Dienstag, 18.12.2018
 

Politisches Feuilleton

Sendung vom 18.12.2018

Folgeschäden des BergbausO Ewigkeit, du Donnerwort!

Bergleute stehen auf der Zeche Prosper Haniel im Förderkorb. Das Bergwerk Prosper Haniel ist das letzte aktive Steinkohle Bergwerk im Ruhrgebiet. Ende 2018 schließt die Ruhrkohle AG (RAG) das Bergwerk.  (dpa / picture alliance / Oliver Berg)

Die letzte Zeche in Deutschland schließt, doch das Kapitel Steinkohlebergbau ist damit nicht beendet. Denn die Folgeschäden werden in alle Zukunft reichen, von Ewigkeitskosten und Ewigkeitsschäden wird gesprochen. Mächtige Worte.

Sendung vom 17.12.2018Sendung vom 14.12.2018
Ein Roboter sitzt mit einem Laptop auf dem Bordstein und guckt nach oben in die Kamera. (imago / Westend61)

Künstliche IntelligenzWie halten es Roboter mit dem Glauben?

Über Religion wissen Alexa und Siri ziemlich gut Bescheid. Aber wissen heißt nicht glauben. Wie halten sie es selbst mit der Religion? Fragen nach Gott, nach Reset oder Tod könnten bald auch für Roboter und Cyborgs aktuell werden, meint Autor Uwe Bork.

Sendung vom 13.12.2018Sendung vom 12.12.2018
Zahlreiche Porsche Cayenne in einem Porsche-Werk in Leipzig (Jan Woitas/dpa)

UmweltbewusstseinDer Trend zur Drittgarage

Der globale CO2-Ausstoß befindet sich weltweit auf Rekordhöhe – auch in Deutschland. Doch der Normalbürger schert sich nicht um den Klimawandel und fährt mit wachsender Vorliebe SUV. Höchste Zeit, heilige Kühe zu schlachten, meint Philosoph Klaus Englert.

Sendung vom 11.12.2018
Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron begrüßen sich. (dpa)

Deutsche EuropapolitikKüsschen statt Taten

Deutsche Spitzenpolitiker wiederholen mit großem Nachdruck, wie pro-europäisch Deutschland sei. Aber was steckt hinter dieser Fassade? Politikwissenschaftlerin Sophie Pornschlegel meint: viel zu wenig.

Sendung vom 10.12.2018
Menschen versuchen am 3.2.2015, den Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika zu überwinden. (picture-alliance / dpa / Reduan)

Kritik am UN-MigrationspaktSchlechtes Timing, falsche Tonart

Rechtspopulisten sind gegen den Migrationspakt, Linksliberale dafür - diese Gleichung mag in Deutschland aufgehen. In den Niederlanden nicht, wie das Beispiel von René Cuperus zeigt: Sozialdemokrat und Berater des niederländischen Außenministeriums.

Sendung vom 07.12.2018
Luftbild der Insel. (NASA)

John Chau und die SentinelesenTödlicher Missionsversuch

Ein Missionar, von Eingeborenen mit Pfeilen getötet - das klingt nach 19. Jahrhundert, ist aber gerade erst passiert. Der Fall wirft für Gesine Palmer zahlreiche Fragen auf: etwa, was für ein Glaube den jungen Missionar da eigentlich angetrieben hat.

Sendung vom 06.12.2018Sendung vom 05.12.2018Sendung vom 04.12.2018Sendung vom 03.12.2018
Röntgenaufnahme  (imago)

Schlechte HerzschrittmacherMein Leben mit Herrn Müller

Dieter Bub bekam vor zwei Jahren einen Herzschrittmacher. Bisher verstanden die beiden sich prächtig − doch jetzt ist das Verhältnis gestört, seit Bub erfuhr, dass in großem Stil minderwertige Implantate, Herzklappen und Schrittmacher eingesetzt werden.

Sendung vom 30.11.2018Sendung vom 29.11.2018Sendung vom 28.11.2018
Das Auktionshaus Sotheby's präsentiert das zerstörte Banksy-Bild "Girl With Balloon, 2018". (picture alliance / Photoshot)

Digitaler KapitalismusWer es knapp macht, verdient mehr

In der Digitalwirtschaft lassen sich Produkte mühelos vervielfältigen. Erfolgreich ist, wer durch Kontrollapparate Dinge vorenthält und künstlich Knappheit herstellt, meint der Kulturwissenschaftler Michael Seemann. Wie auch die Schredder-Aktion von Banksy zeigt.

Sendung vom 27.11.2018Sendung vom 26.11.2018
Rechtsorientierte Demonstranten bei einer Kundgebung im Bahnhofsviertel in Köln halten eine Deutschlandfahne hoch, auf der ein Mann mit Basecap und vermummtem Gesicht zu sehen ist, aufgenommen am 18.08.2018 (picture alliance/Geisler-Fotopress/Christoph Hardt)

Historiker fordert BürgerbekenntnisGegen die Staatsverachtung

Es herrscht ein zunehmend verächtlicher Ton gegenüber staatlichen Institutionen, beobachtet der Historiker Tillmann Bendikowski. Eine gefährliche Truppe von Brandstiftern rüttele am Gewaltmonopol des Staates. Deshalb sei jetzt der Bürger gefordert.

Sendung vom 23.11.2018
Ein lachender junger Mann mit Schal, Mütze und Gitarre auf dem Rücken spricht eine Nachricht in sein Smartphone (Symbolfoto) (imago/Westend61)

Hassobjekt Sprachnachricht Neue Technik, altes Genörgel

Man sieht sie überall: Smartphone-Nutzer, die ihr Handy nicht ans Ohr, sondern wie ein Mikrofon vor den Mund halten. Sie nehmen Sprachnachrichten auf – die sind genauso verbreitet wie verhasst. Enno Park sieht darin ein uraltes Schema der Ablehnung.

Sendung vom 22.11.2018
Teilnehmer bei der LGBT-Taiwan Pride (AP Photo/Chiang Ying-ying)

Vorbild TaiwanLiberalismus und chinesische Werte gehen zusammen

Die Toleranz im Westen gegenüber Pekings Politik ist groß. Dabei beruft man sich gern auf die spezifischen "chinesischen Werte". Doch der kleine Inselstaat Taiwan beweist, dass es im gleichen Kulturraum auch ganz anders geht, meint Autor Marko Martin.

Sendung vom 21.11.2018Sendung vom 20.11.2018Sendung vom 19.11.2018Sendung vom 16.11.2018
Anlaesslich des evangelischen Kirchentages demonstrierten Christen gegen Ruestung und Nato-Doppelbeschluss und für Solidarität mit Nicaragua. Foto: Klaus Rose (picture alliance / Klaus Rose)

NicaraguaDas dröhnende Schweigen der Linken

Solidarität mit Nicaragua - das gehörte bis weit in die 1990er-Jahre unter Linken zum guten Ton. Wo bleibt ihre Solidarität mit der Protestbewegung - jetzt wo der einzige Revolutionsheld Ortega selbst zum Unterdrücker geworden ist, fragt Reinhard Mohr.

Sendung vom 15.11.2018
Eine Gruppe von Silhouetten mit Doktorhüten steht vor einer Mauer. (imago / Ikon  Images)

ForschungWie sich Wissenschaft von der Gesellschaft abkoppelt

Ein Wissenschaftsbetrieb, der nur auf Zählbarkeit, Zitationsindizes und Internationalität (also Englisch) setzt, verliert den Kontakt zur Öffentlichkeit, kritisiert Matthias Gronemeyer. Dabei hätten Forscher eine Bringschuld gegenüber der Gesellschaft.

Sendung vom 14.11.2018
Viele Muslime knien auf dem Boden und sprechen ein Friedensgebet gegen Extremismus in Kreuzberg, Berlin in Deutschland. Islamische Verbände halten Friedensgebet vor der Mevlana-Moschee ab, vor der vor einem Monat ein Brandanschlag verübt wurde. Eine Aktion des Zentralrats der Muslime, der Türkisch-Islamischen Union (Ditib), des Islamrates und dem Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). (imago/Mike Schmidt)

Islam und IntegrationMehr Frauen in die Muslim-Verbände!

Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz will künftig nur noch mit Migrantenverbänden verhandeln, die mindestens eine Frau im Führungsgremium haben. Sie erntete für ihren Vorstoß prompt Kritik. Die Publizistin Sineb El Masrar hingegen findet ihn gut.

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