Seit 10:05 Uhr Plus Eins
Sonntag, 11.04.2021
 
Seit 10:05 Uhr Plus Eins
Tagesprogramm Montag, 17. August 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Freispiel

Spielregeln
Das Projekt bin ich
Hörspiel von Ulrike Müller
Regie: die Autorin
Mit: Martina Hesse, Franziska Kleinert, Katrin Steinke, Ernestine Tzavaras, Alexander Schroeder
Ton: Kaspar Wollheim
Produktion: RBB 2014
Länge: 54’40

Es gibt zu wenig bezahlte Arbeit: Fünf Schauspielerinnen und Schauspieler sprechen darüber, wie sie versuchen, finanziell, familiär und beruflich zu überleben.

In einer Zeit, in der es zu wenig bezahlte Arbeit für zu viele Künstler gibt, sprechen fünf Schauspieler darüber, wie es ist, in einer hochflexiblen Gesellschaft finanziell, familiär und beruflich zu überleben. Sie reden über sich - über ihre Träume, Hoffnungen und ihre Niederlagen. Als 'Experten des Alltags' erzählen sie ungeschminkt, machen auch vor unangenehmen Wahrheiten nicht Halt: So nimmt man eine 'Rolle' für eine Gage von 0 Euro an und erfährt schmerzlich, dass 'Schauspieler' keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Zwar hat ein leidenschaftlicher Künstler "eine leise Verachtung der Materie Geld gegenüber", aber Selbstausbeutung ist auch Ausbeutung!

Ulrike Müller, geboren 1981, Schauspielerin, Regisseurin. Für die Theaterfassung 'Das Projekt bin ich' wurde sie 2012 zur besten Nachwuchsregisseurin im Rahmen der Kritikerumfrage von 'Theater heute' nominiert.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Philipp Quiring

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 70 Jahren: George Orwells Roman "Animal Farm" erscheint in London

06:00 Nachrichten

06:23 Wort zum Tage

Pastor Diederich Lüken
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Ukraine
Euro-Maidan scheitert an Reformangst
Von Aleksandr Nowikow

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Hilfe für Griechenland
Gespräch mit Manfred Weber (CSU, MdEP), Vors. Europ.Volkspartei, Vorsitzender CSU-Grundsatzkommission Landespolitik Bayern, EU

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Lesart Aktion: Longlist Deutscher Buchpreis
Von Kolja Mensing

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

Sachbuch von Valentin Groebner: Ich-Plakate - Eine Geschichte des Gesichts
Rezensiert von Hannah Bethke

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Im Gespräch

Warum ist Ihnen Humor wichtiger als politische Korrektheit?
Katrin Heise im Gespräch mit Marius Jung, Kabarettist und Buchautor

10:00 Uhr

Nachrichten

10:07 Uhr

Lesart

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

Kaffeerunde mit Romanfiguren: Gerhard Henschels "Künstlerroman" zum Anfassen
Von Hilde Weeg

"Der Arm des Kraken": ein Krimi über Vietnam, Berlin und Bosporus
Gespräch mit dem Schriftsteller Dr. Christoph Peters

"Siebentürmeviertel" von Feridun Zaimoglu
Rezensiert von Rainer Moritz

Straßenkritik: "Es" von Stephen King

"Habe Häuschen. Da würden wir leben." von Roger Willemsen und Anke Engelke

11:00 Uhr

Nachrichten

11:07 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mascha Drost

11:30 Musiktipps

11:35 Jazz

"Supreme Sonacy" - die aktuellen "Young Lions" des New Yorker Jazz
Von Andreas Müller

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Katja Schlesinger und Frank Meyer

13:00 Nachrichten

13:30 Uhr

Länderreport

Stein des Anstoßes
Vor 20 Jahren wurden die ersten Stolpersteine verlegt
Von Jens Rosbach

Die Messingtafeln sind nur handtellergroß - und dennoch sorgen sie für jede Menge Aufregung. Die Rede ist von sogenannten Stolpersteinen, die an die Opfer der NS-Herrschaft erinnern. Die Tafeln werden in den Gehweg eingelassen - vor den einstigen Häusern der Ermordeten. Seit nunmehr 20 Jahren verlegen Nachkommen von Shoah-Überlebenden und Nachbarschafts-Initiativen Stolpersteine - begleitet von Debatten und Protesten. Auf diese Weise schaffen die Messingtafeln ein Bewusstsein für die jüngste deutsche Geschichte. Die meisten Erinnerungs-Steine wurden bislang in der Hauptstadt verlegt: rund 6000 Stück. Jens Rosbach war an der Spree bei einer der größten deutschen Stolperstein-Aktionen dabei.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Kompressor

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

"Gleicher Mief im Westen wie im Osten" - Fotograf Rudi Meisel in BRD und DDR

Fundstück 22: Neil Mills ‎- Number Poems
Von Paul Paulun

Kiezkultur: Kampf um den Späti
Von Jürgen Stramann

Frage des Tages: Welchen Wert haben online-Freundschaften?
Daniel Tyradellis, Philosoph und Kurator

14:30 Kulturnachrichten

15:00 Uhr

Kakadu

15:00 Nachrichten für Kinder

15:05 Infotag

Moderation: Paulus Müller

15:30 Uhr

Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

"2" - Wie gehabt, radikal: das neue Soloalbum von DAF-Frontmann Gabi Delgado

Abseits vom Fado - die Guitarra Portuguesa
Gespräch mit Holger Beythien

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

17:20 Kommentar

17:30 Kulturnachrichten

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Weltzeit

Wenn der Nebel schwindet - Der Klimawandel bedroht die Küstenwüste Namib
Von Jan-Philippe Schlüter

Dicke Luft und verseuchte Flüsse - Neu Delhi ist die dreckigste Stadt der Welt
Von Jürgen Webermann

Geduldete Anarchie - Autofahren in Marokko
Von Alexander Göbel

Moderation: Angelika Windloff

Dicke Luft und verseuchte Flüsse - Neu Delhi ist die dreckigste Stadt der Welt
Bisher galt Peking als die Stadt mit der schlechtesten Luft. Aber Indien holt auf - in jeder Beziehung. Nun besitzt Neu-Delhi den zweifelhaften Ruf, die dreckigste Stadt der Welt zu sein. Die Feinstaub-Belastung ist noch um fast 50 Prozent höher als in Peking und neunmal höher als der Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Ursachen: der massiv zunehmende Autoverkehr und die Industrieabgase.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Zeitfragen. Politik und Soziales

Magazin

19:30 Zeitfragen. Feature

„Ich bewerbe mich ohne Foto!“
Alltagsrassismus in Deutschland
Von Adama Ullrich
(Wdh. v. 06.10.2014)

Rassismus wird in der Öffentlichkeit meist als ein Problem wahrgenommen, das Migranten und Rechtsextreme miteinander haben. Wer eine dunkle Haut hat oder einen Namen, der als fremd gilt, hat jedoch weniger mit offenen Anfeindungen zu tun, als mehr mit vielen kleinen subtilen Vorurteilen und Stereotypen. Wie sieht er aus, der ganz alltägliche Rassismus? Wie fühlen sich türkischstämmige Deutsche, die in der zweiten oder dritten Generation hier leben? Welche Erfahrungen machen schwarze Kinder auf dem Schulhof?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

25. TFF Rudolstadt
Stadtkirche St. Andreas
Aufzeichnung vom 05.07.2015

Pedro Caldeira Cabral Trio
Crossover-Musik mit dem Meister der Guitarra Portuguesa

Moderation: Holger Beythien

Die Guitarra Portuguesa kennt man hierzulande hauptsächlich vom Fado. Ihr heller, metallen-vibrierender Klang, irgendwo zwischen Bouzouki, Mandoline und 12-saitiger Gitarre, macht sich gut im Kontext dieser eher traurig-melancholischen Musik. Dabei lebt die Guitarra Portuguesa in ihrem Heimatland ein exponiertes Eigenleben und gilt für viele portugiesische Musiker als das portugiesische Instrument schlechthin. Als einer ihrer bekanntesten Virtuosen gilt der 2004 verstorbene Carlos Paredes, der in seinen folkloristisch geprägten Kompositionen - darunter auch Lieder für die 'Königin des Fado' Amália Rodrigez - die spieltechnischen Möglichkeiten des Instrumentes virtuos und ausgesprochen klangschön ausgelotet und zahlreiche spieltechnische Referenzaufnahmen hinterlassen hat. Nicht zu Unrecht gilt Pedro Caldeira Cabral als sein Erbe. Und das nicht nur wegen Cabrals atemberaubender Spieltechnik auf der Guitarra Portuguesa. Pedro Caldeira Cabral kommt von der Alten Musik. Ein Musikologe und Festivalleiter, der neben Laute und Viola noch andere Instrumente, vor allem aus Renaissance und Mittelalter, studierte. Sein Verdienst für die Portugiesische Gitarre besteht nicht nur darin, dass er 1999 die erste wissenschaftliche Abhandlung über die Portugiesische Gitarre und ihre Geschichte in einem Buch veröffentlicht hat. Er erweiterte auch das Solorepertoire des Instrumentes mit Transkriptionen von Werken Bachs, Weiss’, Scarlattis u.a. In seinem mit Bass, Konzert- und Portugiesischer Gitarre besetzten Trio präsentierte er beim 25. TFF in Rudolstadt einen interessanten Querschnitt durch sein Repertoire.

21:30 Uhr

Kriminalhörspiel

Schröders Tod
Von Tom Peuckert
Regie: Cordula Dickmeiß
Mit: Jörg Hartmann, Frauke Poolmann, Anette Strasser, Arnd Klawitter, Kai Maertens, Bernd Stegemann, Michael Evers, Sebastian Schwarz, Lisa Hrdina u.a.
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 45'04
(Ursendung)

Wilhelm Tell open-air. Gaststar Schröder stirbt auf einem Felsen. Schauspieler Tomaschewsky liebt Brecht, die Beständigkeit und das Detektivspiel.

Bastian Schröder, prominenter Fernsehschauspieler, gastiert auf der Bergbühne eines Stadttheaters. Vor der abendlichen Vorstellung des Wilhelm Tell unternimmt er eine Klettertour, rutscht auf einem Felsen aus und verunglückt tödlich. Maxim Tomaschewsky, Ensemblemitglied des Stadttheaters, wartet in der ersten Szene der Open-Air-Inszenierung vergeblich auf den Auftritt seines Kollegen, der als Zuschauermagnet engagiert worden ist. Die Vorstellung muss abgebrochen werden. Die Polizei sieht in Schröders Absturz einen tragischen Unfall. Tomaschewsky kann sich damit nicht abfinden. Er entdeckt sein Talent als Privatdetektiv und stößt auf Widersprüche, die Schröders Tod in neuem Licht erscheinen lassen.

Tom Peuckert, geboren 1962 in Leipzig, studierte Theaterwissenschaft und lebt als Autor, Theaterregisseur und Dramaturg in Berlin. Für DLR Berlin: 'Sonette an M' (2004). Zuletzt: 'Öl' (WDR 2014).

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Patrick Wellinski

Griechenlands Museen in der Krise
Von Milona Marianthi

Mächtig gewaltig! Die Olsenbande im Museum
Gespräch mit Jörg-Uwe Neumann, Direktor der Kunsthalle Rostock

Filmerbe in Gefahr
Nach der Digitalisierung sollen alte Filme vernichtet werden
Gespräch mit Helmut Herbst, Filmemacher

23:30 Kulturnachrichten

August 2015
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Hörspiel von Sibylle BergHongkong Airport, 23.45h
Drei Menschen ziehen Bilanz bei ihrer zufälligen Begegnung auf einem Flughafen. Zu sehen: Flughafengebäude von Hongkong. In einem Wartebereich sitzen und stehen viele Menschen. Durch ein wandhohes Fenster ist die Abendsonne und der Abflug eines Flugfzeuges zu sehen.  (EyeEm / Jirapatch Iamkate)

Drei Menschen suchen das Glück in der großen Welt. Doch auch in der Ferne müssen sie feststellen: Man wird sich selbst nicht los. So ziehen sie Bilanz, einander unbekannt, bei ihrer zufälligen Begegnung an einem Flughafen.Mehr

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Die norwegische Sängerin Solveig Slettahjell gehört zu den großen Stimmen Skandinaviens. Seit über 20 Jahren bewegt sie sich zwischen Jazz, Pop und Folk, schreibt eigene Lieder und bearbeitet die Klassiker von Tom Waits bis Thelonius Monk.Mehr

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