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Dienstag, 15.06.2021
 
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Politisches Feuilleton

Sendung am 15.06.2021 um 07:20 UhrSendung vom 14.06.2021
Der Text "AfD area" ist als Graffiti auf eine Grundstücksmauer in Leipzig gesprüht. Darunter stand vorher "antifa". (imago / Peter Endig)

Erbe der SED-DiktaturDas Schweigen der dritten Generation Ost

Wie sehr ist demokratisches Denken in den ostdeutschen Bundesländern verankert? Besorgniserregend schwach, schätzt die Autorin Anne Rabe. Das habe aber nicht nur mit dem autoritären Erbe aus DDR-Zeiten zu tun, meint die gebürtige Mecklenburgerin.

Sendung vom 11.06.2021
Eine Hand steckt einen Umschlag in eine Wahlurne. (Unsplash /  Element5 Digital)

Appell an die RegierendenSo geht es nicht mehr weiter!

Langsame Behörden, die digitale Verwaltung hakt, verdreckte Parks: Der Frust beim potenziellen Wahlvolk ist groß, aber von den Parteien hört man wenige Monate vor der Bundestagswahl kaum konkrete Lösungen, kritisiert die Publizistin Susanne Gaschke.

Sendung vom 10.06.2021
Eine goldenes Sofa in einem Raum. (unsplash / Julien Tondu)

Folgen der PandemieEin Leben um die Couch herum

Wie war das, als Covid-19 uns überfiel? Viele, die nie einen Krieg erlebt hatten, darunter Politiker, benutzten nun militärisches Vokabular. Kehren wir nach "Kriegsende" zum alten Leben zurück? Wohl kaum, meint der Kulturphilosoph Roberto Simanowski.

Sendung vom 09.06.2021Sendung vom 08.06.2021
Blick in den Innenhof eines Gebäudes in Marrakesch in Marokko. (unsplash / Kees Kortmulder )

SommerhitzeKlug bauen statt maschinell kühlen

Der Sommer ist da, die Menschen suchen Kühlung – und finden sie vor einer Klimaanlage. Diese maschinelle Lösung des alten und wohl zunehmenden Problems ist teuer und umweltschädlich, kritisiert der Publizist Klaus Englert: Das ging schon mal besser.

Sendung vom 07.06.2021
Ein Linkshänder schmiert Butter auf eine Scheibe Brot. (picture-alliance/ dpa / Patrick Lux)

Lohn für Care-ArbeitWenn alles bezahlt werden soll

Tätigkeiten, die etwas kosten, erfahren Wertschätzung. Deshalb wird immer wieder die Entlohnung des häuslichen Kümmerns, sogenannter Care-Arbeit gefordert. Der Publizist Timo Rieg tut dies nicht. Er spielt den Gedanken aber einmal konsequent durch.

Sendung vom 04.06.2021Sendung vom 03.06.2021
Ein als Astronaut verkleideter Tramper steht am Strassenrand und hält ein Pappschild hoch auf dem "Mars" steht. (imago / Westend61)

Gesellschaftliche StimmungStopp den Vertrauensverlust!

Es ist nicht nur eine Sache des individuellen Gefühls. Weil Vertrauen in einer Gesellschaft wichtig für ihren Gesamtzustand ist, plädiert Krisha Kops dafür, sich für möglichst viel davon einzusetzen. Am Ende profitieren alle, meint der Philosoph.

Sendung vom 02.06.2021
Ein Hinweisschild für einen Kreisverkehr, das mit Aufklebern verfremdet wurde. (Unsplash / Sarah Mutter)

Argumente im NahostkonfliktRaus aus dem Kreisverkehr

Im israelisch-palästinensischen Konflikt ruhen die Waffen. Man spricht wieder, zumindest erst mal. Reden ist immer besser, findet auch der Journalist und Autor Ofer Waldman: Man müsse aber aufpassen, dass man sich dabei nicht ständig im Kreis dreht.

Sendung vom 01.06.2021Sendung vom 31.05.2021Sendung vom 28.05.2021Sendung vom 27.05.2021Sendung vom 26.05.2021Sendung vom 25.05.2021
Illustration: Ein Roboterarm baut ein Kartenhaus. (imago / Westend61)

Digitale Zockerei mit NFT1,4 Millionen Dollar für ein Pixel

Der neue Hit in der digitalen Welt sind fälschungssichere digitale Zertifikate, kurz NFTs. Sie befeuern einen nie da gewesenen Zockermarkt. Gehandelt wird nur mit virtuellen Objekten. Ein gefährliches Spiel, meint der Politologe Adrian Lobe.

Sendung vom 21.05.2021
Illustration: Verschiedene Männer gehen herum, einer steht auftrumpfend im Scheinwerferlicht. (imago / Ikon Images / Oivind Hovland )

Intellektuelle in der CoronakriseVersagt das kritische Denken?

Gerade sich für intelligent haltende Menschen, vorrangig ältere Herren, sind in der Pandemie als Fundamentalkritiker aufgefallen. Eine bequeme Haltung, meint der Publizist Michael Schikowski. Denn sie würden vor allem um ihrer selbst willen kritisieren.

Sendung vom 20.05.2021
Illustration: Ein Mädchen und ein Junge formen ein Herz aus Wassermelonenkernen. (imago /  fStop images / Malte Müller)

GeschlechterfragenEs ist ein Mensch

"Mädchen oder Junge?" Die Frage nach dem Geschlecht ist tief in unserer Kultur verankert. Manchmal ist sie notwendig und sinnvoll, oft aber auch entbehrlich. Ist es ratsam, sie ständig ins Rampenlicht zu zerren, fragt der Philosoph Jörg Phil Friedrich.

Sendung vom 19.05.2021
Illustration: Wissenschaftler diskutieren an einer Tafel das Coronavirus COVID-19. (imago / fStopImages / Malter Mueller)

Pandemie-ModellrechnungenGefährliche Zahlenspiele

Inzidenz-Zahlen und furchterregende Corona-Szenarien dienen als Begründung für massive Einschränkungen. Der Charité-Mediziner Ulrich Dirnagl kritisiert die dafür erstellten Modelle. Prognosen seien für politische Zwecke missbraucht worden.

Sendung vom 18.05.2021
Ein Mann mit gelbem Shirt und Fahrradhelm fährt auf einer asphaltierten Strasse Rennrad (Imago / Westend61 / Mikel Taboada)

Schluss mit der SelbstoptimierungWozu der ganze Leistungswahn?

Auch beim Fahrradfahren werden mit Fitness-Apps alle Details vermessen. Und bei der persönlichen Leistungsschau kann das Streben nach Selbstoptimierung ebenfalls helfen. Doch irgendwann fragte sich Journalist und Rennradfahrer Arno Orzessek, was soll das eigentlich?

Sendung vom 17.05.2021Sendung vom 14.05.2021
Eine Mausefalle mit Käse steht auf einem dunklen Teppich. (imago /  agefotostock)

Vergesst die Streber!Die zweite Maus holt sich den Käse

Leistungssportler und Spitzenmusiker hat es in der Pandemie am schärfsten getroffen. Stillstand zerstört ihr Potenzial, sie brauchen permanente Herausforderung. Für andere zeigt sich: Mittelweg und Mittelmaß haben Vorteile, meint der Journalist Paul Stänner. 

Sendung vom 12.05.2021
Eine nigeriansche Filmcrew steht zusammen unter einem Zelt. (AFP / Florian Plaucheur)

FilmmarktWie westliche Medienkonzerne Afrika kolonisieren

Fast im Wochentakt kündigt etwa Netflix derzeit neue afrikanische Serien an. Geplant und ausgedacht werden diese allerdings in Paris oder Kalifornien. Dagegen regt sich unter afrikanischen Filmschaffenden Widerstand. Zu Recht, meint Dorothee Wenner.

Sendung vom 11.05.2021Sendung vom 10.05.2021
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