Seit 05:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 10.12.2019
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Montag, 11. November 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Philipp Quiring

Als „der letzte Romantiker“ wurde Vladimir Horowitz oft bezeichnet. Vergangene Woche jährte sich sein Todestag zum 30. Mal. Horowitz veränderte sein Klavierspiel über die Jahrzehnte immer wieder. In jungen Jahren spielte er mit hartem Anschlag und verfolgte den größt möglichen Effekt. Im hohen Alter, bei seinen letzten Konzerten in der Sowjetunion, in Japan und in Deutschland, zeigte er sich als Poet seines Instrumentes. Ein Schwerpunkt lag insbesondere auf kurzen Stücken. In der Tonart-Klassik wird die Zeit dazwischen betrachtet, als er sich in seiner pianistischen Blütephase befand. Nach einer seiner zahlreichen Krisen, die er schließlich mit seinem Comeback in der Carnegie-Hall beendete, spielte er ab Mitte der 60er bis Anfang der 80er Jahre diverse Livekonzerte mit sich oft wiederholendem Repertoire. Sein interpretatorischer Ansatz variiert drastisch und unterscheidet sich immens von der Herangehensweise der heute in der Regel angeführten Mitschnitte seiner letzten Jahre.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Stephan Karkowsy

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pastoralreferentin Monika Tremel, Nürnberg
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Privatsphäre
Wie wir ein Menschenrecht verschleudern
Von Christoph Heyl

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Vorbild Sankt Martin
Wie solidarisch sind wir noch
Gespräch mit Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD in Hannover

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Sachbuch:
Peter Trawny "Philosophie der Liebe"
Gespräch mit René Aguigah

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Schlafforscher Dieter Kunz im Gespräch mit Ulrike Timm
(Wdh. v. 6.2.2018)

Im Schlaf arbeitet nicht nur das Gehirn, sondern der ganze Organismus, um wieder in Ordnung zu bringen, was tagsüber durcheinander gekommen ist. Schlafen sei Schwerstarbeit, sagt Chronomediziner Dieter Kunz. Und schlechter Schlaf geht auf die Gesundheit.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Die Gegenwart reizen
Hans Magnus Enzensberger wird 90 Jahre
Gespräch mit Jörg Lau

Schriftsteller als öffentliche Intellektuelle - gibt es die noch?
Gespräch mit Jörg Lau

Buchkritik:
"Fallobst" und "Louisiana Storys" von Hans Magnus Enzensberger
Rezensiert von Michael Braun

Straßenkritik:
"Schreckens Männer" von Hans Magnus Enzensberger
Von Gerrit Stratmann

Hörbuch:
40 Jahre Titanic Magazin
Der endgültige Satire-Soundtrack
Rezensiert von Georg Gruber

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

Das Symposium 'Resonanzen...' in Zürich zu Helmut Lachenmann
Gespräch mit Ulrich Mosch

Zum 50. Jubiläum
Wie die "Sesamstraße" die Popmusik geprägt hat
Von Laf Überland

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
Von Uwe Wohlmacher

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

„Keine halben Sachen“
Thärichens Tentett wird 20
Gespräch mit Nicolai Thärichen

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Matthias Greffrath, Jornalist, Schriftsteller
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: André Hatting

„Freu dich, lebe, aufwärts strebe“
Der thüringische Grenzort Probstzella 30 Jahre nach dem Mauerfall
Von Michael Frantzen

30 Jahre Grenzöffnung, „das ist die Chance, uns endlich bekannter zu machen“, sagt Dieter Nagel, Betreiber des Bauhaushotels in Probstzella, dem kleinen innerdeutschen Grenzort, an dem zwischen 1949 und 1990 rund zwanzig Millionen Zugreisende kontrolliert wurden. „Wir sind wie ein lebendes Geschichtsbuch, fast jeder hier kennt Geschichten von Fluchtversuchen, innerdeutschen Liebesgeschichten, ausgesiedelten Familien.“ Der Hotelbesitzer freut sich auf neugierige Gäste aus aller Welt.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Jean Nouvel klagt zurück: Muss der Architekt für Mehrkosten zahlen?
Gespräch mit Nikolaus Bernau

"Herr Rossi"-Erfinder Bruno Bozzetto
So viel mehr als nur Kinder-Cartoons
Gespräch mit Dr. Rolf Giesen, Filmwissenschaftler

Noir-Detektiv-Comic "Alack Sinner" des legendären Duos Muñoz / Sampayo
Gespräch mit Ole Frahm

14:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Clubkultur
Initiative Musik setzt Fördermodell zur technischen Erneuerung fort
Gespräch mit Ina Keßler

Der Sound von Los Angeles
Projekt "Rhythms of the City" würdigt Vielfalt der Stadt
Von Katharina Wilhelm

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
Von Uwe Wohlmacher

Soundscout:
Me On Monday aus Leipzig
Von Kerstin Poppendieck

Wochenvorschau
Gespräch mit Dirk Schneider

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Ashley Henry, britischer Jazzmusiker

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer

17:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Margarete Wohlan

Nach dem AKW
Eine litauische Stadt erfindet sich neu
Von Berthold Forssman und Martin Sander

In Litauen steht "Ignalina", das größte Atomkraftwerk der Sowjetunion. Mit vier Reaktoren vom Typ Tschernobyl. Für den Betrieb des Atomkraftwerks wurde 1975 eine ganze Stadt aus dem Boden gestampft: Visaginas. Vor zehn Jahren ging das AKW endgültig vom Netz - Auflage der Europäischen Union für den Beitritt Litauens zur EU. Seitdem wird das AKW abgebaut, bis 2038 soll es soweit sein; eine Stadt, die nur deshalb entstand, muss sich neu erfinden. Die meisten Litauer sind für die Atomkraft, weil sie sie von Russland unabhängig macht. Und auch so mancher Klimaschützer hält sie für klimafreundlicher als Kohle oder Fracking. Das Beispiel „Ignalina“ macht deutlich, dass bisweilen nicht sachliche, sondern politische Argumente darüber entscheiden, was sich durchsetzt.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin

Serrahn in Mecklenburg
Ein Dorf für Alkoholiker
Von Natalie Putsche

Der Münzingshof in Franken
Gelungene Inklusion
Von Michael Watzke

19:30 Zeitfragen. Feature

FIRE! - Mit 40 in Rente
Leben jenseits der Erwerbsarbeit
Von Kai Adler
(Wdh. v. 11.03.2019)

In Rente schon mit Ende 30 - Anhänger der aus den USA kommenden FIRE-Bewegung haben sich diesen Traum bereits erfüllt. Dank eines über viele Jahre ausgeübten gut bezahlten Jobs, günstiger Geldanlangen und eines sparsamen Lebensstils sind sie bereits in frühen Jahren nicht mehr auf Lohnarbeit angewiesen. Im Netz propagieren sie einen Lebensstil jenseits gängigen Konsumverhaltens und coachen andere, die sich diesen Traum ebenfalls erfüllen möchten. Dabei geht es den Frührentnern nicht einfach darum, nicht mehr arbeiten zu müssen: Sie wollen finanziell unabhängig sein und das Leben nach eigenen Vorstellungen sinnvoll gestalten können. Vor allem kritisieren sie die Logik unseres gängigen Konsumverhaltens, es geht ihnen um einen grundsätzlich anderen Lebensstil, der eben nicht nach ständigem Zuwachs von Konsumgütern strebt. Reichtum bedeutet hier etwas anderes: Zeit, Beziehungen, Muße.
Eine Utopie? Parallelen gibt es auch zu Verfechtern des bedingungslosen Grundeinkommens: Die Idee einer Gesellschaft, in der Arbeit nicht mehr von der Notwendigkeit, sich finanzieren zu müssen abhängt - macht sie uns zu freieren, gar zu kreativeren Menschen? Und was sagt dieser Trend aus über den Stellenwert, den Arbeit für uns heute hat? Einst war der Beruf Berufung - Doch gilt das noch in Zeiten, in denen nur die wenigsten ein Leben lang im selben Job verweilen, zumeist immer spezialisierteren Tätigkeiten nachgehen und in denen wir nach der richtigen Work-Life-Balance streben? Suchen wir heute in unserer Freizeit nach dem, was uns früher der Beruf zu finden versprach?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Jazzfest Berlin
Haus der Berliner Festspiele
Aufzeichnung vom 02.11.2019

Ambrose Akinmusire: Origami Harvest

Ambrose Akinmusire, Trompete
Kokayi, Stimme
Sam Harris, Klavier
Justin Brown, Schlagzeug
Mivos String Quartet

Moderation: Matthias Wegner

21:30 Uhr

Einstand

Der Sänger im globalen Opernbetrieb
Von Jürgen Kesting

New York, Salzburg oder Mailand. Große Opernhäuser sind Sehnsuchtsorte für junge Sängerinnen und Sänger. Die Realität sieht aber oft anders aus. Kleine Häuser, viele Mitbewerber, Patchwork-Laufbahnen. War früher alles besser?

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Kriminalhörspiel

Solo Hand
Nach dem gleichnamigen Roman von Bill Moody
Übersetzung: Carolin Bürger
Bearbeitung: Hans Bräunlich
Regie: Bärbel Jarchow-Frey
Mit: Sylvester Groth, Tonio Arango, Gerd Wameling, Astrid Meyerfeldt, Martin Engler, Udo Schenk, Leslie Malton, Felix von Manteuffel, Uwe Preuss, Nadja Schulz-Berlinghoff, Mark-Oliver Bögel, Thomas Neumann, Christian Gaul
Komposition: Peter Kaizar
Ton und Technik: Alexander Brennecke und Sabine Winkler
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003
Länge: 51'33
(Wdh. v. 26.05.2003)

Evan Horne war Jazzpianist. Bei einem Unfall hat er seine Solo Hand verloren. Nun soll er herausfinden, wer seinen Musikerfreund Lonnie Cole mit intimen Fotos erpresst. Dabei wühlt er zwischen Los Angeles und Las Vegas eine Menge Dreck auf.

Für Evan Horne ist die Karriere als Jazzmusiker beendet. Bei einem Autounfall hat er seine Solo Hand verloren. Jetzt soll er Geldbote in einem Bestechungsskandal spielen. Der King of Soul, Lonnie Cole, und Musiker Charlie Crisp wurden zusammen in einem Bett fotografiert. Evan Horne soll die Negative auftreiben und die geforderte Geldsumme überreichen. Warum gerade er? Die Erpresserbriefe wurden angeblich auf seiner Schreibmaschine geschrieben. Damit wird Horne für die Polizei interessant. Ein Blick hinter die Kulissen des Musikgeschäfts. Es geht um Ruhm, Geld und jede Menge Tantieme.

Bill Moody wurde 1941 in Webb City, Missouri, geboren und wuchs in Santa Monica, Kalifornien, auf. Er studierte am Berklee College of Music in Boston. Karriere als Jazzmusiker, Schlagzeuger. Lebt als Autor, Jazzredakteur und Kompositionslehrer bei San Francisco. „Solo Hand“, als Hörspiel von DeutschlandRadio Berlin 2003 produziert, war das erste Buch seiner Evan Horne-Reihe, es folgten „Moulin Rouge, Las Vegas“ und „Bird Lives!“. 2015 erschien sein Kriminalroman „Der Spion, der Jazz spielte“. Am 14. Januar 2018 starb Bill Moody.

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Stararchitekt Jean Nouvel soll für Mehrkosten der Pariser Philharmonie haften
Gespräch mit Andreas Becher, Architekt, Vorsitzender des Berliner Landesverbandes beim Bund Deutscher Architekten

Death Stranding
Das neue Computerspiel von Hideo Kojima
Von Christian Schiffer

Der montierte Mensch
Ausstellung im Folkwangmuseum Essen
Von Michael Köhler

Black Feminism
Podiumsdiskussion in Leipzig mit der Essayistin Morgan Jerkins
Von Azadê Peşmen

A Portrait of London
Steve McQueen in der Tate Britain, London
Von Marten Hahn

Kulturpresseschau
Von Hans von Trotha

23:30 Kulturnachrichten

Von Thomas Jaedicke

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Nach dem SPD-ParteitagFortgesetzte Selbstverzwergung
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