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Montag, 09.12.2019
 
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Tagesprogramm Montag, 4. November 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Das Podcastmagazin

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Gast: Jakub Jozef Orlinski, Countertenor
Moderation: Haino Rindler

Wer Jakub Josef Orlinski auf Fotos sieht, der denkt wahrscheinlich zunächst an ein Model. Und nicht zu unrecht. Auch das hat der junge Mann (29) schon gemacht. Er ist ein preisgekrönter Breakdancer und Influencer, der sein Leben gerne auf Facebook und Intagram mit anderen teilt. Seine größte Leidenschaft hegt Orlinski allerdings für die Barockmusik von Händel bis Bononcini. Er hat Spaß daran, neue Werke zu entdecken und sie auf der Bühne zum Leben zu erwecken. Auch das Breakdancing steht ihm dabei nicht im Wege. In der Tonart Klassik erzählt er, wie er zum Fach Countertenor gekommen ist, wieviel Sexyness in der Klassik steckt. Wie man Klassikmuffel zu Klassikfans macht. Und wie er sich das Klassik-Festival der Zukunft vorstellt. Außerdem stellen wir Ihnen den polnischen Pianisten Jakob Gimpel in einer historischen Aufnahme von Robert Schumanns Symphonischen Etüden op. 13 vor, und Hyman Bress ist Solist im Violinkonzert von Alberto Ginastera.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Christina-Maria Bammel, Berlin
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

BVerfG Urteil zu Sanktionen
Wird aus Hartz IV ein zahnloser Tiger?
Von Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Soziologe und Armutsforscher

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Künstliche Intelligenz, Kunst und Natur
Geht das zusammen?
Gespräch mit Isabella Hermann

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Warum nur ein Green new deal unseren Planeten retten kann" von Naomi Klein
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

30 JAHRE MAUERFALL
Fluchthelfer Burkhart Veigel im Gespräch mit Tim Wiese

Burkhard Veigel hat zwischen 1961 und 1970 ungefähr 650 DDR-Bürgern dabei geholfen, in den Westen zu fliehen. Als junger Student wurde er unmittelbar nach dem Bau der Mauer von einer Gruppe Fluchthelfer an der Freien Universität Berlin angeworben und hat noch am selben Tag den ersten Flüchtling rübergebracht.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Bärfuss und der Büchner-Preis
Gespräch mit Sieglinde Geisel

Naturkunde
Käfer und ihre biologische wie symbolische Kraft
Gespräch mit Dr. Bernhard Kegel

"Eritrea ist ein großes Gefängnis"
Porträt der Lyrikerin Y.F. Mebrahtu
Von Cornelia Wegerhoff

Buchkritik:
"Über Liebe und Magie" von John Burnside
Rezensiert von Verena Auffermann

Straßenkritik:
"Eiseskälte" von Arnaldur Indriðason
Von Andi Hörmann

Hörbuch:
"Die Mauer. Die größte Wandzeitung der Welt" vom Ronald Steckel
Von Tobias Wenzel

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

Bob Dylan, Johnny Cash und der Country
Gespräch mit Fanny Tanck

Transit
Bericht vom Festival NOW in Essen
Von Leonie Reineke

Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
Von Gesine Kühne

11:30 Musiktipps

11:45 Rubrik: Jazz

"Munich 2016"
Das neue Solo-Album des Pianisten Keith Jarrett
Von Ulrich Habersetzer

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Ines Geipel, Autorin
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Heidrun Wimmersberg

„Peking“ kommt wieder nach Hamburg
Historischer Viermaster wird flottgemacht
Von Johannes Kulms

Zusammen auf Heringe gegangen
Deutsch-deutsche Fischerfreundschaft
Von Thorsten Philipps

Schlechte Stimmung bei den Landwirten
Bauern wehren sich gegen Bashing
Von Ulrich Detsch

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

Lesen der Anderen:
Kaput Magazin - Das Klima und der Pop
Von Steffen Greiner

Japan feiert Godzilla
Alles Gute, Riesenechse!
Gespräch mit Jörg Buttgereit

14:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Oliver Schwesig

MTV Europe Music Awards
Berliner Rapperin Juju gewinnt als "Best German Act"
Gespräch mit Alex Barbian

Zahlen und Rapper
Postleitzahlen und Polizeicodes
Von Axel Rahmlow

Soundscout:
The Remaining Part aus Berlin
Von Kerstin Poppendieck

Wochenvorschau
Gespräch mit Juliane Reil

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

Villagers

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar

Glücklichstes Land der Welt
Finnland führt wieder beim UN-Weltglücksreport
Von Michael Frantzen

Von wegen depressiv und alkoholabhängig: Das Glück wohnt im Norden - genauer gesagt in Finnland. Zum zweiten Mal in Folge rangiert das nordische Land auf Platz eins des „World Happiness Report“. Was macht die Finnen so „onnellinen“ - so glücklich? Neben der Sauna (drei Millionen bei 5,5 Millionen Einwohnern) und der vielen Natur? (70 Prozent Wälder) Vor allem zufrieden seien die Finnen, glaubt eine finnische Comic-Zeichnerin: „Du lebst in einem sicheren Land und kannst deiner Regierung vertrauen. Du hast die Gewissheit: Was immer passiert, jemand wird dir helfen. Du wirst nicht Millionär, aber Du kommst über die Runden. Du lebst sicher.“

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin

Geboren 1989
Warum sind wir immer noch "Ossis" und "Wessis"
Von Josephine Schulz

Ost-West-Denken
Wie Medien und Politik das Land weiter teilen
Von Thilo Schmidt

19:30 Zeitfragen. Feature

Finsterwalde - New York - Finsterwalde
Rückkehrer nach Ostdeutschland berichten
Von Susanne von Schenck

Nach der Wende verließen ganze Abiturklassen die neuen Bundesländer in Richtung Westen. Aber der Trend scheint vorbei zu sein. Seit einigen Jahren ziehen Ostdeutsche wieder zurück in die Region, aus der sie ursprünglich kamen. Zum Beispiel Stephanie Auras-Lehmann. In ihrem Buch ‚Heeme‘ erzählt sie, wie sie nach der Wende erst westwärts bis in die USA zog und vor zehn Jahren zurück in ihre brandenburgische Heimat. Oder Anne Shepley aus Mecklenburg-Vorpommern, die lange Zeit in Neuseeland lebte. Jetzt wohnt sie auf dem Land bei Schwerin und sagt: „Endlich angekommen.“ Fensterbauer Uwe Struck hat es in Wiesbaden zwar gut gefallen, aber aus familiären Gründen kam er wieder in den Kyffhäuser zurück: „Heimat ist Heimat.“ Was sie alle einst wegtrieb war die wirtschaftliche Lage in Ostdeutschland. Warum sie zurückkehren: Weil es so etwas wie Heimatgefühl gibt, weil sich die Arbeitsmarktlage gebessert hat und weil das Leben im ländlichen Raum bezahlbarer ist als in den Städten.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

29. Rudolstadt-Festival
Konzertbühne Heinepark
Aufzeichnung vom 06.07.2019

Inna de Yard

Rüstige Reggae-Rentner

Moderation: Carsten Beyer

Ein paar in Ehren ergraute Musiker jenseits der 70 holen die alten Songs ihrer Jugend wieder raus und spielen sie im Stil von damals erneut ein. Was der Buena Vista Social Club in Kuba mit großem Erfolg praktiziert hat, macht eine andere Band auf der Nachbarinsel Jamaika jetzt nach: ‚Inna de Yard‘ nennen sich die rüstigen Reggae-Rentner, deren Auftritt im Rudolstädter Heinepark wir mitgeschnitten haben.
Der Sound von Inna de Yard beschwört die Hoch-Zeit des Reggae Mitte der 70er-Jahre herauf, eine Zeit, in der Bob Marley und Peter Tosh von Kingston aus die musikalische Revolution ausriefen. Auch Ken Boothe, Cedric Mython, Kiddus I und Winston McAnuff waren damals schon mit dabei, die Musiker, die nun das musikalische Rückgrat von Inna de Yard bilden. Zusammen mit einer jamaikanischen Backingband grooven die alten Herren durch ein Repertoire von alten und neuen Titeln. „Inna de Yard ist mehr als nur Musik“ schrieb die französische Zeitung L‘ Express. „Das ist Philosophie. Beglückend!“

21:30 Uhr

Einstand

"In der Gemeinsamkeit kann viel entstehen"
Wie aus dem Rundfunk-Musikschulorchester die Deutsche Streicherphilharmonie wurde
Von Sara Walter

Das ‚Rundfunk-Musikschulorchester‘ war das Orchester für den jungen, talentierten Streichernachwuchs in der DDR. Der Dirigent und Gründer Helmut Koch hatte 1973 die Idee, Kinder und Jugendliche unter professionellen Bedingungen mit dem Orchesterspiel vertraut zu machen. Neben renommierten Dirigenten waren es von Beginn an die Mentoren des ‚Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin‘, die das Orchester kontinuierlich in seiner Arbeit und auf den Tourneen unterstützten. Aus dem Streicherensemble ‚RMO’ wurde nach dem Fall der Mauer ein gesamtdeutsches Ensemble, denn die künstlerisch- pädagogische Idee sowie der Erfolg der 11- bis 20-jährigen Musikerinnen und Musiker waren überwältigend. Heute heißt das Ensemble ‚Deutsche Streicherphilharmonie’. Es vereint junge Menschen aus Ost und West und es steht wie kaum eine andere Geschichte für eine erfolgreiche Wiedervereinigung.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Kriminalhörspiel

Mördergrube
Von Dirk Josczok
Regie: Thomas Leutzbach
Mit: Udo Kroschwald, Christian Berkel, Wolfgang Condrus
Ton und Technik: Jonas Bergler, Sven Schmeier
Produktion: WDR 1998
Länge: 47'34

Volker Hinze, erfolgreicher Rockmusiker in der DDR, stürzte nach gescheiterter Republikflucht ins berufliche Aus. Sein früherer Bandkollege Marco dagegen ist ein Star im wiedervereinigten Deutschland. Hat er ihn damals verraten?

Volker Hinze, Ex-Tonassistent und Mitbegründer der erfolgreichen DDR-Rockband ‚Die Kosmonauten‘, ist am Ende. Er hat sich nach gescheiterter Republikflucht, einigen Jahren Knast und Freikauf durch die BRD in den Alkohol und ins berufliche Aus manövriert. Ganz im Gegensatz zu seinem alten Freund, dem Sänger und Bandleader Marco Hoffmann. Der wird im vereinigten Deutschland als Star gefeiert. Volker ist geradezu besessen von dem Gedanken, dass Marco seine Fluchtpläne an die Stasi verraten hat und gibt ihm die Schuld für seine Misere. Zerfressen von Wut und Rachegedanken verabredet er sich mit Marco während einer Tournee der ‚Kosmonauten‘.

Dirk Josczok, geboren 1960 in Düsseldorf, lebt in Berlin. Autor von Prosa, Theaterstücken, Drehbüchern, Funkerzählungen und Hörspielen. Mit „Handy“ begann er nach zahlreichen Kurzhörspielen beim WDR eine Kriminalhörspielserie um die Hauptkommissarin Nusser. Insgesamt verfasste Josczok über 40 Hörspiele. Für Deutschlandradio schrieb er sieben Kriminalfälle, in denen Kommissar Magnus und sein Team ermitteln: „Heldentod“ (2011), „Zahltag“ (2012), „Niemandskind“ (2013), „Menschlos“ (2014), „Verräter“ (2015), „Mündig“ (2017) und „Schwarzblut“ (2018).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

"Ich bin der ewige Geheimtipp"
Zum Tod des Schriftstellers Ernst Augustin
Gespräch mit Helmut Böttiger

Acht Jahre nach der NSU-Entarnung
Gedenken und Tumulte in Chemnitz und Zwickau
Gespräch mit Esther Dischereit

Frankreichs bester Roman
Prix Goncourt 2019 für Jean-Paul Dubois
Gespräch mit Dirk Fuhrig

Was vom Osten übrig blieb 1: Thomas Heise
Von Matthias Dell

Meet The Neighbors
Filmfest Thessaloniki mit dem Schwerpunkt Flucht
Von Marianthi Milona

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm

23:30 Kulturnachrichten

Von Oliver Thoma

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Interview

"German Zero"Wie ein Bürgerrat das Klima retten will
Berber sitzt im Wuestensand, Marokko, Merzouga. (imago images / blickwinkel / M. Woike)

Das Klimapaket der Bundesregierung reicht nicht, um einen entscheidenden Beitrag zur Klimawende zu leisten, sagen Kritiker. Die Bürgerinitiative "German Zero" will ein Gesetz einbringen, dass der Politik höhere Ziele setzt, das Klima zu schützen.Mehr

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Fazit

Ersan Mondtags "Die Verdammten" in KölnUnter Untoten
Eine lange Tafel, an deren beiden Enden zwei Frauen sitzen. Eine Frau sitzt auf dem Tisch. Im Hintergrund ist ein überdimensioniertes Foto eines Babys zu sehen. Dahinter ist eine Treppe zu sehen, auf deren oberen Ende ein Mann sitzt. Über allem liegt eine Schicht weiße Federn. (Birgit Hupfeld / Schauspiel Köln)

Ersan Mondtag inszeniert Luchino Viscontis „Die Verdammten“ am Schauspiel Köln. Das Stück über eine deutsche Industriellenfamilie, die sich mit den aufstrebenden Nationalsozialisten einlässt, lässt für unseren Kritiker Michael Laages Fragen offen.Mehr

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