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Samstag, 25.05.2019
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 24.05.2019Sendung vom 23.05.2019Sendung vom 22.05.2019Sendung vom 21.05.2019
Eine Muslimin mit Kopftuch und eine junge Frau mit Kippa nehmen gemeinsam an einer Demonstration teil. Der Kippa-Spaziergang, zu dem im Internet aufgerufen worden war, sollte ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und fand auch anlässlich des bevorstehenden jüdischen Festes Rosch ha-Schana (jüdischer Neujahrstag) statt. (dpa/lbn/Britta Pedersen)

Ergänzung des GrundgesetzesNiemand muss seine Religion verbergen

Niemand muss seine religiöse Überzeugung offenbaren, steht im Grundgesetz. Der Publizist Patrick Bahners fordert eine Erweiterung: „Niemand ist verpflichtet, seine religiöse Überzeugung zu offenbaren – oder zu verbergen.“ Was auch für den Staatsdienst relevant wäre.

Sendung vom 20.05.2019
Ein Junge und ein Mädchen sitzen an einem Hafen auf einem Metallpöller, an dem man Schiffe festbindet. (unsplash / Annie Spratt)

VerfassungsrechtKinderrechte ins Grundgesetz

Die Verfassung müsse eindeutig klarstellen: "Kinder und Jugendliche sind ab Geburt Träger aller Grundrechte", sagt die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Das sei notwendig - auch um Kinder vor Helikoptereltern zu schützen.

Sendung vom 17.05.2019
Auf einer nassen Strass fährt im Vordergund ein E-Scooter, im Hintergrund in der Unschärfe sind weitere Autos zu sehen. (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)

Diskussion um E-ScooterPlatz da, hier komm ich!

Mit harten Bandagen kämpfen Autofahrer, Radler und Fußgänger bereits jetzt um Raum auf Deutschlands Straßen. Und da sollen auch noch E-Scooter dazukommen? Der Philosoph Christian Uhle ist skeptisch: "Wir müssen Mobilität ganz anders denken."

Sendung vom 16.05.2019
Eine Landkarte der EU-Mitgliedsländer auf einer Wand aus Bausteinen, umrahmt von der EU-Flagge. (picture alliance / dpa / epa belga EC)

Europa-DebatteFür eine EU der Rechtsstaaten

Großbritannien und Frankreich handeln gegenüber der EU oft, als wären sie die Weltmächte von einst, kritisiert der Jurist Matthias Buth. Er vermisst bei beiden ein modernes Staatsverständnis, in dem Souveränität und Nation keine sakralen Größen sind.

Sendung vom 15.05.2019
Colorierter Scan eines Motoneurons aus einer Stammzelle. (imago / Science Photo Library)

NeurowissenschaftDer Lack ist ab

Freier Wille? Das Ich? Nichts als Illusion! Mit solchen Thesen gingen Neurowissenschaftler an den Start. Doch die angekündigte Revolution des Menschenbildes sei ausgeblieben, meint Jörg Bernardy. Weil man die Rechnung ohne die Emotionen gemacht hat.

Sendung vom 14.05.2019
Ein Hund mit Bomberjacke und offener Schnauze. (unsplash/Alexandra Novii)

Wie Hunde die Kommunikation rettenIn jedem Park ein Star

Ob in der U-Bahn, auf der Straße, selbst im Restaurant: Menschen starren auf ihr Smartphone. Miteinander gesprochen wird kaum noch. Wem das nicht gefällt, für den hat unser Autor Peter Zudeick einen guten Rat: Schaffen Sie sich einen Hund an!

Sendung vom 13.05.2019
Eine 3D-Computergrafik zeigt eine Mauer mit Stacheldraht, an der eine Leiter lehnt. (imago images / Westend61)

Angst vor KontrollverlustWarum Grenzen uns nicht retten

Mauer bauen, Stacheldraht ausrollen: Mit Abschottung lassen sich Klimawandel oder Massenflucht von Menschen nicht verhindern, warnt der Historiker Philipp Blom. Sein Vorschlag: Abschied vom "toxischen Wirtschaftswachstum".

Sendung vom 10.05.2019
Ein Mädchen umarmt ihre Eltern, alle drei lächeln. (imago images / Westend61 / Roger Richter)

KuschelelternStreitet mehr mit euren Kindern!

Hätten die Babyboomer-Eltern strenger mit ihrem Nachwuchs sein sollen? Dass junge Menschen sich immer weniger für gesellschaftliche Fragen interessieren, liegt am Ende an zu viel Harmonie in ihrer Erziehung, meint die Publizistin Susanne Gaschke.

Sendung vom 09.05.2019
Demonstrierende junge Menschen stehen in Hannover hinter einem Transparent mit der Aufschrift: "Wir streiken bis ihr handelt". (picture alliance / Geisler-Fotopress / Patrick Graf)

KlimawandelDie Älteren sollten ihre Schuld eingestehen

Hinter der niedlichen Schülerstreik-Fassade steckt politischer Sprengstoff, meint der Historiker Tillmann Bendikowski. Die Jugend werde den älteren Generationen bald die unangenehme Schuldfrage stellen: Wo warst du, als das Klima zerstört wurde?

Sendung vom 08.05.2019
Personen vor einem Schaufenster mit der Aufschrift "Alles muss raus" in der Altstadt Luzern, fotografiert am Dienstag den 26. Juni 2018 (picture alliance / Keystone / Alexandra Wey)

BilligkonsumBitte nicht noch mehr Ramsch!

Dank Online-Schnäppchen-Boom: Immer mehr Läden in den Städten stehen leer - und da ziehen dann Billigmärkte ein, in denen genauso Waren verschleudert werden. Der Konsum für die Müllhalde werde zum Dauerzustand, klagt der Publizist Arno Frank.

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Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) vor der deutschen und der chinesischen Flagge - im Vordergrund sind Rücken von Zuhörenden zu sehen, aufgenommen im November 2018 (imago/photothek)

Umgang mit ChinaGrößere Neugier und klarere Kante

Vom schlafenden Riesen spricht schon lange keiner mehr. Zugleich fasziniert und verschreckt, beobachtet die sogenannte westliche Welt den Aufstieg Chinas. Der Journalist Henning Hoff rät dringend, strategischer mit China umzugehen.

Sendung vom 24.04.2019Sendung vom 19.04.2019Sendung vom 18.04.2019Sendung vom 17.04.2019
Der Nationalkongress der kommunistischen Partei Chinas in Peking im März 2019. Männer und Frauen sitzen in mehreren Reihen in einem großen Saal.  (imago images / Xinhua / Xie Huanchi)

Chinas "Neue Seidenstraße"Coolness lässt sich nicht verordnen

China treibt sein Großprojekt "Neue Seidenstraße" voran. Dabei geht es nicht nur um Wirtschaftsfragen. Ein neues "chinesisches Narrativ" soll her. Was bisher getan wird, reiche aber nicht aus, um Chinas Image aufzupolieren, meint Journalist Erich Follath.

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27.05.2019, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Holocäuste überall
Von Tobias Ginsburg

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Europäische UnionLob der Bürokratie
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Ein bürokratisches Monster, das ist die EU für viele Menschen. Dabei ist Bürokratie oft besser als ihr Ruf. Die Soziologin Claudia Neu sagt, in Deutschland sei sie "die demokratische Infrastruktur, die unsere Gesellschaft zusammenhält".Mehr

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