Seit 00:05 Uhr Das Podcastmagazin

Montag, 09.12.2019
 
Seit 00:05 Uhr Das Podcastmagazin
Tagesprogramm Mittwoch, 23. August 2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Angelradio
Der Soundtrack der Erinnerungen
Von Michael Lissek
Realisation, Stimme, Regie: der Autor
Produktion: NDR/RBB/SWR 2015
Länge: 54'16

Ein Radio in Südengland von und für Senioren - mit Musik aus der Zeit vor 1960.

Im südenglischen Angelradio läuft nur Musik, die vor 1960 aufgenommen wurde. Die Moderatoren sind allesamt Radio-Laien (was man merkt) und steinalt (was man hört), Margret ist 92. Sie plauschen mit ihren HörerInnen, widmen Songs längst verstorbenen Ehepartnern oder Freunden und schicken Grüße in die umliegenden Krankenhäuser. Das ist charmant, das ist melancholisch und irgendwie auch existentialistisch. Und immer very british. Angelradio: Ein Feature über die Magie des Radios und seine lebensspendende Kraft.

Michael Lissek, geboren 1969, Produzent von Radio-Features und Autor von Texten und Büchern. Im September 2015 erschien das gemeinsam mit Christoph Joseph Ahlers geschriebene Buch "Himmel auf Erden und Hölle im Kopf. Was Sexualität für uns bedeutet". Für DKultur u.a.: "Hölle im Kopf" (2008), "Zwei Seiten Leben. Drei Trauerredner" (2013). Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Was geht ihnen durch den Kopf? - Ein Messer. Nachuntersuchung eines psychochirurgischen Verfahrens." (SWR/DKultur/ORF 2014). "Angelradio" war eine der ARD-Einreichungen auf dem Prix Italia 2016.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Americana
Moderation: Katrin Wilke

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Mit schweren Angriffen der deutschen Luftwaffe beginnt die Schlacht um Stalingrad

06:00 Nachrichten

06:20 Wort zum Tage

Pfarrer Hans-Peter Weigel
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Comeback der FDP? Ein Liberalismus ohne Bürgerrechte
Von Klaus Englert

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Gamification - ernst zu nehmendes Spiel oder gefährlich?
Gespräch mit Prof. Dr. Linda Breitlauch, Professorin für Game Design im Studiengang Intermedia Games, Hochschule Trier

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Was wir dachten, was wir taten" von Lea Lina Oppermann
Rezensiert von Syvia Schwab

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Kämpfer für ein selbstbestimmtes Leben und Sterben
Ulrike Timm im Gespräch mit Dr. Michael de Ridder, Mediziner, Buchautor

Welche Medizin wollen wir? Wie können wir selbstbestimmt leben? Wie wollen wir sterben? Diese Fragen beschäftigen Michael de Ridder seit langem. Der 70-Jährige ist seit vier Jahrzehnten als Arzt tätig. Er betreute Drogenabhängige mit dem ersten Berliner Arztmobil, arbeitete auf einer Intensivstation. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2014 war er Chefarzt und Leiter der Rettungsstelle des Berliner Vivantes-Klinikum Am Urban. 2012 gründete er ein Hospiz in Berlin, um seine Vorstellungen von einem würdigen und selbstbestimmten Lebensende zu verwirklichen. De Ridder gilt als wortmächtiger Querdenker seiner Zunft. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit den heißen Themen der Medizin und Gesundheitspolitik: Sterbehilfe, Pflegenotstand, Verschwendung im Gesundheitswesen und der Rolle von Ärztinnen und Ärzten in einer immer mehr von Technologie und Verrechtlichung bestimmten Medizin. In diesen Tagen kommt sein neues Buch heraus: "Abschied vom Leben“, ein Leitfaden von der Patientenverfügung bis zur Palliativmedizin.

Bei "Im Gespräch“ erzählt er Deutschlandfunk Kultur-Moderatorin Ulrike Timm von seinen prägenden Erlebnissen als Mediziner, seinem Selbstverständnis als Arzt und warum er gegen das Sterbehilfegesetz klagt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl
u.a. Lyriksommer

Digital Turn: Wie Bildschirme das Lesen revolutionieren
Gespräch mit Prof. Adriaan van der Weel, Professor Book and Digital Media Studies, Universität Leiden

Auf dem Lyrikamt: Ein Hausbesuch beim Dichter Clemens Schittko
Von André Hatting

Gratulation: Inge Deutschkron wird 95

Buchkritik: "Underground Railroad" von Colson Whitehead
Rezensiert von Gabriele von Arnim

Michael Krüger liest ein Gedicht von Christoph Meckel: Lied

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Haino Rindler

Südamerikas erfolgreichste MC: Ana Tijoux oder Rap als politische Waffe
Von Marsida Lluca

11:30 Chor der Woche

Der Studierendenchor Klangfabrik

Lieder von Schweden bis Israel singt der Studierendenchor Klangfabrik aus Rostock und auch plattdeutsches aus der Region findet sich im Repertoire. Chorleiter Johannes Hörnschemeyer möchte neben Volksliedern auch geistliche Werke ins Repertoire aufnehmen. Die Studierenden aller Disziplinen von Biophysik bis Lehramt äußern regelmäßig Wünsche und Hörnschemeyer arrangiert die Stücke dann für den Chor. Wöchentlich treffen sich die etwa zwanzig Sängerinnen und Sänger an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock.

11:35 Folk

Folk fürs "globale Dorf": Die finnische Band Frigg
Gespräch mit Wolfgang Meyering

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9 - Der Tag mit ...

Sergey Lagodinsky, Leiter des Referats Europäische Union / Nordamerika, Heinrich Böll Stiftung
Moderation: Anke Schaefer

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Die Wiederbelebung des Ruhner Lands
Von Gerhard Richter

1982 rückte die Nationale Volksarmee in den kleinen Ort Ruhn ein und machte ihn dem Erdboden gleich. Die winzige Siedlung in den kargen Hügeln Mecklenburgs war volkswirtschaftlich nicht mehr tragbar. Magere Böden und eine streng bewachte Abhörstation verhinderten jede Entwicklung. Zudem schnitt die Autobahn A24 den Ort auch noch von den Nachbargemeinden ab. Eine 600-jährige Siedlungsgeschichte fand ein Ende, der Ruhner Berg, mit 176 Metern der zweithöchste Gipfel Mecklenburgs verlor sein namensgebendes Zentrum. Auch heute ist eine Entwicklung schwierig, die Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg durchschneidet die Region und wirkt wie eine Verkehrs-, Verwaltungs- und Informationsscheide. Aber nun definieren eine Handvoll zugezogene Neubürger die Region ganz neu. Mit Engagement und modernem Marketing etablieren sie neue Strukturen über die störenden Grenzen hinweg. Alte Freundschaften werden aktiviert, umgepflügte Wege zwischen Dörfern wieder gangbar gemacht. Ein frischer Wind weht über das Ruhner Land und bringt neue Chancen. Die zerbrochenen Teile wachsen wieder zusammen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Live vom Pop-Kultur Festival
Moderation: Stephan Karkowsky

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Musiktag

u.a. Klatschen kann jeder - oder?
Von Felicitas Förster
Moderation: Ulrike Jährling

Es ist so einfach: Man nehme zwei Hände, drehe die Handinnenflächen nach oben, schlage sie dann mit Schwung zusammen und da ist es schon: das Klatschen. Einfacher kann man gar nicht Musik machen. Aber Klatschen ist nicht gleich Klatschen. Es gibt verschiedene Arten, die auch unterschiedlich klingen. Manche Musikrichtungen erheben das Klatschen sogar zur Kunstform. Und für die meisten Künstler bedeutet das Klatschen eine ganze Menge, nämlich dann, wenn sie mit ihrem Auftritt fertig sind.

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Carsten Rochow

Liveinterview vom Pop-Kultur Festival: Fishbach
Gespräch mit Flora Fishbach und Dirk Schneider

100 Jahre Jazz (3):
Was gibt es Neues aus der Jazzforschung?
Von Wolfram Knauer

Die teuersten Vinyl-Raritäten des Monats
Von Tarik Ahmia

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:30 Kulturnachrichten

Von Barbara Becker

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Moderation: Andre Zantow

Wahlkampf in Tschechien - Wer profitiert von den Korruptionsskandalen?
Von Peter Lange

Vollbeschäftigung in Tschechien - Paradies mit Sorgenfalten
Von Kilian Kirchgeßner

Tschechien ist dort, wo Deutschland laut Wahlkampfaussage von Angela Merkel noch hin will: Vollbeschäftigung. Die Arbeitslosenquote liegt unter allen 28 EU-Ländern auf dem niedrigsten Stand bei etwa vier Prozent. Das ist ein kleines Wunder für ein Land, dessen Wirtschaft sich nach 1989 transformieren musste. Aber die „Werkbank Europas“ hat neue Herausforderungen: Steigende Löhne, Fachkräfte halten und Arbeitsprozesse automatisieren, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichte

Magazin

Als erste Frau trat sie ans Rednerpult im Reichstag - Denkmal für Marie Juchacz
Von Narin-Sevin Dogan

Ohnesorg und Elser statt Friedrich: die neue deutsche Denkmalkultur
Von Arno Orzessek

19:30 Zeitfragen. Feature

Sprache und Nation
Die Fruchtbringende Gesellschaft und die Pflege des Deutschen
Von Tobias Barth und Lorenz Hoffmann

Als erste deutsche Sprachakademie wurde die Gesellschaft vor 400 Jahren gegründet, kurz vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges.

Als 1617 im anhaltischen Köthen die „Fruchtbringende Gesellschaft“ ins Leben gerufen wurde, war diese honorig besetzte Sprachakademie von ihrem Ziel einer das Deutschtum befördernden einheitlichen Sprache weit entfernt. Zwar hatte Luther hundert Jahre zuvor mit seiner Bibelübersetzung das Deutsche gleichberechtigt neben das Lateinische gestellt - allein: es gab gar keine deutsche Sprache, die diese Bezeichnung verdient hätte. In deutschen Landen sprach man, wie einem das Maul gewachsen war - Plattdeutsch, Fränkisch, Bayerisch, Badisch, Sächsisch... Die allmähliche Formung und Normung des Deutschen waren verwoben mit der Herausbildung der Nation - sei es in der Juristensprache des 17. Jahrhunderts, in den patriotischen Bemühungen um die Muttersprache zur Napoleonzeit im frühen 19. Jahrhundert oder im Nationalismus und seiner Sprachputzerei in der Wilhelminischen Ära. „Vom Joch des Fremdworts“ wollten auch die Völkischen späterer Jahrzehnte das Vaterland und die Muttersprache befreien - Debatten, die heute in den Streit um die neudeutsche „Lightkultur“ münden.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Begegnungen mit Gösta Neuwirth
Carolin Naujocks im Gespräch mit dem Komponisten

Ausschnitte aus:

Gösta Neuwirth
"Gestern und Morgen, ein Proust-Projekt I-VII" für Mezzosopran und Ensemble
Bettina Spreitz-Rundfeldt, Mezzosopran
Ensemble work in progress
Leitung: Gerhard Müller Golboom

Igor Strawinsky
"Sacre du Printemps" für Orchester
Grand Orchestre Symphonique
Leitung: Igor Strawinsky

Franz Schreker
Ouvertüre aus der Oper "Die Gezeichneten"
Orchester der Alten Oper Frankfurt
Leitung: Michael Gielen

Gösta Neuwirth
Sonata brevis für Violine und Klavier
Marianne Borttcher, Violine
Ursula Trede-Boettcher, Klavier

Traditionelle chinesische Musik

John Cage
Quartett in vier Teilen für Streichquartett
LaSalle Quartet

21:30 Uhr

Hörspiel

Die Störung oder Wie Beckett die Maulwürfe vergiftete
Von Rainer Wieczorek
Bearbeitung: Matthias Baxmann und Ralph Gerstenberg
Regie: Gottfried von Einem
Mit: Jens Harzer und Burkhardt Klaußner
Musik: Max Murray
Ton: Holger Kliemchen
Produktion: MDR 2013
Länge: 53'06

Keine Schöpfung ohne Störung.

Ein Stipendium soll einem jungen Mann ermöglichen, einen Essay über Samuel Becketts Schreibrefugium in der französischen Provinz zu verfassen. Der Anfang ist schnell gefunden, doch dann zieht im Haus gegenüber ein Tubist ein und beginnt, sein tägliches Übungspensum zu absolvieren. Es ist zum Verzweifeln, zum Lachen, zum Heulen - aber nicht zum Schreiben! Der Tubist jedoch bringt mehr zum Schwingen als die Nerven des Essayisten.

Rainer Wieczorek, geboren 1956 in Darmstadt. Nach Musikalienhändlerlehre und Auftritten als Schauspieler und Musiker, Studium der Germanistik und Sozialpsychologie. Seit 1992 Gymnasiallehrer. Seine Erzählungen wurden mehrfach ausgezeichnet. Die "Tuba-Novelle" ist der zweite Band einer Trilogie von Künstlernovellen und Vorlage des Hörspiels "Die Störung". 2016 erschien sein Buch "Kreis und Quadrat".

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Ultimative Objekte im Museumsshop #8:
George-Washington-Socken in NYC
Von Kathrin Hondl

Filme der Woche: "Ana, Mon Amour" und "'Parasol - Mallorca im Schatten"
Vorgestellt von Jörg Taszman

August Macke Haus in Bonn: Erweiterungsbau mit Potential
Von Michael Köhler

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

23:30 Kulturnachrichten

Von Gabi Wuttke

August 2017
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"German Zero"Wie ein Bürgerrat das Klima retten will
Berber sitzt im Wuestensand, Marokko, Merzouga. (imago images / blickwinkel / M. Woike)

Das Klimapaket der Bundesregierung reicht nicht, um einen entscheidenden Beitrag zur Klimawende zu leisten, sagen Kritiker. Die Bürgerinitiative "German Zero" will ein Gesetz einbringen, dass der Politik höhere Ziele setzt, das Klima zu schützen.Mehr

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Fazit

Ersan Mondtags "Die Verdammten" in KölnUnter Untoten
Eine lange Tafel, an deren beiden Enden zwei Frauen sitzen. Eine Frau sitzt auf dem Tisch. Im Hintergrund ist ein überdimensioniertes Foto eines Babys zu sehen. Dahinter ist eine Treppe zu sehen, auf deren oberen Ende ein Mann sitzt. Über allem liegt eine Schicht weiße Federn. (Birgit Hupfeld / Schauspiel Köln)

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