucht einen Gründungsmythos!

Was hält Europa zusammen?, fragt der israelische Musiker und Publizist Ofer Waldman. Demokratie und Menschenrechte reichten nicht, denn das gibt es woanders auch, sagt er und plädiert für eine genuine europäische Erzählung nach dem Vorbild der jüdischen Haggada.

Sendung vom 11.07.2018
Tipp-Kick-Figuren in den Trikots der Teilnehmernationen der Fußball-WM 2018 in Russland. (picture alliance/Patrick Seeger/dpa)

Die Zeit der Fußball-WMWillkommen beim Stereotypen-Bingo!

Wieselflinke Südkoreaner, diszplinierte Japaner und – olé, olé – Mexikaner mit Sombreros: Bei der Fußball-WM haben Stereotype Hochsaison, mögen sie noch so dämlich sein. Doch der Übergang vom plumpen Witz zum Vorurteil ist fließend, warnt Fabian Goldmann.

Sendung vom 10.07.2018Sendung vom 09.07.2018
Die Angeklagte Beate Zschäpe sitzt am 12.09.2017 im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München (Bayern) neben ihrem Anwalt Mathias Grasel.  (dpa-Bildfunk / Pool / Matthias Schrader)

Zum Ende des NSU-ProzessesNichts ist in Ordnung!

Der NSU-Prozess ist eine der größten juristischen Anstrengungen der deutschen Geschichte. Die Autorin und Regisseurin Christiane Mudra zieht Bilanz: Die Chance einer echten Aufklärung und Aufarbeitung wurde vertan.

Sendung vom 06.07.2018Sendung vom 05.07.2018Sendung vom 04.07.2018
Ein Mädchen steht mit einer großen Weltkugel als Ball in einem Kornfeld. (imago )

Positive UtopienDie Welt ist zum Verändern da!

Die Welt steht am Abgrund. Klimawandel, Bienensterben und Verschmutzung der Meere drohen. Das bekommt man tagtäglich zu hören. Was uns dagegen schmerzlich fehle, seien positive Zukunftsvorstellungen und Ideen, meint Sozialpsychologe Harald Welzer.

Sendung vom 03.07.2018
Die Erde wird in rund einer Milliarde Jahre für höheres Leben zu heiß. (imago / Magictorch)

Die kosmische ApokalypseDas Ende der Welt ist gewiss

Vor hundert Jahre erschien Oswald Spenglers Werk "Der Untergang des Abendlandes". Anlass, sich in unserer Serie verschiedene Untergangsszenarien anzusehen, zum Beispiel die kosmische Apokalypse. Die kommt garantiert, weiß Physikerin Sibylle Anderl.

Sendung vom 02.07.2018Sendung vom 29.06.2018
Eine Person mit Rechner auf der re:publica 2015. (picture alliance/dpa/Foto: Britta Pedersen)

ZeitenwendeDas Ende des Internets, wie wir es kennen

Wikileaks, Piratenpartei und die wilden Onlinejahre sind vorbei. Stattdessen diskutieren wir über Upload Filter und die Datenschutzgrundverordnung. Dafür gebe es gute Gründe, aber die Regulierung habe auch ihren Preis, meint der Informatiker Enno Park.

Sendung vom 28.06.2018
Horst Seehofer (CSU) - zu diesem Zeitpunkt noch Bayerns Ministerpräsident - führt in Mörnsheim (Oberbayern) eine Schafherde an.  (dpa picture alliance/ Stefan Puchner)

Historisch betrachtetBayerns Eigensinn

"Mia san Mia" – das sagt alles über den bayerischen Stolz und Eigensinn. Denn Bayern geht seit langer Zeit Sonderwege. Der Historiker und Journalist Gerald Huber hat sich dieses genauso aktuelle wie alte Phänomen angeschaut.

Sendung vom 27.06.2018
Eine Frau hält sich einen Arm vor das Gesicht, auf dem mit roter Farbe geschrieben steht: MeToo (imago)

#MeToo und der Kampf um DeutungshoheitWar’s das schon?

Harvey Weinstein wartet noch immer auf seine Anklage. Kevin Spacey plant im Sommer sein Kino-Comeback. Und ein australisches Modelabel bringt unter dem Hashtag #MeToo eigens eine Modelinie heraus: schön knapp und sexy. War’s das etwa schon mit #MeToo?

Sendung vom 26.06.2018Sendung vom 25.06.2018
Studentinnen und Studenten sitzen im Hörsaal einer Universität. (imago/Future Image)

BildungspolitikSchaffen wir das Abitur ab!

Warum sollte eine ausgebildete Krankenschwester weniger geeignet für ein Medizinstudium sein, nur weil ihr das Abitur fehlt? Der Schriftsteller Ulrich Woelk fordert, bei der Vergabe von Studienplätzen eher auf Kernkompetenzen zu achten als auf Schulnoten.

Sendung vom 22.06.2018Sendung vom 21.06.2018Sendung vom 20.06.2018Sendung vom 19.06.2018
Ein glückliches Rentner-Pärchen (imago stock&people / Westend 61)

Die Care-KriseKümmert Euch!

Ist von Pflege die Rede, wird meistens von Notstand gesprochen, von knappen Zeitbudgets, Personalmangel und Finanzierungsproblemen. Das ist alles nicht falsch, geht aber am eigentlichen Kern vorbei, sagt die Soziologin Paula Irene Villa.

Sendung vom 18.06.2018
Zwei Panzer stehen auf einer nicht asphaltierten Straße, im Hintergrund Nebel und Wohnhäuser, vor den Panzern gehen drei Männer. (dpa picture alliance/ Mikhail Voskresenskiy/ Sputnik)

SyriendebatteEs ist falsch, Moskau zu folgen!

Viele Linke und vermeintlich kritisch Denkende haben zum Syrienkonflikt die Erzählweise Moskaus und des Assad-Regimes übernommen. Unser Kommentator Emran Feroz fragt sich, was dahinter steckt: Chronische Ignoranz oder simple politische Verwirrung?

Sendung vom 15.06.2018
Seite 1/141
Juli 2018
MO DI MI DO FR SA SO
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Nächste Sendung

20.07.2018, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton

Kommentar

Dauerthema Asyl Erheblicher Flurschaden
Nach einer Sitzung des CSU Vorstandes und der CSU Landesgruppe verlässt Horst Seehofer am 2. Juli 2018 um 1 Uhr 50 nachts die Parteizentrale und gibt ein Interview (imago / stock&people)

Der Asylstreit der deutschen Regierungsparteien hat Stimmungsbilder erzeugt, die einen nachhaltigen Schaden anrichten, meint unsere Hauptstadtkorrespondentin Gudula Geuther. Der Kompromiss, den die Koalition geschlossen hat, sei alles andere als ein großer Wurf. Mehr

weitere Beiträge

Interview

weitere Beiträge

Tacheles

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur