Seit 10:05 Uhr Plus Eins

Sonntag, 22.09.2019
 
Seit 10:05 Uhr Plus Eins
Tagesprogramm Dienstag, 3. September 2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Jetzt singen sie auch noch!
Bildende Künstler als Musiker
Von Michael Rebhahn

Dass Bildende Künstler im Musikalischen "wildern“, ist keine Seltenheit. Das Bedürfnis nach alternativen Ausdrucksformen scheint groß: vom schlichten Liedchen bis zur monumentalen Orchesterpartitur.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Vincent Neumann

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Aus den Feuilletons

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Andrea Wilke, Erfurt
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Was heißt eigentlich bürgerlich?
Taugt der Begriff zur politischen Abgrenzung?
Gespräch mit Prof. Dr. Joachim Fischer, Technische Universität Dresden

08:00 Nachrichten

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Sachbuch:
Naika Foroutan "Die postmigrantische Gesellschaft"
Rezensiert von Matthias Dell

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Geigerin Franziska Pietsch im Gespräch mit Katrin Heise

Nicht nur als Solistin, auch als Kammermusikerin sorgt Franziska Pietsch bei Kritik und Publikum für Begeisterung. In der DDR galt sie in den 80er Jahren als musikalisches Wunderkind - bis ihr vom Staat der Geigenunterricht verboten wurde.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Frank Meyer

Klinikalltag im Roman
"Tage in Weiß"
Gespräch mit Rainer Jund

Der Schmerz des Krieges in Gedichten
Lyriker Ghayath Almadhoun im Porträt
Von Carsten Hueck

Buchkritik:
"Mira - #freunde #papa #wasfüreinsommer" von Sabíne Lemire
Rezensiert von Kim Kindermann

Literaturtipps
Von Mechthild Lanfermann

...liest ein Bild
Gespräch mit Mathias Greffrath

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

Hamburger Musikwirtschaft fordert musikjournalistisches Radioprogramm
Gespräch mit Timotheus Wiesmann, Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft e.V. (IHM)

25 Jahre Stephan-Max Wirth Experience
Spirituell, politisch, eigenwillig
Gespräch mit Stephan-Max Wirth

Das Klang-Geheimnis der Stradivari-Geige
Ein ganz besonderer Sound
Von Lisa Weiß

11:30 Musiktipps

11:40 Chor der Woche

MüllerMeierSchmidt

11:45 Rubrik: Klassik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Almut Möller, Leiterin des Berliner Büros European Council on Foreign Relations
Moderation: Korbinian Frenzel

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Länderreport

Moderation: Nana Brink

Kyffhäuser und AfD
Letzter Teil der Märchenserie
Von Henry Bernhard

Im Sog der Salafisten?
Eine somalische Moschee in München
Von Joseph Röhmel

Somalis in Augsburg
Integration dank Fußball und Kultur
Von Joseph Röhmel

Hidden Champion
Gumpen in Bayern
Von Tobias Krone

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kompressor

Das Popkulturmagazin
Moderation: Max Oppel

"Der dunkle Kristall" auf Netflix
Renaissance des Puppenspiels?
Von Jörg Taszman

Victoria Lomasko im Cartoonmuseum Basel
Von Jennifer Rieger

Gestalten!
Riesen Riesenräder
Von Nikolaus Bernau

14:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Andreas Müller

Rocko Schamoni spricht über sein Album "Musik für Jugendliche"

Studiogast: Altameda

Universalnerd Adam Green mit neuem Album "Engine Of Paradise"
Gespräch mit Dirk Schneider

Kubas junge Musikszene
Die Sängerin Daymé Arocena und "Sonocardiogram"
Von Kerstin Poppendieck

Big in USA
Gespräch mit Kim Petras

15:30 Musiktipps

15:40 Live Session

16:00 Nachrichten

16:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Julius Stucke

17:30 Kulturnachrichten

Von Cora Knoblauch

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke

Proteste in Hongkong
Von Steffen Wurzel

Seit fast drei Monaten gehen in Hongkong Woche für Woche zehntausende Menschen auf die Straßen. Sie protestieren gegen die von der Pekinger Führung eingesetzte Regierung. Ein Ende der Demonstrationen ist nicht in Sicht, und das, obwohl die Reaktionen immer rabiater werden: Ein erster Schusswaffengebrauch der Polizei zum Beispiel oder Bezeichnung des Verhaltens von friedlichen Demonstranten als "Terroristen ähnlich". Aber ist ein gewaltsames Eingreifen Chinas mittlerweile unausweichlich? Wie steht es um die gemäßigten Kräfte in Peking?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature

Eine Arche hinter Gittern?
Über Sinn, Unsinn und Zukunft von Zoos
Von Marko Pauli

Exotische Wildtiere in Käfigen: Zoos sind beliebte Ausflugsziele. Tierschützer halten die Gefangenschaft für Quälerei. Kann ein virtueller Tierpark die Lösung sein?

Die Haltung und Zurschaustellung von Tieren in Gefangenschaft ist eine jahrtausendealte Idee, die heute aus der Zeit gefallen scheint. Doch tatsächlich kommen Jahr für Jahr mehr Besucher in die Zoos, allein im vergangenen waren es in Deutschland über 43 Millionen. Wenn die freie Natur verschwindet und Tierarten aussterben, ist der Zoo bald der einzige Ort, an dem Wildtiere noch erlebt werden können?
Ist damit ein vielleicht verborgenes Ziel des Menschen erreicht, die gesamte Wildnis endgültig unter Kontrolle zu bringen?
Zoos seien Orte der Begegnung, hier könnten die Menschen Empathie entwickeln und animiert werden, selbst im Artenschutz aktiv zu werden, sagen die Befürworter. Und in den Tierparks werde wichtige Forschung betrieben, die sich in der freien Natur niemals umsetzen lasse. Die Körperzellen gerade gestorbener Tiere etwa können eingefroren werden, um aus ihnen in der Zukunft wieder neue Tiere zu züchten. Vorgeschobene Argumente, sagen die Kritiker. Tatsächlich werde mit dem Leid von Tieren Geld verdient, das selten dem Wohle der Natur zugutekommt, sondern eher in fragwürdige Zuchtprogramme investiert wird, etwa von Riesenpandas. Doch wie geht es den Tieren in den Zoos tatsächlich?
Will man das anhand der Lebensspanne der Tiere beantworten, so zeigt die Forschung, dass viele in Gefangenschaft länger leben, als in der freien Natur. Doch gerade Arten, die über ein komplexes Sozialleben verfügen, wie Elefanten, Affen und Delfine, sterben früher. In neu konzipierten Zoos wird versucht, dem Tierwohl stärker gerecht zu werden. In Philadelphia etwa können Affen und Tiger über Baumwipfelpfade von Gehege zu Gehege gelangen und so, beobachtet von den Besuchern, hunderte Meter weite Strecken zurücklegen. Konzipiert wurden dieser und viele weitere Zoos weltweit vom Landschaftsarchitekten und Visionär Jon Coe. Sein Ziel ist es, das Grundprinzip von Gefangenschaft und Zwang aufzulösen. Und die Zukunft der Zoos? Für die Massen virtuell, prophezeit Coe. Die echten Wildtiere bleiben den Wohlhabenden vorbehalten.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 02.09.2019

Louis Andriessen
"Mysteriën“ für Orchester

Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 "Winterträume“

Koninklijk Concertgebouworkest
Leitung: Tugan Sokhiev

22:00 Uhr

Nachrichten

22:03 Uhr

Feature

Das Gift und seine Langzeitwirkung
Über einen Familiensuizid und drei überlebende Geschwister
Von Margarethe Groschupf
Regie: Cordula Dickmeiß
Mit: Anjorka Strechel
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
Länge: 48'55
(Wdh. v. 28.01.2017)

Am Ende des Zweiten Weltkriegs waren kollektive Familienselbstmorde keine Seltenheit. Drei Geschwister haben ihn überlebt - und blicken jeweils unterschiedlich auf diese Erfahrung zurück.

Der Vater war überzeugter Nazi, Schuldirektor in Templin. Als 1945 die Kapitulation nahte, drängte er seine Frau, gemeinsam die Familie zu vergiften. Drei der fünf Kinder überlebten. 70 Jahre später erinnern sich die Tochter und die beiden Söhne an dieses Ereignis und wie sie danach ihren Weg gemacht haben. Sie setzen jeweils andere Akzente in der Rückschau. Kann es überhaupt einen richtigen Weg geben, mit so einer Erfahrung zu leben?

Margarete Groschupf, geboren 1958 in Hannover, studierte Germanistik und Erziehungswissenschaften in Tübingen sowie Fotografie in Berlin. Für ihre literarischen Arbeiten erhielt sie u.a. Stipendien des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop und des Künstlerdorfs Schöppingen. Ihre Erzählungen wurden u.a. im Konkursbuch und der Tageszeitung veröffentlicht. Ihre literarischen Features und Hörspiele waren unter anderem auf Deutschlandradio Kultur, im SWR, WDR, NDR und im Deutschlandfunk zu hören. Seit 1990 arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für Die Zeit, den Tagesspiegel und die Süddeutsche Zeitung. Radiofeatures: „Es war wie ein Rausch“ (Dlf 2011), „Wenn der Kopf zur Ruhe findet“ (Dlf 2014), „Lassan, ich komme!“ (DKultur 2016). Zuletzt: „Dieser Paragraph Hoffnung - Die Lange Nacht vom Loslassen“ (Dlf 2017).

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

"Lieber fluid als rigid"
Die amerikanische Künstlerin Wu Tsang im Gropius Bau
Von Simone Reber

Verfilmung von J.Kosiński problematischem Holocaust-Romans "Painted Bird"
Gespräch mit Anke Leweke

Die Hand Gottes
Dokumentation über Diego Maradona kommt ins Kino
Von Hartwig Tegeler

Kulturpresseschau
Von Gregor Sander

23:30 Kulturnachrichten

Von Thorsten Jabs

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Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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