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Freitag, 03.04.2020
 
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Politisches Feuilleton

Sendung am 03.04.2020 um 07:20 Uhr

Corona-PandemieRaus aus dem Panikmodus!

Eine junge Frau mit einer schwarzen Gesichtsmaske, auf der die berühmte  Rolling Stones Zunge aufgedruckt ist. 13. März 2020, Brüssel, Belgien. (imago / Daina Le Lardic)

Ständig die neuesten Infiziertenzahlen auf dem Smartphone checken. Keine Sondersendung zu Corona versäumen. - So kommen wir nicht durch die Krise, sagt Jagoda Marinic. Wir sollten besser akzeptieren, dass die Katastrophe für eine Weile Normalität sein wird.

Sendung vom 02.04.2020Sendung vom 01.04.2020Sendung vom 31.03.2020
Der Kopf eines Mannes mit Schutzmaske schaut aus einem Loch einem Stück Stoff hervor. (imago / INA Photo Agency / Yousef Masoud)

Corona in IsraelAm meisten leidet die Demokratie

Per Dekret und ohne parlamentarische Kontrolle setzt Israel Maßnahmen gegen eine Verbreitung des Coronavirus um, kritisiert Ofer Waldman. Von der Situation könnte auch der unter Korruptionsanklage stehende Ministerpräsident Netanjahu profitieren.

Sendung vom 30.03.2020Sendung vom 27.03.2020
Eine digitale Karte zeigt Zahlen und Ausmaß der Corona-Epidemie. (imago/xim.gs)

Corona und die NachrichtenVom Leben mit der Infodemie

Noch nie in der Mediengeschichte hat sich ein globales Publikum so konzentriert um ein Thema herum gebildet wie momentan in der Coronakrise. Souveräne Mediennutzung wird da zur Bürgerpflicht. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen gibt Tipps.

Sendung vom 26.03.2020
Abstrakte Illustration eines Verkehrsstaus in urbaner Umgebung (imago/Ikon Images/Guido Rosa )

MobilitätswendeDie Stadt der Zukunft ist flexibel

Für die Klimawende sind neue Formen der Mobilität nötig - insbesondere in den Städten. Doch mit emissionsfreien Fahrzeugen allein ist es nicht getan, meint der Journalist Klaus Englert. Auch die städtische Infrastruktur muss sich grundlegend wandeln.

Sendung vom 25.03.2020
Panoramablick über ein Flüchtlingslager in Idlib. (imago/ZUMA Wire/Juma Mohammad )

Corona im KriegsgebietHilfe für die Menschen von Idlib

Sollte die Corona-Pandemie das nordsyrische Idlib erreichen, droht eine Katastrophe, sagt der Journalist Andreas Zumach. Er fordert ein sofortiges Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region. Ohne politischen Druck wird das nicht gehen.

Sendung vom 24.03.2020Sendung vom 23.03.2020
Ein Schild mit der Aufschrift "Achtung Infektionsgefahr" ist an einem Zelt zur Untersuchung von Corona-Verdachtsfällen an der Einfahrt zum Johanniter-Krankenhaus in Treuenbrietzen in Brandenburg angebracht, aufgenommen am 15. März 2020. (picture alliance/Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa)

ReaktionsmusterWie Organisationen mit Krisen umgehen

Unternehmen, Institute, Großprojekte - viele Organisationen kennen schwere Zeiten. Manchmal scheitern sie, das ist normal. Was aber, wenn alle gleichzeitig in eine Krise geraten? Der Soziologe Stefan Kühl weiß, auf was es dann besonders ankommt.

Sendung vom 20.03.2020Sendung vom 19.03.2020
Zwei Ellenbogen werden zum Coronagruß sachte aneinander gestoßen. (Unsplash / Noah Matteo)

CoronaWie uns das Virus respektvoller und demütiger macht

Die sich ausbreitende Epidemie verändert nicht nur, wie wir uns im Alltag begegnen. Sie drängt uns auch fundamentale Fragen auf - nach dem, was uns wichtig ist, was wir füreinander sind und was wir sein wollen, meint der Publizist Konstantin Sakkas.

Sendung vom 18.03.2020
Im Wahllokal der Juri Gagarin POS werden am 18. März 1990 die Stimmzettel der Wahl zur letztenVolkskammer der DDR ausgezählt. (picture-alliance/ZB/Stefan Sauer)

Volkskammerwahl vor 30 JahrenDer kurze Sommer der freien DDR

Am 18. März 1990 fanden in der DDR die ersten und letzten freien Wahlen zur Volkskammer statt. Den Bürgern im Osten blieben nur wenige Monate bis zur Wiedervereinigung. Zu wenig Zeit, um einen eigenen Weg zu finden, meint Publizist Markus Ziener.

Sendung vom 17.03.2020Sendung vom 16.03.2020
Ein Mann mit verspiegelter Maske steht auf einem Platz mit Hochhäusern. (Unsplash / Alex Iby)

DiskriminierungWarum ich nicht Niels Ullrich heiße

"Nomen est Omen", heißt es einerseits. "Name ist Schall und Rauch", andererseits. Der Publizist Hasnain Kazim weiß aus eigener Erfahrung, dass Letzteres nicht stimmt – und will aber seinen Namen trotzdem nicht ändern.

Sendung vom 13.03.2020
Auf einem Bauzaun in Berlin-Kreuzberg steht der Schriftzug "Moslems raus". (imago images / IPON)

RassismusAblehnung war immer, aber früher war sie normal

Rassismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Diese gängige Einschätzung sei falsch, denn dort war er schon immer, meint die Wissenschaftlerin Jasamin Ulfat-Seddiqzai. Nur der Umgang mit Diskriminierung habe sich verändert.

Sendung vom 12.03.2020
Durch ein Loch in einer rosa Pappe ist ein pink geschminkter Mund und die Nase einer Frau zu sehen. (Unsplash / Ian Dooley)

SchönheitsidealEin geistloses und reaktionäres Frauenbild

Die aktuelle "Miss Germany" ist mit 35 Jahren quasi uralt. Bei der Begründung ihrer Wahl wurde die Jury unverschämt, und bemerkte es nicht mal, kritisiert die Autorin Kerstin Hensel: Weil immer noch ein überkommenes Frauenbild herrsche.

Sendung vom 11.03.2020Sendung vom 10.03.2020Sendung vom 09.03.2020
Fußspuren im Sand (imago images / Mint Images)

Das Ende des LebensEin Weg, den jeder allein geht

Das Bundesverfassungsgericht hat deutlich geurteilt: Der Wunsch, das eigene Leben zu beenden, ist legitim und darf vom Staat nicht behindert werden. Aber wie sehen Sterbende eigentlich ihr Ende? Die Soziologin Irmhild Saake hat darüber geforscht.

Sendung vom 06.03.2020
Bildrauschen (Illustration / Deutschlandfunk Kultur)

Digitales DetoxingBitte lasst die Bilder weg

Am "Day of Unplugging" wird zu einer Internetpause aufgerufen. Medienwissenschaftler Roberto Simanowski würde lieber einen Tag lang an die Anfänge des Internets erinnern: als das Netz noch frei von Kommerz und Fake News war und ohne Bilder auskam.

Sendung vom 05.03.2020Sendung vom 04.03.2020Sendung vom 03.03.2020Sendung vom 02.03.2020
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Kommentar

Corona-AppDie Freiheit zur Selbstüberwachung
Ein Mann steht am Straßenrand in einer Stadt, ein Smarthone in der Hand. Er schaut Richtung Betrachter, sein Gesicht ist allerdings vom Gegenlicht überblendet.  (Aidan De La Paz / Unsplash.com)

Gesundheitsminister Jens Spahn überlegt, Coronainfizierte anhand von Handydaten zu überwachen, um Infektionsketten zu erkennen. Eine Alternative wäre eine App, mit der jeder selbst entscheidet, ob er sich tracken lässt. Doch das funktioniert nur, wenn fast alle mitmachen.Mehr

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