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Freitag, 06.12.2019
 
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Politisches Feuilleton

Sendung am 06.12.2019 um 07:20 UhrSendung vom 05.12.2019
Passanten auf der Hohe Straße in Köln, im Hintergrund sind die Schilder vieler Geschäfte zu sehen, aufgenommen im Mai 2018. (picture alliance/Geisler-Fotopress/Christoph Hardt/)

NullzinspolitikMoralische Zeitenwende

Negative Zinsen waren für Ökonomen lange unvorstellbar. Inzwischen gehören sie zur Normalität. Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank hat eine noch nie dagewesene Umwertung unserer Werte durch die Geldpolitik bewirkt.

Sendung vom 04.12.2019Sendung vom 03.12.2019
Zwei Schüler (Emelie und Constantin) rechnen in Stuttgart an ihrem Pult ihre Mathematikaufgaben aus, aufgenommen im Oktober 2014. (picture alliance/dpa/Inga Kjer)

Bildung in DeutschlandDie unbelehrbare Schulpolitik

Der Bildungsrat der Länder wurde gegründet, um das deutsche Schulsystem zu reformieren. Der Einfluss von Bund und Gesellschaft sollte wachsen. Doch die Chance wurde vertan, klagt Journalist Christian Füller, und fordert das Ende des Bildungsföderalismus.

Sendung vom 02.12.2019
Das Bild zeigt das Gemälde "Hylas and the Nymphs" von John William Waterhouse aus dem Jahre 1896 und eine antike Büste in der Manchester Art Gallery. (imago images / IPON)

MeinungsfreiheitRettet die Kunst vor den Moral-Aposteln!

Die gesellschaftliche Sensibilität für Fehlverhalten ist dank MeToo und anderer Initiativen gewachsen. Aber die Grenze ist erreicht, wenn sich der Protest nicht mehr gegen die Personen, sondern gegen deren Kunst richtet, meint der Konzeptkünstler Peter Kees.

Sendung vom 29.11.2019
Mann mit Fernglas blickt vom verglasten Strandhaus auf das blauen Meer hinaus. (imago images / fStop Images / Malte Müller)

Positiv denkenDer Weltuntergang wird abgesagt

Wir gehen den Wandel völlig falsch an, sagt der Transformationsberater Hans Rusinek. Anstatt die Apokalypse herbeizureden, brauchen wir klare Maßnahmen und die Einsicht, dass Veränderungen auch positiv sein können.

Sendung vom 28.11.2019
Ein Unterstützer des US-Präsidenten Donald J. Trump trägt ein T-Shirt mit eine Monage aus Donald Trum und einem muskulösen Rapper mit Goldkette und anderen Insignien. (imago images / UPI Photo)

Don DonaldDer Boss der Bosse

Amtsführung und Skandale von US-Präsident Donald Trump wirken manchmal filmreif. Bei den aktuellen Anhörungen zum Amtsenthebungsverfahren gegen Trump drängt sich dem Journalisten Hartwig Tegeler sogar ein ganz spezielles Genre auf: Das der Mafia-Filme.

Sendung vom 27.11.2019
Das Wort Bildungsurlaub steht in einem Kalender. (picture alliance / Andrea Warnecke)

BildungsurlaubDie unterschätzte Mini-Auszeit

Viele können Bildungsurlaub beantragen, aber nur sehr wenige nutzen ihn. Dabei haben die Seminare einiges zu bieten, sagt Zukunftsforscher Marius Hasenheit. Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen tauschen sich aus und lernen voneinander.

Sendung vom 26.11.2019Sendung vom 25.11.2019Sendung vom 22.11.2019
Ein Schild warnt Israelis die palästinensischen Gebiete zu betreten im Jordan Valley, Beka'ot. Foto vom 11. September 2019. (Getty/Amir Levy)

Israel-DebatteMut zur Differenzierung

Das Thema Siedlungsbau zeige es einmal mehr: Die Diskussion um Israel werde wenig differenziert geführt, meint Ofer Waldman. Der israelische Publizist hat lange in Deutschland gelebt. Die Spaltung in "Freunde" und "Kritiker" Israels hält er für gefährlich.

Sendung vom 21.11.2019
Elon Musk bei einer Rede in Texas, er steht vor dunklem Hintergrund und hält ein Mikrofon in der Hand. (Getty / Loren Elliott)

Visionär Elon MuskDie Anti-These zum deutschen Automanager

Mit der Ankündigung, ein Tesla-Werk in Brandenburg zu bauen, ist Elon Musk ein echter Coup gelungen. Die deutsche Autoindustrie treibe der US-Unternehmer schon lange vor sich her, meint Journalist Don Dahlmann, denn der fehle die Zukunftsvision.

Sendung vom 20.11.2019Sendung vom 19.11.2019
Eine Frau testet bei der "micromobility expo" auf der Messe Hannover einen E-Roller. (picture alliance / Julian Stratenschulte)

E-Roller automatisch ausbremsenDie ferngesteuerte Gesellschaft

Die E-Roller-Debatte wurde heftig geführt. Auch in Bezug auf die Sicherheit der Fußgänger. Eine automatische Tempodrosselung per GPS könnte sie besser schützen. Für Medienwissenschaftler Roberto Simanowski wäre das ein gefährlicher Paradigmenwechsel.

Sendung vom 18.11.2019
Eine Lehrerin steht vor einer Klasse mir einem Lehrbuch. (picture alliance/ JOKER / Gudrun Petersen)

Loblied auf einen schwierigen BerufWerdet Lehrer!

Viele Arbeitnehmer sitzen Monitoren gegenüber, im Klassenzimmer hingegen gehe es vor allem um Menschen - Lehrer sei ein harter Beruf, aber auch ein wunderbarer, meint der Pädagoge Michael Felten. Die Frage nach dem Sinn der Arbeit stelle sich da nur selten.

Sendung vom 15.11.2019
Nahaufnahme zweier sich haltender Hände im Wasser (picture alliance / ZUMA Press / Paul Bersebach)

EmpathieberufeDas outgesourcte Mitgefühl

In Zukunft werden Maschinen den Großteil unserer Arbeit erledigen. Übrig bleiben Empathieberufe wie Krankenpfleger oder Psychologin, so Prognosen. Erwartet uns ein neues Jobwunder? Der Publizist Uwe Bork bezweifelt das.

Sendung vom 14.11.2019
Oxfam-Aktivisten in Geschäftskleidung sitzen auf Liegestühlen vor der Attrappe einer Südseeinsel. (AFP / Emmanuel Dunand)

SteuerfluchtKonzerne gefährden Demokratien

Die Mehrheit der Deutschen sieht unsere Demokratie in Gefahr. Der Grund dieser Krise liege in der extrem ungleichen Verteilung des Besitzes, meint Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann. Reichtum müsse weltweit endlich angemessen besteuert werden.

Sendung vom 13.11.2019Sendung vom 12.11.2019
Ein Mann liegt im Dunkeln auf seinem Bett und schaut auf den Monitor eines aufgeklappten Laptops. (Eyeem / Joanna Czerniawski)

Negative SchlagzeilenStoppt die Überflutung!

Täglich prasseln schlechte Nachrichten auf uns ein. Selbst Menschen, die sich eigentlich für Neuigkeiten interessieren, können die Dauerbefeuerung kaum noch ertragen. Sind sie nur zu empfindlich? Nein, meint die Neurowissenschaftlerin Maren Urner.

Sendung vom 11.11.2019
In der Fassade eines Wohnhauses dringt durch ein Fenster mit geschlossenen Jalousien Licht nach außen. (imago images / ingimage)

PrivatsphäreWie wir ein Menschenrecht verschleudern

My home is my castle: Wie Privatsphäre und moderne Selbstbestimmung historisch zusammenhängen, erklärt der Anglist Christoph Heyl. Er warnt deshalb davor, in Zeiten von Alexa und Siri das Private preiszugeben.

Sendung vom 08.11.2019Sendung vom 07.11.2019
Eine Illustration zeigt zwei Hände, die eine Kette von bunten Papierfiguren halten. (imago images / fStop Images / Malte Mueller)

GesellschaftSpaltung als Chance

Gerade ist viel von Einheit die Rede: Wann sie vollendet ist, was ihr im Weg steht. In den Chor derer, die vor der Spaltung der Gesellschaft warnen und sie überwinden wollen, möchte der Kulturwissenschaftler Daniel Hornuff jedoch nicht einstimmen.

Sendung vom 06.11.2019
Ein Besucher der Designers' Open interessiert sich für einen Schrank in der Form des Hochhauses PH 16 aus der DDR.  (picture alliance / dpa-Zentralbild/ Jan Woitas)

30 Jahre MauerfallDie gekaperte Revolution

Von Feierstimmung keine Spur: Zum Mauerfalljubiläum dominieren die kritischen Töne. Die Schriftstellerin Ines Geipel hält wenig davon, die vergangenen 30 Jahre als eine Geschichte anhaltender Fremdheit zwischen Ost und West zu sehen.

Sendung vom 05.11.2019Sendung vom 04.11.2019
Ein Demonstrationsschild zeigt "Hartz IV" als Monster. (imago images / Müller-Stauffenberg)

Hartz IV vor GerichtSanktionen der Jobcenter sind inhuman

Das Bundesverfassungsgericht muss entscheiden: Dürfen Jobcenter Harz-IV-Empfängern als Strafe Mittel kürzen? Aus Sicht des Politikwissenschaftlers Christoph Butterwegge sind solche Sanktionen verfassungswidrig: Sie verletzen die Menschenwürde.

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Jesus Christus
Ikone der Weißen oder Flüchtlingskind?
Von Fabian Goldmann

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