Seit 05:05 Uhr Studio 9

Montag, 21.01.2019
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 21.01.2019

Élysée 2.0"Ein fast revolutionärer Meilenstein"

Merkel legt ihren Kopf mit geschlossenen Augen an den Kopf Macrons. (AFP / Philippe Wojazer)

Großbritannien im Chaos, Rechtspopulisten überall in Europa auf dem Vormarsch - die EU braucht den deutsch-französischen Motor gerade mehr denn je. Und dank des neuen Elysee-Vertrags könnte der bald wieder auf Hochtouren laufen, meint Jörg Himmelreich.

Sendung vom 18.01.2019
Zwei Wollschwein stehen nebeneinander im Schnee. (picture alliance / imageBROKER / Ingo Schulz)

Gefährdete NutztierartenWas wird aus dem Wollschwein?

Das Wollschwein ist ein vom Aussterben bedrohtes Nutztier. Weil es nicht in engen Ställen gedeiht und sich deshalb nicht von der Agrarindustrie verwerten lässt. Und der geht es - Bio hin oder her - nur um Masse. Daran ist auch der Verbraucher schuld, meint der Biologe Timo Rieg.

Sendung vom 17.01.2019
Eine Collage zeigt Schattenumrisse von Menschen mit verschiedenen Verkehrszeichen (imago / Ikon Images)

Regelungswut im StraßenverkehrLenken, leiten, locken

Martin Tschechne sieht seine Bewegungsfreiheit im Straßenverkehr immer mehr durch paternalistische Eingriffe beschränkt. Zu den üblichen Ge- und Verbotsschildern gesellen sich freundliche Ermahnungen und Appelle an Vernunft. Wer blickt da noch durch?

Sendung vom 16.01.2019
Ein Schlafsack und eine Jacke liegen vor einer Wand und einem Rolladen mit Graffitis. (picture alliance / Arco Images)

ObdachlosigkeitLiebe Politiker, schaut hin!

Sie liegen in Kälte und Regen unter Brücken, in Bahnhöfen, auf Parkbänken: Obdachlose, die ganz unten angekommen sind. Die Schriftstellerin Eva Sichelschmidt kann es nicht fassen, dass so wenig für diese Menschen getan wird - in einem so reichen Land.

Sendung vom 15.01.2019Sendung vom 14.01.2019
Rückansicht eine Frau im Fitnesstudio, die auf ihre Smartwatch schaut. Auf der Schulter rechts hat sie mehrere Tätowierungen. (imago / Westend61)

BodystylingMein Körper – mein Ich?

Messen, kontrollieren, gestalten. Unser Umgang mit unseren Körpern verändert sich. Das Versprechen ist doppelt attraktiv: Wir sehen gut aus, werden selbstbewusst. Kulturwissenschaftler Wolfgang Kaschuba bezweifelt, dass die Rechnung aufgeht.

Sendung vom 11.01.2019Sendung vom 10.01.2019
Vernetzte Computer auf deren Bildschirmen einzelne Teile der Welt abgebildet sind. Illustration. (imago/Ikon Images)

Bilanz seit 1919Die Welt ist besser geworden

Urbanisierung, Biotechnologie, Internet: Diese Errungenschaften machen das Leben heute besser als vor 100 Jahren, meint Konstantin Sakkas. Einer möglichen Zukunft der Menschen als Cyborg-Wesen sieht der Philosoph durchaus positiv entgegen.

Sendung vom 09.01.2019
Eine Person hält ihr Smartphone mit beiden Händen leicht nach oben, um ein Forto zu machen. (Unsplash / Aneta Pawlik)

HandykamerasMit Tunnelblick durchs Leben

Smartphones machen es möglich: Fotos überall, jederzeit und von allem zu schießen. Der Publizist Arno Frank fordert uns auf, besonderen Momenten endlich wieder beizuwohnen - statt sofort unsere leuchtenden Geräte zu zücken, um sie zu dokumentieren.

Sendung vom 08.01.2019
Das weltberühmte Ölgemälde "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci hängt im Louvre Museum in Paris. (imago/Eibner Europa)

Bildende KunstStarkult als Sackgasse

Das Frankfurter Städel Museum zeigt im Herbst Van Gogh: Werke weltberühmter Künstler von Da Vinci bis Bosch locken die Besuchermassen. Die Kuratorin Ellen Blumenstein hält nicht viel vom Starkult – und fordert, die Rolle der Kunst neu zu verhandeln.

Sendung vom 07.01.2019Sendung vom 04.01.2019Sendung vom 03.01.2019
Gläubige beim Freitagsgebet in der Ditib-Merkez-Moschee in Duisburg. (dpa / picture-alliance)

MoscheesteuernAn der Realität des Islams in Deutschland vorbei

In Deutschland wird über eine Moscheesteuer diskutiert: So soll sich der Islam von der Einflussnahme ausländischer Staaten emanzipieren. Der Journalist Eren Güvercin hält dieses Mittel für völlig falsch - auch wenn er das angestrebte Ziel unterstützt.

Sendung vom 02.01.2019Sendung vom 31.12.2018Sendung vom 28.12.2018Sendung vom 27.12.2018
Der "Spiegel"-Reporter Claas Relotius erhielt 2017 den Reemtsma Liberty Award. (Eventpress Golejewski)

Der Fall Claas RelotiusWeil niemand Zweifel haben wollte

Niemand weiß, was den Reporter Claas Relotius geritten hat, immer weiter Geschichten zu faken, als er längst schon Spiegel-Redakteur war. Vielleicht wollten seine Auftraggeber ein Stück weit belogen werden, mutmaßt der Journalist Martin Tschechne.

Sendung vom 24.12.2018Sendung vom 21.12.2018
Kabarettist Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht. Der aus der "Heute Show" bekannte Schauspieler während seines Kabarett-Programms in Landshut 2014. (Jens Niering)

AltersradikalitätDie Eindeutigkeit des Rentnerblicks

Wenn in einer überalterten Demokratie die Mehrheit das Sagen hat, bestimmen unweigerlich die Rentner den Kurs. Was früher als Starrsinn belächelt wurde, kann dann Gesetz werden. Da hilft nur eins, meint Autor Arno Frank: gedanklich geschmeidig bleiben.

Sendung vom 20.12.2018
Brieftauben fliegen in den Himmel (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Brieftauben kein nationales KulturgutArme Taube, leckere Gans

Brieftauben sind kein immaterielles Kulturgut: Mit dem Hinweis auf den Tierschutz wies die UNESCO-Kommission den Antrag ab. Ist es vernünftiger, eine Gans zum Schlachten durch halb Europa zu schicken, als eine Taube auf Reisen? - fragt Florian Werner.

Sendung vom 19.12.2018
Illustration von Reihen stehender unterschiedlicher Menschen. (imago/Ikon Images)

Inklusive GesellschaftDie Revolution der Vielen

Ja, die Rechtsextremisten schreien wieder. Aber nur, weil es ihnen "wehtut", meint Theatermacher Tobias Ginsburg. Denn nie zuvor habe es eine solche gesellschaftliche Vielstimmigkeit gegeben. Die Revolution der Teilhabe sei in vollem Gange.

Sendung vom 18.12.2018
Bergleute stehen auf der Zeche Prosper Haniel im Förderkorb. Das Bergwerk Prosper Haniel ist das letzte aktive Steinkohle Bergwerk im Ruhrgebiet. Ende 2018 schließt die Ruhrkohle AG (RAG) das Bergwerk.  (dpa / picture alliance / Oliver Berg)

Folgeschäden des BergbausO Ewigkeit, du Donnerwort!

Die letzte Zeche in Deutschland schließt, doch das Kapitel Steinkohlebergbau ist damit nicht beendet. Denn die Folgeschäden werden in alle Zukunft reichen, von Ewigkeitskosten und Ewigkeitsschäden wird gesprochen. Mächtige Worte.

Sendung vom 17.12.2018Sendung vom 14.12.2018
Ein Roboter sitzt mit einem Laptop auf dem Bordstein und guckt nach oben in die Kamera. (imago / Westend61)

Künstliche IntelligenzWie halten es Roboter mit dem Glauben?

Über Religion wissen Alexa und Siri ziemlich gut Bescheid. Aber wissen heißt nicht glauben. Wie halten sie es selbst mit der Religion? Fragen nach Gott, nach Reset oder Tod könnten bald auch für Roboter und Cyborgs aktuell werden, meint Autor Uwe Bork.

Sendung vom 13.12.2018
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