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Literatur / Archiv | Beitrag vom 29.04.2018

Tod und Trauer in der Gegenwartsliteratur"Diese Einsamkeit ohnegleichen"

Von Uta Rüenauver und Jörg Plath

Ein Grablicht zu Allerheiligen im Herbst mit Blättern (imago/McPHOTO)
Ein Grablicht zu Allerheiligen im Herbst mit Blättern (imago/McPHOTO)

Trauer ist zu einer schöpferischen Herausforderung geworden: Wie andere Rituale auch haben die überlieferten Trauerbräuche in der heutigen Gesellschaft ihre Kraft verloren. Der Mensch muss auf den Verlust individuell reagieren. Ein Erkundungsraum für die Literatur.

Der Tod ist, neben der Liebe, seit jeher das zentrale Thema der Literatur. Ebenso wichtig ist die Trauer um den geliebten Toten. Wie andere Rituale auch haben die überlieferten Trauerbräuche in der heutigen Gesellschaft ihre Kraft verloren. Das Individuum erfährt die existenzielle Wucht des Todes eines nahen Menschen daher ungeschützt, direkt, und muss auf den Verlust individuell reagieren. Viele Schriftsteller, vornehmlich solche der mittleren Schriftstellergeneration, die aufgrund ihres Lebensalters erstmals unmittelbar mit dem Tod konfrontiert werden, schreiben über die Trauer um einen Toten.

Manuskript zur Sendung im PDF-Format und im barrierefreien Textformat

(Wiederholung der Sendung vom 15.12.2013)

Weiterführende Information

Allan Jenkins: "Wurzeln schlagen" - Wer sein Leid verstehen will, muss graben
(Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik, 25.04.2018)

Fotos von Zeitzeugen des Holocaust - Das Leben nach dem Überleben
(Deutschlandradio Kultur, Aus der jüdischen Welt, 09.10.2015)

Reihe Spielregeln - Liebe, Tod und Teufel
(Deutschlandradio Kultur, Feature, 28.11.2015)

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