Seit 04:05 Uhr Tonart
Sonntag, 17.10.2021
 
Seit 04:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 29. September 2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Chormusik

Spiegel der Seele
Die menschliche Stimme
Moderation: Olga Hochweis

Was sagen unsere Stimmen über uns aus? Wie können wir sie gesund erhalten? Fragen und Antworten von Expertinnen des Medical Voice Center in Hamburg.

Mimik und Gestik kann man verstellen, eine Stimme nur sehr schwer. Sie gibt unmittelbaren Einblick in die Gefühlslage eines Menschen - zittert, wenn man Lampenfieber hat oder bricht bei tiefer Verzweiflung. Wir sind im Gespräch mit der Sängerin und Stimmpädagogin Jale Papila und der Logopädin, Sprech- und Stimmtrainerin Kim Gutowski vom Hamburger Medical Voice Center. Das dort seit 2016 jährlich abgehaltene interdisziplinäre Hamburger Stimmsymposium mit Medizinern, Therapeuten und Gesangspädagogen musste zwar pandemiebedingt auf April 2022 verschoben werden, aber die Planung läuft. Schwerpunkt-Themen: „Transgender und Stimme“ sowie „Psyche und Stimme“. Und wir fragen, wie gute Stimmbildung im Chor aussehen kann - nicht zuletzt, damit die individuelle Stimme organisch mit dem kollektiven Klang verschmelzen kann.

00:55 Chor der Woche

Das Xperiment
Von Nicolas Hansen

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Thorsten Bednarz

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsky

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Samuel-Kim Schwope, Dresden
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Cancelling Bond
Ein Filmformat schafft sich selber ab
Von Roberto Simanowski

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Lebensmittel im Müll. Wie die Verschwendung stoppen?
Gespräch mit Felicitas Schneider, Thünen-Institut für Marktanalyse Braunschweig

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Steven Pinker: "Mehr Rationalität"
Rezensiert von Volkart Wildermuth

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Tänzerin Heide-Marie Härtel im Gespräch mit Britta Bürger

Sie leitet das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen, eine in Europa beispiellose Institution. Früher tanzte sie in der Kompanie Johann Kresniks, engagierte sich politisch und begann, Tanztheaterstücke mit der Kamera filmisch zu dokumentieren. Jetzt erhält sie für ihr Lebenswerk den deutschen Tanzpreis.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Andrea Gerk

Aufklärung auf der Alm
"Bauer und Bobo. Wie aus Wut Freundschaft wurde"
Gespräch mit Florian Klenk, Falter, Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung

Buchkritik:
"Nur zu Besuch" von Christopher Isherwood
Rezensiert von Ingo Arend

Salon der Grafischen Literatur - Präsentation in Berlin
Gespräch mit Filip Kolek, Avant-Verlag / Reprodukt-Verlag

Straßenkritik:
"Ostfriesenwut" von Klaus-Peter Wolf
Von Andi Hörmann

Buchmesse-Vorschau
Gespräch mit Stephanie von Oppen

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Carsten Beyer

40 Jahre JARO Medien
Gespräch mit Ulrich Balss

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik
Von Rainer Pöllmann

Meister an der Hammond-Orgel
Zum Tod von Dr. Lonnie Smith
Von Matthas Wegner

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Folk

Zeit für das Opus Magnum
Geoff Muldaur und "His last Letter"
Von Harald Mönkedieck

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Dr. Hannah Bethke, Neue Zürcher Zeitung
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersburg

AfD-Hochburg in Sachsen
Eine Reportage von vor Ort
Von Alexander Moritz

Überbrückungshilfe III im Saarland
Corona-Schäden begrenzen
Von Tonia Koch

Zurück nach Neubrandenburg
Schauspielerin mit Kunst für Ostdeutsche
Von Silke Hasselmann

Pendeln in Berlin und Brandenburg
Von Christoph Richter

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Christine Watty

Die Popkulturisierung der Politik
Was sagt uns das Selfie von Grünen / FDP?
Gespräch mit Prof. Dr. Daniel Hornuff, Kunsthochschule in der Universität Kassel

Kein Schlussstrich
Was Kunst für die NSU-Erinnerung leisten kann
Gespräch mit Ayşe Güleç

Netflix-Doku über Britney Spears
Nur was für Britney-Ultras
Gespräch mit Caren Miesenberger

Top Five:
Macho, Playboy, traumatisierter Killer - die Bond-Helden
Von Hartwig Tegeler

14:30 Kulturnachrichten

Von Christiane Abelein

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Prog-Rocker Yes mit Album "The Quest"
Betriebsanleitung für ein besseres Leben
Von Marcel Anders

Komische Käuze (3/5): Arthur Russell
Von Juliane Reil

Sibirische Entdeckung
Yanka Djagileva, die russische Janis Joplin
Gespräch mit Jan Müller

Newcomerin der Woche:
Lin mit Debütalbum "Colours"
Gespräch mit Linda Bender

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Johannes von Ballestrem

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Christiane Abelein

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer

17:30 Kulturnachrichten

Von Christiane Abelein

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Ellen Häring

Mexikos indigenes Design in der Mode
Alles nur geklaut?
Von Wolf-Dieter Vogel

Große internationale Modefirmen wie „Zara“ nutzen gerne indigenen Designs in ihren Kollektionen, denn die sind gerade angesagt. Allerdings stellt sich die Frage, wo die Grenze zwischen Inspiration und schlichtem Diebstahl liegt. Die mexikanische Kulturministerin protestiert gegen die Aneignung indigener Kultur und fordert eine Einbeziehung der Kunsthandwerkerinnen in das Geschäft mit ihren Motiven. Mit dem Protest hat Mexiko eine Debatte angestoßen, die überfällig ist und längst nicht nur „Zara“ betrifft. Die indigenen Urheberinnen der Web- und Stickkunst haben nichts gegen die Verbreitung ihrer Kultur, im Gegenteil, aber sie wollen auf Augenhöhe behandelt werden.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin
Moderation: Stephanie Rohde

Entfremdete Jugend
Hippies in der Sowjetunion
Von Tim Schleinitz

100 Jahre politischer Mord (7)
Polizeipräsident schützt Attentäter
Von Elke Kimmel

19:30 Zeitfragen. Feature

Der Anfang des neuen Rechtsdenkens in der Welt
Die Urteile im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess 1946
Von Winfried Sträter

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Simultankonzerte in Buchenwald, Jerusalem, Berlin und Jena

Pēteris Vasks
„Tālā gaisma - Fernes Licht“
Konzert für Violine und Streichorchester

Marc Sinan
"Gleißendes Licht - ein musikalisches Ritual des Erinnerns"
(Uraufführung)

Berlin: Michael Wendeberg, Klavier
Buchenwald: Knabenchor der Jenaer Philharmonie und Blechbläser der Staatskapelle Weimar
Jerusalem: Hadar Dimand, Sprecherin
Jena: Rosa Donata Milton, Violine
Katia Guedes und Johanna Vargas, Sopran
Johanna Krödel, Alt
Andreas Fischer, Bass
AuditivVokal, Dresden
Jenaer Philharmonie
Leitung: Simon Gaudenz, Andrea Molino und Berit Walther

Das Projekt „Gleißendes Licht“ des türkisch-deutschen Komponisten Marc Sinan versucht im Hier und Jetzt, die Impulse von Schmerz und Klage, von Vergeltung und Rache musikalisch zu befragen. „Gleißendes Licht“ bindet das Gestern und das Heute, ist Verneigung vor den Opfern, ist bittere Anklage und radikaler Ruf nach einer Gerechtigkeit, die nicht mehr warten will und kann. „Gleißendes Licht“ verbindet vier Orte: Auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald erklingt ein Knabenchor. Begleitet von der Staatskapelle Weimar, sendet er einen Impuls nach Jena, den die Jenaer Philharmoniker gemeinsam mit dem Dresdner Chor AuditivVokal und vier Solistinnen und Solisten zu einem Oratorium steigern. Weitere Brücken nach Jena schlagen die junge israelische Schauspielerin Hadar Dimand in Jerusalem mit Texten von Batsheva Dagan, die als junge Frau Auschwitz überlebte. Der Pianist Michael Wendeberg wird auf dem Berliner Bebelplatz ein Konzert mit Teilen aus Sinans multilokaler Komposition und weiteren Werken von Beethoven, Schubert, Schumann u.a. spielen. Im Jenaer Volkshaus wird „Gleißendes Licht“ programmatisch durch Stücke von Peteris Vasks und Arvo Pärt ergänzt.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Hörspiel

bin pleite ohne mich
Von Gesche Piening
Regie: die Autorin
Mit: Stefan Bissmeier, Katja Bürkle, Martin Feifel, Julia Gräfner, Raphaela Möst, Andreas Neumann, Murali Perumal, Nina Steils, Cathrin Störme
Komposition: Mathis Nitschke
Musiker:
Leonhard Schilde, Kontrabass
Erik Kosta, Schlagzeug
Ton und Technik: Michael Krogmann, Adele Kurdziel
Produktion: BR / Deutschlandfunk Kultur 2021
Länge: 53'15
(Ursendung)

Pleite sein, bankrottgehen, hochverschuldet leben, Privatinsolvenz anmelden - das sind Bedrohungen, die wir uns lieber nicht so genau ausmalen und schon gar nicht selbst erleben möchten. Aber was, wenn es doch passiert?

Hier spricht das erschütterte Selbstwertgefühl jener, die nicht mehr mithalten können. Das Hörspiel zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der auch die Chancen auf Rehabilitierung unterschiedlich verteilt sind: Für die eine ist die Privatinsolvenz „das Problem ihres Lebens“, für den anderen nur ein Problem in einer Kette von Problemen, die es ein Leben lang abzuarbeiten gilt. Die Autorin beschäftigt sich mit Formen gesellschaftlicher Ungleichheit und den damit verbundenen Lebensrealitäten: „Durch zahlreiche Interviews mit Betroffenen verschiedener sozialer Milieus habe ich festgestellt: Selbst pleite sind nicht alle gleich … soziale, wirtschaftliche und psychologische Ungleichheiten perpetuieren sich im finanziellen Ruin.“

Gesche Piening, geb.1978, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin und Dozentin, bundesweit interdisziplinäre Kunstproduktionen in Theaterhäusern und auf Festivals, mehrere preisgekrönte Feature, Ödön-von-Horváth-Förderpreis 2016 für ihr bisheriges Werk. Recherchestipendium im Rahmen von Neustart Kultur des Fonds Daku/Take Care für „bin pleite ohne mich“. Für den BR Radioarbeiten, u.a. „Besser ist nicht gut genug. Leben in der atemlosen Gesellschaft“ (2016), „Heute mit beschränkter Haftung? Keine Gesellschaft ohne Zukunft“ (2017), „Einsam stirbt öfter. Ein Requiem“ (2020). Die Recherchen zu „bin pleite ohne mich“ wurden gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

"Anbiederung an die Jugend"
Was das FDP/Grünen-Selfie über Politikkultur verrät
Gespräch mit Jagoda Marinic

Stimmen von der Bond-Premiere gestern in London
Von Gabi Biesinger

Filme der Woche:
Keine Zeit zu Sterben / Bis an die Grenze
Gespräch mit Hartwig Tegeler

Von den Alten Meistern bis Beyoncé
"Mutter!" in der Kunsthalle Mannheim
Von Rudolf Schmitz

Zusammenhalten!
Kai Voges zeigt in Wien Gerhard Hauptmanns "Einsame Menschen"
Gespräch mit Martin Thomas Pesl

23:30 Kulturnachrichten

Von Daniel Marschke

23:50 Kulturpresseschau

Von Arno Orzessek

September 2021
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