Seit 10:05 Uhr Lesart

Montag, 10.08.2020
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 10.08.2020

Haus- oder NutztierUnsere Doppelmoral des Fleischessens

Blick auf ein Schwein hinter einer vergitterten Tür (imago / Noah Wedel)

Wir begrenzen Tierversuche und hätscheln unsere Hunde, trotzdem halten wir Nutztiere unter schlimmsten Bedingungen. Das ist heuchlerisch. Eigentlich müssten wir auch die Massentierhaltung beenden, meinen Adriano Mannino und Nikil Mukerji.

Sendung vom 07.08.2020
Demonstranten protestieren gegen die Coronamaßnahmen. Daneben stehen Polizisten. (laif / Lutz Jäkel)

Corona-DemonstrationenWozu noch diskutieren?!

Ob Klimawandel oder Coronavirus: Je besser ein Phänomen wissenschaftlich belegt ist, desto stärker zweifeln manche daran. Aber müssen wir in einer Demokratie nicht auch mit Coronaleugnern diskutieren? Nein, meint die Publizistin Sieglinde Geisel.

Sendung vom 06.08.2020
Blick in einen OP Raum mit Ärzten in Schutzkleidung (gettyimages / Westend61 / Mareen Fischinger)

Ausbeutung im MedizinstudiumDie Billigärzte vom Dienst

Arzt oder Ärztin ist immer noch einer der beliebtesten und angesehensten Berufe. Der Zugang dazu steht formal allen offen, die Praxis sieht allerdings anders aus, kritisiert die Journalistin und angehende Ärztin Nemi El-Hassan.

Sendung vom 05.08.2020
Eine junge Frau steht am Wasser und zeigt mit ihren Armen das Gleichheitszeichen. (Gettyimages / EyeEm / Sarah Köster)

Ethik und unser GrundgesetzWürde, was ist das?

Man darf sie nicht verletzen, sie ist unantastbar und sie wird in Diskussionen oft ins Feld geführt. Fragt man konkreter nach, verschwimmen die Vorstellungen von Würde. Der Autor Rolf Schneider versucht, etwas Klarheit in die Sache zu bringen.

Sendung vom 04.08.2020Sendung vom 03.08.2020
Matchbox und Majorette: ein Stapel abgenutzter Spielzeugautos. (imago/Arnulf Hettrich)

KinderarmutUnfair, leidvoll, schädlich und vermeidbar

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat es wieder bestätigt: Kinderarmut im reichen Deutschland ist ein Massenphänomen. Die Coronakrise wird es noch verschärfen. Der österreichische Philosoph Gottfried Schweiger will sich damit nicht abfinden.

Sendung vom 31.07.2020
Säcke mit Euro-Zeichen (imago/photothek/Thomas Trutschel)

Geld in der PolitikNachfragen ist Bürgerpflicht

In Gelddingen sind wir oft kleinlich: Achten an der Kasse auf jeden Cent, suchen nach dem niedrigsten Spritpreis. Doch bei riesigen Summen wie dem Konjunkturpaket fragen wir kaum nach Details. Zeit, über Geld zu reden, meint der Publizist Timo Rieg.

Sendung vom 30.07.2020
Abgestorbene Bäume im Odenwald auf einer Aufnahme vom 21.05.2020. Die Trockenheit ist die Ursache fürr die Schäden.  (imago images / epd / Heike Lyding)

Bedrohter SehnsuchtsortDer Wald steht auf der Kippe

Unser Bild vom Wald ist von Romantik geprägt. Doch Ausbeutung, Schadstoffe und Klimawandel setzen ihm zu. Nur jeder fünfte Baum ist gesund, die Wälder werden lückiger, der Bewuchs spärlicher, warnt der Journalist Stephan Börnecke.

Sendung vom 29.07.2020Sendung vom 28.07.2020
Ein Schulkind verlässt das Kinder- und Jugend-Projekt "Die Arche" in Berlin-Hellersdorf, aufgenommen am 21.11.2006.  (picture-alliance/dpa/Gero Breloer)

KlassismusDie übersehene Diskriminierungsform

Beim Thema Diversität geht es meist um Nationalität, Geschlecht und Ethnizität. Der Journalist Houssam Hamade bemerkt hier einen riesigen blinden Fleck: den Klassismus, also die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft.

Sendung vom 27.07.2020
Eine Gruppe freiwilliger Faktenprüfer in Mexiko-Stadt zu den Wahlen 2018. (NYTNS/ Laif / Brett Gundlock )

FaktenchecksEindeutige Antworten gibt es oft nicht

Faktenchecks gelten als probates Mittel, um gegen Fake News und Verschwörungstheorien vorzugehen. Doch ihre Aussagekraft ist oft begrenzt, warnt Philip Kovce. Weil die Wirklichkeit oft viel zu komplex für ein schlichtes Label "wahr" oder "falsch" ist.

Sendung vom 24.07.2020Sendung vom 23.07.2020
Helmut und Hannelore Kohl im Jahr 1990 bei einer Bootsfahrt. (picture-alliance / Sven Simon)

Lethargisches DeutschlandDie Wohlfühljahre sind vorbei

Digitalisierung, Hate Speech, ein Scharfmacher als US-Präsident: Die Welt ist aus den Fugen, nur in Deutschland will man es nicht wahrhaben, meint Andreas Barthelmess. Sondern wähnt sich in einem Wohlfühlparadies - wie damals, als Kohl Kanzler war.

Sendung vom 22.07.2020
Zwei Sargträger tragen einen Holzsarg aus einer Tür heraus. (Getty / EyeEm)

Tabuthema TodWarum wir mehr übers Sterben reden sollten

In Deutschland wird der Tod tabuisiert, kritisiert der deutsch-indische Philosoph Krisha Kops. Mit der Folge, dass viele panische Angst vor dem Sterben haben. Dass es auch anders geht, könnten wir von anderen Kulturen lernen. Etwa der indischen.

Sendung vom 21.07.2020
Screenshot eines Anti-Trump-Videos, auf dem Trump und Putin mit Rotstift markiert sind. (imago / ZUMA Wire / Brian Cahn)

"The Lincoln Project" US-Republikaner gegen Trump

Fast alle US-Republikaner hielten jahrelang still, doch jetzt haben einige unter ihnen eine Kampagne gestartet, um Trumps Wiederwahl zu verhindern. So schnell wird man aber den Ruf nicht los, eine Partei von Opportunisten zu sein, meint Christoph von Marschall.

Sendung vom 20.07.2020
Gesundheitsminister Jens Spahn trifft sich mit den Ministerinnen für Gesundheit aus Slowenien und Portugal, Tomaz Gantar und Marta Temido. Alle drei tragen Maske. (Getty Images / Pool / Keuenhof)

Pandemie-SkepsisMein Misstrauen gegen die Coronapolitik

Die Einschränkungen wegen der Coronapandemie haben nicht nur Unterstützer. Tausende demonstrierten gegen die Eingriffe. Auch der Hamburger Rechtsanwalt Rolf Karpenstein stellt die Verhältnismäßigkeit der Anti-Corona-Maßnahmen in Frage.

Sendung vom 17.07.2020Sendung vom 16.07.2020Sendung vom 15.07.2020Sendung vom 14.07.2020
Illustration von klatschenden Händen (imago / Panthermedia)

Zusammenleben in der KriseLasst uns solidarisch sein

Als einstiger Kampfbegriff der Arbeiterbewegung ist Solidarität am Ende des 20. Jahrhunderts aus der Mode gekommen. Solidarität ist aber ein Grundprinzip des Zusammenlebens, das in Krisenzeiten wiederbelebt werden muss, meint der Historiker Tillmann Bendikowski.

Sendung vom 13.07.2020Sendung vom 10.07.2020Sendung vom 09.07.2020
Eine Familienstatue mit Rissen. (imago images / Ikon Images)

Scheidung und die FolgenTrauerjahr für Trennungskinder

Längst sind Patchworkfamilien alltäglich geworden. Wer wollte als Erwachsener eine Ehe aufrechterhalten, wie vor 50 Jahren üblich, nur wegen der Kinder? Doch diese sind immer noch Hauptopfer jeder Trennung, meint die Therapeutin* Astrid von Friesen.

Sendung vom 08.07.2020
Hände an den Gittern einer Gefängnistür. (Unsplash / Victor B.)

JustizreformIn den Knast durch Alltagsüberforderung?

Wer Geldstrafen nicht zahlen kann, muss ins Gefängnis. Sonst, so die juristische Meinung, würden Arme ihre "Geldstrafenimmunität" ausnutzen. In Berlin wurde wegen Corona ein Gnadenerlass verfügt. Dem Kriminologen Sebastian Scheerer reicht das nicht.

Sendung vom 07.07.2020
Eine Frau sitzt mit Büchern in einem Stuhl in einem Feld. (Unsplash / Sheri Hooley)

Identität und BerufVerloren in der Weltirrelevanz

Wer bin ich, wenn ich nicht arbeite? Gerade in Zeiten der Kurzarbeit stellt sich die Frage nach unserer Identität und unserem Selbstbild. Sind wir das, was wir beruflich tun? Die Autorin und Schauspielerin Nicola Schubert sucht nach einer Antwort.

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Kommentar

Neues MüllproblemEinmalmasken wegwerfen ist unsozial!
Eine Einmalmaske liegt neben Blüten auf dem Asphalt. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Auf den Straßen und in Grünanlagen liegen sie massenhaft herum: Mund-Nasen-Masken zum Einmalgebrauch. Diesen Sondermüll einfach unterwegs zu "verlieren", ist ignorant und produziert einen riesigen Abfallberg, kritisiert Thomas Wheeler.Mehr

RechtsextremismusAndreas Kalbitz gehört in die AfD
Andreas Kalbitz, ehemaliger AfD-Chef von Brandenburg, nimmt an einer Kundgebung der AfD in Senftenberg teil.  (picture alliance/dpa/Oliver Killig)

Der Brandenburger AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz muss nach einem Beschluss des Schiedsgerichts die AfD verlassen. Dabei ist er das Gesicht einer Partei, die sonst keine Probleme mit einer rechtsextremen Gesinnung hat, kommentiert Henry Bernhard.Mehr

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