Seit 05:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 19.02.2020
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 19.02.2020

Fehlendes UnternehmensstrafrechtGeschäftsmodell Betrug

Ein rauchender Auspuff eines Dieselfahrzeugs ist am 9.10.2018 in Berlin zu sehen. (imago images / Andreas Gora)

Betrug am Kunden, geringe Strafen, gigantische Gewinne: Der Dieselskandal habe Defizite im Rechtssystem deutlich gemacht, sagt der Wirtschaftsethiker Thomas Beschorner – und fordert auch hierzulande ein Strafrecht für Unternehmen.

Sendung vom 18.02.2020
Ein Radfahrer fährt auf einem markierten Fahrradstreifen in Hamburg. (imago images / Hoch Zwei Stock / Angerer)

VerkehrswendeMehr Geld für sicheres Radfahren

Das Fahrrad ist Kult: Selten hat ein Verkehrsmittel in kurzer Zeit so eine Aufwertung erfahren. Doch die Verkehrswege sind dem nicht gewachsen, kritisiert die Publizistin Tanja Dückers – und fordert einen konsequenten Ausbau der Radinfrastruktur.

Sendung vom 17.02.2020
Teilnehmer der Menschenkette in Dresden halten sich an den Händen. (picture alliance/dpa/Robert Michael)

Stärkung der DemokratieVier Ideen gegen die rechte Revolte

Antiliberale Kräfte haben es derzeit leicht, positive Identitätserzählungen anzubieten. Mit Zweckoptimismus garniert, könnten vier Vorschläge die repräsentative Demokratie in ihrer Substanz stärken, meint der Philosoph Christian Schüle.

Sendung vom 14.02.2020
Eine Demonstrantin hält ein Laken mit der Aufschrift "AFDP" in die Höhe. (Getty Images / Carsten Koall)

Rechtsruck der Freien DemokratenDie FDP ist nicht liberal

Seit dem Skandal in Thüringen bekräftigt die FDP verstärkt, dass sie alle Extremismen gleichermaßen ablehne. Das "Liberale" beansprucht die FDP traditionell am stärksten für sich. Der Journalist Ralf Hutter zweifelt an diesem politischen Selbstverständnis.

Sendung vom 13.02.2020
Ein zerschmetterter Computerbildschirm liegt auf dem Boden. (Unsplash / Julia Joppien)

Hass im NetzNur schärfere Gesetze reichen nicht

Hass im Internet ist allgegenwärtig, deshalb wird mit neuen Gesetzen dagegen vorgegangen. Zukünftig wird es noch strengere Maßnahmen geben. Der Medienrechtler Tobias Gostomzyk bezweifelt aber die Wirkung härterer Strafen.

Sendung vom 12.02.2020Sendung vom 11.02.2020Sendung vom 10.02.2020
Screenshot eines Videos, dass die Französin Mila in sozialen Netzwerken gepostet hat. (Screenshot / Le Monde De david / YouTube)

Morddrohungen gegen MilaDer Koran verbietet Selbstjustiz

Eine französische Schülerin steht unter Polizeischutz: Nachdem sie in sozialen Medien den Islam beschimpft hat, bekommt sie Morddrohungen. Fünf Jahre nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" fragen viele Franzosen erneut: Wie viel Islam-Kritik darf sein?

Sendung vom 07.02.2020
Zwei Hände halten eine regenbogenfarbene Menschen-papier-Kette. (imago images / fStop Images / Malte Mueller )

150. Geburtstag von Alfred AdlerDer Mensch, das soziale Wesen

Menschen seien grundsätzlich sozial orientiert. Davon ging der Wiener Sozialpsychologe Alfred Adler aus – und leitete daraus pädagogische Grundsätze ab. Daran könnte sich auch die heutige Gesellschaft orientieren, meint der Pädagoge Michael Felten.

Sendung vom 06.02.2020Sendung vom 05.02.2020Sendung vom 04.02.2020
Eine Frau saugt Staub mit einem Staubsauger in ihrem Wohnzimmer. Im Vordergrund sitzt ein Baby auf dem Boden. (imago images / photothek)

FamilienlebenDie unsichtbare Schwerstarbeit der Mütter

Nur vier von zehn Vätern gehen in Elternzeit. Und sie bleiben wesentlich kürzer bei den Kindern als die Mütter. Das gesamte Familienmanagement hängt weiterhin an den Frauen, meint die Autorin Kirsten Fuchs. Väter müssten mehr Verantwortung übernehmen.

Sendung vom 03.02.2020
Norbert Röttgen sitzt im Studio der ARD-Talkshow "Anne Will" in Berlin. (picture alliance / Eventpress Staufenberg)

Gäste in TV-TalkshowsMehr Vielfalt bei der Auswahl, bitte!

Ein Talkshow-Dauergast wie Norbert Röttgen ist typisch für "Anne Will" und Co: Weiß, männlich, westdeutsch, ohne Migrationserfahrung. Der Islamwissenschaftler Fabian Goldmann kritisiert, dass dieses Profil immer noch die Gästelisten der "Laberrunden" prägt.

Sendung vom 31.01.2020
Ein Briefkasten mit einer alten Aufschrift "Deutsche Bundespost", aufgenommen in Baden-Baden (picture alliance / dpa / Martin Gerten)

25 Jahre Privatisierung der PostDie große Umverteilung

Die Privatisierung der Post vor 25 Jahren: Sie sollte einen zum Saurier erklärten Apparat zum modernen Dienstleister machen. Ist das gelungen? Den Preis dafür haben jedenfalls die Beschäftigten bezahlt, kritisiert die Publizistin Sabine Nuss.

Sendung vom 30.01.2020Sendung vom 29.01.2020
Abgeordnete stehen im Plenarsaal des Bundestages zwischen den Stühlen und unterhalten sich. (Picture Alliance / dpa / Soeren Stache)

BundestagMehr Abgeordnete geht nicht

709 Abgeordnete sitzen zurzeit im Bundestag, so viele wie nie zuvor. Bei der nächsten Wahl könnten es noch deutlich mehr werden, warnt die Publizistin Susanne Gaschke – und fordert eine Obergrenze für Mandate im Grundgesetz.

Sendung vom 28.01.2020
Ein Siegespodest aus Europaletten steht auf dem Rasen. (imago images / CHROMORANGE)

Politischer JournalismusRegieren hat nichts mit Sport zu tun!

Wer wird deutscher Meister, pardon - Bundeskanzler? Markus Grill beobachtet eine gefährliche Tendenz in der politischen Berichterstattung: Es gehe nur noch um Spiel, Satz und Sieg, kritisiert der Journalist. Konkrete Inhalte blieben auf der Strecke.

Sendung vom 27.01.2020Sendung vom 24.01.2020Sendung vom 23.01.2020
Ein Wellblechzaun mit Graffito vor einem Wolkenhimmel. Der Zaun ist oben zusätzlich mit Stacheldraht gesichert. (imago/Hans Lucas/Hugo Clarence Janody)

ElitenforschungWie Kosmopoliten von Grenzen profitieren

Für Kosmopoliten gehört die Idee offener Grenzen zur Grundausstattung. Dabei sind gerade sie Nutznießer nationaler Grenzen: Diese schotten sie von der globalen Konkurrenz ab. Auf diesen Widerspruch macht der Elitenforscher Michael Hartmann aufmerksam.

Sendung vom 22.01.2020
Geschäftsmänner tauchen und schwimmen in Vertiefungen im Liniendiagramm (imago/Ikon Images/Rob Goebel)

Abschied vom WachstumszwangRezession als Chance

Nichts fürchtet Deutschland so sehr wie eine schrumpfende Wirtschaft. Doch wer weiterhin auf Wachstum setzt, ist den Herausforderungen des drohenden Klimawandels nicht gewachsen, sagt die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann.

Sendung vom 21.01.2020Sendung vom 20.01.2020Sendung vom 17.01.2020Sendung vom 16.01.2020
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20.02.2020, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton

Kommentar

Klinsmann-RücktrittEin würdeloser Abgang
Nach nur elf Wochen als Trainer bei Hertha BSC stürzt Jürgen Klinsmann die Berliner ins Chaos.  (picture alliance/Andreas Gora/dpa)

Jürgen Klinsmann hat seinen Rücktritt als Trainer von Hertha BSC Berlin erklärt. Der 55-Jährige teilte dies auf seiner Facebook-Seite mit. Stillos, kommentiert Sport-Redakteur Thomas Wheeler - so wie Klinsmanns Umgang mit einem verdienten Spieler.Mehr

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